Susi, die Enkelin von Haus Nummer 4

... und die Zeit der versteckten Judensterne

Birgitta Behr

(4)
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Beschreibung

Ein berührendes Buch über die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens im Zweiten Weltkrieg, das sich jahrelang vor den Nazis verstecken musste und - dank der Hilfe von Freunden, aber auch von völlig Fremden - überlebte. Es ist ein Buch, das mit eindrücklichen Bildern vom Grauen einer vergangenen Zeit erzählt, aber auch von Solidarität, Freundschaft und Mut - und damit den Bogen zur heutigen Zeit schlägt, zu den Bemühungen um Frieden und Toleranz in unserer Gesellschaft.

»sehr wertvoll und sehr behutsam gestaltet! (...) Geracde als Gesprächsanlass ist das Buch hervorragend geeignet!«

Birgitta Behr hat zwei Kinder und ist Lehrerin an der Cecilien-Grundschule in Berlin-Wilmersdorf, die die Patenschaft von 11 Stolpersteinen übernommen hat. Birgitta Behr ist auf der anderen Seite der Mauer aufgewachsen, erlebte die DDR in ihrer Kindheit und studierte nach der Wende an der Hochschule der Künste. Im Anschluss folgten Staatsexamen und die Ausbildung als Lehrerin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-1525-1
Verlag arsedition
Maße (L/B/H) 26,6/19,5/1,5 cm
Gewicht 608 g
Auflage 3. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Moderne, aber sehr liebevolle Comic-Optik mit Botschaft. Wer für Anne Frank noch zu jung ist, kriegt hier etwas Geschichte des Dritten Reichs anhand eines persönlichen Schicksals.

Kundenbewertungen

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Ein sehr spezielles Buch.
von kvel am 11.10.2016

Inhalt: Die Gesichte des Dritten Reiches wird erzählt von dem „Haus Nummer 4“. In diesem Haus wurde 1936 Susi geboren; auch ihre Eltern und ihre Großmutter lebten dort. Es wird das Schicksal der Juden anhand dieser Familie geschildert: Susis Großmutter wird deportiert und Susi muss sich bei einer fremden Familie verstecken. ... Inhalt: Die Gesichte des Dritten Reiches wird erzählt von dem „Haus Nummer 4“. In diesem Haus wurde 1936 Susi geboren; auch ihre Eltern und ihre Großmutter lebten dort. Es wird das Schicksal der Juden anhand dieser Familie geschildert: Susis Großmutter wird deportiert und Susi muss sich bei einer fremden Familie verstecken. Meine Meinung: Das Buch ist eine bunte Mischung: Teilweise gibt es Text zu einer Zeichnung. Manches ist comicartig, grell und schrill mit Sprechblasen. Insgesamt ist das Buch optisch sehr dunkel gehalten (z.B. schwarze Sprechblasen von Hitler). Susi wird als Manga-Mädchen mit großen Augen dargestellt (Kindchenschema). Am besten fand ich noch die Begriffserklärungen und die zeitgenössischen Fotographien. Die Texte sind teilweise etwas umständlich formuliert: „Dort stand sie in der Klasse, mit Blicken voller Erwartung, fühlte sich ungelegen und zu viel und wäre am liebsten weggerannt. Doch dann klopfte es auf ihre Schulter, so als wolle man eine Tür öffnen, an der man anklopfte und jemand „Herein“ sagen müsste. Und irgendwie war es dann auch so. In Susi ging eine Tür auf, und ein Kinderlachen trat herein, nahm sie an die Hand und bat sie mitzuspielen. Und dann war Susi einfach nur Susi, ein kleines Mädchen, das mitspielen und dazugehören durfte, kein Ungeziefer, kein Abfall, keine aussortierte Menschenrasse.“ (S. 82) Gut, was die Gesichte aussagen soll ist klar. Mir persönlich sind die Seiten zu überfüllt und unübersichtlich. Auch die Texte konnten mich nicht wirklich berühren oder meine emotionale Seiten ansprechen. Ich finde dieses Buch sehr speziell und ich glaube die Art dieses Buches muss einem liegen, damit es einen ansprechen kann. Fazit: Mir persönlich hat es leider nicht gefallen.

Susi.
von Mel aus Hiddenhausen am 27.09.2016

Susi, die Enkelin... ist ein sehr trauriges Buch über ein Haus, was es nicht mehr gibt. Würde es noch da sein, es hätte eine sehr traurige, aber auch wichtige Geschichte zu erzählen. Im Haus Nummer 4 lebte nämlich die Jüdin Susi mit ihrer Familie; ihren Eltern und ihrer Großmutter zur Zeit des Nationalsozialismus. Während Jud... Susi, die Enkelin... ist ein sehr trauriges Buch über ein Haus, was es nicht mehr gibt. Würde es noch da sein, es hätte eine sehr traurige, aber auch wichtige Geschichte zu erzählen. Im Haus Nummer 4 lebte nämlich die Jüdin Susi mit ihrer Familie; ihren Eltern und ihrer Großmutter zur Zeit des Nationalsozialismus. Während Judensterne vergeben wurden hofft Susi's Familie immer noch auf einen Wandel in Deutschland, hofft, dass die Zeiten für jüdische Familien besser werden... Dieses Buch ist mit vielen Bildern versehen, sowohl Bilder von realen Menschen, in diesem Falle Susi's Familie, als auch gemalte Bilder die mit Sprechblasen versehen wurden. Das Buch eignet sich sehr, um es gemeinsam mit Kindern zu lesen und ihnen so die Zeit des Nationalsozialismus zu erklären und verständlich zu machen. Mich hat das Buch sehr traurig gemacht, es hat mich tief berührt und ich kann es wirklich nur empfehlen, da es ein wichtiges Buch gegen das Vergessen ist.

Absolut an das Herz gehend und bewegend
von Nicole aus Nürnberg am 22.09.2016

Meine Meinung zum Buch: Susi Die Enkelin von Haus Nummer 4 und die Zeit der versteckten Judensterne Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Ein Haus erzählt seine Geschichte, vor allem, was damals geschah, als Juden ihre Sterne tragen mussten und dabei nicht alle ... Meine Meinung zum Buch: Susi Die Enkelin von Haus Nummer 4 und die Zeit der versteckten Judensterne Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Ein Haus erzählt seine Geschichte, vor allem, was damals geschah, als Juden ihre Sterne tragen mussten und dabei nicht alle gut weggekommen sind. Es erzählt auch davon, wie Susi diese Zeit wahr genommen und überlebt hat. Susi ist keine erfundene Person, es gab sie wirklich und sie erzählt hier, ihre Geschichte. Bewegend - Tragisch - voller Wunder - und Kindgerecht! Und der Rote Faden, den ihr im Buch entdeckt hilft euch, das ganz besser zu fassen. Wie empfand ich das Buch? Ich bin von diesem Buch schon von den Ersten Seiten berührt worden :). Es ist knallhart ehrlich und doch in Kindgerechter Form. Dieses Buch glänzt aber nicht allein wegen der Geschichte, sondern weil das Buch so faszinierend aufgemacht ist, zwischen Zeichnungen gibt es Originalaufnahmen, die zeigen, wie es damals ausgesehen hat, und es macht mir bewusst, wie es wirklich abgelaufen ist. Spannung: Ich finde es faszinierend, wie ein Haus die Geschichte von Susi erzählt. Obwohl ich nicht von der "Spannung" erzählen kann, so kann ich euch sagen, dass ich es spannend fand, zu sehen, was mir jede neue Seite zu sagen hat. Denn das Buch hat etwas zu sagen, nicht nur über die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart und die Zukunft wird erwähnt. Themen im Buch: Was aus Gedanken werden können, müssen jede Gedanken auch ausgeführt werden? Und was kann ein jeder einzelne tuen um gewisse schlimme Zeiten heil zu überstehen und ein schöneres Zusammenleben zu gestalten? Empfehlung: Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Aber ich möchte nicht nur es empfehlen sondern schon glatt sagen, ihr müsst es lesen. Einerseits weil es so Kindgerecht gestaltet ist, andererseits auch weil jede Seite, ein besonderes Highlight im Buch ist. Sei es weil zwischen den Geschichten Lyrik, Comic und Geschichte zu finden ist, aber auch der Zeitstrahl der im Buch zu finden ist, ist faszinierend, sowie auch noch das dieses Buch wirklich eine wahre Geschichte in sich birgt, nicht nur Fiktion zu einem schweren Thema, sondern eine realistische und vor allem echte Geschichte. Ich denke auch das Lehrer die dieses Thema in der Schule behandeln, mit diesem Buch super arbeiten können. Als Arbeitsmaterial ist dieses Buch auch richtig genial. Sterne: Diesem Buch gebe ich 5 Bambis! Denn es ist mehr als nur ein Kinderbuch.


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