Weihnachtsmann - was nun?

Geschichten zum Fest

(7)

Falladas Weihnachtsklassiker

Kein deutscher Schriftsteller hat Weihnachten besser verstanden als Hans Fallada: Weihnachten, das ist der Geruch von brennenden Kerzen und von Tannennadeln. Ein bunter Teller, der überquillt von Süßigkeiten. Weihnachten, das ist die Zeit der Pannen: verkehrter Geschenke und krummer Tannenbäume. Sind diese erst einmal überstanden, beginnt das Fest seinen wahren Zauber zu entfalten.

Portrait
Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893–1947), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit "Der junge Goedeschal“. Der vielfach übersetzte Roman "Kleiner Mann – was nun?" (1932) machte Fallada weltberühmt. Sein letztes Buch, „Jeder stirbt für sich allein“ (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3241-4
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/1,5 cm
Gewicht 169 g
Abbildungen mit 3 Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Weihnachtsmann - was nun?

Weihnachtsmann - was nun?

von Hans Fallada
(7)
Buch (Taschenbuch)
8,99
+
=
Die kleine Bäckerei am Strandweg

Die kleine Bäckerei am Strandweg

von Jenny Colgan
(119)
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=

für

18,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein Klassiker unter den Büchern über Weihnachtspeinlichkeiten und -pannen. Überall das gleiche zum Fest der Freude und Harmonie. Ein Klassiker unter den Büchern über Weihnachtspeinlichkeiten und -pannen. Überall das gleiche zum Fest der Freude und Harmonie.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr lesenswert !! Sehr lesenswert !!

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Berührend und bestürzend Berührend und bestürzend

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Schöne und klassische Einstimmung auf Weihnachten mit vielen Entdeckungen. Schöne und klassische Einstimmung auf Weihnachten mit vielen Entdeckungen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
3
1
0
0

Weihnachten bei Fallada
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 25.09.2017

Erst kürzlich habe ich Falladas Gefängnistagebuch „In meinem fremden Land“ gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und deshalb war ich sehr gespannt auf seine Geschichten zum Fest. Fallada wurde im Jahr 1893 geboren und starb 1947 psychisch erschöpft in einem Berliner Sanatorium. Er erlebte den Ersten und Zweiten Weltkrieg,... Erst kürzlich habe ich Falladas Gefängnistagebuch „In meinem fremden Land“ gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und deshalb war ich sehr gespannt auf seine Geschichten zum Fest. Fallada wurde im Jahr 1893 geboren und starb 1947 psychisch erschöpft in einem Berliner Sanatorium. Er erlebte den Ersten und Zweiten Weltkrieg, Inhaftierungen, Aufenthalte in Nervenkliniken, ganz klar, dass seine Erinnerungen an Weihnachten sehr variieren. In diesem Büchlein versammeln sich siebzehn Beiträge. Es finden sich zahlreiche mehrseitige Erzählungen, einige Weihnachtsbriefe und auch der Wunschzettel des neunjährigen Fallada aus dem Jahr 1902. Zwei Familienfotos sind ebenfalls enthalten. Eine gelungene Zusammenstellung aus seinen Arbeiten. Die Geschichten beginnen mit Weihnachten in seiner Kindheit. Wie bei jedem Kind auch bei ihm eine Zeit voller Magie und der Geschenke. Dies wird mehr als deutlich, „dann das Erwachen am nächsten Morgen. Dies Gefühl, aufzuwachen und zu wissen: Heute ist wirklich Weihnachten. Wovon wir seit einem Vierteljahr geredet, auf was wir so lange schon gehofft hatten, nun war es wirklich da.“. Da gehört das Fiebern auf den richtigen Weihnachtsbaum, „Ich tanze auf einem Bein wie ein Irrwisch umher“, die Ungeduld bis zur Bescherung und dann die Freude über die Geschenke natürlich mit dazu. Als junger Mann, der sich mit mehreren Jobs über Wasser halten muss, wird es zu einer Zeit der Betriebsamkeit und der Besorgungen. Eine Einkaufsliste fürs Weihnachtsfest, das Hoffen auf die 50 Mark Gratifikation zu Weihnachten, damit das Fest auch finanziert werden kann und dann die Freude, dass die knapp kalkulierte Rechnung am Ende aufgegangen ist, gehören zu seinem Weihnachten in dieser Zeit. In den Kriegsjahren sind die Feste von Entbehrungen gekennzeichnet, aber auch da können scheinbare „Kleinigkeiten“ wie reparierte Schuhe zum Fest, die in dieser Zeit alles andere als eine Kleinigkeit waren, dem Leser das Herz erwärmen. Traurig, einsam und deprimiert, das beschreibt seine letzten Weihnachtsbriefe aus dem Sanatorium, aber auch da schwingt die gute Hoffnung bezüglich seiner Kinder mit. Ich konnte mich beim Lesen an Weihnachten in meiner Kindheit erinnern, hat doch z.B. mein ebenfalls sparsamer Vater so manchen Weihnachtsbaum mit Zweigen, die in eingebohrte Löcher gesteckt wurden, verschönert. Ich konnte mich über die kindliche Begeisterung, die aus den Erzählungen sprudelt, freuen. Ich musste immer wieder schmunzeln. Ein Beispiel dafür ist auf jeden Fall, wenn es beim kleinen Fallada heißt, „Mit scharfem Blick musterte ich die Anzahl Apfelsinen und Mandarinen auf dem Teller. Es sind beruhigend wenig, die Hauptsache besteht aus guter solider Leckerei.“ Auch wenn ich nicht komplett mit einem jeden dieser unterschiedlichen Beiträge etwas anfangen konnte, habe ich diese Weihnachtserinnerungen interessiert und gerne gelesen. Für Fallada Fans ganz sicher ein Lesemuss und für alle anderen auf jeden Fall eine gute vier Sterne Empfehlung wert.

Nun war es wirklich da
von Igelmanu66 aus Mülheim am 20.12.2016

»Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist der, dass die Großen ungefähr wissen, was sie vom Leben zu erwarten haben, die Kinder aber erhoffen noch das Unmögliche. Und manchmal behalten sie damit sogar recht.« In diesem Buch teilt Hans Fallada mit dem Leser einige seiner Weihnachtserinnerungen und dichtet noch... »Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist der, dass die Großen ungefähr wissen, was sie vom Leben zu erwarten haben, die Kinder aber erhoffen noch das Unmögliche. Und manchmal behalten sie damit sogar recht.« In diesem Buch teilt Hans Fallada mit dem Leser einige seiner Weihnachtserinnerungen und dichtet noch weitere hinzu. Er lässt das Weihnachten seiner Kindheit lebendig werden, blickt zurück auf die schwierigen Anfangsjahre, bevor er die ersten literarischen Erfolge feiern konnte. Man ist dabei, wenn er die ersten Feste mit den eigenen Kindern feiert und wenn – gegen Ende seines Lebens – das Fest mit Einsamkeit verbunden ist. Fallada lebte von 1893 bis 1947. Unschwer kann man sich vorstellen, dass allein dieser Zeitraum für höchst unterschiedlich erlebte Weihnachtsfeste sorgte. So manche Geschichte ist von Not geprägt und birgt doch stets einen Kern von Hoffnung und Zuversicht in sich. Fallada schrieb leicht und humorvoll, oft mit einem Augenzwinkern und immer ganz nah dran am Menschen. In jede der Geschichten konnte ich sofort eintauchen und das Buch las sich in einem Rutsch. Ergänzt wird das Ganze durch ein paar Familienfotos, Auszüge aus Briefwechseln und netten Dingen wie dem Abdruck des Wunschzettels des 9jährigen Fallada aus dem Jahr 1902. Fazit: Diese Weihnachtserinnerungen habe ich sehr gerne gelesen. Mal besinnlich, oft humorvoll und immer großartig erzählt. »Dann ging es ins Bett. Bücher mitzunehmen war verboten, aber irgendein besonders geliebtes Spielzeug durfte sich jedes auf den Stuhl vor seinem Bett stellen. Und dann das Erwachen am nächsten Morgen. Dies Gefühl, aufzuwachen und zu wissen: Heute ist wirklich Weihnachten. Wovon wir seit einem Vierteljahr geredet, auf was wir so lange schon gehofft hatten, nun war es wirklich da.«

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Tolle Geschichten zum besinnlichsten Fest des Jahres. Es ist eine schöne Kombination aus bekannten und weniger bekannten Texten.