Der Rache süßer Atem

Roman

(9)

Abgründig, weiblich - tödlich

Immer wieder hat Maria auf die große Liebe gehofft, auf den Mann fürs Leben und das lang ersehnte Kind. Stattdessen erlebte sie Rücksichtslosigkeit, Lüge, Betrug. Als auch Tom sie hintergeht, ihre letzte Hoffnung auf glückliche Zweisamkeit, bricht Maria aus der Opferrolle aus. Schluss mit der Demut! Erbittert rechnet sie ab und nimmt blutige Rache. Ganz oben auf ihrer Liste steht Johannes, der ihre intimsten Geheimnisse preisgegeben hat. Ihm folgen sechs weitere Kandidaten, denen sie Verletzung und Verrat heimzahlen will. Doch dann heftet sich Hauptkommissar Tesoro an ihre Fersen, und ein gefährliches Spiel beginnt.

Ein hochspannender Roman über eine Frau, die die Männer das Fürchten lehrt.

Portrait

Christine Eichel studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft und wurde mit einer Arbeit über Theodor W. Adorno promoviert. Sie war Fernsehregisseurin, Gastprofessorin der UdK Berlin und leitete die Kulturressorts der Magazine Cicero und Focus. Sie lebt als Autorin, Moderatorin und Publizistin in Berlin, hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht und legt hier den Spannungsroman der Saison vor.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-352-00667-8
Verlag Ruetten & Loening
Maße (L/B/H) 22,2/14,3/3,4 cm
Gewicht 501 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Marias Männer“

Kerstin Weigelt, Thalia-Buchhandlung Meißen

Maria sucht sich immer die falschen Männer aus. Doch sie ist es leid , immer die Betrogene zu sein. Sie startet ihren persönlichen Rachefeldzug. Nur Hauptkommissar Tesoro, der
ihr auf der Spur ist, könnte sie noch zur Vernunft bringen. Spannung pur bis zur letzten Seite.
Maria sucht sich immer die falschen Männer aus. Doch sie ist es leid , immer die Betrogene zu sein. Sie startet ihren persönlichen Rachefeldzug. Nur Hauptkommissar Tesoro, der
ihr auf der Spur ist, könnte sie noch zur Vernunft bringen. Spannung pur bis zur letzten Seite.

Kundenbewertungen

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Maria rechnet ab
von leseratte1310 am 29.10.2016

Maria wird 40 Jahre alt und ist immer noch alleine. Sie hat kein Glück mit Männern. Dabei sehnt sie sich nach einer Familie. Obwohl sie alles gegeben hat, stand sie am Ende immer wieder alleine. All die Verletzungen und Enttäuschungen! Man könnte fast Mitleid mit Maria haben – aber... Maria wird 40 Jahre alt und ist immer noch alleine. Sie hat kein Glück mit Männern. Dabei sehnt sie sich nach einer Familie. Obwohl sie alles gegeben hat, stand sie am Ende immer wieder alleine. All die Verletzungen und Enttäuschungen! Man könnte fast Mitleid mit Maria haben – aber eben nur fast. Denn sie beschließt sich zu rächen. Einer nach dem anderen ihrer Ehemaligen wird aus dem Leben befördert. Doch dann taucht Hauptkommissar Tesoro auf und ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Der Schreibstil ist leicht und sehr flüssig zu lesen. Marias Leben ist voller Enttäuschungen, sie wurde betrogen und belogen. Statt einmal aufzubegehren, hat sie sich in eine Opferrolle hineinmanövriert. Zu groß war ihr Wunsch, eine heile Familie zu haben. Nun verfällt sie ins andere Extrem. Sie tötet die, die sie verletzt haben. Mir war Maria nicht besonders sympathisch. Sie nervte mich oft mit ihrer Art. Daher konnte ich auch nicht mit ihr fühlen und ihr Vorgehen verstehen schon gar nicht. Aber auch Marias Mutter ist eine fürchterliche Person, die immer wieder versucht ihre Tochter zu therapieren und Maria gegenüber nur Kälte zeigt. Marias beste Freundin ist auch keine Stütze, eher das Gegenteil. Gut, dass es da wenigstens noch den schwulen Henry gibt, der ihr ehrlich ins Gewissen redet und ein guter Freund ist. Der Hauptkommissar war mir von Anfang an sehr suspekt, da sein Verhalten nicht mit seinen Aufgaben übereinstimmte. Im Verlauf der Geschichte wurde mir dann klar, was ihn bewegt. Die Geschichte war spannend und doch konnte sie mich nicht so ganz packen.

Die Rache einer Frau wird meist unterschätzt
von Anneja aus Halle am 28.10.2016

Vorab möchte ich mich bei Christine Eichel und Rütten & Loening für das Leseexemplar bedanken. Welche Frau hat es noch nicht erlebt, man wird für eine andere verlassen, ausgenommen oder gar gedemütigt. Ich rede von Männern, die uns Frauen als austauschbare Objekte betrachten, die nur dazu sind um die Beine... Vorab möchte ich mich bei Christine Eichel und Rütten & Loening für das Leseexemplar bedanken. Welche Frau hat es noch nicht erlebt, man wird für eine andere verlassen, ausgenommen oder gar gedemütigt. Ich rede von Männern, die uns Frauen als austauschbare Objekte betrachten, die nur dazu sind um die Beine breit zu machen. Leider sind diese Art der Männer manchmal aber auch zu anziehend und der Gedanke er würde sich für einen ändern, bohrt sich in die Gedanken vieler Frauen. Was danach bleibt ist meist Herzschmerz , Demütigung und im schlimmsten Fall die Einweisung in eine Klinik. Doch es gibt sie, die Frauen die Rache üben und genau zu so jemand wird Maria. Maria war mir von vorn herein sympatisch, denn irgendwie konnte ich mich in ihr sehen. Die Leiden die sie ansprach, die Gedanken und Wünsche, alles überschnitt förmlich mit meinen. Denn auch ich wurde bereits mehrfach hintergangen und hatte schwer mit diesen Schicksalen zu kämpfen. Vom Aussehen her scheint sie eine sehr attraktive Person zu sein. So richtig beschrieben wurde sie zwar nicht, aber in diesem Fall störte es mich gar nicht. Ich wollte mir einfach selber ein Bild von dieser Frau machen, die einen Safe voller Waffen hinter ihrem Lagerregal hat. Waffen, die schließlich zum Tötungswerkzeug ihrer 7 Ex-Freunde werden. Das sie dabei einen immer stärkeren Charakter gewinnt und die Hülle der grauen Maus verliert, ist sehr spannend umschrieben. Auch wenn die Maria am Ende keine Skrupel mehr kannte, so war sie doch mehr Frau als jemals zuvor. Die Person mit der wohl verwirrendsten Art ist Hauptkommissar Tesoro, welcher durch seine mal mehr, mal weniger wagen Andeutungen einen förmlich im Regen stehen lässt. Ein sehr interessanter Mann. Auch wenn der Mord aus Hass keine Rechtfertigung ist, so empfand ich doch Verständnis für Maria, deren Leben bis dahin komplett aus der Bahn geworfen wurde. Jeden Mord hielt zumindest ich, irgendwie, für gerechtfertigt. Zumal man vor jeden Mord die Geschichte desjenigen erfährt. Obwohl jeder der 7 etwas anderes mit ihr anstellte, so waren am Ende doch alle 7 gleich. Denn keiner wollte wirklich eine Beziehung mit ihr. Das Buch fesselte mich sehr, ein aus der Hand legen war kaum möglich. Die Geschichte über eine Rache übende Frau klingt zwar abgedroschen und schon zu oft erzählt, aber trotzdem hatte dieses Buch etwas eigenes für sich. Mich faszinierte das es in Berlin spielt man aber nicht wusste in welchen Jahr, nur das es kurz vor dem Winter war. Ich verlor förmlich das Zeitgefühl und genau das machte hatte irgendwie seinen Reiz. Warum ich dem Buch keine volle Punktzahl geben kann ist das Ende, was mir mal gar nicht gefiel. Zum einen war es zu schnell zu Ende und dann ließ es auch noch offene Fragen übrig. Gerade diese Geschichte hätte ein besseres Ende verdient. Sehr schade. Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und fieberte gespannt mit Maria mit. Die leichte Lektüre garantierte einen tollen Einstieg. Unbedingt mal Lesen.

Abgründig, weiblich - tödlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzbach am 02.10.2016

Lange hat Maria auf die große Liebe und ein eigenes Kind gehofft. Stattdessen wurde sie von den Männern nur benutzt und enttäuscht. Als sie auch Tom noch hintergeht, der ihre letzte Hoffnung auf die Erfüllung ihrer Wünsche war, bricht Maria aus ihrer Opferrolle aus. Sie nimmt blutige Rache. Kommissar... Lange hat Maria auf die große Liebe und ein eigenes Kind gehofft. Stattdessen wurde sie von den Männern nur benutzt und enttäuscht. Als sie auch Tom noch hintergeht, der ihre letzte Hoffnung auf die Erfüllung ihrer Wünsche war, bricht Maria aus ihrer Opferrolle aus. Sie nimmt blutige Rache. Kommissar Tesoro heftet sich an ihre Fersen und ein gefährliches Spiel beginnt. Als Leser erfährt man die Geschichte aus der Sicht von Maria und nimmt so großen Anteil an ihrem Rachefeldzug. Immer wieder kann man sich wundern, welches Leid ihr widerfahren ist. Nie hat sie wirklich Aufmerksamkeit und Liebe erfahren, ihre Mutter ist eine eiskalte Frau und auch der Vater hatte schwere psychische Probleme. Die Männer haben sie nur benutzt, obwohl sich Maria immer eine eigene Familie gewünscht hätte. Maria tut alles, um den Männern zu gefallen und sie zu halten, dabei vergisst sie ganz auf ihre eigenen Bedürfnisse. Nie hat sie sich gegen die Gemeinheiten gewehrt und alles in sich hineingefressen, bis plötzlich die angestaute Wut und der Hass ausbrechen. Für mich ist Maria sehr anschaulich beschrieben, immer wieder musste ich mich ermahnen, kein Mitleid für eine Mörderin zu empfinden. Die Geschichte ist sehr spannend und temporeich geschrieben, zum Schluss hin nimmt das Buch noch einmal rasant an Geschwindigkeit zu. Das offene Ende ist perfekt und müsste alle Leser zufrieden stellen. Auch der Schauplatz der Geschichte, Berlin, wird den Lesern nebenbei näher gebracht. Mit der Genrezuordnung "Roman" bin ich nicht wirklich zufrieden, da es sich eindeutig um einen Thriller handelt. AUTORIN: Christine Eichel studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft. Sie war Fernsehregisseurin, Gastprofessorin der UdK Berlin und leitete die Kulturressorts der Magazine Cicero und Focus. Heute lebt sie als Autorin, Moderatorin und Publizistin in Berlin und hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. FAZIT: Ein temporeicher Pageturner, der den Rachefeldzug einer Frau sehr eindringlich beschreibt. Diese beklemmende Geschichte konnte mich wirklich gut unterhalten und überzeugen!