Die Vegetarierin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker International Prize 2016

(41)
Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.

»Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.«
Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.

Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.
Portrait
Han Kang ist die wichtigste literarische Stimme Koreas. 1993 debütierte sie als Dichterin, seitdem erschienen zahlreiche Romane. Seit sie für "Die Vegetarierin" gemeinsam mit ihrer Übersetzerin 2016 den Man Booker International Prize erhielt, haben ihre Bücher auch international großen Erfolg. Zuletzt erschien von ihr bei Aufbau der Roman "Menschenwerk", der mit dem renommierten italienischen Malaparte-Preis ausgezeichnet wurde. Derzeit lehrt sie kreatives Schreiben am Kulturinstitut Seoul.

Ki-Hyang Lee, geboren 1967 in Seoul, studierte Germanistik in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München und arbeitet als Lektorin, Übersetzerin und Verlegerin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 190
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03653-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22,2/13,4/2,2 cm
Gewicht 313 g
Originaltitel The Vegetarian
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Ki-Hyang Lee
Verkaufsrang 67.625
Buch (gebundene Ausgabe)
18,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Eine Groteske die starre Gesellschafts- und Rollenbilder aufzeigt und was passieren kann wenn diese nicht rechtzeitig aufgebrochen werden. Stark, bildgewaltig, lesenswert! Eine Groteske die starre Gesellschafts- und Rollenbilder aufzeigt und was passieren kann wenn diese nicht rechtzeitig aufgebrochen werden. Stark, bildgewaltig, lesenswert!

„Hart und skurril!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wer das Aussergewöhnliche sucht, ist mit "der Vegetarierin" bestens bedient!

Hart und geradlinig und gerade deshalb so absolut fesselnd!

Bei diesem Buch weiss ich im ersten Moment gar nicht so recht, wie gut oder nicht gut es mir gefällt...

Alles in allem wollte ich aber unbedingt weiter lesen und hatte es auch in kürzester Zeit durch - das letzte Drittel allerdings, hätte ich mir gerne nicht ganz so konfus gewünscht!

Lesen Sie es selbst und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Es entrollt sich eine düstere Geschichte über die "abnormale" Konsumentscheidung der jungen Hauptfigur- eine dramatische Geschichte über den Umgang mit Querdenkern... Es entrollt sich eine düstere Geschichte über die "abnormale" Konsumentscheidung der jungen Hauptfigur- eine dramatische Geschichte über den Umgang mit Querdenkern...

„Außergewöhnlich!“

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Ein fesselndes, schonungsloses und schnörkelloses Buch! Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in Seoul ein überaus durchschnittliches, fast langweiliges Leben führt und von heute auf morgen zur Vegetarierin wird und damit alles Tierische aus ihrer Umgebung verbannt. Dies ist ihre Art der Rebellion. Doch dies ist nur der Anfang. Was dies alles mit sich bringt, ist erschreckend und aufwühlend. Die Geschichte ist in 3 Kapitel eingeteilt und wird damit aus 3 verschiedenen Perspektiven dargestellt - aus der ihres Ehemanns, ihres Schwagers und ihrer Schwester. Mit leichter, klarer, sachlicher Sprache taucht man hier in die spannenden psychologischen Tiefen der jeweiligen Personen ein. Das Thema der Pflanzen zieht sich durch das gesamte Buch - ob in der Ernährung, in Träumen, als Körperbemalung oder am Ende als Wunsch, ein Baum zu werden. Skurril, zum Teil surreal. Es ist auch eine Erzählung, in der die Grenzen verschwimmen - zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen angespanntem Gemütszustand und psychischer Erkrankung. Auf jeden Fall ist das Buch eine eher zwischenmenschliche, als eine handlungsreiche Geschichte, in der auch die Gesellschaft und die sozialen Zwänge Südkoreas kritisch beleuchtet werden. Ein fesselndes, schonungsloses und schnörkelloses Buch! Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in Seoul ein überaus durchschnittliches, fast langweiliges Leben führt und von heute auf morgen zur Vegetarierin wird und damit alles Tierische aus ihrer Umgebung verbannt. Dies ist ihre Art der Rebellion. Doch dies ist nur der Anfang. Was dies alles mit sich bringt, ist erschreckend und aufwühlend. Die Geschichte ist in 3 Kapitel eingeteilt und wird damit aus 3 verschiedenen Perspektiven dargestellt - aus der ihres Ehemanns, ihres Schwagers und ihrer Schwester. Mit leichter, klarer, sachlicher Sprache taucht man hier in die spannenden psychologischen Tiefen der jeweiligen Personen ein. Das Thema der Pflanzen zieht sich durch das gesamte Buch - ob in der Ernährung, in Träumen, als Körperbemalung oder am Ende als Wunsch, ein Baum zu werden. Skurril, zum Teil surreal. Es ist auch eine Erzählung, in der die Grenzen verschwimmen - zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen angespanntem Gemütszustand und psychischer Erkrankung. Auf jeden Fall ist das Buch eine eher zwischenmenschliche, als eine handlungsreiche Geschichte, in der auch die Gesellschaft und die sozialen Zwänge Südkoreas kritisch beleuchtet werden.

„Skurril, grotesk & unglaublich gut“

Michelle Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Bonn

Skurril, grotesk, exotisch und unglaublich gut.
Aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die laut ihrem Mann "völlig unscheinbar" ist, bis sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.
Lesenswert.
Skurril, grotesk, exotisch und unglaublich gut.
Aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die laut ihrem Mann "völlig unscheinbar" ist, bis sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.
Lesenswert.

„Grotesk und dennoch fabelhaft“

Daniela Julia Parau, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sie ist ganz und gar durchschnittlich. Lebt in einer Zwecks-Ehe, geht ihrem Job nach, kocht, beteiligt sich am Alltag in Süd-Korea, ist weder besonders hübsch, noch hässlich.
Von einem auf den anderen Tag hört sie auf Fleisch zu essen. Sie mistet alle tierischen Produkte aus und verhält sich immer merkwürdiger. Ihre Familie hält sie für völlig verrückt und lässt sie nach einem Suizid-Versuch einweisen. Und von da an wird Han Kangs Geschichte immer schräger, grotesker, zuweilen sogar abstoßend. Die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmt und am Ende weiß man selbst nicht mehr so genau was eigentlich noch „normal“ ist.
Kang hat einen großartigen Schreibstil, der nicht selten an Kafka erinnert. Eine Lektüre, die in ihren drei Akten jede Menge Raum für Interpretationen lässt und einen durch eine Achterbahn von Eindrücken jagt.
Ein Buch auf das man gewartet hat, ohne es zu wissen.
Sie ist ganz und gar durchschnittlich. Lebt in einer Zwecks-Ehe, geht ihrem Job nach, kocht, beteiligt sich am Alltag in Süd-Korea, ist weder besonders hübsch, noch hässlich.
Von einem auf den anderen Tag hört sie auf Fleisch zu essen. Sie mistet alle tierischen Produkte aus und verhält sich immer merkwürdiger. Ihre Familie hält sie für völlig verrückt und lässt sie nach einem Suizid-Versuch einweisen. Und von da an wird Han Kangs Geschichte immer schräger, grotesker, zuweilen sogar abstoßend. Die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmt und am Ende weiß man selbst nicht mehr so genau was eigentlich noch „normal“ ist.
Kang hat einen großartigen Schreibstil, der nicht selten an Kafka erinnert. Eine Lektüre, die in ihren drei Akten jede Menge Raum für Interpretationen lässt und einen durch eine Achterbahn von Eindrücken jagt.
Ein Buch auf das man gewartet hat, ohne es zu wissen.

Olga Zermal, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Riesengroße Empfehlung. Der Schreibstil ist unheimlich besonders und packend zu gleich! Gehörte 2016 zu meinen Jahresfavoriten! Riesengroße Empfehlung. Der Schreibstil ist unheimlich besonders und packend zu gleich! Gehörte 2016 zu meinen Jahresfavoriten!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

3 Menschen schildern die Wandlung einer Person.... Aufwühlend und ganz anders als zunächst gedacht. Ein Buch, das berührt und fesselt, trotz ruhiger und unaufgeregter Schreibweise. 3 Menschen schildern die Wandlung einer Person.... Aufwühlend und ganz anders als zunächst gedacht. Ein Buch, das berührt und fesselt, trotz ruhiger und unaufgeregter Schreibweise.

Saskia Müller, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Obwohl die Erzählweise dauerhaft ruhig bleibt, spielt Kang hier mit unseren Erwartungen und schafft eine Geschichte, die gleichermaßen abstoßend wie anziehend wirkt. Ein Lesemuss! Obwohl die Erzählweise dauerhaft ruhig bleibt, spielt Kang hier mit unseren Erwartungen und schafft eine Geschichte, die gleichermaßen abstoßend wie anziehend wirkt. Ein Lesemuss!

„Verstörend, skurril und anziehend - ein Roman der Seinesgleichen sucht“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Dieser Roman verrät viel über die koreanische Weise eine Ehe zu führen, den korrekten Umgang zwischen Mann und Frau aber auch der weiblichen Revolution und zuletzt der scheinbar verbotenen Obsession. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt und mir hat der mittlere, obsessive am besten gefallen. Mutige Leser, die mal etwas völlig anderes lesen wollen, sollten hier zugreifen. Eine Zufriedenheitsgarantie gibt es allerdings nicht, denn "Die Vegetarierin" spaltet die Leserschaft. Mir hat gefallen, mal mit etwas völlig anderem als gewohnt konfrontiert zu sein und ich habe das Buch nahezu aufgesogen. Dieser Roman verrät viel über die koreanische Weise eine Ehe zu führen, den korrekten Umgang zwischen Mann und Frau aber auch der weiblichen Revolution und zuletzt der scheinbar verbotenen Obsession. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt und mir hat der mittlere, obsessive am besten gefallen. Mutige Leser, die mal etwas völlig anderes lesen wollen, sollten hier zugreifen. Eine Zufriedenheitsgarantie gibt es allerdings nicht, denn "Die Vegetarierin" spaltet die Leserschaft. Mir hat gefallen, mal mit etwas völlig anderem als gewohnt konfrontiert zu sein und ich habe das Buch nahezu aufgesogen.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein extreme Geschichte über die Wandlung einer Frau und die Reaktionen ihrer Umwelt. Hart und absolut fesselnd. Ein extreme Geschichte über die Wandlung einer Frau und die Reaktionen ihrer Umwelt. Hart und absolut fesselnd.

„Prall und exotisch“

Sieglinde Stanek, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Ein pralles Buch voller Exotik, ein Spiel mit künstlerischen und tiefenpsychologischen Motiven wie Fleisch, Blut, Farben, Blumen..
Durch die drei unterschiedlichen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wird , erhält man auch einen interessanten Einblick in den Alltag und in die Kultur Südkoreas…

Ein pralles Buch voller Exotik, ein Spiel mit künstlerischen und tiefenpsychologischen Motiven wie Fleisch, Blut, Farben, Blumen..
Durch die drei unterschiedlichen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wird , erhält man auch einen interessanten Einblick in den Alltag und in die Kultur Südkoreas…

„Ein Buch voller Abgründe, provokativ und verstörend“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine Frau in einer koreanischen Mittelstandsehe hört von heute auf morgen auf, Fleisch zu essen. Warum sie das tut, sagt sie nicht. Sie leidet an einer psychischen Störung. Ihre Familie reagiert verunsichert, zum Teil aggressiv. Südkorea ist Fleischland, und patriarchalisch! Mit der Zeit fragt man sich, wer hier wirklich gestört ist: Die Vegetarierin oder die sie umgebende Familie. Ein Buch voller Abgründe und mit der ungestellten Frage, ob wir diese Abgründe nicht selbst mit unserer scheinbaren Normalität evozieren.

Eine Frau in einer koreanischen Mittelstandsehe hört von heute auf morgen auf, Fleisch zu essen. Warum sie das tut, sagt sie nicht. Sie leidet an einer psychischen Störung. Ihre Familie reagiert verunsichert, zum Teil aggressiv. Südkorea ist Fleischland, und patriarchalisch! Mit der Zeit fragt man sich, wer hier wirklich gestört ist: Die Vegetarierin oder die sie umgebende Familie. Ein Buch voller Abgründe und mit der ungestellten Frage, ob wir diese Abgründe nicht selbst mit unserer scheinbaren Normalität evozieren.

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Die tolle spirituelle, psychodelische Reise einer Frau, die nicht weiß in welche Welt sie gehören möchte! Mal was ganz anderes, aber absolut lesenswert! Die tolle spirituelle, psychodelische Reise einer Frau, die nicht weiß in welche Welt sie gehören möchte! Mal was ganz anderes, aber absolut lesenswert!

„Sehr beeindruckend !“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

„Die Vegetarierin“ ist ein Buch, wie Sie es schon lange nicht mehr gelesen haben !
Seine Autorin Han Kang ist Südkoreanerin und hat in ihrem Land schon einige Literaturpreise errungen, nun bekam ihr Debütroman nach seiner Übersetzung 2016 auch noch den britischen Man- Booker-Preis.
Der schmale Roman schildert aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Werdegang einer jungen Frau namens Yong-Hye, zuerst angepasst,klaglos verheiratet und komplett unauffällig.Bis sie eines Nachts einen wiederkehrenden,verstörenden Traum hat und sich ab dato weigert, Fleisch in irgendeiner Form zu sich zu nehmen bzw. in ihrem Haushalt zu verwenden.
Ihr (absolut überforderter) Ehemann, ihr Schwager,ein „blockierter“ Video-Künstler und seine Frau, Yong-Hyes ältere Schwester erzählen aus ihrer Sicht die Geschichte der Vegetarierin,die beginnt sich zu verändern und immer weniger Essen zu sich nimmt.
Eine Geschichte ,die berührt,verstört und einen ganz anderen „Klang“ hat, als wir es aus unserem europäischen Verständnis heraus so kennen….
Mich hat es beeindruckt und sehr betroffen zurückgelassen – SIE sollten es unbedingt lesen !!!
„Die Vegetarierin“ ist ein Buch, wie Sie es schon lange nicht mehr gelesen haben !
Seine Autorin Han Kang ist Südkoreanerin und hat in ihrem Land schon einige Literaturpreise errungen, nun bekam ihr Debütroman nach seiner Übersetzung 2016 auch noch den britischen Man- Booker-Preis.
Der schmale Roman schildert aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Werdegang einer jungen Frau namens Yong-Hye, zuerst angepasst,klaglos verheiratet und komplett unauffällig.Bis sie eines Nachts einen wiederkehrenden,verstörenden Traum hat und sich ab dato weigert, Fleisch in irgendeiner Form zu sich zu nehmen bzw. in ihrem Haushalt zu verwenden.
Ihr (absolut überforderter) Ehemann, ihr Schwager,ein „blockierter“ Video-Künstler und seine Frau, Yong-Hyes ältere Schwester erzählen aus ihrer Sicht die Geschichte der Vegetarierin,die beginnt sich zu verändern und immer weniger Essen zu sich nimmt.
Eine Geschichte ,die berührt,verstört und einen ganz anderen „Klang“ hat, als wir es aus unserem europäischen Verständnis heraus so kennen….
Mich hat es beeindruckt und sehr betroffen zurückgelassen – SIE sollten es unbedingt lesen !!!

„Der Durchschnitt wird zu etwas Besonderem“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen. Doch dann entscheidet sich Yeong-Hye dazu künftig auf Fleisch zu verzichten...

Der Autorin Han Kang ist es auf diesen wenigen Seiten gelungen einen erstaunlich tiefgründigen Roman zu verfassen, der einen noch lange über das Lesen hinaus beschäftigt. Die Protagonistin selbst kommt eigentlich nie zu Wort. In den drei Teilen des Buches wird sie zuerst aus der Sicht ihres Mannes beschrieben, anschließend von ihrem Schwager und zu guter Letzt von ihrer Schwester. Es entsteht eine sehr detaillierte Beschreibung, die allerdings eines sehr deutlich zeigt: Niemand kennt den anderen wirklich und weiß was dieser denkt. Ein wirklich unfassbar fesselnder Roman, der sich weit weg der Mainstream-Literatur bewegt und mit seiner ganz besonderen Art, den Leser unweigerlich tiefer und tiefer in sich hinein zieht. So entsteht ein Werk von psychologischer Tiefe, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und alles letztendlich eine ganz andere Bedeutung hat, als vorerst angenommen. Es ist eine Geschichte über Macht und Obsession, Scham und Begierde, Liebe und Leidenschaft, aber eben auch ein Roman darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, den anderen wirklich zu verstehen und zu begreifen!
Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen. Doch dann entscheidet sich Yeong-Hye dazu künftig auf Fleisch zu verzichten...

Der Autorin Han Kang ist es auf diesen wenigen Seiten gelungen einen erstaunlich tiefgründigen Roman zu verfassen, der einen noch lange über das Lesen hinaus beschäftigt. Die Protagonistin selbst kommt eigentlich nie zu Wort. In den drei Teilen des Buches wird sie zuerst aus der Sicht ihres Mannes beschrieben, anschließend von ihrem Schwager und zu guter Letzt von ihrer Schwester. Es entsteht eine sehr detaillierte Beschreibung, die allerdings eines sehr deutlich zeigt: Niemand kennt den anderen wirklich und weiß was dieser denkt. Ein wirklich unfassbar fesselnder Roman, der sich weit weg der Mainstream-Literatur bewegt und mit seiner ganz besonderen Art, den Leser unweigerlich tiefer und tiefer in sich hinein zieht. So entsteht ein Werk von psychologischer Tiefe, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und alles letztendlich eine ganz andere Bedeutung hat, als vorerst angenommen. Es ist eine Geschichte über Macht und Obsession, Scham und Begierde, Liebe und Leidenschaft, aber eben auch ein Roman darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, den anderen wirklich zu verstehen und zu begreifen!

„Ich hatte einen Traum“

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

... und dieser Traum ändert das Leben einer durchschnittlichen Frau und ihrer Familie komplett. Ein skurriles, seltsam verstörendes Buch für diejenigen, die es gerne außergewöhnlich mögen. ... und dieser Traum ändert das Leben einer durchschnittlichen Frau und ihrer Familie komplett. Ein skurriles, seltsam verstörendes Buch für diejenigen, die es gerne außergewöhnlich mögen.

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Anfangs hat mich das Buch mit seinem einzigartigen Schreibstil sehr fasziniert. Nach der Hälfte wurde es dann aber langweilig und der anfängliche Wow-Effekt war nicht mehr da. Anfangs hat mich das Buch mit seinem einzigartigen Schreibstil sehr fasziniert. Nach der Hälfte wurde es dann aber langweilig und der anfängliche Wow-Effekt war nicht mehr da.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Provokant und sonderbar.
Ein Traum der Alles verändert und eine Welle aus unglaublichen Ereignissen mit sich bringt.
Schwere Kost die sich alledings wirklich lohnt.
Provokant und sonderbar.
Ein Traum der Alles verändert und eine Welle aus unglaublichen Ereignissen mit sich bringt.
Schwere Kost die sich alledings wirklich lohnt.

„Gewinnerin des Man Booker International Prize 2016“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Verstörend, skurril, traurig, sinnlich, prickelnd... das sind nur einige der Adjektive mit denen man "Die Vegetarierin" beschreiben kann. Für mich ein absolut einzigartiges Leseerlebnis! Verstörend, skurril, traurig, sinnlich, prickelnd... das sind nur einige der Adjektive mit denen man "Die Vegetarierin" beschreiben kann. Für mich ein absolut einzigartiges Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
18
15
5
2
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 31.01.2018
Bewertet: anderes Format

Ein wirklich seltsames und dennoch so fesselndes Buch, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann, bis man fertig ist. Und danach denkt man noch lange drüber nach.

Hmm.. Nun.. Ja.. Also.. Es ist..
von Huriye Celik aus Ludwigshafen am 02.01.2018
Bewertet: Taschenbuch

Seit geraumer Zeit steht dieses Buch auf meiner to read-Liste, jedoch kam ich nie wirklich dazu. Bis ich heute mal Luft bei der Arbeit hatte, weshalb ich es aus meinem E-Bookarchiv gekramt habe. Wenn wir nun zum Plot kommen sollten; na ja, wie soll ich es erklären?! Es ist... Seit geraumer Zeit steht dieses Buch auf meiner to read-Liste, jedoch kam ich nie wirklich dazu. Bis ich heute mal Luft bei der Arbeit hatte, weshalb ich es aus meinem E-Bookarchiv gekramt habe. Wenn wir nun zum Plot kommen sollten; na ja, wie soll ich es erklären?! Es ist nicht einfach die Handlung in diesem Buch zu schildern. Die Geschichte einer Frau, die sich entschließt Vegetarier zu werden, wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven wiedergegeben. Han Kang hat hiermit eine hervorragend provozierende Geschichte mit einer aufwühlenden Erzählweise geknüpft. Außerdem ist Die Vegetarierin mit dem Man Booker Prize, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Diese werde ich in naher Zukunft auch intensiver begutachten müssen. ? Alles ist sinnlos. Ich halte es nicht mehr aus. Ich kann so nicht weitermachen. Ich will nicht mehr. ? Ich begriff nicht, dass die ganze Zeit ein solcher Egoismus und eine solche Rücksichtslosigkeit in ihr geschlummert haben sollte.

Ein Buch das bei mir noch lange nachhallen wird.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 04.11.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Eigentlich wollte ich zuerst " Menschenwerk" lese das zweite Buch der Autorin, da mich dort einfach die Thematik viel mehr angesprochen hat. Irgendwie bin ich dann aber doch neugierig auf dieses Werkt hier geworden..... Übrigens sind mir erst auf den zweiten Blick die versteckten Dinge... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Eigentlich wollte ich zuerst " Menschenwerk" lese das zweite Buch der Autorin, da mich dort einfach die Thematik viel mehr angesprochen hat. Irgendwie bin ich dann aber doch neugierig auf dieses Werkt hier geworden..... Übrigens sind mir erst auf den zweiten Blick die versteckten Dinge auf dem Cover aufgefallen ;)  Ich habe die Geschichte grösstenteils in der ungekürzten Hörbuchvariante gehört, welche durch verschiedene Sprecher gut interpretiert wurde.  Durch diese Aufteilung fiel es mir auch leichter die Charaktere voneinander unterscheiden zu können.  Jedoch benötigt das Buch doch auch eine gewisse Konzentration so dass ich immer wieder auch zur Printversion gegriffen habe um das ein oder andere nochmals nachlesen zu können. Der Schreibstil ist schnörkellos, einfach, eher sachlich, ja fast schon unterkühlt und hat für mich so diesen typischen asiatischen Touch. Trotz dieser doch eher nüchternen Art gelingt es der Autorin mich zu fesseln, verschiedenste Emotionen hervorzurufen und Atmosphäre entstehen zu lassen. Die Geschichte ist in drei Abschnitte gegliedert, bei der jeweils eine Sichtweise zum Zug kommt. Erzählt wird nämlich in der ICH-Perspektive des Ehemannes, des Schwagers und der Schwester. Die eigentliche Hauptperson Yeong- hye ergreift nur in Bezug auf ihren Traum selber das Wort ( in kursiver Schrift festgehalten)  Beim Wechseln der Blickwinkel benötigte ich meistens ein paar Zeilen um zu bemerken welche Person nun an der Reihe war, da es keine Namensdeklarierung am Anfand des Kapitels gab. Wir erhalten also einen nur ganz kleinen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Yeong- hye. Einiges kann man zwar anhand ihres Verhaltens ableiten, vieles bleibt aber doch Spekulation, entweder meine eigenen oder die der Angehörigen. Der Ehemann, der Schwager sowie auch der Vater waren mir absolut unsympathisch, da ihre ganze Denkweise und ihre Taten einfach nur verabscheuungswürdig waren. Mehr als einmal drehte sich mir der Magen um und ich bin wirklich nicht zartbesaitet.... Ihre Schwester hingegen fand ich ganz nett, sie war eigentlich auch die Einzige, die einigermassen versuchte Yeong-hye auf die " richtige" Art zu helfen. Die ganze Geschichte ist schonungslos brutal, eklig, sehr eigenwillig,  merkwürdig, ja teilweise schon fast absurd. Ich war schockiert, fassungslos, verwirrt, hilflos und deprimiert. Viele Fragen stehen im Raum, welche mich sehr zum nachdenken anregten und zum diskutieren einladen. Mehrere Dinge bleiben übrigens offen und ungeklärt, was mich zuerst störte, erst nach einer Weile konnte ich besser damit umgehen. Ein Buch das nicht jeden Geschmack treffen wird, bei mir wird es aber noch länger im Gedächtnis haften bleiben und nachhallen.... Ich vergebe 4,5 Sterne