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Warum die Arche nie gefunden wird

Biblische Geschichten archäologisch entschlüsselt

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Immer wieder verbreiten selbsternannte Bibelkenner Sensationelles: Da hat man die Arche Noah am Berg Ararat entdeckt, die verlorene Bundeslade wiedergefunden oder den üppigen Garten Eden aufgespürt - alles auch ohne archäologischen oder geologischen Beweis.
In seinem preisgekrönten Buch räumt Eric Cline nun auf mit solchem Halbwissen: Der mehrfach ausgezeichnete Archäologe und Bestsellerautor veranschaulicht auf der Basis von soliden archäologischen und historischen Erkenntnissen, was hinter den bekanntesten biblischen Geschichten steckt. Eine ebenso profunde wie provokative Spurensuche!
Portrait
Eric H. Cline war mit „1177 v. Chr.“ bereits für den Pulitzer-Preis vorgeschlagen und hat mit seinem Werk den ersten Preis der American School of Oriental Research gewonnen. Cline ist Professor für Klassik und Anthropologie und Direktor des Archäologischen Instituts an der George Washington Universität.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 308
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3385-8
Verlag WBG Theiss
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/3 cm
Gewicht 480 g
Originaltitel From Eden to Exile
Abbildungen 60 schwarz-weiße Abbildungen
Übersetzer Michael Sailer
Buch (gebundene Ausgabe)
24,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Indiana Jones auf den Zahn gefühlt“

Thorsten Büchner, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auch wenn man es nur zu gerne wissen würde: Ob und wo die Bundeslade versteckt ist oder wo der Garten Eden lag, verrät Eric H. Cline nicht. Dafür präsentiert er alle Theorien, die zu biblischen Rätseln im Umlauf sind, und nimmt sie genüsslich auseinander. Vom Exodus über den Verbleib der Arche bin hin zu den zehn verlorenen Stämmen Israels. Übrig bleibt davon dann in der Regel wenig, aber das nimmt dem packend geschriebenen Buch nicht im Geringsten die Spannung. Und es macht Lust, vielleicht doch mal nach Äthiopien oder Israel zu fahren und sich ein bisschen wie Indiana Jones zu fühlen. Auch wenn man es nur zu gerne wissen würde: Ob und wo die Bundeslade versteckt ist oder wo der Garten Eden lag, verrät Eric H. Cline nicht. Dafür präsentiert er alle Theorien, die zu biblischen Rätseln im Umlauf sind, und nimmt sie genüsslich auseinander. Vom Exodus über den Verbleib der Arche bin hin zu den zehn verlorenen Stämmen Israels. Übrig bleibt davon dann in der Regel wenig, aber das nimmt dem packend geschriebenen Buch nicht im Geringsten die Spannung. Und es macht Lust, vielleicht doch mal nach Äthiopien oder Israel zu fahren und sich ein bisschen wie Indiana Jones zu fühlen.

Kundenbewertungen

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Die Bibel in einem neuen Licht
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dass die Bibel in der Form, die wir heute kennen, so (wahrscheinlich) nicht ganz richtig ist, wird mitterweile auch von anerkannten Theologen und Bibelkundlern bestätigt. Viele, der in der heiligen Schrift verankerten Geschichten, entstanden erst Jahrhunderte nach dem sie so passiert sein sollen. Dass durch die Weitergabe von Geschichten... Dass die Bibel in der Form, die wir heute kennen, so (wahrscheinlich) nicht ganz richtig ist, wird mitterweile auch von anerkannten Theologen und Bibelkundlern bestätigt. Viele, der in der heiligen Schrift verankerten Geschichten, entstanden erst Jahrhunderte nach dem sie so passiert sein sollen. Dass durch die Weitergabe von Geschichten in mündlicher Form immer wieder mal was weggelassen oder dazugedichtet wird, kennen wir ja auch aus unserer Zeit, man denke an Kinderspiele wie „Stille Post“. Der amerikanische Geschichtsprofessor (spezialisiert auf alte Geschichte) Eric H. Cline versucht nun ein paar der bekannteren Geschichten auf den Grund zu gehen. Jede noch so an den Haaren herbeigezogen klingende Story hat ja ihren wahren Kern. Herr Cline versucht nun diese mit den Methoden der modernen Wissenschaft zu entschlüsseln. Selbst für mich, der sich noch nicht wirklich mit Bibelforschung befasst hat, liefert er ein paar wirklich glaubhafte Erläuterungen. Viele Menschen kennen bespielsweise die Geschichte des Garten Eden. Adam und Eva sollen darin gelebt haben und nach dem Verzehr des verbotenen Obstes (man glaubt nicht mal mehr, daß es sich wirklich um einen Apfel gehandelt hat), wurden sie beide von Gott aus dem Paradies vertrieben. Soweit war mir das auch noch bekannt, doch die Tatsache, dass es nicht nur einen, sondern sogar über ein Dutzend Forscher gibt, die sich ernsthaft die Frage stellen, wo dieser sagenumwobene Garten Eden denn nun wirklich gelegen hat, war mir neu. Dieser wird nicht etwa im Nahen Osten - im gelobten Land - vermutet, sondern in Übersee. Ein weiteres von ihm behandeltes Thema, ist die Suche nach der Bundeslade. Bekanntlich ja auch ein Thema, dass man schon öfter in Populärmedien gehört hat. Aber auch hier gibt es, und das habe ich in Herrn Clines Buch zum ersten mal erfahren, sehr unterschiedliche Ansätze. Professor Cline arbeitet seine Entstehungsgeschichte und seinen Werdegang chronologisch auf. Die Suche an sich kann nämlich in verschiedenen historischen Quellen nachvollzogen werden. Mehrere antike Völker beziehen sich darauf. Der Bekannteste ist wohl der Kodex des König Herodes. Etwa bis um das Jahr 500 nach Christi ist ihre Existenz sogar belegt, allerdings verschwindet sie dann sehr abrupt aus den historischen Quellen. Ein wirklich sehr interessantes Buch, welches für mich einige neue Erkenntnisse gebracht hat. Möglicherweise ist dieser Autor nicht ganz unumstritten, ich aber finde seine Erklärungsversuche durchaus glaubhaft und nachvollziehbar.