Zum ewigen Frieden

Ein philosophischer Entwurf

(1)

Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf

In seiner Altersschrift entwickelt Kant seinen Gedanken des »kategorischen Imperativs« zu einem politischen Modell zwischen den Staaten der Welt weiter. Von der Vernunft geleitete Entscheidungen, die nach Gerechtigkeit trachten können der Menschheit den Frieden stiften, der für Kant ausdrücklich kein Naturzustand ist, sondern Ergebnis vorantwortungsvoller Politik. Der Text spielte eine wesentliche Rolle für die Ausgestaltung der sogenannten »Atlantik Charter«, die Franklin D. Roosevelt und Winston S. Churchill im August 1941 verfassten und auf deren Grundlage sich die Vereinten Nationen gründeten.

Erstdruck: Königsberg (Friedrich Nicolovius) 1795. Der Text folgt der neuen, vermehrten Auflage, Königsberg (Friedrich Nicolovius) 1796.

Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Immanuel Kant: Werke in zwölf Bänden. Herausgegeben von Wilhelm Weischedel. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1977.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 56
Erscheinungsdatum 14.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-1595-0
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,8/15,9/1,2 cm
Gewicht 261 g
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Ja, wenn es nur so einfach wäre...
von Zitronenblau am 15.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Ob diese satirische Überschrift..." beginnt Kant seinen rechtsphilosophischen Entwurf und schafft sich ex aequo eine Tür ins Hinterzimmer, denn wie konkret er auch politische Maßnahmen zum ewigen Frieden fordert, sei es die Reblublik, die Weltrepublik, und siehe die Präliminarien, so berücksichtigt er beim Animal rationale die Vernunft, jedoch nicht... "Ob diese satirische Überschrift..." beginnt Kant seinen rechtsphilosophischen Entwurf und schafft sich ex aequo eine Tür ins Hinterzimmer, denn wie konkret er auch politische Maßnahmen zum ewigen Frieden fordert, sei es die Reblublik, die Weltrepublik, und siehe die Präliminarien, so berücksichtigt er beim Animal rationale die Vernunft, jedoch nicht das Herz. Vergessen kann er das Allgemeine, wenn er nicht die Bedingungen aus dem Besonderen ableitet. Sind die gegeben? Ja, und so wie es den Frieden gibt, so gibt es auch den Krieg; besser: Frieden und (exakter:) Unfrieden (mit dem Krieg als dessen Superlativ) sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Eine Medaille, die notwendig ihre Seiten braucht und nichts anderes bedeutet als die ewige Dialektik und keine - von ihm so gewünschte - teleologische Synthese zum ewigen Frieden evozieren kann! Doch gibt es zwei Bedingungen des Friedens: es gibt nur noch einen Menschen auf der Welt (und der leidet nicht an einer Persönlichkeitsspaltung), oder aber die Abschaffung des Herzens zum Frieden und seiner Negation. Wie man sieht geraten wir mit diesen Bedingungen bedauerlicherweise zu den Un-Möglichkeiten. Netter Versuch Kant, aber leider doch wieder nur Träumereien eines viel zu optimistischen, zu vernunftverliebten Philosophen...