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Ein Jahr auf dem Land

Roman

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Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann geschieden, für den erwachsenen Sohn längst entbehrlich, und als Künstlerin hat sie ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses, doch nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen vermietet sie ihr luxuriöses New Yorker Apartment und zieht für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt. Der unfreiwillige Landaufenthalt wird kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca nicht nur die langersehnte neue Inspiration, sondern auch eine unverhoffte Liebe und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...

Rezension
"Klug, warm, humorvoll." Freundin
Portrait
Quindlen, Anna
Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Ihr neuester Roman »Ein Jahr auf dem Land« rangierte in den USA monatelang in den Top Ten und verkaufte sich eine viertel Million Mal.

Handels, Tanja
Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, neben Anna Quindlen Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Ihre Übersetzungen wurden schon vielfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10014-0
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,4 cm
Gewicht 292 g
Originaltitel Still life with bread crumbs
Übersetzer Tanja Handels
Verkaufsrang 9072
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Frau in der zweiten Lebenshälfte zwischen Aufbruch und Neubeginn

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Rebecca Winter ist eine erfolgreiche Fotografin, die mit ihrer Fotoserie „Stilleben mit Brotkrümeln“ vor Jahren den Durchbruch geschafft hat. Nun ist es ruhig um sie geworden, die Aufträge bleiben aus. Auch privat ist ihr Leben unaufgeregt und plätschert vor sich hin, denn ihr einziger Sohn geht eigene Wege, und geschieden ist sie schon lange. Wenn da nur nicht die fortlaufenden hohen Lebenshaltungskosten wären: ihre teure New Yorker Eigentumswohnung, der Unterhalt für die Heimbetreuung ihrer Mutter und die Unterstützung für ihren Vater. Da kommt sie auf die Idee, ihr schickes Apartment für ein Jahr gewinnbringend unterzuvermieten, und selbst preiswert auf dem Land unterzukommen. So zieht sie in ein ziemlich heruntergekommenes Häuschen mitten auf dem Land, zwei Autostunden von New York entfernt. Und da fängt für sie ein komplett anderes, völlig neues Leben an, das schon damit beginnt, dass in der ersten Nacht ein Waschbär auf dem Dachboden für ungewohnte Lärmbelästigung in der ländlichen Stille sorgt. So lernt sie Jim Bates, den örtlichen Dachdecker kennen, der in den folgenden Monaten noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen wird. Sie hat mit allen möglichen Widrigkeiten zu kämpfen, nicht nur Reparaturen am baufälligen Haus, sondern auch Fragen des täglichen Überlebens, woher kommt das Feuerholz, wie kann sie sich im Winter vom Schnee befreien,wie begegnet sie dem alltäglichen Kulturschock? Sie wandert Tag für Tag hinaus in die Natur, bewaffnet mit ihrer Kamera, ist fasziniert von merkwürdigen Kreuzinstallationen an geheimnisvollen Orten, die sie entdeckt, und die niemand außer ihr zu kennen scheint. Auch Sarah, die warmherzige Besitzerin der kleinen Teestube im Ort, die ihr zur zweiten Heimat wird, weiß nichts darüber ebenso wenig wie der ungewöhnliche Clown Tad, mit dem sie schnell Freundschaft schließt. Aber die vielleicht entscheidendste Begegnung ist die mit dem Hund Jack, der ihr eines Tages zuläuft und nicht mehr von ihrer Seite weicht. Anna Quindlen hat die Gabe, Feuilleton und Publikum zugleich begeistern zu können. Das beweist sie auch mit ihrem neuen Buch über eine Frau in der zweiten Lebenshälfte, über deren Aufbruch und Neubeginn – ein gelungener Schmöker.

Kundenbewertungen

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Für einen Neuanfang ist es nie zu spät!
von zauberblume am 12.03.2017

"Ein Jahr auf dem Land" ist der erste Roman den ich von der amerikanischen Bestsellerautorin gelesen habe. Und ich muss sagen, das mich die Geschichte beeindruckt hat. Die 60jährige Starfotografin Rebecca Winter steht am Wendepunkt ihres Lebens. Sie entschließt sich New York für ein Jahr den Rücken zu kehren. Sie vermietet i... "Ein Jahr auf dem Land" ist der erste Roman den ich von der amerikanischen Bestsellerautorin gelesen habe. Und ich muss sagen, das mich die Geschichte beeindruckt hat. Die 60jährige Starfotografin Rebecca Winter steht am Wendepunkt ihres Lebens. Sie entschließt sich New York für ein Jahr den Rücken zu kehren. Sie vermietet ihr schickes Apppartment und mietet sich ein altes Haus auf dem Land. Für ihren Mann ist sie längst entbehrlich und ihr Sohn Ben lebt sein eigenes Leben. Doch für die Städterin ist es hier auf dem Land nicht einfach. Hier wimmelt es von wilden Tieren und die kauzigen Bewohner des Dorfes sind gewöhnungsbedürftig. Und außerdem entpuppt sich das gemietete Haus als kleine Bruchbude. Rebecca muss sich vielen neuen Herausforderungen stellen. Doch das Landleben tut ihr gut uns sie bekommt neue Inspirationen und eine unverhoffte Liebe ..... Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Den Schreibstil der Autorin finde ich klasse. Ich konnte mir alles so gut bildlich vorstellen. Da ist Rebeccas schickes Appartment, das sie untervermietet hat. Und dann das kleine Häuschen auf dem Land. Und die atemberaubende Natur ringsumher. Ich habe mit Rebecca abenteuerliche Streifzüge durch die Umgebung unternommen. Bewundert habe ich an Rebecca, dass sie sich nicht unterkriegen ließ, obwohl es ihr beruflich auch nicht so gut gin. Sie kümmert sich rührend um ihre Eltern, obwohl diese Situation auch nicht einfach ist. Und man hat bemerkt, dass die im Laufe der Geschichte eine Wandlung durchgemacht hat. Ich finde, man merkt was Glück wirklich ausmacht, denn oft sind es ja nur Kleinigkeiten. Und dann ist da der Dachdecker Jim. Ein ganz besonderer Protagonist, der es im Leben auch nicht immer leicht hat. Man spürt diese Magie zwischen den beiden, doch ob ihre Liebe eine Chance hat? Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mir äußerst unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Das tolle Cover passt ja auch wunderbar zur Geschichte. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.