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Das Umgehen der Orte

Roman

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Lisa friert nicht. Sie kann es einfach nicht. Schwitzen dafür umso mehr. In den Sommermonaten flüchtet sie ins Eisstadion und stellt sich vor, es hätte sie noch weitaus schlimmer treffen können als in Südwestdeutschland. Etwa in Bangkok oder Miami. Und dann zieht Anne ins Nachbarhaus, ein Anti-Mädchen mit Gletscheraugen und einem Plan im Gepäck … Wie Lisa und Anne sind alle Figuren in »Das Umgehen der Orte« Geheimnisträger, deren Wege sich kreuzen und Schicksale aufeinanderprallen. Einige trägt es hinaus in die Welt, nach Melbourne oder auf die Westmännerinseln, andere zieht ihre Last bis auf den Grund. Was zählt sind Freunde – die Familie, die man sich aussucht, wie es heißt. Mit ihnen teilt man: Träume, Ängste, die guten Momente und die richtig miesen.
Kaum ein deutschsprachiger Autor unserer Tage vermag das Fangnetz der Emotion so sensibel und kunstvoll zu knüpfen wie Fabian Hischmann. In seinem neuen Roman erfindet er Figuren und Szenen, die berühren und verstören, die laut auflachen und die existenzielle Wucht des Beiläufi gen erleben lassen.
Portrait
Fabian Hischmann, geboren 1983 in Donaueschingen, lebt in Berlin. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2008 und 2009 Dramaturgiehospitanzen an den Theatern Heidelberg und Freiburg. 2011 erhielt er das Bremer Autorenstipendium, 2013 war er Teilnehmer der Jürgen-Ponto-Schreibwerkstatt und 2015 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Kurzgeschichten von ihm erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Sein Debütroman »Am Ende schmeißen wir mit Gold« war 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, sein zweiter Roman »Das Umgehen der Orte« erschien 2017. 
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 12.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1292-0
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,7 cm
Gewicht 342 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen, Zeichnungen, schwarz-weiss
Buch (gebundene Ausgabe)
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Emotionale Achterbahnfahrt durch Zeit und Raum
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.03.2017

Nach seinem Debüt "Am Ende schmeißen wir mit Gold" konnte ich es kaum erwarten, Fabian Hischmanns neuen Roman zu lesen. Und auch in diesem geht es um Aufbruch, Wendepunkte des Lebens im jungen Leben, das Leben an verschiedenen Orten der Erde, Tod und Verlust, Liebe (vor allem die gleichgeschlechtliche),... Nach seinem Debüt "Am Ende schmeißen wir mit Gold" konnte ich es kaum erwarten, Fabian Hischmanns neuen Roman zu lesen. Und auch in diesem geht es um Aufbruch, Wendepunkte des Lebens im jungen Leben, das Leben an verschiedenen Orten der Erde, Tod und Verlust, Liebe (vor allem die gleichgeschlechtliche), die Beziehung zu den Eltern und Schicksalsschläge in der Familie. Es ist ein ruhiges und doch wütendes Buch, mit viel Wahrheit zwischen den Zeilen, in unterschiedlich langen (und meist kurzen) Kapiteln, mal mit Überschriften, mal ohne, mal in Schriftgröße 10, mal in 18. Und obwohl einige Geschichten scheinbar unverbunden hintereinander stehen, "spürt" man doch den roten Faden. Vor allem das letzte Kapitel, in Island, hat besonders gut gefallen. Wegen Island. Und weil das Gefühl aufkam, dass am Ende doch alles irgendwie gut werden kann.