Etwas bleibt

Das Schicksal der Familie Levi

Inge Barth-Grözinger

(3)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,00
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen
  • Etwas bleibt

    Piper

    Sofort lieferbar

    11,00 €

    Piper

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen
  • Etwas bleibt

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    9,99 €

    ePUB (Piper)

Beschreibung

Ausgegrenzt, vertrieben und verjagt – am Ende ist da nur noch der Koffer. Er enthält alles, was den Levis geblieben ist. Nur diesen Koffer können sie mitnehmen auf ihre Flucht aus dem Land, in dem sie jetzt Fremde geworden sind …
Nach einer wahren Geschichte beschreibt Inge Barth-Grözinger das Schicksal einer jüdischen Familie von den ersten Demütigungen über die alltägliche Diskriminierung durch Nachbarn, Lehrer und Freunde bis zur Auswanderung 1938.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30990-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/3,2 cm
Gewicht 315 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 13305

Buchhändler-Empfehlungen

Isabell Blinne, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein berührender Blick in die Vergangenheit Deutschlands. Die jüdische Kaufmannsfamilie Levi durchlebt den Horror des Holocaust. Eine Geschichte voller Trauer, aber auch Hoffnung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Eine Geschichte die sehr nachdenklich macht...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergheim am 21.08.2019

Für mich war dieses Buch eine total andere Art des Lesens über die damals schreckliche Zeit. Aus der Sicht des Buben Erich erzählt, leidet man schon sehr mit der gesamten Familie mit. Ich fand es sehr interessant, dass sich alles langsam einschlich und obwohl man ja den Verlauf dieser Zeit weiß, hofft man beim Lesen immer noch, ... Für mich war dieses Buch eine total andere Art des Lesens über die damals schreckliche Zeit. Aus der Sicht des Buben Erich erzählt, leidet man schon sehr mit der gesamten Familie mit. Ich fand es sehr interessant, dass sich alles langsam einschlich und obwohl man ja den Verlauf dieser Zeit weiß, hofft man beim Lesen immer noch, dass es doch anders kommen könnte. Ein Roman, der unter die Haut geht und gerade in der heutigen Zeit wieder sehr nachdenklich macht. Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen.

Eine Geschichte, die den Leser aufgewühlt zurücklässt
von Monika Schulte aus Hagen am 19.01.2017

Das Jahr 1933. Schleichend wälzt sich das Gespenst der Ausgrenzung auf die Viehhändler-Familie Levi zu. Erst sind da die Lehrer in Erichs Schule, die in der braunen Uniform erscheinen, dann immer mehr seiner Mitschüler. Seine guten schulischen Leistungen sind egal. Erich wird mit schlechten Noten bestraft. Mit seinem Cousin muss... Das Jahr 1933. Schleichend wälzt sich das Gespenst der Ausgrenzung auf die Viehhändler-Familie Levi zu. Erst sind da die Lehrer in Erichs Schule, die in der braunen Uniform erscheinen, dann immer mehr seiner Mitschüler. Seine guten schulischen Leistungen sind egal. Erich wird mit schlechten Noten bestraft. Mit seinem Cousin muss er alleine in der ersten Reihe sitzen. Immer mehr seiner Freunde wenden sich von dem Jungen ab. Nicht nur von dem Jungen, von der ganzen Familie. Deutsche dürfen keinen Kontakt mehr zu ihnen haben, zu den Juden. Die Levis sind verzweifelt. Die Geschäfte laufen immer schlechter. Man wechselt die Straßenseite, man schaut weg. Wer ihnen dennoch wohl gesonnen ist, wird umgehend bedroht. Die Nazis sind an der Macht. Die Nazis haben das Sagen. Die Familie Levi versucht sich gegenseitig aufzumuntern, sich Mut zuzusprechen, doch sie müssen erkennen, dass es immer noch schlimmer werden kann. Schließlich packen sie einen Koffer. Lediglich einen Teller lässt die Mutter in der Heimat. Etwas bleibt. „Etwas bleibt – Das Schicksal der Familie Levi“ - eine mitreißende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Es ist die Geschichte einer Familie, die plötzlich die Ausgrenzung erfahren muss und der nichts anderes übrig bleibt, als ihr geliebtes Land zu verlassen. Unverständnis, Hoffnung, Leid, Trauer und Erkenntnis. Man fühlt mit der Familie Levi mit und ganz besonders mit Erich, aus deren Sicht die berührende Geschichte erzählt wird. Man spürt förmlich die wachsende Angst, die um sich greift. Man sieht die Nazis, die in immer größeren Gruppen gröhlend aufmarschieren, sie, die immer mehr Menschen bedrohen, nur, weil sie anders denken und handeln. Da ist die aufkeimende Angst der Menschen, selbst Opfer zu werden. Mit ihrem Roman setzt die Autorin der Familie Levi ein Denkmal. „Etwas bleibt“ - ein sehr wichtiger Roman, der mich aufgewühlt zurücklässt. „Etwas bleibt – Das Schicksal der Familie Levi“ von Inge Barth-Grözinger.


  • Artikelbild-0