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Die Grenzen der Toleranz

Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen

Michael Schmidt-Salomon

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Beschreibung

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für »Allah«, die anderen für die Rettung des »christlichen Abendlandes«, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. Wie sollen wir auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche Entwicklungen sollten wir begrüßen, welche mit aller Macht bekämpfen? Michael Schmidt-Salomon erklärt, warum grenzenlose Toleranz im Kampf gegen Demagogen auf beiden Seiten nicht hilft und wie wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Freiheit zu verteidigen.

"Entlang der aktuellen Islamdebatte und anhand einer kurzen Geschichte der Toleranz führt der Autor seine Leser zu einer zentralen Unterscheidung: Tolerieren heißt noch lange nicht akzeptieren. Tolerieren heißt "aushalten". Akzeptieren bedeutet, etwas gutzuheißen. (...) Schmidt-Salomon plädiert dafür, dass wir die anstrengende "Kultur des Streitens" wieder aktivieren, jenseits des "Empörialismus". Und dass wir immer wieder neu definieren, was es zu tolerieren und was es zu akzeptieren gilt.", Die Südostschweiz (CH), 01.12.2016

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31031-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,2 cm
Gewicht 215 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 84353

Kundenbewertungen

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Ein sehr gelungenes und wichtiges Buch
von K. C. am 23.03.2017

Schmidt-Salomon war mir schon länger aus diversen Fernsehauftritten ein Begriff. Ich fand seine Argumentation immer sehr vernünftig und überlegt. Und genau hier setzt auch dieses Buch an. Schmidt-Salomon nennt gute Gründe warum wir für eine offene Gesellschaft ( der Begriff wurde ursprünglich von Karl Popper geprägt, der wiederu... Schmidt-Salomon war mir schon länger aus diversen Fernsehauftritten ein Begriff. Ich fand seine Argumentation immer sehr vernünftig und überlegt. Und genau hier setzt auch dieses Buch an. Schmidt-Salomon nennt gute Gründe warum wir für eine offene Gesellschaft ( der Begriff wurde ursprünglich von Karl Popper geprägt, der wiederum vor dem Nationalsozialismus floh ) UNBEDINGT kämpfen sollte. Er zählt z.B. Sachen auf, die wir in unserer Gesellschaft akzeptieren, gerade noch so tolerieren oder überhaupt nicht tolerieren sollten. Bei letzteren schlägt er vor mit "zivilisierter Verachtung" vorzugehen. Was dieser Begriff bedeutet, erläutert er im Buch. Schmidt-Salomons Argumentation ist ein Pfad der goldenen Mitte, der beschreibt wie man mit Extremen, egal von welcher Seite, vorgehen sollte.

Die Grenzen der Toleranz
von einer Kundin/einem Kunden aus Birmenstorf am 11.02.2017

Ein aktuelles, sehr lesenswertes Buch, das sich speziell mit dem Islamismus befasst und das aufzeigt, wie ihm zu begegnen ist.


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  • Inhaltsverzeichnis
    Vorwort: Toleranz im Zeitalter des Empörialismus
    Auch Streiten will gelernt sein: Ein Blick in die Abgründe der Islamdebatte
    Feindbild Islam
    Feindbild Islamkritik
    Die große Begriffsverwirrung
    Zwischen den Fronten
    Der islamische Faschismus
    Der islamische Humanismus
    Die verhinderte Streitkultur und ihre Folgen
    Die Spielregeln des zivilisierten Widerstreits: Eine kurze Geschichte der Toleranz
    Die mühsame Wiedergeburt der Toleranz
    Die Grenzen der Toleranz
    Toleranz versus Akzeptanz
    Die Kunst der zivilisierten Verachtung
    Vorsicht vor falscher Nachsicht
    Die Grundlagen einer rationalen Debatte
    Wofür es sich zu streiten lohnt: Die Prinzipien der offenen Gesellschaft
    Freiheit und Gleichheit
    Selbstbestimmung statt Gruppenzwang
    Säkularismus ist die Lösung
    Bildung für alle
    Abschreckung durch Freiheit: Wie wir die offene Gesellschaft verteidigen sollten
    Anmerkungen