Der erste Tag vom Rest meines Lebens

Roman

(18)
Cesare ist 77 und zieht Bilanz. Von seinen einst hochfliegenden Träumen ist wenig aufgegangen. Seine Methode, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen: Ironie und Sarkasmus. Das kommt bei seinen Mitmenschen nicht immer gut an. Bis Emma in die Nachbarwohnung zieht. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr und ihrem Mann. Das sieht Cesare an Emmas traurigen Augen. Und plötzlich mischt sich Cesare ein. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine junge Nachbarin. Für die Liebe. Für das Glück, am Leben zu sein ...
Portrait
Lorenzo Marone, geboren 1974 in Neapel, arbeitete fast zehn Jahre lang als Anwalt in seiner Heimatstadt, bis er sich ein Herz fasste, den ungeliebten Beruf an den Nagel hängte und sich seiner wahren Leidenschaft widmete: dem Schreiben. Sein erster Roman eroberte die Herzen der italienischen Leser im Sturm und erntete begeisterte Rezensionen. Er lebt mit seiner Frau Flavia, dem Sohn Riccardo und der Dackeldame Greta in Neapel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 04.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31019-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,7 cm
Gewicht 267 g
Originaltitel La tentazione di essere felici
Übersetzer Esther Hansen
Verkaufsrang 81.492
Buch (Taschenbuch)
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein alter, grantiger Mann, der mit 77 Jahren sein Herz entdeckt - tiefsinnig, ohne schwer zu sein und mit viel Gefühl. Eine witzig-spritzige Lektüre voller Charme. Ein alter, grantiger Mann, der mit 77 Jahren sein Herz entdeckt - tiefsinnig, ohne schwer zu sein und mit viel Gefühl. Eine witzig-spritzige Lektüre voller Charme.

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Ein toller Roman über das Leben, über zweite Chancen und den Mut, sich für seine Mitmenschen zu interessieren und niemals aufzugeben, egal was das Leben für einen bereithält! Ein toller Roman über das Leben, über zweite Chancen und den Mut, sich für seine Mitmenschen zu interessieren und niemals aufzugeben, egal was das Leben für einen bereithält!

„Molto bene!“

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Wunderbar leicht und italienisch warmherzig erzählt ist dieser kleine kluge Roman! Die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, das ist schon eine komplizierte Sache! Wunderbar leicht und italienisch warmherzig erzählt ist dieser kleine kluge Roman! Die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, das ist schon eine komplizierte Sache!

„Italienisches, "graues Herz" fängt neu an zu schlagen “

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Was, wenn man 72 Jahre und einhundertelf Tage seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich.

„Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote aufzuzwingen.“

Ein Buch das voller Lebensfreude, Selbstanklage, Vergangenheit, Zukunft, Altersweisheit, Selbstironie und einer Kelle Sarkasmus vom Autor serviert wird…Wetten, es schmeckt auch Ihnen?

Vergnügliche Lesezeit wünsche ich Ihnen mit diesem Buch
Ihre Heike Fischer
Was, wenn man 72 Jahre und einhundertelf Tage seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich.

„Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote aufzuzwingen.“

Ein Buch das voller Lebensfreude, Selbstanklage, Vergangenheit, Zukunft, Altersweisheit, Selbstironie und einer Kelle Sarkasmus vom Autor serviert wird…Wetten, es schmeckt auch Ihnen?

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Die Versuchung, glücklich zu sein
von Dr. M. am 09.08.2018

So lautet wohl der Originaltitel dieses ungewöhnlichen Romans. Sein deutscher Titel lässt vermuten, dass Cesare Annunziata mit seinen 77 Jahren irgendeine tiefschürfende Erkenntnis gewonnen hat und nun sein Leben entsprechend umkrempeln würde. Aber so ist es nicht. Vielmehr bringt es das Alter mit sich, dass man zurückblickt und sich... So lautet wohl der Originaltitel dieses ungewöhnlichen Romans. Sein deutscher Titel lässt vermuten, dass Cesare Annunziata mit seinen 77 Jahren irgendeine tiefschürfende Erkenntnis gewonnen hat und nun sein Leben entsprechend umkrempeln würde. Aber so ist es nicht. Vielmehr bringt es das Alter mit sich, dass man zurückblickt und sich von vielen Verstrickungen befreien kann, in die man unerfahren und meistens langsam und ahnungslos geraten ist. Nun endlich gönnt sich Cesare auch mal "die Extravaganz, auf seine Instinkte zu hören". Und dabei ändert sich dann vielleicht doch so einiges. Cesare wohnt alleine. Seine Frau, die er schon lange nicht mehr liebte, verstarb vor einigen Jahren. Seine Kontakte beschränken sich auf seinen schwulen Sohn, seine unglücklich verheiratete Tochter, deren Sohn und zwei schrullige Nachbarn in seinem Alter. Und natürlich auf Rossana, zu der schon eine Ewigkeit geht und blaue Pillen schluckt, um sie bezahlt lieben zu dürfen. Während Cesare über seine Tage erzählt, lässt er seine Zuhörer auch an Gedanken teilhaben, die ihm oft kommen, wenn er ganz nebenbei immer wieder an sein vergangenes Leben zurückdenkt. Genau dabei überrascht er. Denn abgesehen von seiner sympathischen Selbstironie und seiner oft ins Sarkastische gehenden Beschreibung des Alltags fesselt vor allem seine unbedingte Ehrlichkeit. Wozu in seinem Alter noch etwas verklären oder sich etwas vormachen? An dieser Stelle fasst er den Leser unausweichlich. Denn das, was er da erzählt, kennen mit Sicherheit auch viel jüngere Menschen. Dass einem anderen Menschen etwas passiert ist, was man vieleicht gerade selbst erlebt, hat etwas von einer Offenbarung, weil man nun auch den Ausgang der Geschichte kennenlernt. "Wenn du Fehler säst, kannst du keine großartige Ernte erwarten", liest man. Oder: "Du lebst dein Leben in dem Glauben, dass eines Tages das geschieht, worauf du hoffst, um dann festzustellen, dass die Realität viel weniger romantisch ist, als du dachtest. Es stimmt, manchmal klopfen die Träume an deine Tür, aber nur wenn du dir die Mühe gemacht hast, sie einzuladen. Sonst kannst du sicher sein, dass du den Abend alleine verbringst." Cesare bezieht das auf sich, weil er es nicht vermochte, die Frauen seiner Träume in sein Leben zu führen und stattdessen in einer wenig leidenschaftlichen Beziehung verharrte. Indem er seine Zuhörer an seinen Gedanken teilhaben lässt, stellen sich ganz von alleine und völlig unaufdringlich ganz ähnliche Fragen an sie selbst ein. Der Mensch neigt zu Vergleichen. Und wenn einer so ehrlich sein Leben erzählt, dann kann man dieser Neigung nur noch schwer ausweichen. Es verwundert nicht, dass dieser Roman in Italien Begeisterung hervorrief. Seinem im Verhältnis zu Cesare sehr jungen Autor kann man nur Bewunderung für diesen Erstling zollen. Cesare könnte sein Vater sein. Um so erstaunlicher ist es, dass Marone sich völlig glaubhaft in den Kopf und den Alltag eines um die Lebenserfahrung einer ganzen Generation reicheren Mannes hineindenken konnte. Er schrieb ein wunderbares Buch, das natürlich auch eine Handlung besitzt, die dem Ganzen eine nachhaltige Wirkung verleiht. Denn sie enthält auch einen tragischen Gegenentwurf zu Cesares Leben, mit dem er sich plötzlich durch eine neue Nachbarin konfrontiert sieht. Nicht umsonst ist dieses Buch den "zerbrechlichen Seelen gewidmet, welche lieben, ohne sich selbst zu lieben".

Allerfeinster Lesegenuss!
von Monika Schulte aus Hagen am 05.11.2016

Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, als er beschließt, das Leben endlich in vollen Zügen genießen zu wollen. Er ist Witwer und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Die Tochter ist unglücklich verheiratet, der Sohn ein Künstler, der einen Mann liebt. In der Familie wird nicht darüber geredet; dabei weiß... Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, als er beschließt, das Leben endlich in vollen Zügen genießen zu wollen. Er ist Witwer und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Die Tochter ist unglücklich verheiratet, der Sohn ein Künstler, der einen Mann liebt. In der Familie wird nicht darüber geredet; dabei weiß Cesare es längst. Das Verhältnis zu den Kindern ist angespannt. Dann eines Tages zieht die junge Emma mit ihren Mann ins selbe Haus. Irgendetwas stimmt mit Emma nicht. Ganz ungewöhnlich für Cesare – er kann es selbst kaum glauben – berührt in die junge Frau und ihr Schicksal. Cesare fängt an sich zu kümmern. Der Beginn seines neuen, anderen Lebens. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - ein Roman, aus der Sicht eines alten Mannes geschrieben – einfach wunderbar! Ich habe jede Zeile genossen. Der alte Nörgler, der Miesepeter, launisch, sarkastisch zu Beginn, macht eine Erfahrung und wird zum Kümmerer. Eine Geschichte, die mich begeistert hat. Cesare, ich habe mir den alten Mann bildlich vorstellen können. Es war, als wäre er mein Nachbar, der immer wieder von seiner Tochter kritisiert wird, weil er heimlich eine Zigarette raucht oder ein Glas Wein trinkt, was ihm eigentlich nicht erlaubt ist. Cesare pfeift drauf. Er sagt sich, er hat sein Leben gehabt. Die letzten Tage will er in vollen Zügen genießen. Und dann ist da Emma, die junge und unglückliche Nachbarin, die sich nicht helfen lassen will. Wunderschön zu lesen und mitzuerleben, wie aus dem alten kauzigen Mann ein Jemand wird, den man gerne zum Opa haben würde. Ein großartiges Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt, zum Hinschauen. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ - Lesegenuss vom Feinsten!

Mit siebenundsiebzig mitten im Leben!
von Tina Bauer aus Essingen am 30.10.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen. Doch dann... Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen. Doch dann taucht Emma in der Wohnung gegenüber auf und sein Leben bessert sich von Tag zu Tag. Als Emmas Ehemann wieder einmal mit den Fäusten zeigt, wer der Herr im Haus ist, beschließen Marino, sein uralter Nachbar und er gemeinsam, Emma zu retten. Eine wunderbarer Roman über die Freundschaft, das Leben im Alter und der Rückkehr zur eigenen Familie.