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Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...,

aber einmal um die Welt

(5)

Nach einem Abend im Pub kommen die Freunde Paul, Johno und Leigh auf eine verrückte Idee: Sie kaufen ein altes schwarzes Taxi namens Hannah und gehen damit auf Weltreise – von London nach Sydney, mit dem größtmöglichen Umweg. Denn so würde es jeder Taxifahrer machen, der etwas auf sich hält. Ihr 70.000 Kilometer langer Weg führt sie in die abgelegensten und gefährlichsten Regionen: In Moskau landen sie hinter Gittern, im Iran werden sie als Spione dingfest gemacht und in Pakistan sind sie nie ohne bewaffnete Eskorte unterwegs, um nicht von den Taliban gekidnappt zu werden. Und auch das Taxi Hannah entpuppt sich als Diva, die immer wieder gepflegt und repariert werden muss. Doch die drei Freunde schaffe es mit viel Humor, allen Hindernissen zu trotzen; sie brechen zwei Weltrekorde und umrunden die ganze Erde mit ihrem alten Taxi.

Rezension
"Ein Trip genau nach meinem Geschmack - wäre ich jünger, mutiger und verrückt genug." Bill Bryson
Portrait
Paul Archer arbeitet in Bristol als Softwareentwickler und ist darauf spezialisiert, Menschen per App zusammenzubringen. Johno Ellison machte eine Ausbildung zum Helikopterpilot. Zur Zeit arbeitet er als freiberuflicher Produktdesigner und Ingenieur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 12.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7701-8282-4
Reihe DuMont Welt - Menschen - Reisen
Verlag Dumont Reise Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,8/3 cm
Gewicht 448 g
Originaltitel It's on the meter
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen, Kartenausschnitte
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Anja Fülle
Verkaufsrang 26.804
Buch (Taschenbuch)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Drei Freunde, ein Taxi...“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

...und eine verrückte Idee, dazu eine große Portion britischer Humor. Spannende und kurzweilige Lektüre für junge Leute mit Fernweh oder für jeden Reiselustigen mit Sinn für Humor! ...und eine verrückte Idee, dazu eine große Portion britischer Humor. Spannende und kurzweilige Lektüre für junge Leute mit Fernweh oder für jeden Reiselustigen mit Sinn für Humor!

Kundenbewertungen

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Very british - also völlig verrückt
von Dr. M. am 29.06.2018

In der Internet-Lebenshilfe Wikipedia liest man unter dem Stichwort "Britischer Humor" folgende Erklärung: "Als Hauptmerkmale des britischen Humors gelten neben der erwähnten Trockenheit beispielsweise schwarzer Humor, unverblümte Direktheit, Absurdität und Understatement." Natürlich entsteht diese Art von Humor nicht einfach so, vielmehr ist sie ein Produkt einer gewissen auf den... In der Internet-Lebenshilfe Wikipedia liest man unter dem Stichwort "Britischer Humor" folgende Erklärung: "Als Hauptmerkmale des britischen Humors gelten neben der erwähnten Trockenheit beispielsweise schwarzer Humor, unverblümte Direktheit, Absurdität und Understatement." Natürlich entsteht diese Art von Humor nicht einfach so, vielmehr ist sie ein Produkt einer gewissen auf den Inseln weitverbreiteten Lebenseinstellung. Meist lernt man diese für uns oft seltsame Weltsicht auf mehr oder weniger künstliche erzeugte Weise kennen, etwa aus Filmen. Zwar ist dieser Expeditionsbericht auch ein mediales Erzeugnis, aber er beschreibt eine schon theoretisch absolut wahnwitzige, aber praktisch erfolgreich durchgeführte Weltreise von drei Typen in einem schrottreifen Londoner Taxi, die nach europäisch-konservativen Maßstäben selbst nur völlig durchgeknallt sein können. Reise und Buch besitzen alle oben genannten Merkmale des britischen Humors. Ihre Idee, mit einem dieser typischen schwarzen Londoner Uralt-Taxis von der britischen Hauptstadt aus bis nach Australien zu fahren, erwuchs beim Saufen und bestand im Kern eigentlich darin, die teuerste Taxifahrt der Welt hinzulegen. Keiner der drei Freunde war Taxifahrer, noch besaßen sie eines der typischen schwarzen Londoner Taxis. Das besorgten sie sich dann bei Ebay, nachdem sich keiner die Blöße geben wollte, von dieser Idee zurückzutreten. Wenn man ihren mit trockenem Witz erzählten Bericht liest, dann bemerkt man ihre so typisch britischen Untertreibungen kaum. So ahnungslos wie die beiden Erzähler tun, waren sie in Wirklichkeit nie. Zwei von ihnen hatten eine Ingenieurausbildung in Maschinenbau und einer fand sich im Innenleben von Automobilen sehr gut zurecht. Wer aus einer Kaffeebüchse in der Not (wie später geschehen) eine Bremsscheibe basteln kann, dem muss man schon einiges zutrauen. Wenn man die auf den letzten Seiten zusammengestellten Daten der Reise betrachtet, dann können ihre Teilnehmer nicht irgendwelche Blödmänner gewesen sein. Leser, die eine detaillierte Reisebeschreibung erwarten, die ihnen etwas zu den bereisten Ländern erzählt, sollten die Finger von diesem Text lassen. Bis auf wenige Ausnahmen kommen solche Erlebnisse in ihm nämlich nicht vor. Vielmehr beschreiben die beiden Autoren die meistens recht bizarren persönlichen Erlebnisse auf dieser irren Reise. Ohne ihre Lebenseinstellung, ohne ihre bewundernswerte Flexibilität und vor allem ohne das unfassbare Glück, das ihnen fast immer hold war, hätten sie diese Reise niemals zu Ende bringen können. Vielleicht hat dieses Glück ja auch etwas mit ihrer Lebenseinstellung zu tun. Natürlich kann man sich darüber wundern oder gar ereifern, dass mehr über die häufigen Saufgelage berichtet wird als über die bereisten Länder. Doch wer sich ständig zum "Couchsurfing" bei zunächst Fremden einlädt und mit offenen Armen von Gleichgesinnten empfangen wird, spart nicht nur Reisekosten, sondern oft auch Geld fürs flüssige gastfreundliche Abendbrot. So kommt eins zum anderen. Und die britische Trinkkultur tut das Übrige. Ob einem das nun gefällt oder nicht - die ganze Geschichte ist allein schon deshalb spannend, weil man eigentlich nicht erwartet, dass sie gut ausgehen kann. Kurz gesagt: Das ist ein für die übliche Reiseliteratur sehr untypischer Bericht über eine aberwitzige Weltreise, geschrieben mit trockenem Humor und viel Selbstironie. Eben typisch britisch. Man erfährt kaum etwas über die einzelnen Länder, sondern vor allem etwas über die Art, wie diese drei Herren ein völlig absurdes Abenteuer durchzogen, das von Anfang an jenseits von Vernunft und Planung stand. Erfolg gibt immer recht, selbst wenn man es nicht glauben kann oder will. Vielleicht ist dieses Buch nicht für alle Liebhaber von Reiseliteratur wirklich interessant. Amüsant ist es aber allemal.

Ein Buch das vor Leben strotzt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinfeld am 13.12.2016

Eine tolle Geschichte welche animiert, selbst seine Koffer zu packen und sich Hals über Kopf in ein Abenteuer zu stürzen. Dieses Buch hat mir einige amüsante und lustige Lesemomente geschenkt=)

Ein Taxi namens Hannah - Drei Briten kurz über 20 auf einer Taxifahrt von London nach Sydney - die etwas andere Weltreise
von j.h. aus Berlin am 24.11.2016

Die Idee entstand in einem Pub während einer durchaus Pint-reichen Nacht: Wie wäre es mit einer Taxifahrt nach Australien - nach alter Taxifahrer-Tradition natürlich mit dem größtmöglichen Umweg? Auch nüchtern waren die drei Studien-Freunde Paul, Johno und Leigh von ihrer Idee hinreichend fasziniert. Ein geeignetes Black-Cab-Taxi (erst 20 Jahre... Die Idee entstand in einem Pub während einer durchaus Pint-reichen Nacht: Wie wäre es mit einer Taxifahrt nach Australien - nach alter Taxifahrer-Tradition natürlich mit dem größtmöglichen Umweg? Auch nüchtern waren die drei Studien-Freunde Paul, Johno und Leigh von ihrer Idee hinreichend fasziniert. Ein geeignetes Black-Cab-Taxi (erst 20 Jahre alt) wurde bei Ebay gefunden und auf den Namen Hannah getauft. Etwas schwieriger gestaltete sich die Suche nach Sponsoren und die Aufstellung von etwas, das einem Reiseplan wenigstens ähnelte. Drei Jahre später am 17. Februar 2011 war es endlich so weit und das Taxi ging von Covent Garden aus auf große Fahrt: "Monatelang hatten wir für ein Projekt gearbeitet, das voller Ungewissheiten steckte. Mehr als einmal hatte einer von uns die Beherrschung verloren. Versprechen wurden gebrochen und die Probleme schienen nie enden zu wollen - unsere Freundschaft wurde aufs Äußerste strapaziert. Aber dieser Moment zeigte uns, dass sich all dies gelohnt hatte, er ließ uns die belanglosen Streitereien der vergangenen Monate vergessen. Wir waren wieder beste Freunde, wir hatten es geschafft, wir hatten unseren Traum verwirklicht." (S. 28) Die räumliche Enge des Taxis wird während der folgenden 15 Monate die Freundschaft noch auf manche Probe stellen. Die Abenteuer der Reise werden in authentisch jugendlichem Tonfall aus der Sicht von Paul und Johno (zu unterscheiden durch unterschiedliche Schrifttypen) erzählt. Die erste Etappe der Reise führt durch West- und Osteuropa - wobei "Couchsurfing" einige Kosten spart und zahlreiche interessante Bekanntschaften bringt. Das Klischee vom trinkfreudigen Briten auf Tour wird dabei nicht unbedingt widerlegt. Nach der Querung der Grenze zum Iran ist in dieser Hinsicht dann erst einmal Schluss mit lustig - jedenfalls fast, denn wo ein Wille ist ... IT'S ON THE METER (so der Titel der 2016 erschienenen englischen Originalausgabe) nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen - wegen der unwiderstehlich komischen Erzählweise ebenso wie durch die Spannung, wie mit wahrlich amateurhafter Planung und Einsatz ältester Technik (nämlich eines 20 Jahre alten und für den Londoner Stadtverkehr gebauten Taxis) ein solches Abenteuer zu bewältigen ist. Die drei Protagonisten wachsen dem Leser dabei trotz deren Ecken und Kanten von Beginn an ans Herz. Auf 8 Seiten im Farbdruck sind einige bildliche Reiseimpressionen zu sehen. Mehr Fotos sind unschwer im Internet recherchierbar. Das in der DUMONT-Reiseabenteuer-Reihe in hervorragender Übersetzung von Anja Fülle erschienene Buch ist jungen und junggebliebenen Lesern gleichermaßen zu empfehlen - ob sie nun gerade eine Weltreise planen oder nicht ...