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Die Vegetarierin

Roman

Portrait

Han Kang ist die wichtigste literarische Stimme Koreas. 1993 debütierte sie als Dichterin, seitdem erschienen zahlreiche Romane. Seit sie für "Die Vegetarierin" gemeinsam mit ihrer Übersetzerin 2016 den Man Booker International Prize erhielt, haben ihre Bücher auch international großen Erfolg. Zuletzt erschien von ihr bei Aufbau der Roman "Menschenwerk", der mit dem renommierten italienischen Malaparte-Preis ausgezeichnet wurde. Derzeit lehrt sie kreatives Schreiben am Kulturinstitut Seoul.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841211545
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 1952 KB
Übersetzer Ki-Hyang Lee
Verkaufsrang 13.067
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Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Eine Groteske die starre Gesellschafts- und Rollenbilder aufzeigt und was passieren kann wenn diese nicht rechtzeitig aufgebrochen werden. Stark, bildgewaltig, lesenswert! Eine Groteske die starre Gesellschafts- und Rollenbilder aufzeigt und was passieren kann wenn diese nicht rechtzeitig aufgebrochen werden. Stark, bildgewaltig, lesenswert!

„Hart und skurril!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wer das Aussergewöhnliche sucht, ist mit "der Vegetarierin" bestens bedient!

Hart und geradlinig und gerade deshalb so absolut fesselnd!

Bei diesem Buch weiss ich im ersten Moment gar nicht so recht, wie gut oder nicht gut es mir gefällt...

Alles in allem wollte ich aber unbedingt weiter lesen und hatte es auch in kürzester Zeit durch - das letzte Drittel allerdings, hätte ich mir gerne nicht ganz so konfus gewünscht!

Lesen Sie es selbst und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!
Wer das Aussergewöhnliche sucht, ist mit "der Vegetarierin" bestens bedient!

Hart und geradlinig und gerade deshalb so absolut fesselnd!

Bei diesem Buch weiss ich im ersten Moment gar nicht so recht, wie gut oder nicht gut es mir gefällt...

Alles in allem wollte ich aber unbedingt weiter lesen und hatte es auch in kürzester Zeit durch - das letzte Drittel allerdings, hätte ich mir gerne nicht ganz so konfus gewünscht!

Lesen Sie es selbst und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!

„Außergewöhnlich!“

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Ein fesselndes, schonungsloses und schnörkelloses Buch! Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in Seoul ein überaus durchschnittliches, fast langweiliges Leben führt und von heute auf morgen zur Vegetarierin wird und damit alles Tierische aus ihrer Umgebung verbannt. Dies ist ihre Art der Rebellion. Doch dies ist nur der Anfang. Was dies alles mit sich bringt, ist erschreckend und aufwühlend. Die Geschichte ist in 3 Kapitel eingeteilt und wird damit aus 3 verschiedenen Perspektiven dargestellt - aus der ihres Ehemanns, ihres Schwagers und ihrer Schwester. Mit leichter, klarer, sachlicher Sprache taucht man hier in die spannenden psychologischen Tiefen der jeweiligen Personen ein. Das Thema der Pflanzen zieht sich durch das gesamte Buch - ob in der Ernährung, in Träumen, als Körperbemalung oder am Ende als Wunsch, ein Baum zu werden. Skurril, zum Teil surreal. Es ist auch eine Erzählung, in der die Grenzen verschwimmen - zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen angespanntem Gemütszustand und psychischer Erkrankung. Auf jeden Fall ist das Buch eine eher zwischenmenschliche, als eine handlungsreiche Geschichte, in der auch die Gesellschaft und die sozialen Zwänge Südkoreas kritisch beleuchtet werden. Ein fesselndes, schonungsloses und schnörkelloses Buch! Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die in Seoul ein überaus durchschnittliches, fast langweiliges Leben führt und von heute auf morgen zur Vegetarierin wird und damit alles Tierische aus ihrer Umgebung verbannt. Dies ist ihre Art der Rebellion. Doch dies ist nur der Anfang. Was dies alles mit sich bringt, ist erschreckend und aufwühlend. Die Geschichte ist in 3 Kapitel eingeteilt und wird damit aus 3 verschiedenen Perspektiven dargestellt - aus der ihres Ehemanns, ihres Schwagers und ihrer Schwester. Mit leichter, klarer, sachlicher Sprache taucht man hier in die spannenden psychologischen Tiefen der jeweiligen Personen ein. Das Thema der Pflanzen zieht sich durch das gesamte Buch - ob in der Ernährung, in Träumen, als Körperbemalung oder am Ende als Wunsch, ein Baum zu werden. Skurril, zum Teil surreal. Es ist auch eine Erzählung, in der die Grenzen verschwimmen - zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen angespanntem Gemütszustand und psychischer Erkrankung. Auf jeden Fall ist das Buch eine eher zwischenmenschliche, als eine handlungsreiche Geschichte, in der auch die Gesellschaft und die sozialen Zwänge Südkoreas kritisch beleuchtet werden.

„Skurril, grotesk & unglaublich gut“

Michelle Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Bonn

Skurril, grotesk, exotisch und unglaublich gut.
Aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die laut ihrem Mann "völlig unscheinbar" ist, bis sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.
Lesenswert.
Skurril, grotesk, exotisch und unglaublich gut.
Aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die laut ihrem Mann "völlig unscheinbar" ist, bis sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.
Lesenswert.

„Grotesk und dennoch fabelhaft“

Daniela Julia Parau, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sie ist ganz und gar durchschnittlich. Lebt in einer Zwecks-Ehe, geht ihrem Job nach, kocht, beteiligt sich am Alltag in Süd-Korea, ist weder besonders hübsch, noch hässlich.
Von einem auf den anderen Tag hört sie auf Fleisch zu essen. Sie mistet alle tierischen Produkte aus und verhält sich immer merkwürdiger. Ihre Familie hält sie für völlig verrückt und lässt sie nach einem Suizid-Versuch einweisen. Und von da an wird Han Kangs Geschichte immer schräger, grotesker, zuweilen sogar abstoßend. Die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmt und am Ende weiß man selbst nicht mehr so genau was eigentlich noch „normal“ ist.
Kang hat einen großartigen Schreibstil, der nicht selten an Kafka erinnert. Eine Lektüre, die in ihren drei Akten jede Menge Raum für Interpretationen lässt und einen durch eine Achterbahn von Eindrücken jagt.
Ein Buch auf das man gewartet hat, ohne es zu wissen.
Sie ist ganz und gar durchschnittlich. Lebt in einer Zwecks-Ehe, geht ihrem Job nach, kocht, beteiligt sich am Alltag in Süd-Korea, ist weder besonders hübsch, noch hässlich.
Von einem auf den anderen Tag hört sie auf Fleisch zu essen. Sie mistet alle tierischen Produkte aus und verhält sich immer merkwürdiger. Ihre Familie hält sie für völlig verrückt und lässt sie nach einem Suizid-Versuch einweisen. Und von da an wird Han Kangs Geschichte immer schräger, grotesker, zuweilen sogar abstoßend. Die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmt und am Ende weiß man selbst nicht mehr so genau was eigentlich noch „normal“ ist.
Kang hat einen großartigen Schreibstil, der nicht selten an Kafka erinnert. Eine Lektüre, die in ihren drei Akten jede Menge Raum für Interpretationen lässt und einen durch eine Achterbahn von Eindrücken jagt.
Ein Buch auf das man gewartet hat, ohne es zu wissen.

Olga Zermal, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Riesengroße Empfehlung. Der Schreibstil ist unheimlich besonders und packend zu gleich! Gehörte 2016 zu meinen Jahresfavoriten! Riesengroße Empfehlung. Der Schreibstil ist unheimlich besonders und packend zu gleich! Gehörte 2016 zu meinen Jahresfavoriten!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

3 Menschen schildern die Wandlung einer Person.... Aufwühlend und ganz anders als zunächst gedacht. Ein Buch, das berührt und fesselt, trotz ruhiger und unaufgeregter Schreibweise. 3 Menschen schildern die Wandlung einer Person.... Aufwühlend und ganz anders als zunächst gedacht. Ein Buch, das berührt und fesselt, trotz ruhiger und unaufgeregter Schreibweise.

Saskia Müller, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Obwohl die Erzählweise dauerhaft ruhig bleibt, spielt Kang hier mit unseren Erwartungen und schafft eine Geschichte, die gleichermaßen abstoßend wie anziehend wirkt. Ein Lesemuss! Obwohl die Erzählweise dauerhaft ruhig bleibt, spielt Kang hier mit unseren Erwartungen und schafft eine Geschichte, die gleichermaßen abstoßend wie anziehend wirkt. Ein Lesemuss!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein extreme Geschichte über die Wandlung einer Frau und die Reaktionen ihrer Umwelt. Hart und absolut fesselnd. Ein extreme Geschichte über die Wandlung einer Frau und die Reaktionen ihrer Umwelt. Hart und absolut fesselnd.

„Prall und exotisch“

Sieglinde Stanek, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Ein pralles Buch voller Exotik, ein Spiel mit künstlerischen und tiefenpsychologischen Motiven wie Fleisch, Blut, Farben, Blumen..
Durch die drei unterschiedlichen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wird , erhält man auch einen interessanten Einblick in den Alltag und in die Kultur Südkoreas…

Ein pralles Buch voller Exotik, ein Spiel mit künstlerischen und tiefenpsychologischen Motiven wie Fleisch, Blut, Farben, Blumen..
Durch die drei unterschiedlichen Blickwinkel, aus denen die Geschichte erzählt wird , erhält man auch einen interessanten Einblick in den Alltag und in die Kultur Südkoreas…

„Ein Buch voller Abgründe, provokativ und verstörend“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine Frau in einer koreanischen Mittelstandsehe hört von heute auf morgen auf, Fleisch zu essen. Warum sie das tut, sagt sie nicht. Sie leidet an einer psychischen Störung. Ihre Familie reagiert verunsichert, zum Teil aggressiv. Südkorea ist Fleischland, und patriarchalisch! Mit der Zeit fragt man sich, wer hier wirklich gestört ist: Die Vegetarierin oder die sie umgebende Familie. Ein Buch voller Abgründe und mit der ungestellten Frage, ob wir diese Abgründe nicht selbst mit unserer scheinbaren Normalität evozieren.

Eine Frau in einer koreanischen Mittelstandsehe hört von heute auf morgen auf, Fleisch zu essen. Warum sie das tut, sagt sie nicht. Sie leidet an einer psychischen Störung. Ihre Familie reagiert verunsichert, zum Teil aggressiv. Südkorea ist Fleischland, und patriarchalisch! Mit der Zeit fragt man sich, wer hier wirklich gestört ist: Die Vegetarierin oder die sie umgebende Familie. Ein Buch voller Abgründe und mit der ungestellten Frage, ob wir diese Abgründe nicht selbst mit unserer scheinbaren Normalität evozieren.

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Die tolle spirituelle, psychodelische Reise einer Frau, die nicht weiß in welche Welt sie gehören möchte! Mal was ganz anderes, aber absolut lesenswert! Die tolle spirituelle, psychodelische Reise einer Frau, die nicht weiß in welche Welt sie gehören möchte! Mal was ganz anderes, aber absolut lesenswert!

„Sehr beeindruckend !“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

„Die Vegetarierin“ ist ein Buch, wie Sie es schon lange nicht mehr gelesen haben !
Seine Autorin Han Kang ist Südkoreanerin und hat in ihrem Land schon einige Literaturpreise errungen, nun bekam ihr Debütroman nach seiner Übersetzung 2016 auch noch den britischen Man- Booker-Preis.
Der schmale Roman schildert aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Werdegang einer jungen Frau namens Yong-Hye, zuerst angepasst,klaglos verheiratet und komplett unauffällig.Bis sie eines Nachts einen wiederkehrenden,verstörenden Traum hat und sich ab dato weigert, Fleisch in irgendeiner Form zu sich zu nehmen bzw. in ihrem Haushalt zu verwenden.
Ihr (absolut überforderter) Ehemann, ihr Schwager,ein „blockierter“ Video-Künstler und seine Frau, Yong-Hyes ältere Schwester erzählen aus ihrer Sicht die Geschichte der Vegetarierin,die beginnt sich zu verändern und immer weniger Essen zu sich nimmt.
Eine Geschichte ,die berührt,verstört und einen ganz anderen „Klang“ hat, als wir es aus unserem europäischen Verständnis heraus so kennen….
Mich hat es beeindruckt und sehr betroffen zurückgelassen – SIE sollten es unbedingt lesen !!!
„Die Vegetarierin“ ist ein Buch, wie Sie es schon lange nicht mehr gelesen haben !
Seine Autorin Han Kang ist Südkoreanerin und hat in ihrem Land schon einige Literaturpreise errungen, nun bekam ihr Debütroman nach seiner Übersetzung 2016 auch noch den britischen Man- Booker-Preis.
Der schmale Roman schildert aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Werdegang einer jungen Frau namens Yong-Hye, zuerst angepasst,klaglos verheiratet und komplett unauffällig.Bis sie eines Nachts einen wiederkehrenden,verstörenden Traum hat und sich ab dato weigert, Fleisch in irgendeiner Form zu sich zu nehmen bzw. in ihrem Haushalt zu verwenden.
Ihr (absolut überforderter) Ehemann, ihr Schwager,ein „blockierter“ Video-Künstler und seine Frau, Yong-Hyes ältere Schwester erzählen aus ihrer Sicht die Geschichte der Vegetarierin,die beginnt sich zu verändern und immer weniger Essen zu sich nimmt.
Eine Geschichte ,die berührt,verstört und einen ganz anderen „Klang“ hat, als wir es aus unserem europäischen Verständnis heraus so kennen….
Mich hat es beeindruckt und sehr betroffen zurückgelassen – SIE sollten es unbedingt lesen !!!

„Der Durchschnitt wird zu etwas Besonderem“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen. Doch dann entscheidet sich Yeong-Hye dazu künftig auf Fleisch zu verzichten...

Der Autorin Han Kang ist es auf diesen wenigen Seiten gelungen einen erstaunlich tiefgründigen Roman zu verfassen, der einen noch lange über das Lesen hinaus beschäftigt. Die Protagonistin selbst kommt eigentlich nie zu Wort. In den drei Teilen des Buches wird sie zuerst aus der Sicht ihres Mannes beschrieben, anschließend von ihrem Schwager und zu guter Letzt von ihrer Schwester. Es entsteht eine sehr detaillierte Beschreibung, die allerdings eines sehr deutlich zeigt: Niemand kennt den anderen wirklich und weiß was dieser denkt. Ein wirklich unfassbar fesselnder Roman, der sich weit weg der Mainstream-Literatur bewegt und mit seiner ganz besonderen Art, den Leser unweigerlich tiefer und tiefer in sich hinein zieht. So entsteht ein Werk von psychologischer Tiefe, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und alles letztendlich eine ganz andere Bedeutung hat, als vorerst angenommen. Es ist eine Geschichte über Macht und Obsession, Scham und Begierde, Liebe und Leidenschaft, aber eben auch ein Roman darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, den anderen wirklich zu verstehen und zu begreifen!
Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen. Doch dann entscheidet sich Yeong-Hye dazu künftig auf Fleisch zu verzichten...

Der Autorin Han Kang ist es auf diesen wenigen Seiten gelungen einen erstaunlich tiefgründigen Roman zu verfassen, der einen noch lange über das Lesen hinaus beschäftigt. Die Protagonistin selbst kommt eigentlich nie zu Wort. In den drei Teilen des Buches wird sie zuerst aus der Sicht ihres Mannes beschrieben, anschließend von ihrem Schwager und zu guter Letzt von ihrer Schwester. Es entsteht eine sehr detaillierte Beschreibung, die allerdings eines sehr deutlich zeigt: Niemand kennt den anderen wirklich und weiß was dieser denkt. Ein wirklich unfassbar fesselnder Roman, der sich weit weg der Mainstream-Literatur bewegt und mit seiner ganz besonderen Art, den Leser unweigerlich tiefer und tiefer in sich hinein zieht. So entsteht ein Werk von psychologischer Tiefe, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und alles letztendlich eine ganz andere Bedeutung hat, als vorerst angenommen. Es ist eine Geschichte über Macht und Obsession, Scham und Begierde, Liebe und Leidenschaft, aber eben auch ein Roman darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, den anderen wirklich zu verstehen und zu begreifen!

„Ich hatte einen Traum“

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Leer

... und dieser Traum ändert das Leben einer durchschnittlichen Frau und ihrer Familie komplett. Ein skurriles, seltsam verstörendes Buch für diejenigen, die es gerne außergewöhnlich mögen. ... und dieser Traum ändert das Leben einer durchschnittlichen Frau und ihrer Familie komplett. Ein skurriles, seltsam verstörendes Buch für diejenigen, die es gerne außergewöhnlich mögen.

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Anfangs hat mich das Buch mit seinem einzigartigen Schreibstil sehr fasziniert. Nach der Hälfte wurde es dann aber langweilig und der anfängliche Wow-Effekt war nicht mehr da. Anfangs hat mich das Buch mit seinem einzigartigen Schreibstil sehr fasziniert. Nach der Hälfte wurde es dann aber langweilig und der anfängliche Wow-Effekt war nicht mehr da.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Provokant und sonderbar.
Ein Traum der Alles verändert und eine Welle aus unglaublichen Ereignissen mit sich bringt.
Schwere Kost die sich alledings wirklich lohnt.
Provokant und sonderbar.
Ein Traum der Alles verändert und eine Welle aus unglaublichen Ereignissen mit sich bringt.
Schwere Kost die sich alledings wirklich lohnt.

„Gewinnerin des Man Booker International Prize 2016“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Verstörend, skurril, traurig, sinnlich, prickelnd... das sind nur einige der Adjektive mit denen man "Die Vegetarierin" beschreiben kann. Für mich ein absolut einzigartiges Leseerlebnis! Verstörend, skurril, traurig, sinnlich, prickelnd... das sind nur einige der Adjektive mit denen man "Die Vegetarierin" beschreiben kann. Für mich ein absolut einzigartiges Leseerlebnis!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
19
15
5
2
1

Erschreckender Leidensweg
von Kaffeeelse am 13.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ja, und auch dieses Buch möchte ich wieder als ein Jahreshighlight bezeichnen. Erstaunlich, jetzt das dritte in Folge. Ich bin hin und weg. Ein Wahnsinnsteil. So ein Wahnsinnssog. Diese intensive und den Leser so tief treffende Art des Umsetzens. Ich verstehe auch diese verschiedenen Arten dieses Buch zu sehen... Ja, und auch dieses Buch möchte ich wieder als ein Jahreshighlight bezeichnen. Erstaunlich, jetzt das dritte in Folge. Ich bin hin und weg. Ein Wahnsinnsteil. So ein Wahnsinnssog. Diese intensive und den Leser so tief treffende Art des Umsetzens. Ich verstehe auch diese verschiedenen Arten dieses Buch zu sehen und zu bewerten. Entweder du liebst es, oder du kannst absolut nichts damit anfangen. Ich gehöre zu denen, die dieses hypnotisierende Werk lieben. Jetzt muss ich leider eine S P O I L E R Warnung aussprechen. Um dieses umfassende Werk, und das bei den wenigen Seiten, in meinen Augen korrekt zu beschreiben, muss ich leider einiges verraten. Zum Inhalt: Am Beispiel einer jungen Frau und ihrem verstörenden und sehr betroffen machenden Leidensweg sehen wir was Traumata in frühen Jahren bewirken können. Yong-Hye und ihre Geschwister müssen einen zur Gewalt, psychisch und physisch, neigenden Vater ertragen. Darunter leiden besonders die Schwestern Yong-Hye und In-Hye. Yong-Ho, der Bruder, kann die Gewalt, die er zu Hause erlebt, gewaltausübend an anderen ausleben. Den Schwestern ist diese Möglichkeit nicht gegeben. Schon in jungen Jahren hat Yong-Hye suizidale Gedanken, die sich durch ihre medizinische Nichtbehandlung natürlich manifestieren. Als sie dann Chong heiratet um der Hölle zu hause zu entkommen, wird es nicht besser. Chong ist ein gefühlskalter und egoistischer Mann und durch die Kälte zu Hause fängt sie irgendwann an eigenartige Träume zu haben und sehr wenig zu schlafen. Letzteres bewirkt dann ein Zunehmen der Symptome und es entwickeln sich Wahnvorstellungen. Durch die eigenartigen und wahnhaften Träume beeinflusst, entschließt sich Yong-Hye kein Fleisch und keine sonstigen tierischen Produkte mehr zu essen. Bei einem Familientreffen endet alles in einem Fiasko und für Yong-Hye in einem ersten Psychiatrieaufenthalt. Nach der Entlassung aus der Psychiatrie und der Trennung von ihrem Mann lebt Yong-Hye erstmal wieder auf, bleibt aber seltsam und trifft auf den anderen Exzentriker der Familie, ihren Schwager, den Künstler. Beide nähern sich an und haben ein seltsames und gleichzeitig wunderschönes Intermezzo, sehr sinnliche Bilder von mit Blumen bemalten Körpern. Aber auch dem kurzen Aufblühen ist kein gutes Ende beschieden und das Drama geht weiter. Einerseits ist das Buch für mich eine Beschreibung, wie ein in jungen Jahren erlebtes Trauma einen Menschen verändern/krankmachen kann, andererseits ist es für mich ebenso eine Kritik an einem patriarchalen System, in dem Frauen einfach nur zu funktionieren haben. Auch das Thema Selbstbestimmung spielt eine große Rolle, obwohl ich das differenziert sehe, man sollte sich fragen ob diese Gedanken aus gesunden Köpfen kommen. Wenn ein psychisch Gesunder Dinge für sich entscheidet, dann ist das so, psychisch Erkrankten aber sollte geholfen werden wieder klarer zu denken. Eine in drei Erzählsträngen gehaltene und von drei Personen (Chong, der Ehemann/der Schwager/die Schwester In-Hye) erzählte Geschichte, die in einfachen Worten einen sehr starken Sog erzeugt. Eine interessante Autorin, die man sich definitiv merken muss. Bitte unbedingt Lesen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 27.03.2018
Bewertet: anderes Format

Es entrollt sich eine düstere Geschichte über die "abnormale" Konsumentscheidung der jungen Hauptfigur- eine dramatische Geschichte über den Umgang mit Querdenkern...

von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 31.01.2018
Bewertet: anderes Format

Ein wirklich seltsames und dennoch so fesselndes Buch, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann, bis man fertig ist. Und danach denkt man noch lange drüber nach.