Depression abzugeben

Erfahrungen #ausderklapse

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Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet. Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er den Leser an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen.

Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor.
Portrait
Uwe Hauck arbeitet als Softwareentwickler für einen IT-Dienstleister. Er betreibt ein Blog unter dem Titel "Living the Future" und hat zwei Bücher zur Zukunft unserer Gesellschaft veröffentlicht. Er engagiert sich in der Förderung des Verständnisses für psychische Krankheiten, insbesondere Depressionen. Über seine Tweets aus der Klapse berichteten verschiedene Medien von Vice bis Deutschlandradio.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60922-2
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/3,5 cm
Gewicht 417 g
Auflage 3. Auflage 2017
Verkaufsrang 2.762
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Authentisch, ehrlich und schonungslos
von MissSophi am 03.10.2018

Dieses Buch hat mich ?abgeholt?, wie schon lange kein Buch vor ihm. Ein ehrliches, offenes, schonungsloses und authentisches Buch, in dem es nicht darum geht, dass der Autor sich bemitleiden lassen will, sondern es geht um seinen Leidens- und Lebensweg. Ausgehend von dem letzten Schritt, wird langsam aber sicher... Dieses Buch hat mich ?abgeholt?, wie schon lange kein Buch vor ihm. Ein ehrliches, offenes, schonungsloses und authentisches Buch, in dem es nicht darum geht, dass der Autor sich bemitleiden lassen will, sondern es geht um seinen Leidens- und Lebensweg. Ausgehend von dem letzten Schritt, wird langsam aber sicher aus dem Leiden wieder ein Leben und Uwe Hauck erzählt spannend und lebensnah, wie es ihm auf diesem Weg ergangen ist. Er nimmt uns mit in die Geschlossene, mit in die Psychiatrie und in die Tagesklinik und auf die ersten Schritte der Wiedereingliederung. Er erzählt von sich und aus seiner Perspektive, aber dennoch nicht nur subjektiv ? sondern man bekommt einen guten Eindruck, wie Hilfe nach einem Zusammenbruch aussehen kann. Von der Diagnosestellung bis hin zur Ergänzung und Korrektur dieser. Der Weg durch die ?Klapse? ? nachvollziehbar für jedermann und damit auch prädestiniert dazu, Vorurteile abzubauen. Hauck möchte aufklären, aufwecken, Mut machen?. das ist ihm gelungen. Depression ist kein ?mal schlecht drauf sein?, kein traurig sein ? nein: es ist eine Erkrankung, die durch alle Bevölkerungsschichten geht und jeden betreffen kann. Mir hat es sehr geholfen zu realisieren, dass ich auch betroffen bin und es Hilfe gibt, aber keine Heilung. Mir gefällt vor allem an dem Buch, dass es ungeschminkt ist ? ehrlich und offen und dass er sich der Erkrankung stellt und Hilfsangebote ausprobiert. Ich saß mit einem gespitzten Bleistift da und habe mir so manche Stellen markiert, weil ich sie so treffend und gut formuliert finde. Er unterstreicht, wie wichtig es auch ist, ein mündiger Patient zu bleiben und seine Eigenverantwortlichkeit nicht an der Klinikstür ab zu geben. Mir macht das Buch Hoffnung und verstärkt mich darin, das zu tun, was mir gut tut ? und sei es: an die Öffentlichkeit mit den psychischen Erkrankungen zu gehen. Ich wünsche dem Buch noch viele Leser, die es ebenso wie mich, packt und die anfangen können, ehrlich zu sich selbst und ihrer Umwelt zu sein. Ich wünsche dem Buch auch viele Angehörige, die es zur Hand nehmen und davon profitieren können und ebenso Leser, die durch dieses Buch vielleicht erstmals verstehen, was es heißt ?Depressionen? zu haben. Weg von der inflationären Bedeutung, wieder hin zu dem, was diese Krankheit ausmacht.

Das beste Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Werpeloh am 06.01.2018

Das beste Buch was ich geleSen hab. Ich leider selber unter depression und konnte mich in gewissen Situationen wieder spiegeln . Der Autor hat es genau auf denn punkt gebracht. Ich kann nur denn Hut ziehen vor so eine Hammer Leistung.

Depression abzugeben
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 27.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Ausschreibung zu einer Leserunde hat mich auf das Buch „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck aufmerksam gemacht und schon nach dem ersten Blick in die Leseprobe war mir klar, dass ich das Buch lesen möchte. Beruflich durfte ich in den letzten Jahren viele psychisch kranke Menschen kennenlernen und kenne... Die Ausschreibung zu einer Leserunde hat mich auf das Buch „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck aufmerksam gemacht und schon nach dem ersten Blick in die Leseprobe war mir klar, dass ich das Buch lesen möchte. Beruflich durfte ich in den letzten Jahren viele psychisch kranke Menschen kennenlernen und kenne aus dem Arbeitsumfeld auch jemanden, der selbst an Depressionen erkrankt ist. Psychische Erkrankungen sind eine Last für jeden, der daran erkrankt ist und stellen nicht nur den Betroffenen selbst sondern auch seine Umgebung vor unglaubliche Herausforderungen. Klischees und Vorurteile bestimmen bei vielen Leuten immer noch das Bild von psychischen Erkrankungen und viele Betroffene fürchten sich vor einer Stigmatisierung. Es hat mich beeindruckt wie offen Uwe Hauck in seinem Buch mit seiner Erkrankung umgeht. Das ist alles andere als selbstverständlich, wobei der Autor selbst schreibt, wie sehr es ihm geholfen hat über seine Gedanken, Gefühle und seinen Weg zu schreiben. Man ist hautnah dabei, wenn es zum großen nervlichen Zusammenbruch und einem Selbstmordversuch kommt. Der Autor nimmt den Leser an die Hand und so begleite ich jeden Schritt von Uwe Hauck durch die stationäre Behandlung, erlebe den Aufenthalt in der Tagesklinik ebenso wie die Reha. Bin dabei, wenn er versucht wieder Fuß in seinem Alltag zu fassen. Berührt hat mich, wie sehr der Autor von seiner Frau und seinen Kindern auf seinem Weg, der nicht nur einen Rückschlag für ihn bereit hält, unterstützt wird. Durch den ganzen Erfahrungsbericht von Uwe Hauck zieht sich ein feinsinniger, schwarzer Humor, der mich trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas mehr als ein Mal zum Schmunzeln gebracht hat. Von mir gibt es 4 Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung! Herrn Hauck danke ich für diesen intimen Einblick in eine nicht einfache Zeit seines Lebens und wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute!