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Der Architekt des Sultans

Istanbul im 16. Jahrhundert. Als Elefantenführer des Sultans lernt der junge Jahan den Hofarchitekten Sinan kennen, den berühmtesten Baumeister der islamischen Welt. Sinan nimmt Jahan unter seine Fittiche, und gemeinsam mit dem weißen Elefanten des Jungen errichten
sie Moscheen, Paläste, Mausoleen und Aquädukte, die alle Zeiten überdauern sollen. Doch hinter Jahans neuem Glück lauern Intrigen und Kriege, deren Zerstörungswut größer scheint als alles Bestreben, Neues zu schaffen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 30.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5946-7
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 18,6/11,9/5,2 cm
Gewicht 581 g
Originaltitel The Architect's Apprentice
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Michaela Grabinger
Verkaufsrang 45874
Buch (Taschenbuch)
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15,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Es klingt wie ein orientalisches Märchen aus tausend und einer Nacht. Istanbul im 16. Jahrhundert, Jahan kommt in an den Hof des Sultans und erlebt Zauber, Intrigen und Kriege.

Ein grandioses Lebeabenteuer

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Shafak entführt uns in das Istanbuls des 16. Jahrhunderts. Verfolgen Sie die spannende, grandios erzählte Geschichte eines Jungen der Zeit seines Lebens nach Erfolg, Liebe und Ruhm und manches Mal um das nackte Überleben kämpft. Liebevoll gezeichnete Figuren, spannende Wendungen und farbenprächtige Beschreibungen machen diesen Roman zu einem besonderen Leseabenteuer das seinesgleichen sucht. Großartig erzählt !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wie ein Märchen aus 1001er Nacht
von Karlheinz aus Frankfurt am 17.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Tierpfleger Jahan und sein Elefant Chota, ein weißer Elefant, stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Jahan ist ein Schüler des Architekten Sinan, der bedeutendste Architekt Istanbuls im 16. Jahrhundert. Das Cover mit dem Elefanten und der Form einer Moschee im Hintergrund vermittelt schon ein Gefühl für den Orient und das is... Der Tierpfleger Jahan und sein Elefant Chota, ein weißer Elefant, stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Jahan ist ein Schüler des Architekten Sinan, der bedeutendste Architekt Istanbuls im 16. Jahrhundert. Das Cover mit dem Elefanten und der Form einer Moschee im Hintergrund vermittelt schon ein Gefühl für den Orient und das ist es, was die Autorin erreichen möchte. Der Leser soll in die Geschichte des Architekten Sinans einsteigen und schildert dieses anhand der fiktiven Geschichte von Jahan. Das gelingt der Autorin ausgezeichnet, sie haucht dem 16. Jahrhundert mit liebevollen Details und einem tolle Erzählstil wieder Leben ein. Sie orientiert sich an wahren historischen Figuren, Gebäuden und Begebenheiten und baut darauf eine wunderbare Geschichte auf, der einen roten Faden hat welcher sich von Anfang bis Ende durch das Buch zieht. Fast schon ein Märchen für Erwachsene. Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll und passt zur Geschichte und vor allem zur Zeit, wodurch manchmal allerdings der Lesefluss ein wenig getrübt wird. Dafür sind Passagen entstanden die ans Herz gehen. Die Protagonisten wirken realistisch und sind komplett überzeugend, verbinden sie das 16. Jahrhundert mit der heutigen Zeit. Immer wieder sind kleine Besonderheiten ausgearbeitet. Weiterhin gibt es am Ende noch einen Glossar, mit Worterklärungen zum besseren Verständnis. So entsteht ein rundum gelungenes Leseerlebnis das wirklich diesen Titel wirklich verdient. Fazit: Ein toller Roman der anspruchsvoll ist und sich dennoch größtenteils schön lesen lässt und mich total in den Bann gezogen hat, sicherlich werde ich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen.

Als Istanbul das Zentrum der islamischen Welt war
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 11.12.2016

Die Autorin dieses Romans, Elif Shafak, ist eine der talentiertesten türkischen Gegenwartsautorin. Sie lebt in Istanbul und London und schreibt auf Englisch. In der Regel ist ihr Thema die türkische Frau im Spannungsfeld zwischen Tradition und westlicher Moderne. In diesem Werk hat sie eine Exkursion in das historische Genre gem... Die Autorin dieses Romans, Elif Shafak, ist eine der talentiertesten türkischen Gegenwartsautorin. Sie lebt in Istanbul und London und schreibt auf Englisch. In der Regel ist ihr Thema die türkische Frau im Spannungsfeld zwischen Tradition und westlicher Moderne. In diesem Werk hat sie eine Exkursion in das historische Genre gemacht. Das Buch spielt im Istanbul des 16 Jahrhunderts und die Protangonisten sind vorwiegend Männer. Es stellt sich die Frage ob es gut geht wenn ein Gegenwartsautor ins historische wechselt, da dies ja eine andere Art zu schreiben verlangt. Ich denke Elif Shafak ist es durchaus gelungen. In der Geschichte geht es um den Hofarchitekten Sinan, der für den Sultan Suleyman den Ersten viele prachtvolle Gebäude errichtet. Es ist eine Zeit des unvorstellbaren Baubooms in Istanbul. Die Hauptstadt des osmanischen Reiches wächst rasant und es entstehen zahllose Paläste, Moscheen und Brücken. Die eigentliche Hauptfigur ist aber Jahan, eine fiktive Figur die Shafak die Rolle als Sinans Assistent zugedacht hat. Eines Tages war er als zwölfjähriger mit einem weißem Elefanten, ein Geschenk des indischen Herrschers aufgetaucht. Seine große Liebe zu der Sultanstochter Mirimah wird unerfüllt bleiben. Sehr schön zu lesen ist dieses Buch, weil Shafak natürlich eine sprachbegabte Schriftstellerin ist und ihre Geschichte sich stark an der Realität orientiert. Man hat den Eindruck, dass es so vielleicht gewesen sein könnte. auch wenn es ein fiktives Werk ist. Wer spannende Action erwartet wird allerdings ebenso enttäuscht sein wie jemand, der auf eine aufregende Love Story hofft, das ist alles nicht die Sache dieser Autorin, der es mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen geht. Auch ist dies kein Roman über Architektur, die Figur des Sinan bleibt auch ziemlich blässlich. Dennoch finde ich, dass Der Archiktekt des Sultans ein lesenswerter Roman ist, weil er unaufgeregt und sachlich dabei aber gefühlvoll und in schöner Sprache von einer sehr interessanten Zeit erzählt.

Grandiose Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Istandbul ist im 16. Jahrhundert die Hauptstadt des osmanischen Reiches. Der junge Inder Jahan reist im Auftrage seines Herrn mit einem weißen Elefanten zum Sultan und bleibt fast ein Leben lang. Verliebt in ein wunderschönes Mädchen wird er ein Schüler von Sinan, einem der berühmtesten Architekten aller Zeiten. Seine Moscheen z... Istandbul ist im 16. Jahrhundert die Hauptstadt des osmanischen Reiches. Der junge Inder Jahan reist im Auftrage seines Herrn mit einem weißen Elefanten zum Sultan und bleibt fast ein Leben lang. Verliebt in ein wunderschönes Mädchen wird er ein Schüler von Sinan, einem der berühmtesten Architekten aller Zeiten. Seine Moscheen zieren noch heute die Stadt. Touristenheere belagern das Herz der Stadt, um die Meisterwerke Sinans zu bestaunen. Es fällt nicht schwer zu verstehen, warum eine Autorin wie Elif Shafak auf den Gedanken gekommen ist dieser Epoche und ihren berühmtesten Köpfe einen Roman zu widmen. Und es ist keine geringe Leistung die Sie dabei vollbracht hat. Fast zärtlich führt sie den völlig entwurzelten Jahan in die Geschichte ein. Sinan nimmt sich dem menschlichen Treibgut an und bildet ihn aus. Tausend und eine Nacht werden hier zu Tausend und einer Geschichte. Es wimmelt in dem Buch nur so von kleinen und großen Weisheiten, Emotionen, Verrat, Liebe, Barbarei und Schönheit, die sich in zahllosen Bauwerken manifestieren, die Sinan entwirft. Der Architekt ist Dreh- und Angelpunkt des Romans. Wahrheit und Genreliteratur vermischen sich miteinander und lassen ein exzellent geschriebenes Buch entstehen, dem man jedes Wort abnimmt, so wahrhaftig wirkt das alles auf mich. Ein absolutes Lesevergnügen!