Der Schlüssel

Roman

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Junichiro Tanizaki ist einer der bedeutendsten Autoren Japans, und sein raffinierter Skandalroman gilt als Meilenstein in seinem literarischen Werk. Darin schildert er die Geschichte einer langjährigen Ehe, die von Frust und mangelnder Leidenschaft geprägt ist. Erst als ein Schlüssel zu einem geheimen Tagebuch auftaucht, kommen die unterdrückten Obsessionen und Sehnsüchte zutage mit fatalen Folgen. Ich schreibe dies nieder, weil ich es nicht mehr ertrage, nicht direkt mit ihr über die Intimitäten unseres Schlafzimmers sprechen zu können. Von nun an werde ich ohne Rücksicht darauf, ob sie es heimlich lesen wird, so schreiben, als spräche ich zu ihr.

Portrait
Junichiro Tanizaki wurde 1886 in Tokio geboren. Er war der Autor zahlreicher Romane, Dramen und Essays, u. a. von »Lob des Schattens«, »Liebe und Sinnlichkeit« und »Tagebuch eines alten Narren«. 1964 wurde er als erster Japaner zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters ernannt. In den Jahren kurz vor seinem Tod (1965) galt er als ein Anwärter für den Literaturnobelpreis, bekam ihn aber nicht mehr zugesprochen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 28.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5748-7
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 19/12,4/1,7 cm
Gewicht 236 g
Originaltitel Kagi
Auflage 2. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Sachiko Yatsushiro, Gerhard Knauss
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein gefährliches Spiel nimmt seinen Lauf....
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 21.01.2018

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch eine begeisterte Rezension bin ich auf dieses dünne Büchlein hier aufmerksam geworden, und da ich mir eh vorgenommen habe etwas mehr Klassiker zu lesen durfte es einziehen.... Obwohl das Buch 1956 zum ersten Mal erschienen ist lässt sich das Buch wirklich sehr leicht, und... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch eine begeisterte Rezension bin ich auf dieses dünne Büchlein hier aufmerksam geworden, und da ich mir eh vorgenommen habe etwas mehr Klassiker zu lesen durfte es einziehen.... Obwohl das Buch 1956 zum ersten Mal erschienen ist lässt sich das Buch wirklich sehr leicht, und flüssig lesen. Der Schreibstil ist überhaupt nicht " verstaubt", hochtrabend oder komplex sondern angenehm, sprachgewandt, differenziert und niveauvoll, letzteres finde ich gerade bezüglich der doch heiklen Thematik sehr wichtig. Erzählt ist das Ganze in Tagebuchform aus zwei verschiedenen Perspektiven, problemlos lassen sich diese aber unterscheiden so dass ich nie ein Durcheinander hatte. Gerade durch diese Darstellungsform lernen wir die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptfiguren sehr intensiv kennen. Trotzdem gingen sie mir persönlich nicht nahe, soll heissen ich habe keine Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Manche Überlegungen oder Handlungen fand ich ehrlich gesagt einfach nur furchtbar, ja sogar abstossend! Dennoch hat mich die ganze Thematik irgendwie gefesselt, fasziniert und zum nachdenken angeregt, da der Autor sie sehr tiefgründig, raffiniert und feinfühlig erläutert. Unterschwellig verspürte ich während des Lesens immer eine gewisse Spannung, welche mich das Buch fast nicht aus der Hand legen liess, gleichzeitig machte sich aber auch ein Unbehagen breit.... Mit dem Ende ist dieser Form hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und bin auch nicht sicher ob ich wirklich alles durchschaut und kapiert habe....;)