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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Roman

A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…
Für die Leser von "Girl on the Train", "Gone Girl" und "Shutter Island"
Rezension
Volker Scheufens, Literatur-Experte Thalia:
"Dieser Thriller entfacht einen Strom, der einen hineinzieht in einen albtraumhaften Strudel. Die Sprache, die A. J. Grayson für sein erstaunliches Debüt geschaffen hat, hat etwas Hypnotisches, Poetisches, dann wieder etwas Kaltes und Hartes. Die packende Geschichte um Dylan, der als Kassierer in einem Laden für Naturkost in San Francisco ein monotones Leben führt, hat mich wirklich elektrisiert. Neben seinem öden Leben hat sich dieser Dylan mit seiner Dichtung eine Insel geschaffen. Im Botanischen Garten an einem Teich lässt er sich für seine Dichtung inspirieren. Eines Tages beobachtet er dort die Entführung eines Jungen. Dylan beschließt, den Jungen zu suchen, gerät dabei immer tiefer in eine Geschichte, die sich um häusliche Gewalt dreht. Letzten Endes kommt Dylan auch seiner eigenen dunklen Vergangenheit näher. Mir fällt kein vergleichbarer Thriller ein, der derart souverän zwischen Literatur und hammerharter Kriminalprosa changiert. Meisterhaft!"
Portrait
Ashley Grayson war jahrelang als Dozent und Berater in der Wissenschaft zu Hause, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er schreibt am liebsten ganz altmodisch mit Stift und Schreibmaschine und betätigt sich außerdem als Komponist. "Boy in the Park" ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30571-3
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,7 cm
Gewicht 439 g
Originaltitel The Boy in the Park
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Karl-Heinz Ebnet
Buch (Paperback)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wie eine Mittagspause ein Leben verändern kann. Spannend, wenn auch zeitweise ein wenig zäh. Das Ende war für mich leider eher vorhersehbar als überraschend.

Leben ist Veränderung

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dylan lebt in seiner eigenen Welt. Um nicht verletzt zu werden ,hat er sich vor Jahren zurückgezogen. Er weiß genau, welcher Weg der angenehmste zu seiner Arbeit ist, braucht das Gleichförmige, das immer Gleiche, das nicht verstört. Plötzlich beginnen Veränderungen. Um Andere zu retten, muss Dylan aktiv werden, seine mühsam aufgebauten Sicherheiten riskieren. Der Roman baut glaubwürdig eine andere Welt auf, in die man hineingezogen wird, bis man beginnt, in dieser Geschichte zu leben. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
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Zwiespältige Lektüre
von misspider am 29.11.2017

Dieser Thriller verlief in eine völlig andere, überraschende Richtung als erwartet. Von Anfang an hatte ich beim Lesen ein seltsames Gefühl, irgendwie passten die Puzzle-Teile nicht so recht zusammen und die Ungereimtheiten (z.B. wie kommt der Junge täglich zum See, wenn er 4 Stunden Autofahrt entfernt wohnt) häuften sich. Die g... Dieser Thriller verlief in eine völlig andere, überraschende Richtung als erwartet. Von Anfang an hatte ich beim Lesen ein seltsames Gefühl, irgendwie passten die Puzzle-Teile nicht so recht zusammen und die Ungereimtheiten (z.B. wie kommt der Junge täglich zum See, wenn er 4 Stunden Autofahrt entfernt wohnt) häuften sich. Die ganze Zeit über fragte ich mich "Was ist hier eigentlich los"?! Über lange Zeit bliebt diese Frage unbeantwortet, und aus der anfänglichen Verwirrung wurde allmählich Verärgerung - wann gedachte der Autor, Licht ins Dunkel zu werfen, anstatt immer neue Rätsel aufzugeben? Gerade als mein Maß voll war, kam aber doch noch die (Er)Lösung und auf einmal passte alles zusammen. Nach der ersten, teilweise schleppenden Hälfte, nahm das Buch immer mehr Fahrt auf, schoss dabei allerdings auch fast schon wieder am Ziel vorbei. Obwohl ich das Ende durchaus befriedigend und originell (wenn auch in Teilen vorhersehbar) fand, konnte es mich nicht vollständig versöhnen. Das 'im-Buch-versinken' Gefühl beim Lesen fehlte mir hier und überhaupt sprach mich die Geschichte emotional nicht in dem Maße an, wie es ein fesselnder Thriller normalerweise vermag, und es blieb eine gewisse Distanz. Wirklich nicht schlecht, aber für mich persönlich kein echtes Highlight, daher mag ich hier weder zu- noch abraten; dieses Buch muss wohl jeder für sich selbst beurteilen.

Der kleine Junge im Park verharrt verloren
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.03.2017

Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen wie einen t... Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen wie einen typischen Psychothriller. Und in meinen Augen ist es kein typischer Psychothriller, weil es gar kein Psychothriller ist. Womit ich allerdings nicht sagen möchte, dass es nicht spannend wäre, oder schlecht geschrieben, oder aus anderen Gründen nicht gut. Und wenn ich ehrlich bin, wüsste ich auch nicht, wie ich einen besseren Klappentext hätte schreiben sollen. Tatsächlich ist das Buch so ungewöhnlich und so schwierig in ein Genre einzuordnen, dass ich gar nicht recht weiß, wie ich es rezensieren soll, ohne schon zu viel zu verraten und damit die Wirkung zu schmälern. Oh, Dilemma. Der Verlag sagt auf seiner Webseite über dieses Buch: »Ein komplexer psychologischer Spannungs-Roman um Alptraum und Realität, dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.« Und genau darauf muss man sich einlassen. Der Autor spielt mit den Erwartungen des Lesers - man kann sich nie darauf verlassen, dass die Dinge so sind, wie sie erscheinen, und man muss schnell feststellen, dass man auch Dylan nicht blind vertrauen kann. Denn der verliert selber immer mehr den Halt, weiß nicht mehr, was wahr ist und was Einbildung, was Gegenwart und was Erinnerung. Seine Erzählung wird außerdem immer wieder unterbrochen von Vernehmungsprotokollen eines Mörders, der offensichtlich schon komplett jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wie es dem Autor dennoch gelingt, aus zunehmend surrealen Bruchstücken eine in sich schlüssige Geschichte zusammenzusetzen, ist eine echte Meisterleistung. Durchgehend spannend, manchmal schockierend, oft poetisch, immer unglaublich originell. Das Ende hat mich durch und durch überrascht, und dennoch ist es im Rückblick vielleicht das einzig mögliche. Ein Teil der Spannung entsteht natürlich aus Fragen, die man sich auch in einem typischen Thriller stellen würde: wo ist der Junge, wer hat ihn entführt, wird er sterben müssen...? Aber viel der Spannung entsteht auch daraus, dass man als Leser zunehmend verunsichert feststellt, dass diese Fragen nicht die entscheidenden sind, und auf die Auflösung hinfiebert. Das Ganze ist wie ein 368 Seiten währender Traum, der zunehmend zum Albtraum wird, und man will aufwachen - aber erst will man die Wahrheit erfahren. Dylan begegnet dem Leser als harmloser, gutmütiger Mensch. Sein Job ist langweilig und wenig erfüllend, aber in der Mittagspause geht er in den Park und setzt sich auf seine Lieblingsbank an einem kleinen Teich. Jeden Tag um die gleiche Zeit tritt dort ein kleiner Junge aus dem Dickicht, steht eine Weile stumm am Ufer und verschwindet wieder. Für Dylan ist es SEIN Park. SEINE Bank. SEIN Teich. SEIN Junge. Er sieht sich selbst als Dichter, obwohl er seine Gedichte nicht veröffentlicht oder überhaupt mal jemandem gezeigt hat. Er war mir direkt sympathisch, und obwohl ich mein Bild von ihm im Laufe des Buches immer wieder anpassen musste, habe ich doch immer mit ihm mitgefiebert und mit ihm mitgelitten. Ich hatte das Gefühl, sein Wesen bis ins Innerste zu begreifen und ihn gleichzeitig überhaupt nicht zu kennen. Auch das ist ein Kunststück. Den Schreibstil fand ich phänomenal. Dylan, der selbsternannte Dichter, findet großartige Worte für seine Geschichte. Schöne, lyrische Worte für sein kleines Paradies und die Schönheit der Natur. Grausame, erschütternde Worte für die Gewalt und das Leid. Wie gesagt, ich bin verwirrt - aber ich bin auch beeindruckt. Das Buch macht es dem Leser vielleicht nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Fazit: Ein Junge geht verloren. Ein Mann geht ihn suchen und verliert sich selbst. Wenn man sich von allen Erwartungen verabschiedet, ist das eine sehr originelle Geschichte mit viel Tiefgang, unzähligen Wendungen und einem so ungewöhnlichen wie unabwendbaren Ende. Es ist vielleicht kein Thriller, aber dennoch psychologische Spannung vom Allerfeinsten. Das Buch wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben, und ich bereue nicht, es gelesen zu haben, obwohl ich etwas ganz anderes erwartet hatte.Wer Gillian Flynn und ihre schwierigen, unzuverlässigen Heldinnen mag, wird vielleicht auch Dylan Aaronson mögen. Und wem Paula Hawkins' "Girl on the Train" gefiel, der sollte es auch mal mit "Boy in the Park" versuchen.

Nicht alles was man sieht ist da und nicht alles was man fühlt vorhanden.
von einer Kundin/einem Kunden aus Spiesen-Elversberg am 21.02.2017

Zitat:“ Im richtigen Leben kann nicht immer alles mit allem zusammen passen. Es kommt immer so viel zusammen.“ Dylan geht jeden Mittag nach deiner Arbeit spazieren. Im Park an einen Teich, wo er Gedichte schreibt. Jeden Mittag sieht er einen kleinen Jungen, der alleine mit einem Stock an dem Gewässer spielt Punkt doch plötzli... Zitat:“ Im richtigen Leben kann nicht immer alles mit allem zusammen passen. Es kommt immer so viel zusammen.“ Dylan geht jeden Mittag nach deiner Arbeit spazieren. Im Park an einen Teich, wo er Gedichte schreibt. Jeden Mittag sieht er einen kleinen Jungen, der alleine mit einem Stock an dem Gewässer spielt Punkt doch plötzlich verändert sich das Bild, der Junge hat blutende stellen und blaue Flecken. Bis er eines Tages gar nicht mehr kommt,Dylan macht sich auf die Suche und findet was unmöglich scheint. Ein Psychothriller der ruhigen Sorte, der mit Worten Bilder malt und über diese Bilder zu der Lösung des Rätsels führt. Dieses Buch entfaltet sich erst mit der Zeit man muss es wirken lassen, kein Buch zum durch hasten.Lässt man seine Wirkung zu wird man aber viel Spaß damit haben und noch mehr zum Nachdenken. Überraschend, anders, bewegend.