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Eisige Schwestern

Psychothriller

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.
Portrait
S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt. Er wurde in Devon geboren und lebt heute mit seinen beiden Töchtern in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52014-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/12,7/3 cm
Gewicht 312 g
Originaltitel The Ice Twins
Auflage 13
Übersetzer Susanne Wallbaum
Verkaufsrang 58282
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Unblutige Spannung von Anfang bis Ende

Tirza Kerlin, Thalia-Buchhandlung Castrop-Rauxel

Okay, ich bin ein riesen Schottland-Fan und schon deshalb hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Davon abgesehen hat es aber noch einiges mehr zu bieten, was man sich nicht entgehen lassen sollte! Im Bezug zu diesem Buch wird scheinbar gerne der Vergleich zu Gone Girl gezogen und dazu muss ich folgendes sagen: Ich habe Gone Girl parallel mit meinem Mann gelesen und als er fertig war, sagte er mir, ich soll meine Zeit lieber für ein anderes Buch aufwenden. Er erzählte mir die Story und ich habe Gone Girl mit einem sehr guten Gefühl an die Seite gelegt und mich anderen Büchern gewidmet. Von daher stand ich den eisigen Schwestern ein weeeenig skeptisch gegenüber. Diese Skepsis hat sich aber rasend schnell verflüchtigt! Und ich muss sagen, Gone Girl stinkt gegen Eisige Schwestern schon ein wenig ab! Eisige Schwestern erzählt die Geschichte einer Familie, die mehr oder weniger konstant am Abgrund steht. Erzählt aus der Perspektive von Sarah und Angus, den Eltern, schwankt man zwischen den Wahrheiten. Die Eltern von Zwillingen führten ein grandioses und glückliches Leben...so lange, bis eine ihrer Töchter in den Tod stürzt. Nun wollen sie auf einer Insel der schottischen Hebriden ein neues Leben beginnen und irgendwie versuchen, den Albtraum zu verarbeiten. Als Leser hat man anfänglich den Eindruck, dass nur Angus ein Geheimnis hat, etwas, dass ihn gegen seine Frau aufbringt, das ihn aber auch gefährlich wirken lässt. Auf der Insel angekommen, wird dieser Eindruck immer stärker und man hat als Leser Schwierigkeiten seine Sympathie gegenüber den Figuren aufrecht zu erhalten, je nachdem, wer von den beiden grad spricht. Denn was man von Sarah erfährt ist folgendes: Die Tochter, die überlebt hat, nach Ansicht aller Kirstie, behauptet plötzlich ihrer Mutter gegenüber steif und fest, sie sei die verstorbene Schwester, Lydia. Nun ist das Chaos komplett und Sarah versucht herauszufinden, welches ihrer Kinder lebt und welches tot ist. Unter dieser Situation leiden alle - Sarah, Angus, die Ehe der beiden, das kleine Mädchen, dass nicht mehr zu wissen scheint wer es ist, die Beziehungen zu Freunden und Verwandten. Die Umgebung, in der die Handlung stattfindet, leistet einen ganz eigenen Beitrag zur Stimmung. Diese wird immer düsterer, wirrer und undurchschaubarer, aber auch immer spannender. Und hier kann ich endlich mal wieder sagen, das Ende hat es in sich! Eisige Schwestern hat mich weder verwirrt, noch enttäuscht oder unbefriedigt zurück gelassen, sondern mit einem Gefühl, das sich eher als "Wow, krass!" beschreiben lässt. Wer gerne super spannende Krimis ohne Blut liest, der sollte dringendst zu Eisige Schwestern greifen!!! Selten habe ich solche Spannung ohne Gemetzel und Brutalität in einem Buch erlebt.

Wer sagt die Wahrheit?

Kristin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mein zweiter Tremayne nach "Mädchen aus dem Moor", meiner Meinung nach auch fast genauso gut. Die eisigen Schwestern sind sogar noch einen hauch unheimlicher, und als Leser wird man immer wieder in die Irre geführt sodass man irgendwann gar nicht mehr weiß was wahr ist und was nicht. Schön fand ich hier auch den Schreibstil, der die inhaltliche Verwirrung unterstützt: es gibt 2 Erzähler, die beide davon überzeugt sind die Wahrheit zu sagen- aber genau das Gegenteil voneinander behaupten. Hier sei es erst einmal dem Leser überlassen, wem der glaubt, wobei man erst am Ende erfährt, wie es wirklich war. Stichwort Ende, dieses fand ich sehr gelungen und auch unerwartet; ich hatte mir zwar schon einige Überlegungen gemacht aber darauf wäre ich dann doch nicht gekommen. Für mich war "eisige Schwestern" ein sowohl fesselnder als auch schauriger Psychothriller, der auf jeden Fall für einen aufregenden Leseabend sorgt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
34
18
4
3
2

Spannend, fesselnd - aber auch etwas verwirrend
von Aljus Bookblog am 21.12.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Worum geht es? Ein schreckliches Ereignis erschüttert die junge Familie. Nach dem tragischen Unfall ihrer sechsjährigen Tochter Lydia wollen Sarah und Angus Moorcroft auf einer abgelegenen und einsamen Privatinsel einen Neuanfang starten. Zusammen mit der siebenjährigen Kristie, der Zwillingsschwester der verstorbenen Lydia, z... Worum geht es? Ein schreckliches Ereignis erschüttert die junge Familie. Nach dem tragischen Unfall ihrer sechsjährigen Tochter Lydia wollen Sarah und Angus Moorcroft auf einer abgelegenen und einsamen Privatinsel einen Neuanfang starten. Zusammen mit der siebenjährigen Kristie, der Zwillingsschwester der verstorbenen Lydia, ziehen sie auf die Insel Torran. Doch ihre Hoffnung auf Normalität und Familienglück schwindet, als Sarah den Verdacht schöpft, dass hinter Lydias tragischem Unfall möglicherweise doch mehr steckt, als sie zunächst gedacht hat und ihr Mann etwas vor ihr verbirgt. Und dann behauptet auch noch ihre Tochter Kristie, dass sie in Wirklichkeit Lydia sei und in Wahrheit ihre Zwillingsschwester Kristie damals vom Balkon gestürzt ist. Sarah gerät immer mehr darüber in Zweifel, was damals in der Unfallnacht passiert ist und fragt sich, welches Mädchen nun eigentlich an ihrer Seite lebt. Meine Meinung zum Buch: Dieser Psychothriller spielt mit den psychischen Abgründen der Figuren und stellt die Frage nach den Identitäten der Zwillingsmädchen sowie den Geschehnissen der Unfallnacht in den Fokus. Dabei begleitet der Leser die Mutter Sarah und erlebt mit ihr zusammen die verstörende Geschichte: spürt ihre Hoffnungen, aber auch ihre Verwirrtheit, Frustration und ihr zunehmendes Grauen. Kontinuierlich wird ein Spannungsbogen erzeugt, der den Leser mitreißt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass in manchen Situationen die Spannung gekünstelt aufgestaut wird, obwohl es in der Erzählhandlung dafür nicht unbedingt einen Anlass gibt. Der Sprachstil dagegen ist angenehm und erzeugt einen flüssigen Lesefluss. Die zahlreichen Cliffhanger am Ende der Kapitel verleiten zum Weiterlesen und halten den Spannungsbogen aufrecht. Trotz der nervenaufreibenden, unheimlichen und mysteriösen Geschichte hatte ich einige Schwierigkeiten mit den Figuren: im Konkreten mit der Mutter Sarah. Sie wirkt zunehmend unsympathisch und befremdlich, teilweise sogar nervig. So steigert sich Sarah oft in Theorien und Annahmen hinein, die für den außenstehenden Leser nicht überzeugend oder nachvollziehbar sind - für Sarahs Gedankenwelt allerdings schon. Dieser Thriller bietet viel Interpretationsspielraum und streut immer wieder Hinweise ein, die nicht nur die Figuren verwirren sollen, sondern auch den Leser. Bis zum Schluss tappt so der Leser im Dunkeln und eine erhellende Aufklärung der Geschehnisse gibt es leider nicht, sondern wird der Interpretation des Lesers überlassen. Fazit: Insgesamt ein solider Thriller, der mich gut unterhalten hat. Allerdings fehlen mir in dieser etwas verwirrenden Geschichte besondere Überraschungsmomente, die der Geschichte eine besondere Würze verliehen hätten. Daher gute 3,5 Sterne. [Aljus.bookblog]

Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Aufgrund der positiven Rezessionen habe ich diesen Psychothriller gekauft. Für mich ist es kein Psychothriller, ich fand ihn eher langweilig und langatmig. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Spannende Welt der Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 07.09.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ich finde dass es S.K. Tremayne auf jeden Fall gelungen ist, einen super spannendes Buch zu verfassen. Es hat sich auf den ersten 50 Seiten etwas gezogen, doch wenn man erst einmal richtig in dem Buch drinne war, konnte man es kaum mehr aus der Hand legen. Es war nicht die Art spannung, während des Lesens, dass man sich gefürcht... Ich finde dass es S.K. Tremayne auf jeden Fall gelungen ist, einen super spannendes Buch zu verfassen. Es hat sich auf den ersten 50 Seiten etwas gezogen, doch wenn man erst einmal richtig in dem Buch drinne war, konnte man es kaum mehr aus der Hand legen. Es war nicht die Art spannung, während des Lesens, dass man sich gefürchtet hat oder ähnliches, es war die Art Spannung, die einen total mitfiebern und miträtseln lässt. Es berühmt einen auch sentimental sehr, wie die Familienmitglieder zu einander stehen. Ich finde dass das Buch echt lesenswert ist und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.