Eisige Schwestern

Psychothriller

S. K. Tremayne

(66)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

9,20 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Atemlose Psychospannung auf einer stürmischen schottischen Insel - der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch!

Kirstie oder Lydia?
Gut oder böse?
Lebendig oder tot?
Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia und die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

"Der britische Autor S.K. Tremayne hat einen Thriller geschrieben, der fesselt und beunruhigt."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52014-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/12,7/3 cm
Gewicht 312 g
Originaltitel The Ice Twins
Auflage 13. Auflage
Übersetzer Susanne Wallbaum
Verkaufsrang 26005

Buchhändler-Empfehlungen

Man MUSS es gelesen haben

Ella Knowlech, Thalia-Buchhandlung Ulm

Eine junge Familie verliert auf eine tragische Weise eine Zwillingstochter. Doch nun fängt die verbliebene Kirstie an sich genauso wie Ihre verstorbene Schwester zu benehmen. Haben sie die Zwilinge möglicherweise verwechselt? ich liebe dieses Buch, ich kann es nicht oft genug erwähnen. Es ist spannend und mitreißend geschrieben und hat mich wortwortlich erschaudern lassen..

Unblutige Spannung von Anfang bis Ende

Tirza Kerlin, Thalia-Buchhandlung Herne

Okay, ich bin ein riesen Schottland-Fan und schon deshalb hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Davon abgesehen hat es aber noch einiges mehr zu bieten, was man sich nicht entgehen lassen sollte! Im Bezug zu diesem Buch wird scheinbar gerne der Vergleich zu Gone Girl gezogen und dazu muss ich folgendes sagen: Ich habe Gone Girl parallel mit meinem Mann gelesen und als er fertig war, sagte er mir, ich soll meine Zeit lieber für ein anderes Buch aufwenden. Er erzählte mir die Story und ich habe Gone Girl mit einem sehr guten Gefühl an die Seite gelegt und mich anderen Büchern gewidmet. Von daher stand ich den eisigen Schwestern ein weeeenig skeptisch gegenüber. Diese Skepsis hat sich aber rasend schnell verflüchtigt! Und ich muss sagen, Gone Girl stinkt gegen Eisige Schwestern schon ein wenig ab! Eisige Schwestern erzählt die Geschichte einer Familie, die mehr oder weniger konstant am Abgrund steht. Erzählt aus der Perspektive von Sarah und Angus, den Eltern, schwankt man zwischen den Wahrheiten. Die Eltern von Zwillingen führten ein grandioses und glückliches Leben...so lange, bis eine ihrer Töchter in den Tod stürzt. Nun wollen sie auf einer Insel der schottischen Hebriden ein neues Leben beginnen und irgendwie versuchen, den Albtraum zu verarbeiten. Als Leser hat man anfänglich den Eindruck, dass nur Angus ein Geheimnis hat, etwas, dass ihn gegen seine Frau aufbringt, das ihn aber auch gefährlich wirken lässt. Auf der Insel angekommen, wird dieser Eindruck immer stärker und man hat als Leser Schwierigkeiten seine Sympathie gegenüber den Figuren aufrecht zu erhalten, je nachdem, wer von den beiden grad spricht. Denn was man von Sarah erfährt ist folgendes: Die Tochter, die überlebt hat, nach Ansicht aller Kirstie, behauptet plötzlich ihrer Mutter gegenüber steif und fest, sie sei die verstorbene Schwester, Lydia. Nun ist das Chaos komplett und Sarah versucht herauszufinden, welches ihrer Kinder lebt und welches tot ist. Unter dieser Situation leiden alle - Sarah, Angus, die Ehe der beiden, das kleine Mädchen, dass nicht mehr zu wissen scheint wer es ist, die Beziehungen zu Freunden und Verwandten. Die Umgebung, in der die Handlung stattfindet, leistet einen ganz eigenen Beitrag zur Stimmung. Diese wird immer düsterer, wirrer und undurchschaubarer, aber auch immer spannender. Und hier kann ich endlich mal wieder sagen, das Ende hat es in sich! Eisige Schwestern hat mich weder verwirrt, noch enttäuscht oder unbefriedigt zurück gelassen, sondern mit einem Gefühl, das sich eher als "Wow, krass!" beschreiben lässt. Wer gerne super spannende Krimis ohne Blut liest, der sollte dringendst zu Eisige Schwestern greifen!!! Selten habe ich solche Spannung ohne Gemetzel und Brutalität in einem Buch erlebt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
37
19
5
3
2

Eisige Schwestern
von Miss Norge am 25.02.2021

Meine Meinung: Ein spannendes und ungewöhnliches Grundgerüst steckt hinter diesem Plot. Wie können eineiige Zwillinge unterschieden werden? Kirstie und Lydia sind zwei blonde, niedliche und aufgeweckte Zwillinge. Doch eines Tages geschieht ein Unfall und ein Kind ist tot. Doch welches? Im weiteren Verlauf der Geschichte ist man... Meine Meinung: Ein spannendes und ungewöhnliches Grundgerüst steckt hinter diesem Plot. Wie können eineiige Zwillinge unterschieden werden? Kirstie und Lydia sind zwei blonde, niedliche und aufgeweckte Zwillinge. Doch eines Tages geschieht ein Unfall und ein Kind ist tot. Doch welches? Im weiteren Verlauf der Geschichte ist man dabei, wie die Eltern versuchen sich auf einer einsamen Insel ein neues Leben mit Kirstie oder Lydia aufzubauen. Die starken bildlichen Beschreibungen der kargen und wilden Landschaft auf der Insel Torran passen hervorragend zum Gesamtbild, denn genauso benehmen sich auch die Menschen, rau, wild und unberechenbar. Werden die Eltern jemals erfahren, welche Tochter lebt und welche tot ist? Mein Fazit: Hätte eine tolle Geschichte werden können, da das Thema sehr spannend klingt. Hervorragend ist aber gelungen, wie die Landschaft beschrieben wurde, das hat der Autor drauf.

Ein Psychothriller ohne das erwartete Etwas
von Eileen Dierner am 11.01.2021

Das Buch war sehr flüssig und schnell zu lesen, weil man die Charaktere mochte (nicht unbedingt wegen ihrer Persönlichkeit, sondern vielmehr wegen ihrer Authentizität), der Schreibstil war angenehm und man wollte mehr von der Geschichte erfahren. Der Fall um die beiden Zwillingsschwestern Lydia und Kirstie wird mysteriös darges... Das Buch war sehr flüssig und schnell zu lesen, weil man die Charaktere mochte (nicht unbedingt wegen ihrer Persönlichkeit, sondern vielmehr wegen ihrer Authentizität), der Schreibstil war angenehm und man wollte mehr von der Geschichte erfahren. Der Fall um die beiden Zwillingsschwestern Lydia und Kirstie wird mysteriös dargestellt, sogar übernatürlich. Dementsprechend rätselt man mit und zieht dabei seine eigenen Schlussfolgerungen - die, was mich betrifft, größtenteils eintraten. (Achtung, der vage Ansatz von Spoilern folgt:) Allerdings habe ich mir mehr erhofft. Es trat zwar alles ein, was ich vermutet habe, ja, aber das war es auch schon. Das Ende ist schwammig und zweideutig gehalten, was in dem Buch funktioniert, weil bezüglich der Protagonistin am Ende etwas aufgelöst wird. Allerdings kommen damit zu viele unbeantwortete Fragen einher, unerklärliche Geschehnisse bleiben unerklärt, was mir nicht gefallen hat. (Spoiler Ende.) Insgesamt war der Psychothriller nicht so verstörend und mitreißend, wie ich es erwartet habe. Es war viel weniger als das, vielleicht könnte man es als Mysteryroman beschreiben. Wenn man das jedoch außer Acht lässt, war es trotzdem eine unterhaltsame Lektüre.

Interessante Grundidee, aber leider nur mäßig spannend und mit einer eher enttäuschenden Auflösung des "Thrillers"
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 21.10.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia bei einem Sturz vom Balkon auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, beschließen ihre Eltern Angus und Sarah zusammen mit der verbliebenen Zwillingsschwester Kirstie neu anzufangen und von London nach Schottland zu ziehen, wo Angus eine kleine Insel von seiner Großmutter geerbt hat. Do... Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia bei einem Sturz vom Balkon auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, beschließen ihre Eltern Angus und Sarah zusammen mit der verbliebenen Zwillingsschwester Kirstie neu anzufangen und von London nach Schottland zu ziehen, wo Angus eine kleine Insel von seiner Großmutter geerbt hat. Doch der Neubeginn ist schwierig. Das abgelegene Haus ist stark renovierungsbedürftig, Angus trinkt weiterhin zu viel Alkohol und Sarah ist häufig allein mit ihrer Tochter, die in der Schule keinen Anschluss findet. Kirstie behauptet immer vehementer, dass sie Lydia ist und auch Sarah kommen Zweifel, denn Kirstie scheint wirklich typische Eigenschaften von Lydia angenommen zu haben. Statt die Situation zu entspannen, wird der Inselaufenthalt immer unerträglicher. Kirsties Verhalten schwankt zwischen aggressiv und verängstigt und Sarah und Angus sind nicht nur mit Kirstie überfordert, sondern stellen auch ihre Ehe in Frage. Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive von Sarah geschrieben, einzelne Kapitel schildern jedoch auch die Sicht von Angus, der ganz offensichtlich etwas zu verbergen hat. Im Fokus steht das Verhalten der siebenjährigen überlebenden Zwillingsschwester, das regelrecht verstörend ist. Umso weniger verständlich ist, dass die Eltern sich keine Hilfe suchen und nicht viel früher mit Kirstie einen Psychotherapeuten aufsuchen. So zieht sich die Geschichte etwas in die Länge, da sich die Situationen im Kreis drehen und die Handlung nicht weiter voranschreitet. Spannend ist aber dennoch zu erfahren, ob es tatsächlich sein kann, dass der falsche Zwilling beerdigt wurde und welches Geheimnis Angus verbirgt, dass sein widersprüchliches Verhalten gegenüber Sarah erklärt. Das Setting auf der abgelegenen Insel, das raue Klima und der einsetzende Winter mit Eisregen und Stürmen tragen neben dem Verhalten Sarahs und Angus, das von gegenseitigem Misstrauen geprägt ist, zur düsteren Stimmung bei. Was hinter Kirsties Identitätskrise steckt und wie die Geschichte am Ende aufgelöst wirkt, überzeugt nur bedingt. Zwar wird man als Leser überrascht, aber die Erklärung kommt zu abrupt und ergibt sich nicht wirklich aus der vorangegangen Handlung, so dass das Buch letztlich konstruiert wirkt. Nicht nachzuvollziehen ist, warum die Ereignisse um den Todesfall der Tochter von der gesamten Familie totgeschwiegen worden sind und die Tragödie damit vor allem in Bezug auf den überlebenden Zwilling noch verschlimmert hat. In Anbetracht der interessanten Grundidee hatte ich mir mehr psychologische Spannung und mehr Nervenkitzel versprochen.


  • Artikelbild-0