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Himmelhorn / Kluftinger Bd.9

Kluftingers neuer Fall

Kluftinger 9

(37)
Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.
Rezension
Julia Gerd-Holling, Literatur-Expertin Thalia:
"Herrlich! Da ist er endlich wieder, der etwas tollpatschige, aber durch und durch scharfsinnige Kommissar Kluftinger aus Altusried im Allgäu. Da ich keine Thriller mag, wo das Blut spritzt und die Gewalt tobt, sind die Allgäu-Krimis vom Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr genau das Richtige für mich. In seinem neunten Fall bekommt es Kluftinger, der sportlichen Betätigungen eher skeptisch gegenübersteht, mit einem der waghalsigsten Berge im Allgäu zu tun. Am „Himmelhorn“, so auch der Titel des neuen Krimis, werden drei Leichen gefunden - die eines Dokumentarfilmers, der einen Film über die Erstbesteigung des 2111 Meter hohen Bergs drehen wollte, und die zweier einheimischer Bergführer. Zur Ermittlung muss der Kommissar in entlegene Dörfer, wo er auf verschlossene, wortkarge Bewohner trifft, die offenbar ein Geheimnis hüten. Die Dialoge sind umwerfend komisch, der Plot voller Überraschungen und die Figuren, wie immer bei Kobr und Klüpfel, originell erdacht."
Portrait
Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater – entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-19939-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/14/4,5 cm
Gewicht 769 g
Verkaufsrang 22.545
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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    von Volker Klüpfel
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    Buch
    19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Montagues und Capulets im Allgäu als ob Klufti nicht genug mit seinen Kollegen, Lieblingsfeinden und der Familie zu tun hätte. Nur gut für Langzeit Liebhaber nicht für Einsteiger! Montagues und Capulets im Allgäu als ob Klufti nicht genug mit seinen Kollegen, Lieblingsfeinden und der Familie zu tun hätte. Nur gut für Langzeit Liebhaber nicht für Einsteiger!

„Primel, ich bin nicht begeistert...“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ich finde diesen Teil äußert schwierig zu bewerten - zum Einen gibt es schönen Entwicklungen im Privaten, aber der Fall sagt mir so gar nicht zu... es geht hoch hinaus und scheinbar in eine andere Welt, die vor 100 Jahren stehen geblieben ist und in der alte Fehden das Leben bestimmen. Irgendwie wie bei Shakespeare, aber an den Klassiker kommt es (natürlich) nicht ran und wirkt dann auch ein bisschen wie aus Raum und Zeit gefallen... schade, die Tendenz die Kluftinger in den letzten Büchern nimmt, ist hier - für meinen Geschmack - zu viel. Dann lieber etwas ulkiger und belangloser, als schlecht gemachte Ernsthaftigkeit und die scheinbar großen Fälle. Ich finde diesen Teil äußert schwierig zu bewerten - zum Einen gibt es schönen Entwicklungen im Privaten, aber der Fall sagt mir so gar nicht zu... es geht hoch hinaus und scheinbar in eine andere Welt, die vor 100 Jahren stehen geblieben ist und in der alte Fehden das Leben bestimmen. Irgendwie wie bei Shakespeare, aber an den Klassiker kommt es (natürlich) nicht ran und wirkt dann auch ein bisschen wie aus Raum und Zeit gefallen... schade, die Tendenz die Kluftinger in den letzten Büchern nimmt, ist hier - für meinen Geschmack - zu viel. Dann lieber etwas ulkiger und belangloser, als schlecht gemachte Ernsthaftigkeit und die scheinbar großen Fälle.

„Immer wieder gute Un“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Manche Fortsetzung nutzt sich irgendwann ab. Nicht so unser Kluftinger. Die Kriminalgeschichte aus dem Bergsteigerbereich ist unterhaltsam und wendungsreich. Der schrullige Kluftinger hat auch in „Himmelhorn“ nichts von seinem tollpatschigen, ehrlichen Charakter eingebüßt. Natürlich fehlen auch die schrägen Kollegen, Ehefrau Erika und die Langhammers nicht. Insgesamt sehr gute Unterhaltung. Manche Fortsetzung nutzt sich irgendwann ab. Nicht so unser Kluftinger. Die Kriminalgeschichte aus dem Bergsteigerbereich ist unterhaltsam und wendungsreich. Der schrullige Kluftinger hat auch in „Himmelhorn“ nichts von seinem tollpatschigen, ehrlichen Charakter eingebüßt. Natürlich fehlen auch die schrägen Kollegen, Ehefrau Erika und die Langhammers nicht. Insgesamt sehr gute Unterhaltung.

„Auf geht's auf den Himmelhorn“

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ein neuer Fall für Kommissar Kluftinger: diesmal geht es für ihn in die Allgäuer Alpen. Dort trifft man nicht nur gute alte Bekannte, sondern auch neue besondere Charaktere. Saulustig, urkomisch und unheimlich spannend fesselt das Autoren-Duo Klüpfel und Kobr einen von der ersten Seite an. Als Hörbuch ein voller Genuss, denn die Situationskomik kommt einfach noch viel besser durch, da die beiden Autoren es selber mit sprechen. Für alle Fans von Klufti und diese, die es noch werden wollen! Ein neuer Fall für Kommissar Kluftinger: diesmal geht es für ihn in die Allgäuer Alpen. Dort trifft man nicht nur gute alte Bekannte, sondern auch neue besondere Charaktere. Saulustig, urkomisch und unheimlich spannend fesselt das Autoren-Duo Klüpfel und Kobr einen von der ersten Seite an. Als Hörbuch ein voller Genuss, denn die Situationskomik kommt einfach noch viel besser durch, da die beiden Autoren es selber mit sprechen. Für alle Fans von Klufti und diese, die es noch werden wollen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Großartige Fabulierkunst des Autoren-Duos: Launig, lustig und hoch spannend. Großartige Fabulierkunst des Autoren-Duos: Launig, lustig und hoch spannend.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Sehr gute Unterhaltung - ich warte nun also gespannt auf Name und Geschlecht vom Butzele und freue mich schon auf die Fortsetzung. Sehr gute Unterhaltung - ich warte nun also gespannt auf Name und Geschlecht vom Butzele und freue mich schon auf die Fortsetzung.

„Grausame Entdeckung bei einer e-Bike-Tour“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser 'Klufti' ist Klüpfl und Kobr richtig gut gelungen. Es stand schon zu befürchten, dass wie bei so vielen Krimireihen auch beim Kluftinger so langsam die Luft 'raus wäre. Das hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil! Dieser Krimi hat alles, was es braucht: Einen gewohnt kauzigen Familienvater und Kommissar, viel Allgäu und Berge, sture und wortkarge Bergbauern, eine moderne von Sponsoren abhängige Filmgesellschaft, tragische Vorfälle in der Vergangenheit, einen in seine Chefin verliebten Polizeibeamten, eine schwangere Schwiegertochter und einen fremdgehenden Dr. Langhammer. Und natürlich drei Leichen. Spannend - amüsant - gewohnt kauzig!
Da liest man großzügig über die Schleichwerbung für ein kalifornisches Unternehmen, das sich der Entwicklung und dem Verkauf von Computern, Smartphones und Unterhaltungselektronik widmet, auf den Anfangsseiten hinweg (hier wird mit 'Siri' gesprochen und die Filmgesellschafterin zeigt den Film auf einem 'Mac').
Die ideale Lektüre für lange Winterabende!
Dieser 'Klufti' ist Klüpfl und Kobr richtig gut gelungen. Es stand schon zu befürchten, dass wie bei so vielen Krimireihen auch beim Kluftinger so langsam die Luft 'raus wäre. Das hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil! Dieser Krimi hat alles, was es braucht: Einen gewohnt kauzigen Familienvater und Kommissar, viel Allgäu und Berge, sture und wortkarge Bergbauern, eine moderne von Sponsoren abhängige Filmgesellschaft, tragische Vorfälle in der Vergangenheit, einen in seine Chefin verliebten Polizeibeamten, eine schwangere Schwiegertochter und einen fremdgehenden Dr. Langhammer. Und natürlich drei Leichen. Spannend - amüsant - gewohnt kauzig!
Da liest man großzügig über die Schleichwerbung für ein kalifornisches Unternehmen, das sich der Entwicklung und dem Verkauf von Computern, Smartphones und Unterhaltungselektronik widmet, auf den Anfangsseiten hinweg (hier wird mit 'Siri' gesprochen und die Filmgesellschafterin zeigt den Film auf einem 'Mac').
Die ideale Lektüre für lange Winterabende!

Saukomisch, kauzig, als Hörbuch ein Genuss. Saukomisch, kauzig, als Hörbuch ein Genuss.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Äußerst lustig und sehr spannend, guter Krimi und Kluftinger ist einfach knuffelig! Äußerst lustig und sehr spannend, guter Krimi und Kluftinger ist einfach knuffelig!

„Was für eine harmonisierende Aura hat der denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Schade ist es schon irgendwie. Hätte man fast einen Krimi daraus machen können. Wenn sie sich außerdem nur endlich die blöden sexistischen Witzeleien verkneifen könnten. Unglücklich gewählte Worte: Wir denken hier nicht, wir arbeiten. Schade ist es schon irgendwie. Hätte man fast einen Krimi daraus machen können. Wenn sie sich außerdem nur endlich die blöden sexistischen Witzeleien verkneifen könnten. Unglücklich gewählte Worte: Wir denken hier nicht, wir arbeiten.

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein typischer Kluftinger!
Die kauzige Figur des Kommissar Kluftinger macht immer Spaß, aber auch dieser Fall aus den Allgäuer Alpen überzeugt durch treffend gezeichnete Charaktere.
Ein typischer Kluftinger!
Die kauzige Figur des Kommissar Kluftinger macht immer Spaß, aber auch dieser Fall aus den Allgäuer Alpen überzeugt durch treffend gezeichnete Charaktere.

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Ein spannender Mordfall in den Allgäuer Alpen. Dazu noch interessante Charaktere mit einer einfallsreichen Nebenhandlung und viel Situationskomik. Sehr unterhaltsam und kurzweilig! Ein spannender Mordfall in den Allgäuer Alpen. Dazu noch interessante Charaktere mit einer einfallsreichen Nebenhandlung und viel Situationskomik. Sehr unterhaltsam und kurzweilig!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein weiterer interessanter Fall für "Klufti", der selbst immer wieder für Situationskomik sorgt. Witzige, humorvolle Unterhaltung. Ein weiterer interessanter Fall für "Klufti", der selbst immer wieder für Situationskomik sorgt. Witzige, humorvolle Unterhaltung.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Bin zwiegespalten über den neuen Klufti. Einerseits hat er unterhaltsame und auch spannende Momente, aber insgesamt ist es zu viel des Privaten und der Fall kommt zu kurz. Bin zwiegespalten über den neuen Klufti. Einerseits hat er unterhaltsame und auch spannende Momente, aber insgesamt ist es zu viel des Privaten und der Fall kommt zu kurz.

K.Hoppe, Thalia-Buchhandlung Solingen

Spannend und unerwartend. Einfach gut Spannend und unerwartend. Einfach gut

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
16
14
5
1
1

der bislang schwächste Teil der Reihe
von meggie aus Mertesheim am 19.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei einem Fahrradausflug in die Berge stoßen Kluftinger und Dr. Langhammer auf drei abgestürzte tote Bergsteiger. Die Ermittlungen führen Kluftinger in das Jahr 1936 und in einen Streit zwischen zwei verfeindeten Familien. Auch zu Hause hängt der Haussegen schief. Yumiko ist hoch schwanger und Markus steht kurz vor seiner Abschlussprüfung.... Bei einem Fahrradausflug in die Berge stoßen Kluftinger und Dr. Langhammer auf drei abgestürzte tote Bergsteiger. Die Ermittlungen führen Kluftinger in das Jahr 1936 und in einen Streit zwischen zwei verfeindeten Familien. Auch zu Hause hängt der Haussegen schief. Yumiko ist hoch schwanger und Markus steht kurz vor seiner Abschlussprüfung. Und dann ist da noch Annegret Langhammer, die befürchtet, dass ihr Mann sie betrügt. Kluftinger versucht, es jedem Recht zu machen, doch auch seine Geduld ist begrenzt. Die Anfangsszene ist wieder herrlich, auch wenn sie in dem Fund von drei Leichen endet. Denn Kluftinger und Dr. Langhammer machen einen gemeinsamen Fahrradausflug in die Berge. Nach dem Fund der Toten führt Kluftinger seine Ermittlungen durch und kommt dabei mit unterschiedlichen Personen in Kontakt. Dabei muss er um sein Leben fürchten, wird fälschlicherweise als Familienmitglied anerkannt, muss sich mit Flirtversuchen herumschlagen und nebenbei noch einen Börsencrashkurs bewältigen. Aber nicht nur der mysteriöse Absturz der Bergsteiger, auch seine hochschwangere Schwiegertochter nimmt ihn arg mit. Außerdem versucht er eine alte Freundschaft aufleben zu lassen und gleichzeitig zu verheimlichen, dass er eine neue Fernsehleidenschaft entwickelt hat. Klar, dass alles nicht so einfach ist, wie gedacht. Und dann kommt noch hinzu, dass Annegret ihren Mann verdächtigt, sie zu betrügen. Diesmal bleibt der Humor etwas auf der Strecke, auch wenn es wieder unzählige witzige Szenen gab. Doch der Knaller, der in den Vorbänden jeweils auftauchte, blieb diesmal leider aus. Ansonsten fand ich es rührend, wie Kluftinger sich um seine Schwiegertochter kümmert. Auch wenn er manchmal nicht genau weiß, was er tun soll, handelt er instinktiv. Yumiko weiß dies zu schätzen. Der Fall an sich war interessant, vor allem, weil sehr viele Personen darin involviert waren. Teilweise hatte ich etwas den Überblick verloren, doch am Ende war alles klar und strukturiert. Fazit: Leider der bislang schwächste Teil.

Kluft privat
von Leserella am 07.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch bei diesem Kluftinger scheint der Fall Nebensache zu sein: Er fährt mit Langhammer E-Bike, Sohn und Schwiegertochter wohnen bei ihm, er trifft seinen alten Freund Korbinian wieder und wird Opa. Wer Kluftinger und seinen Anhang mag, wird sich amüsieren, wer einen spannenden Allgäukrimi erwartet, wird evtl. enttäuscht sein.... Auch bei diesem Kluftinger scheint der Fall Nebensache zu sein: Er fährt mit Langhammer E-Bike, Sohn und Schwiegertochter wohnen bei ihm, er trifft seinen alten Freund Korbinian wieder und wird Opa. Wer Kluftinger und seinen Anhang mag, wird sich amüsieren, wer einen spannenden Allgäukrimi erwartet, wird evtl. enttäuscht sein. Der Fall ist zwar interessant und die betroffenen Familien sehr gut skizziert, am Ende kommt eine überraschende Wendung, aber die Ermittlungen nehmen ca. ein Viertel des Romans ein (erst auf Seite 186 ist klar, dass es um Mord geht). Für Klufti-Fans jedoch ein Muss!

Absturz...
von Lerchie am 09.01.2018

Kluftinger hat ein E-Bike geschenkt und war mit Martin Langhammer unterwegs. Und er sollte seine Tour auch noch filmen… Bei einer Rast sah er durch das Fernglas etwas in einem hohen Baum hängen… Natürlich musste das untersucht werden. Und so kam es, dass die beiden drei abgestürzte Bergsteiger fanden… Durch ein bestimmtes... Kluftinger hat ein E-Bike geschenkt und war mit Martin Langhammer unterwegs. Und er sollte seine Tour auch noch filmen… Bei einer Rast sah er durch das Fernglas etwas in einem hohen Baum hängen… Natürlich musste das untersucht werden. Und so kam es, dass die beiden drei abgestürzte Bergsteiger fanden… Durch ein bestimmtes Detail kam Kluftinger darauf, dass es sich hier nicht um einen Unfall handeln konnte… Auch hatte es in zwei Bergsteigerfamilien schon ein paarmal Unfälle gegeben, die die eine der anderen in die Schuhe zu schieben versuchte… Doch war mit beiden Familien nicht wirklich zu reden… Einer der letzten Abgestürzten war ein Filmemacher, der Bergfilme drehte. Und er hatte auch eine Geschäftspartnerin… Wie konnte er seine eigene Radtour filmen? Und wer wünschte sich das von Klufti? Was hing da in dem hohen Baum? Und wie kam es überhaupt dorthin? Wer waren die abgestürzten Bergsteiger? Wieso waren sie abgestürzt? Was brachte Klufti in diesem Fall dazu am Mord zu denken? Oder war es doch ein Unfall? Warum waren die Familien verfeindet? Wieso dachte jede immer, die andere sei schuld an den Unglücken? Inwiefern konnte man mit den beiden Familien nicht reden? Wer sollte bei dem Absturz ermordet werden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich wieder sehr gut lesen. Ich war auch – wie immer bei Klüpfel/Kobr schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Und doch muss ich sagen, dass es nicht ihr bestes Werk ist. Es ist klar, dass immer auch in diesen Regiionalkrimis viel Privates der Ermittler mitspielt. Doch in diesem Krimi fand ich das ein bisschen zu viel. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass in diesem Buch die Schwangerschaft Yumikos die Hauptrolle spielte, und erst dann der Mordfall wichtig war. Es ist mir durchaus bewusst, dass auch das dazugehört und es macht auch den Charme der Kluftinger-Romane aus. Aber es hätte durchaus ein bisschen mehr Spannung sein können, denn da hat es mir doch etwas gefehlt. Und doch war natürlich einiges davon vorhanden, den ich wollte ja auch wissen, was da am Himmelhorn jetzt wirklich passiert war. Und mein Wissensdurst wurde dann auch befriedigt. Aber ich sagte ja schon, es war nicht das beste Werk der Autoren und daher gibt es von mir zwar trotzdem eine Lese-/Kaufempfehlung aber eben nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.