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Killerfrauen

Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf

(21)
Der Serienmord-Experte Stephan Harbort erzählt in seinem hochspannenden neuesten Buch "Killerfrauen" packend beispielhafte Fälle von Serien-Mörderinnen. Harbort analysiert die Motive, Hintergründe und Persönlichkeitsprofile von Mörderinnen: Eine Krankenschwester, die im Namen Gottes Patienten ermordet. Zwei junge Frauen, die ihre Untergebenen in der Drückerkolonne mit Baseballschlägern prügeln und foltern. Eine Eis-Verkäuferin, die ihre Exmänner erschießt.
Deutschlands führender Serienmord-Experte Stephan Harbort gibt beklemmende Einblicke in die Abgründe der Seele. Denn Frauen töten anders.
Rezension
"Stephan Harbort weiß, wie Mörder denken.(..) In seinem aktuellen Werk 'Kellerfrauen' lässt er seine Leser erstmals in die abgründigen Seelen von Serienmörderinnen blicken." Badische Neueste Nachrichten, 25.03.2017
Portrait
Harbort, Stephan
Stephan Harbort, Jahrgang 1964, ist Kriminalhauptkommissar und führender Serienmordexperte. Er sprach mit mehr als 50 Serienmördern, entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern und ist Fachberater bei TV-Dokumentationen und Krimi-Serien. Stephan Harbort lebt in Düsseldorf.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78866-0
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,4/2 cm
Gewicht 215 g
Verkaufsrang 18.185
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Echte Mordlfälle - begangen ausschließlich von Frauen“

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Bücher mit echten Mordfällen gibt es sehr vielen, doch dieses hier widmet sich ausschließlich Mörderinnen. Stephan Harbort beschreibt wie unterschiedlich Frauen im Gegensatz zu Männern morden das ihre Motive aber durchaus ähnlich sind.
Ein sehr interessantes Buch das man am Ende mit einem Schaudern aus der Hand legt.
Bücher mit echten Mordfällen gibt es sehr vielen, doch dieses hier widmet sich ausschließlich Mörderinnen. Stephan Harbort beschreibt wie unterschiedlich Frauen im Gegensatz zu Männern morden das ihre Motive aber durchaus ähnlich sind.
Ein sehr interessantes Buch das man am Ende mit einem Schaudern aus der Hand legt.

S. Metz, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Eine Zusammenstellung von Kurzkrimis, mit dem entscheidenden Unterschied zu anderen, dass Harborts Geschichten wahr sind. Und genau das macht dieses Buch so unglaublich spannend! Eine Zusammenstellung von Kurzkrimis, mit dem entscheidenden Unterschied zu anderen, dass Harborts Geschichten wahr sind. Und genau das macht dieses Buch so unglaublich spannend!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Stephan Harbot klärt auf: Wir sind (vielleicht) alle potentielle Mörder
von Dr. M. am 28.06.2018

Killerfrauen sind in diesem Buch nicht etwa die Frauen von Killern, so wie Spielerfrauen das schöne Anhängsel von gewissen Fussballprofis sind. Gemeint sind Serienmörderinnen, was nicht so auffällig klingt, dafür aber präzise wäre. Auf der Rückseite des Buches findet man dann zu allem Überfluss auch noch die Behauptung, dass... Killerfrauen sind in diesem Buch nicht etwa die Frauen von Killern, so wie Spielerfrauen das schöne Anhängsel von gewissen Fussballprofis sind. Gemeint sind Serienmörderinnen, was nicht so auffällig klingt, dafür aber präzise wäre. Auf der Rückseite des Buches findet man dann zu allem Überfluss auch noch die Behauptung, dass der Autor "beklemmende Einblicke in die Abgründe der weiblichen Seele" gibt. Muss ich mich nun vor meiner Frau fürchten, weil ich vielleicht die dunklen Seiten in ihrer Seele noch nicht kennengelernt habe? Glücklicherweise hält sich der Autor in den meisten Fällen mit ähnlich merkwürdigen Aussagen zurück. Er schildert die von ihm beschriebenen Fälle überwiegend mit der gebotenen Sachlichkeit, auch wenn im Hintergrund immer irgendwie anklingt, dass er zu gewissen Verallgemeinerungen neigt, was reichlich zweifelhaft wäre. Allein schon deshalb, weil die Gruppe dieser Täterinnen dafür viel zu klein ist. Selbstverständlich morden Frauen anders als Männer. Das ist eine banale Folge aus ihrer Rolle in der Gesellschaft. Natürlich könnte man, wollte man irgendwelche Theorien über Mörderinnen entwickeln, auch die viel größere Gruppe von Einmaltäterinnen heranziehen. Das hat jedoch wenig Sinn, denn erst in Serien geschehen Morde nicht mehr im Affekt oder aus einer bestimmten Situation heraus. Serienmorde offenbaren ein System, das tiefer blicken lässt. Beispiele dafür, dass die scheinbare Andersartigkeit von Mörderinnen etwas mit ihrer Stellung als Frau zu tun haben, findet man im Text zur Genüge. Da ermordet eine Frau ihre drei Kinder, die sie vorher als Druckmittel gegenüber deren jeweiligen Vätern benutzt hat. Klappte das nicht mehr, brauchte sie ein neues Kind, was gleichzeitig ein Todesurteil für den noch lebenden Nachwuchs war. Eine andere Serienmörderinnen findet immer wieder reiche ältere Herren zur Pflege, die sie bald umbringt, nachdem sie sich deren Vermögen im Todesfall gesichert hat. Männer kämen in beiden Fällen situativ für diese Taten gar nicht in Betracht. Doch was sagt das über die Andersartigkeit von weiblichen Morden aus? Nichts eigentlich, wenn man einmal die weibliche Ausgangslage weglässt. Diese Morde sind in der Regel ebenso hinterhältig und grausam wie entsprechende männliche Taten. Auch erscheint mir die mögliche Absicht des Autors, solche Morde aus der sozialen Situation oder anderen Umständen ableiten zu wollen, nicht zielführend zu sein. Denn das würde schließlich bedeuten, dass alle Menschen, die in vergleichbaren Situationen stecken, auch zum Mörder werden würden. Das aber lässt sich mit Sicherheit nicht nachweisen, weil das Gegenteil wahr ist. Dies kann man alleine schon an den Fallzahlen erkennen. Was bleibt also übrig? Die Schilderung dieser Taten und die Psychogramme der Täterinnen, die einen normal gearteten Menschen sprachlos machen. Meistens geschehen gewöhnliche Morde im sozialen Umfeld der Täter. Doch einige hier der geschilderten Fälle spielten sich weit außerhalb eines solchen Kontextes ab, weshalb sie auch nur selten durch polizeiliche Ermittlungen ans Licht kamen. Am schlimmsten dabei ist wohl der Fall einer abartigen Psychopathin, die völlig wahllos mordete. Übrigens musste diese Täterin nach ihrer Verurteilung im Käfig gehalten werden, weil sie selbst noch im Knast gemeingefährlich wurde. Dagegen klagte sie selbstverständlich, was beim Autor auf völliges Verständnis trifft, denn schließlich muss auch hier der Stern unserer Menschlichkeit hell leuchten. Diese Serienkillerin saß vor ihren Morden wegen massiver Brandstiftung ein und sollte nie entlassen werden. Ein Psychologe fand, dass das nicht nötig war. Man findet also auch zwischen den Zeilen genügend Material um sich zu wundern und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. In einem Fall gehen am Ende dann doch die Pferde mit dem Autor durch. Nachdem einen dreifachen Totschlag einer Mutter an den eigenen Neugeborenen geschildert hat, findet man abschließend folgende bemerkenswerten Sätze: "Wie viele Frauen hätten unter ähnlichen Umständen auch gemordet? Wie viele werden es noch tun? Offenbar gibt es in vielen von uns, schlimmstenfalls in jedem Menschen, eine dunkle Seite, die wir noch nicht gut genug kennen, gegen die wir uns irgendwann nicht mehr wehren können oder wollen. Dann zählt ein Menschenleben nicht mehr. Eine ganz und gar unbefriedigende Feststellung, die manche unter uns einer Angst machenden Vorstellung in die Arme treibt: Dieser Mensch könnte ich selbst sein!" Was für ein Unsinn! Nur weil Stephan Harbot Antworten fehlen, vermutet er gleich einmal das Schlimmste. Man könnte allerdings auch vermuten, dass Menschen, die sich zu viel mit solchen Kriminalfällen beschäftigen, der Durchblick für deren statistische Häufigkeit abhanden gekommen ist, was sie zu der Vermutung treibt, dass wir alle potentielle Mörder sind, denn nichts anderes steht in seinem Buch. Am Ende des Buches findet man eine Untersuchung zu den Charakteristika von Tätern und Opfern solcher Verbrechen. Um es kurz zu machen: Damit kann man rein gar nichts anfangen, weil die Anzahl 38 einfach für statistische Aussagen zu klein ist. Bestenfalls kann man aus dieser Auflistung einige Hypothesen aufstellen, die eine größere Grundgesamtheit später statistisch beweisen oder widerlegen kann. Übrigens schreibt der Autor im Nachwort plötzlich: "Indes unterscheidet sich das charakteropathische Profil der Täterinnen signifikant von dem der Normalbevölkerung." Was denn nun? Hieß es nicht weiter oben noch, dass wir alle unseren dunklen Seiten haben und potentielle Mörder sein können? Manchmal wünschte man sich, Autoren würden ihre eigenen Texte besser lesen. Das Buch erweist sich als gute Quelle, um sich ein gewisses Bild von diesen abscheulichen Verbrechen zu machen. Man kann daraus ersehen, dass für solche Taten eine bestimmte Veranlagung vorhanden sein muss und ein entsprechendes Geschehen im Vorfeld, das es aus der pathologischen Sicht der Täterinnen zwingend erforderlich macht, zu solchen Taten zu schreiten. Keinesfalls aber rechtfertigen diese Taten die Schlussfolgerung, dass in jedem von uns ein solches Potential steckt. Das ist einfach absurd.

Spannende Fälle
von Charlene K. aus Berlin am 01.05.2018

Charles Manson, Joachim Kroll und Harold Shipman kennen diejenigen, die sich ein bisschen im Dschungel der Crime-Dokus und Kriminalliteratur tummeln sehr genau. Sie tauchen in diversen Formaten, in denen es um Serienmörder geht, immer wieder auf. Kaum beachtet sind hingegen Serienmörderinnen, die es gar nicht so selten gibt, wie... Charles Manson, Joachim Kroll und Harold Shipman kennen diejenigen, die sich ein bisschen im Dschungel der Crime-Dokus und Kriminalliteratur tummeln sehr genau. Sie tauchen in diversen Formaten, in denen es um Serienmörder geht, immer wieder auf. Kaum beachtet sind hingegen Serienmörderinnen, die es gar nicht so selten gibt, wie man es zunächst vermutet. Stephan Harbort hat diesen Sachverhalt bereits 2008 in seinem Buch ?Wenn Frauen morden? aufgegriffen und von spektakulären Fällen berichtet. Im letzten Jahr erschien eine Art Fortsetzung, in der neue Fälle beschrieben werden. Allerdings sind auch neue Erfahrungen, neues Zahlenmaterial und neue Erkenntnisse in die Arbeit eingeflossen, was man als Leser positiv registriert. Leser*innen, die noch kein Buch des Autors in der Hand hatten, sollten vorgewarnt sein. Eine sehr gründliche Recherche, viele Interviews und ein klarer Blick auf die Ereignisse sowie ein gewisser Einblick in das Seelenleben der Täter*innen sorgen in den Büchern von Stephan Harbort für ungeschönte Beschreibungen und teils recht radikale Bilder, die sich im Kopf der lesenden Person festsetzen. Dies ist auch in dem Buch ?Killerfrauen? der Fall. Insgesamt werden sieben Fälle von ganz unterschiedlicher Natur dargelegt. So geht es mal um eine Patientenmörderin, aber auch um eine Mutter, die ihre Kinder heimlich zur Welt bringt und dann verschwinden lässt. Daneben tauchen ebenso eine Art ?Schwarze Witwe? und die Chefin einer Drückerkolonne auf. Alle Kapitel gleichen sich darin, dass Harbort die Fälle und die Ereigniszusammenhänge detailliert darstellt und mit Aussagen der Täterinnen und der Ermittlungsarbeit kombiniert. Somit erfährt man vom Leben vor der Tat bis hin zum Gerichtsprozess alle relevanten Punkte. Die üblichen Fragen wie es zu einer Tat kommen konnte und wie das Urteil lautetet, werden also beantwortet. Damit hat der Autor natürlich das Herz der kriminalistisch interessierten Leser*innen sofort gewonnen. Was das Lesen aber richtig spannend macht und dafür sorgt, dass man das Buch in einem Rutsch liest, ist die sehr klare und verständliche Sprache. Und hier ist mir im Vergleich mit einem älteren Buch, welches ich von Stephan Harbort gelesen habe, ein enormer Unterschied aufgefallen. Er konnte schon immer sehr bildhaft beschreiben und hat den Leser in die Geschichte hineingezogen, aber jetzt ist es noch runder, noch spannender. Durch ein ausführliches Vor- und Nachwort, einen Anhang und ein Literaturverzeichnis werden die eigentlichen Erzählungen noch ergänzt und wer sich weiterführend mit dem Thema beschäftigen möchte, erhält hier wichtige Hinweise. Man kann also sagen, dass das Werk alles enthält, was ein gutes Buch aus dem Bereich der True Crime-Stories ausmacht: Interessante Fälle, sehr gute Recherche, eine sprachlich wunderbare Ausarbeitung und umfangreiches Quellenmaterial. Sehr empfehlenswert!

Was macht Frauen zu Serienmörderinnen?
von Kerstin Thieme aus Zittau am 08.03.2018

Es sind weit weniger bekannte Fälle dokumentiert als bei der männlichen Spezies, aber es gibt sie – Frauen, die in Serie töten. Stephan Harbort, Kriminalkommissar und Experte für Serienmörder und kriminalistisches Profiling, beschäftigt sich in diesem True-Crime-Sachbuch mit sieben ausgewählten Serienmörderinnen, die im deutschsprachigen Raum von 1945 bis 2015... Es sind weit weniger bekannte Fälle dokumentiert als bei der männlichen Spezies, aber es gibt sie – Frauen, die in Serie töten. Stephan Harbort, Kriminalkommissar und Experte für Serienmörder und kriminalistisches Profiling, beschäftigt sich in diesem True-Crime-Sachbuch mit sieben ausgewählten Serienmörderinnen, die im deutschsprachigen Raum von 1945 bis 2015 aktiv wurden. Er erzählt ihre Geschichte, versucht hinter die Motive zu blicken und analysiert die Psyche der Täterinnen, die eventuell ausschlaggebend für ihr Verhalten war. Meine Meinung: „Killerfrauen“ ist mein erstes Buch von Stephan Harbort, obwohl ich mich schon länger für die Thematik interessiere, bisher jedoch vor allem aus Sicht der Rechtsmedizin. Ich finde es generell spannend, hinter die Geschichten zu blicken und der großen Frage nach dem Warum ein bisschen näher zu kommen. Die sieben Geschichten enthalten die Klassiker wie Kindestötung, Todesengel und die Schwarze Witwe, die auch in unzähligen Filmproduktionen thematisiert wurden. Aber es sind auch Fälle dabei, die für echtes Erstaunen sorgen, speziell wenn man in besondere Ermittlungsmethoden der Polizei Einblick erhält. Der Autor hat mit einigen der Täterinnen persönlichen Kontakt gehabt, mit anderen schriftlich verkehrt, immer jedoch gründlich recherchiert, was man seiner Schreibweise auch anmerkt und worauf das angehangene Literaturverzeichnis deutlich verweist. Fast immer wird jeweils der Fall betrachtet und im Anschluss versucht, der Täterin ein Gesicht zu geben, indem man ihren Hintergrund beleuchtet. Das erfolgt sachlich, analytisch und ohne Wertung. Bei einigen Fällen wurde dies jedoch ausgespart und gerade da hätte mich diese Sichtweise besonders interessiert. Natürlich sind auch vieles nur Vermutungen, wenn die Angeklagten nicht in der Lage oder willens sind, sich umfassend zu äußern, denn in den Kopf schauen kann man nun mal nicht. Generell hätte ich mir einen etwas tieferen Einblick in die Psyche der Damen gewünscht, denn die meisten Fragen bleiben schlussendlich offen. Aber das ist wohl Geschmackssache und die richtige Balance für alle zu finden schlicht unmöglich. Die Statistik am Ende über Merkmalshäufigkeiten bei Täterinnen, Opfern und Taten fand ich sehr interessant. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, um einen tieferen Einblick in die Abgründe der weiblichen Seele zu bekommen und sein Wissen zu erweitern. Fan von True Crime kann ich das Buch nur empfehlen und ich werde mir sicher auch andere Werke des Autors näher ansehen.