Tage zwischen Ebbe und Flut

Roman

(13)

In ihrem ebenso warmherzigen wie humorvoll überspitzten Roman "Tage zwischen Ebbe und Flut" zeigt die Journalistin Carin Müller eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand. Basierend auf eigenen Erfahrungen lässt die Autorin ihre liebevoll gezeichneten Charaktere, allen voran den an Alzheimer erkrankten Felix sowie seine Ehefrau, seine Tochter und seine Enkelin, auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt aufeinanderprallen. So entsteht ein bewegender, dabei sehr ehrlicher und oftmals herrlich komischer Reise- und Familienroman über eine der Volkskrankheiten unserer Zeit, wie man damit lebt, was sie mit sich bringt - an Verlusten, aber auch neuen Erfahrungen und Chancen.

Felix ist 70 Jahre alt. Er spricht aus, was niemand zu sagen wagt, und tut, was sonst niemand tun würde. Seine Erinnerungen sind wie Wellen in seinem Kopf, wogend, nicht festzuhalten. Denn Felix hat Alzheimer.
Um ihm einen Herzenswunsch zu erfüllen, machen seine Ehefrau Ellen, seine Tochter Judith und seine Enkelin Fabienne mit ihm eine Kreuzfahrt. Doch während Felix die Reise als wunderbares Abenteuer erlebt, wird für die drei Frauen die Seereise zu einer Seelenreise durch schwere Gewässer, aber mit Kurs auf sonnige Gefilde.

Portrait
Carin Müller studierte Germanistik in München. Nach ihrem Studium volontierte sie bei verschiedenen Radiosendern sowie in einer PR-Agentur. Seit einigen Jahren arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund, dem dreijährigen Airedale-Terrier-Rüden Toni, in Frankfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51973-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,4 cm
Gewicht 255 g
Buch (Taschenbuch)
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Leben mit Alzheimer
von Everett am 29.03.2017

Judith hatte eine Kreuzfahrt auf einem Segler mit ihrem Vater geplant. Nun reisen auch ihre Mutter mit und ihre Nichte mit. Geballter Konfliktstoff, denn die Nichte wollte eigent-lich zu Castings, Judiths Vater hat Alzheimer worunter auch die Mutter leidet. Allein die Alzheimererkrankung bringt einiges durcheinander, belastet alle. Und gerade die... Judith hatte eine Kreuzfahrt auf einem Segler mit ihrem Vater geplant. Nun reisen auch ihre Mutter mit und ihre Nichte mit. Geballter Konfliktstoff, denn die Nichte wollte eigent-lich zu Castings, Judiths Vater hat Alzheimer worunter auch die Mutter leidet. Allein die Alzheimererkrankung bringt einiges durcheinander, belastet alle. Und gerade die veränderte Art des Vaters, Felix, bringt auf dieser Reise auch etwas in Gang. Können Judith und ihre Mutter miteinander umgehen, ohne einander sprachliche und emotionale Spitzen auszutauschen? Mir hat die Mischung aus den ganzen zwischenmenschlichen Bereichen sehr gut gefallen. Eine alleinstehende Frau, deren Eltern und Alzheimer, ein Teenager und andere Mitrei-sende auf dem tollen Kreuzfahrtschiff. Dazu noch das Miterleben der Reise im Mittelmeer. Der Schreibstil ist wirklich prima zu lesen, die Dialoge wirken wie aus dem Leben gegriffen und auch die Untertöne, die Gefühle werden dadurch gut beschrieben. Die Geschichte von drei Generationen einer Familie, nun noch unter den schwierigen Umständen mit Alzheimer. Ein ernstes Thema, in einer locker geschriebenen Geschichte, die auch gerne noch umfangreicher hätte sein können.

abwechslungsreiche Kreuzfahrt mit Tücken
von Dana am 20.12.2016

Drei Generationen zusammen im Urlaub, das ist schon eine Herausforderung für sich. Alle Interessen, Launen und Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen, scheint fast unmöglich. Wenn die Familienmitglieder allerdings so verschieden sind, wie die der Familie Kaufmann, dann ist Stress schon vorprogrammiert. Noch dazu kommt die Alzheimer-Erkrankung von Opa... Drei Generationen zusammen im Urlaub, das ist schon eine Herausforderung für sich. Alle Interessen, Launen und Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen, scheint fast unmöglich. Wenn die Familienmitglieder allerdings so verschieden sind, wie die der Familie Kaufmann, dann ist Stress schon vorprogrammiert. Noch dazu kommt die Alzheimer-Erkrankung von Opa Felix, die für alle zur Geduldsprobe wird. Eine Abwechslungsreiche Kreuzfahrt, die einige Überraschungen bereit hält. Auch wenn ich persönlich noch nicht auf einer Kreuzfahrt gewesen bin, habe ich am Ende der Geschichte den Eindruck, mir gut vorstellen zu können, was dort alles passieren kann. Man bekommt einen schönen Einblick in das Leben auf dem Meer, die Organisation von Ausflügen und Tagesplänen, ohne dabei von den Figuren abzulenken. Die bildhaften Beschreibungen der Landschaft laden zusätzlich zum Träumen ein. Im Verlauf der Geschichte lernt man die Charaktere sehr gut kennen und auch ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar beschrieben. Während Enkelin Fabienne zu Beginn eher der störrische Teeanger ist, entpuppt sie sich als guter Gesprächspartner, mit festen Zielen und Ansichten, die viel erwachsener sind, als man ihr zutraut. Trotzdem ist sie in gewisser Weise noch Kind und genießt die Möglichkeiten, Spaß zu haben und die Seele baumeln zu lassen. Auch ihre Tante Judith und Oma Ellen entwickeln sich weiter. Die beiden Streithähne lassen eigentlich keine Gelegenheit aus, dem anderen unter die Nase zu reiben, was sie am gegenüber stört. Laute Anfeindungen vor den anderen Gästen gehören zur Tagesordnung. Nicht besonders leicht zu ertragen. Was passiert und wie die beiden am Ende des Buches zueinander stehen, werde ich natürlich nicht verraten, aber es hat Spaß gemacht, es zu verfolgen, mit all den Höhen und Tiefen, die dabei durchlaufen werden. Felix ist einer meiner Lieblingscharaktere. Durch seine Alzheimer-Erkrankung hat er es nicht leicht und macht es auch seinem Umfeld nicht leicht. Manchmal ist ihm das bewusst, manchmal lebt er völlig in seiner eigenen Welt. Und obwohl es schwer ist, nachzuvollziehen, wie man sich da fühlen muss, wird es im Buch sehr schön dargestellt. Die Beschreibungen sind authentisch und nachvollziehbar. So wird Felix in all seinen Facetten greifbar. Und auch wenn er immer wieder für kleine oder größere Probleme sorgt, so kann man mit ihm auch sehr viel Spaß haben. Die Magie des Meeres greift nach und nach auf alle Charaktere über und bringt manche Veränderung mit sich. Durch den Verzicht auf eine Ich-Perspektive hat man als Leser einen sehr umfassenden Blick auf die Handlung. Man kann die parallel verlaufenden Handlungsstränge mit verfolgen und nacheinander in den Kopf aller Figuren schauen. So spürt man die Entwicklungen sehr deutlich. An einigen Stellen werden Mauern fallen gelassen, die Charaktere öffnen sich, lassen ihren Frust und ihre Wut raus, äußern auf der anderen Seite Wünsche und Träume, es fließen Tränen, es wird aber auch herzhaft gelacht. Trotz all der Frustration wird immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, die schönen Momente zu genießen, sich Auszeiten zu nehmen und auch mal die Seele baumeln zu lassen. Jede Figur hat ihr Päckchen zu tragen und obwohl die alle ziemlich unterschiedlich aussehen, haben sie eben doch alle was gemeinsam. Eine sehr schöne Geschichte, die ganz verschiedene Seiten der Krankheit beleuchtet, einen in gewisser Weise die Augen öffnen und dafür sensibilisiert, was damit alles im Zusammenhang stehen kann. Obwohl ich im Krankenhaus arbeite, vergisst man manchmal einfach, dass es auch immer gute Zeiten gibt und es sich lohnt Kraft daraus zu ziehen und diese zu nutzen.

Tage zwischen Ebbe und Flut
von Lenas Welt der Bücher aus Steinhagen am 09.12.2016

Meine Meinung: Das Buch ist bei mir überraschend eingezogen und ich wusste lange nicht, ob ich es wirklich lesen werde. Das Buch behandelt das Thema Alzheimer, dass ich seit letztem Jahr auch in meinem Umfeld finde. Deswegen ist das für mich ein unglaublich schwieriges Thema. Nachdem ich dann... Meine Meinung: Das Buch ist bei mir überraschend eingezogen und ich wusste lange nicht, ob ich es wirklich lesen werde. Das Buch behandelt das Thema Alzheimer, dass ich seit letztem Jahr auch in meinem Umfeld finde. Deswegen ist das für mich ein unglaublich schwieriges Thema. Nachdem ich dann aber mit der Autorin Carin Müller auf der Buchmesse darüber gesprochen habe, dachte ich mir ich wage es und lese das Buch. Der Schreibstil ist der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen, sodass ich schnell in der Geschichte war. Man lernt alle Charaktere zu Beginn erst einmal kennen. Die Frauen sind alle sehr unterschiedlich und gehen auch unterschiedlich mit Felix um. Im Fokus der Geschichte steht weniger die Kreuzfahrt, sondern mehr die Charaktere. Die sind zwar alle sehr klischeehaft, aber dennoch sehr sympathisch. Im Laufe der Geschichte entwickeln sie sich weiter und suchen, einen für sich optimalen Weg, wie sie am besten mit Felix umgehen können. Meine Bedenken bzgl. der Alzheimerthematik waren nicht ganz unbegründet, aber es war auch nicht so schlimm, wie Anfangs erwartet. Carin Müller hat einen tollen Weg gefunden, wie sie damit umgeht. Sie zeigt auf, was für Auswirkungen die Krankheit auf den Erkrankten hat, aber auch auf das Umfeld hat. Dies zeigt nicht, in dem sie auf die Tränendrüse drückt, sondern sie zeigt es so wie es ist, nicht besser und nicht schlimmer. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auch ein Tranchen verdrücken müssen, aber längst nicht so viele wie ich dachte. Fazit: In „Tage zwischen Ebbe und Flut“ von Carina Müller geht es um Alzheimer, was für mich kein einfaches Thema ist. Dennoch hat mir das Buch wirklich gut gefallen, da sie mit dem Thema auf eine besondere Art umgeht, sodass das Buch auch gelesen werden kann, wenn man die Krankheit in der Familie hat.