Die Unvollkommenheit der Liebe

Roman

(12)
Leben, denke ich manchmal, heißt Staunen.Als die Schriftstellerin Lucy Barton längere Zeit im Krankenhaus verbringen muss, erhält sie Besuch von ihrer Mutter, die sie jahrelang nicht mehr gesehen hat. Zunächst ist sie überglücklich. Doch mit den Gesprächen werden Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend wach, die sie längst hinter sich gelassen zu haben glaubte ...Der neue Roman von Elizabeth Strout ist ein psychologisches Meisterstück, zutiefst menschlich und berührend. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg geht, eine Geschichte über Mütter und Töchter und eine Geschichte über die Liebe, die, so groß sie auch sein mag, immer nur unvollkommen sein kann.Lucy Barton erzählt ihre Geschichte. Sie muss sie erzählen, weil sie auf der Suche nach der Wahrheit ist, als Schriftstellerin wie als Mensch. Und es gibt zu vieles, was ihr Leben geprägt hat und ihr immer noch keine Ruhe lässt. Das wird ihr klar, als sie wegen einer unerklärlichen, lebensbedrohenden Infektion nach einem Routineeingriff längere Zeit im Krankenhaus bleiben muss und plötzlich ihre Mutter an ihrem Bett sitzt. Ihre Mutter, die sie nicht mehr gesehen hat, seit sie ihr Zuhause in einem kleinen Kaff in Illinois verlassen hat. Während sie erschöpft und glücklich der Stimme ihrer Mutter lauscht, die ihr Geschichten von den Leuten aus ihrer Heimat erzählt und was aus ihnen geworden ist, während Mutter und Tochter ein neues Band zu formen scheinen, auch wenn sie nur schweigend aus dem Fenster auf das beleuchtete Chrysler Building gegenüber schauen, kommt alles wieder hoch: die bettelarme Kindheit, die Schwierigkeiten in der Familie, der Mangel an Zärtlichkeit und Zuneigung. Wie der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, ihr half, ihre Ängste zu bekämpfen, wie fremd sie sich dennoch manchmal in New York vorkommt. Ihre Ehe mit einem Mann aus einem wohlbehüteten Elternhaus und die vielen Abgründe, die sich zwischen ihnen auftun, trotz des gemeinsamen Lebens und der zwei heißgeliebten Töchter ...
Portrait

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren und wuchs in Kleinstädten in Maine und New Hampshire auf. Nach dem Jurastudium begann sie zu schreiben. Ihr erster Roman »Amy & Isabelle« wurde für die Shortlist des Orange Prize und den PEN/Faulkner Award nominiert. Für »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis, »Die Unvollkommenheit der Liebe« kam auf die Shortlist des Man Booker Prize 2016. Alle ihre Romane waren Bestseller. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 29.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87509-5
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2,2 cm
Gewicht 319 g
Originaltitel My Name is Lucy Barton
Übersetzer Sabine Roth
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Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout ("Mit Blick aufs Meer") glänzt auch in diesem eher schmalen Roman mit dem für sie so typischen ebenso liebevollen wie schonungslosen Blick auf ihre Charaktere und deren Handeln. Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout ("Mit Blick aufs Meer") glänzt auch in diesem eher schmalen Roman mit dem für sie so typischen ebenso liebevollen wie schonungslosen Blick auf ihre Charaktere und deren Handeln.

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Diesen Roman zu lesen, war von Anfang an eine Freude! Viele kluge Sätze aus einer Reihe von Lebenseinsichten, die ich mir im Buch angestrichen habe, der Anspruchsvolle aber leicht zu lesende Schreibstil und das Setting New York - für mich eine unvergessliche Geschichte!


Diesen Roman zu lesen, war von Anfang an eine Freude! Viele kluge Sätze aus einer Reihe von Lebenseinsichten, die ich mir im Buch angestrichen habe, der Anspruchsvolle aber leicht zu lesende Schreibstil und das Setting New York - für mich eine unvergessliche Geschichte!


Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Diese ist eine Geschichte für jedem nachdenklichen Leser, der sich für die Zusammenhänge menschlichen Seins interessiert. Brillant formuliert und poetisch erzählt. Diese ist eine Geschichte für jedem nachdenklichen Leser, der sich für die Zusammenhänge menschlichen Seins interessiert. Brillant formuliert und poetisch erzählt.

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein wundervolles Buch in einer zarten und dennoch bestimmten Sprache. Eine Kindheit voller Armut und Entbehrungen, eine schwierige Mutter-Tochter Beziehung. Ein tolles Buch. Ein wundervolles Buch in einer zarten und dennoch bestimmten Sprache. Eine Kindheit voller Armut und Entbehrungen, eine schwierige Mutter-Tochter Beziehung. Ein tolles Buch.

„Leben heißt Staunen“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Die Lebensgeschichte der Schriftstellerin Lucy Barton setzt sich aus verschiedenen Erinnerungen an ihre Kindheit, Jugend und ihr Eheleben zusammen. Dabei folgt Elizabeth Strout keinem roten Faden, setzt nicht auf eine große Romanhandlung, sondern auf kleine psychologische Miniaturen. Genau darin liegt die große Stärke des Buches.
Es sind Betrachtungen und Reflexionen voller Kraft über die Kindheit, wie wir unseren Lebensweg gehen, über die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern und über die Liebe.
Mit dem melancholischen und gefühlvollen Ton hat mich Elizabeth Strout voll eingenommen.
Die Lebensgeschichte der Schriftstellerin Lucy Barton setzt sich aus verschiedenen Erinnerungen an ihre Kindheit, Jugend und ihr Eheleben zusammen. Dabei folgt Elizabeth Strout keinem roten Faden, setzt nicht auf eine große Romanhandlung, sondern auf kleine psychologische Miniaturen. Genau darin liegt die große Stärke des Buches.
Es sind Betrachtungen und Reflexionen voller Kraft über die Kindheit, wie wir unseren Lebensweg gehen, über die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern und über die Liebe.
Mit dem melancholischen und gefühlvollen Ton hat mich Elizabeth Strout voll eingenommen.

„Eine wunderbare Lektüre!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein kleines und berührendes Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung. Über großartige Kinder, über eine sehr arme Kindheit auf dem Lande im Mittleren Westen der USA. Und über New York! Sehr lesenswert! Ein kleines und berührendes Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung. Über großartige Kinder, über eine sehr arme Kindheit auf dem Lande im Mittleren Westen der USA. Und über New York! Sehr lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Die Unvollkommenheit der Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2017

Eine schöne und ohne Sentimentalität geschilderte Mutter-Tochter Relation. Lucy Barton lebt in New York mit ihrer Familie und ist Schriftstellerin. Als sie nach einer Routineoperation länger als erwartet im Krankenhaus bleiben muss, kommt ihre Mutter zu Besuch. Sie haben sich jahrelang nicht gesehen oder miteinander gesprochen, da die Verhältnisse in... Eine schöne und ohne Sentimentalität geschilderte Mutter-Tochter Relation. Lucy Barton lebt in New York mit ihrer Familie und ist Schriftstellerin. Als sie nach einer Routineoperation länger als erwartet im Krankenhaus bleiben muss, kommt ihre Mutter zu Besuch. Sie haben sich jahrelang nicht gesehen oder miteinander gesprochen, da die Verhältnisse in der Familie immer sehr schwierig waren und Lucy mehr oder weniger davon geflüchtet ist. Beim Besuch haben sie vorsichtige Gespräche begonnen und es scheint, als könnten sie vielleicht zueinander zurückfinden. Eine schöne und bewegende Schilderung menschlicher Relationen.

Tolle Sprache
von Isaopera am 13.03.2017

Dieses Buch war mein erster Roman von Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout und ich muss sagen, dass mich ihre ERzählweise sehr begeistert hat. In Kritiken liest man öfter, in diesem Buch sei "kein Wort zu viel" - das stimmt tatsächlich! Es ist eigentlich ein sehr reduzierter Roman, in Episoden erzählt und... Dieses Buch war mein erster Roman von Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout und ich muss sagen, dass mich ihre ERzählweise sehr begeistert hat. In Kritiken liest man öfter, in diesem Buch sei "kein Wort zu viel" - das stimmt tatsächlich! Es ist eigentlich ein sehr reduzierter Roman, in Episoden erzählt und eher Blitzlicht-artig, ohne aber dabei zu offen zu sein. Einiges wenige wird nur angedeutet, aber ansonsten werden die Begebenheiten wirklich authentisch erzählt und das hat mir gut gefallen. Die Protagonistin ist schon irgendwie eine Sympathieträgerin, allerdings hat sie es auch nicht leicht gehabt. Als Leser fragt man sich immer, was man eigentlich weiß und was vielleicht noch dahinter steckt. Sehr gefallen hat mir eine Schlüsselszene, in der sie mit einer Autorin spricht und diese ihr quasi eine Interpretation der Geschichte vorgibt, die ich als Leserin so selbst noch gar nicht geschlossen hatte...sehr spannend! Insgesamt hätte ich mir bei dieser Geschichte tatsächlich ein paar Seiten mehr gewünscht. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Für mich ein 4,5-Sterne-Roman und da mir die Erzählweise wirklich gut gefallen hat, runde ich auf :)

Ganz leise in die Tiefe
von Luisa am 06.09.2016

Ein wunderbare, sehr leise erzählte und tiefgreifende Geschichte über eine grauenvolle Kindheit, das Leben danach und eine Mutter, die (vielleicht) nicht anders konnte.