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Im ersten Licht des Morgens

Roman

(7)

Kraftvoll und berührend erzählt Virginia Baily von Liebe und Rettung, Schuld und Verantwortung vor der atmosphärischen Kulisse Roms

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen – und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat …

Portrait

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch und leitet eine Zeitschrift für Kurzgeschichten, die sie mitbegründete. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft Reisen nach Afrika und Italien. Im ersten Licht des Morgens schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom. Der Roman wurde in England zum Bestseller und erscheint in zwölf Ländern. Heute lebt die Autorin im südenglischen Exeter.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 12.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35913-0
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/3,5 cm
Gewicht 360 g
Originaltitel Early One Morning
Übersetzer Christiane Burkhardt
Verkaufsrang 68.071
Buch (Klappenbroschur)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Dieses Buch lässt einen nicht so schnell wieder los!“

Maria Prietzel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine grandios erzählte Geschichte über Mutterliebe und den Schmerz, der manchmal damit einhergeht. Das alles vor der einmaligen Kulisse Roms.
Ich habe sogar meine U-Bahn-Station verpasst, weil ich so tief im Buch versunken war - ein großartiger Roman!
Eine grandios erzählte Geschichte über Mutterliebe und den Schmerz, der manchmal damit einhergeht. Das alles vor der einmaligen Kulisse Roms.
Ich habe sogar meine U-Bahn-Station verpasst, weil ich so tief im Buch versunken war - ein großartiger Roman!

Lea Schwabauer, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die bewegende Lebensgeschichte von Chiara Ravello lässt einen nicht mehr los! Gerade Italien-Liebhaber werden dieses Buch lieben! Die bewegende Lebensgeschichte von Chiara Ravello lässt einen nicht mehr los! Gerade Italien-Liebhaber werden dieses Buch lieben!

Sabine Wolf, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Atmosphärisch, berührend, tiefsinnig. Dieses Buch kann man so richtig genießen. Atmosphärisch, berührend, tiefsinnig. Dieses Buch kann man so richtig genießen.

„Athmosphärisch dicht und packend...“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

An einem kalten Morgen im Rom des Jahres 1943 rettet Chiara einen kleinen Jungen vor den deutschen Besatzern. Als Jahre später dessen Tochter vor ihr steht, wühlt die Erinnerung ein Trauma wieder auf, das in Chiaras wohl geordnetem Leben sicher verdrängt schien...
Berührendes und spannendes Familiendrama zugleich.
An einem kalten Morgen im Rom des Jahres 1943 rettet Chiara einen kleinen Jungen vor den deutschen Besatzern. Als Jahre später dessen Tochter vor ihr steht, wühlt die Erinnerung ein Trauma wieder auf, das in Chiaras wohl geordnetem Leben sicher verdrängt schien...
Berührendes und spannendes Familiendrama zugleich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
1
0
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von Martina Seefus aus Aurich am 09.03.2017
Bewertet: anderes Format

Eine wundervolle und bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und keine Wünsche offen lässt.

Späte Wahrheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 31.01.2017

Rom 1943 Chiara Ravello eilt im ersten Licht des Morgens, im strömenden Regen , zu einem guten Freund ,der ihr gerade am Telefon gesagt hat , Mamma ist krank . Was keiner weiß, die Nachricht ist ein geheimer Code für Notfälle, denn Chiaras Mutter ist schon vor einiger... Rom 1943 Chiara Ravello eilt im ersten Licht des Morgens, im strömenden Regen , zu einem guten Freund ,der ihr gerade am Telefon gesagt hat , Mamma ist krank . Was keiner weiß, die Nachricht ist ein geheimer Code für Notfälle, denn Chiaras Mutter ist schon vor einiger Zeit bei dem Bombardements der Alliierten ums Leben gekommen . Was Chiara an diesem Tag erwartet , übertrifft ihre Vorstellungen allerdings bei weitem . Um zum Cafe von Gennaro zu gelangen , muss sie ins Ghetto . Vorbei an den deutschen Soldaten , die wie eine Wand stehen und aufpassen , dass kein jüdischer Bewohner es unbefugt verlässt . Lastwagen stehen bereit und warten auf ihre menschliche Fracht , die überwiegend aus Frauen und Kindern besteht . Sie alle werden deportiert, wohin weiß niemand …. Ein großer Teil der Männer ist nicht dabei , weil es heute für sie eine Ration Tabak gibt…. Als Chiara eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern auf einem der LKW entdeckt, sieht sie den verzweifelten Blick der Mutter , die nach einer Rettung für ihre Kinder sucht . “Hilfe ! , schreit sie mit den Augen ... Bitte lasst es nicht zu ! Sie sind doch noch viel zu klein …. Bitte ! Wir sind doch auch Menschen ! Hilf meinen Kindern ! Wenigstens einen von uns , Bitte … Meinen Sohn ? Er ist groß genug , um zu verstehen “…. Obwohl die Frau kein Wort gesagt hat , hat Chiara jedes einzelne verstanden und eilt entsetzt zum LKW, um den Sohn der Familie, als ihren Neffen auszugeben und von der Ladefläche des Autos zu holen . Daniele schreit wie am Spieß , auf Chiaras Arm , als der LKW mit seiner "Menschenladung" wegfährt . ” MAMMA , MAMMA” Das Kind verstummt erst als Chiara ihm sagt , dass er von den Soldaten erschossen wird, wenn er nicht sofort ruhig ist . Er verstummt für lange Zeit, kein Wort verlässt seine Lippen , egal was passiert . Daniele Levi , der kleine Junge wird zu Daniele Ravello , Chiaras Sohn . Rom 1973 Chiaras Sohn Daniele, den sie 1973 mit der ganzen Sehnsucht einer liebenden Mutter vermisst . Er ist verschwunden . Niemand weiß wo er sein könnte , oder ob er noch lebt . Kaum jemand in ihrer Nähe weiß wie es in ihrem Herzen aussieht, ahnt von den Qualen ihrer Seele . Es ist schon zu lange her , dass sie ihn gesehen hat . Vollgepumpt mit Drogen kaum fähig zu sprechen , vor ihrer Tür . Ein Junkie, ein Dieb , ein Lügner ….. und doch ihr Sohn , den sie unendlich liebt , aber nicht helfen konnte , sein Seelenheil zu finden . Das alles geht ihr durch den Kopf , als sie den Anruf der jungen Frau aus Wales erhält . Maria behauptet Danieles Tochter zu sein . Sie kommt zu Chiara nach Rom , um nach ihren Wurzeln und den Spuren ihres Vaters zu suchen . Chiaras gut aufgebaute Fassade beginnt mit der Anwesenheit von Maria zu bröckeln . Stück für Stück holt die Vergangenheit sie wieder ein . Eine emotionale Reise mit ungewissen Ausgang , auf der sie zerbrechen oder aus ihren Fehlern lernen und gut gestärkt ins Hier und Jetzt zurück kehren kann . Virginia Baily hat mit “Im Ersten Licht Des Morgens” einen Roman geschrieben , der kraftvoll und berührend von Liebe , Rettung und Verantwortung erzählen soll , laut Klappentext. Auf mich wirkte der erste Teil des Buch wie eine Zusammenstellung von teilweise geordneten Bildern , aufgehängt an einer Wand , in einer Galerie . Bilder des Schreckens , auf der Höhe des Nationalsozialismus . Deportierte Juden aus und im Ghetto in Italien . Die Not der gepeinigten Menschen sichtbar , aber für mich nicht spürbar oder greifbar. Dazwischen Bilder aus Chiaras geordneten Leben von 1973 . Mitten drin hin und wieder ein Bild von Maria und ihrer Familie . Marias Mutter ,als junge Frau mit Daniele . Cecilia und Chiara , zwei Schwestern auf der Reise , nur eine kommt ans Ziel . Rückblicke von Menschen die Daniele begegnet sind , mit ihm Zeit verbracht aber, genau wie er, keine großen Spuren hinterlassen haben . Daniele bleibt bis zum Erscheinen seiner Tochter Maria in Rom , blass und unscheinbar. Fast so, als wäre die Erinnerung an ihn , in Vergessenheit geraten . Dann endlich ! Maria ist in Rom . Mit ihr kommen auch die Farben des Lebens und jetzt , werden die Worte dynamisch und kraftvoll . Ein Sog der Aufarbeitung entsteht und zieht den Leser komplett in den Bann der erzählten Worte. Habe ich die ersten Seiten nach Gefühlen für die Protagonisten gesucht und nur wenig Zugang zur Geschichte gefunden , so wurde ich auf den letzten Seiten davon überschüttet . Geschichten aus allen Zeiten des Roman werden nun mit viel Emotionen erzählt und toll rübergebracht . Plötzlich wird aus den Bildern in der Galerie ein zusammenhängender Film , der sich vor meinem Auge abspielt . Mit jeder geschriebenen Seite , sind auch die Nähe , die Liebe, die Freunschaft und der Mut zur Wahrheit , aber auch die Angst und Verzweiflung zu spüren. Eine Geschichte, die im Laufe des Geschehen immer besser wird , an Tiefe und Reife , aber auch an Komplexität gewinnt . Ein Schreibstil, wie ich ihn so noch nicht gelesen habe und der mich ein wenig zwiegespalten das Buch zuklappen lässt . Dieses Buch muss man nach dem Lesen ein paar Tage wirken lassen, um es angemessen beurteilen zu können . Wie ein guter Wein , der auch erst einen Moment atmen muss , damit sich sein aromatisches Bukett voll entfalten kann. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle , die anspruchsvolle Literatur lieben .

ein ernstes Thema, das mit Spannung und Hingabe erzählt wird
von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2016

Der Schreibstil vermittelt eine mystische Spannung, die sich durch´s komplette Buch zieht. So bleibt der Leser immer mit Neugierde "am Ball". Der düstere und traurige Grundton, der hier reflektiert wird, unterstreicht die wesentliche Idee des Buches ausgezeichnet. Chiara, die im Kriegsjahr 1943 dem Jungen Daniele das Leben rettet, flieht... Der Schreibstil vermittelt eine mystische Spannung, die sich durch´s komplette Buch zieht. So bleibt der Leser immer mit Neugierde "am Ball". Der düstere und traurige Grundton, der hier reflektiert wird, unterstreicht die wesentliche Idee des Buches ausgezeichnet. Chiara, die im Kriegsjahr 1943 dem Jungen Daniele das Leben rettet, flieht mit ihm und ihrer Schwester aus den Kriegswirren in Rom zu deren Verwandten auf´s Land. Gleichzeitig wird der Handlungsstrang im Jahr 1973 aufgerollt, der die Familienverhältnisse der Jugendlichen Maria aufzeigt. Wie diese Geschichten zusammenhängen, wird in den regelmäßigen Zeitsprüngen aufgezeigt. Es macht begreiflich, dass Krieg nicht mit dem Verkünden von dessen Ende, abgeschlossen ist, sondern dass das Leid diejenigen, die ihn miterleben mussten, aber eben auch die nachfolgenden Generationen, betrifft und im Leben integriert ist. Äussere wie auch innere Zerrissenheit wird hier auf´s Vortrefflichste dargestellt. Die Geschichte wird dem Leser durch regelmäßige Zeitsprünge nähergebracht. Das vermittelt ein sehr intensives und detailreiches Bild, das vor allem um die Jahre 1943 und 1973 stattfindet und bei dem eben deutlich wird, dass sich die harten Kriegszeiten noch Jahrzehnte danach bemerkbar machen können. Ausserdem sind diese Zeitsprünge ein wesentlicher Faktor der Spannung, die sich dadurch immer wieder aufbaut, bzw. aufrecht erhält. Die Informationen zu den realen Vorkommnissen und Hintergründen, gerade im politischen Bereich, sind interessant und facettenreich aufgeschlüsselt und gekonnt in die fiktive Geschichte verknüpft. Mein Fazit: ein ernstes Thema, das mit Spannung und Hingabe erzählt wird