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Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Roman

Ulla Scheler

(35)
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Beschreibung


Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet.



Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …

Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"Ulla Scheler ist gerade mal 21 Jahre alt. Trotz ihres für eine Schriftstellerin vergleichsweise jungen Alters hat sie bereits eine literarische Reife erreicht, die sich in der sprachlichen und inhaltlichen Verdichtung ihres wirklich ganz wunderbaren Debüts zeigt. „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ ist eine klassische Coming-of-Age-Story von den beiden Jugendlichen Hanna und Ben, die seit Kindertagen befreundet sind, sich scheinbar perfekt ergänzen und wortlos verstehen. Nach dem Abitur beschließen sie, ans Meer zu fahren. Dort, an einem verwunschenen einsamen Strand, kommen sie sich so nahe wie nie zuvor. Vielleicht zu nahe. Denn Ben treibt ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit um. Die Zeichen stehen auf Sturm. Ein Sturm, der die Freundschaft der beiden bedroht. Schelers Geschichte hat mich vom Anfang bis zum Ende gepackt. Sie ist traurig, berührend, spannend, humorvoll und sie schlägt einige unerwartete Haken. Ein Buch, das nach einer Verfilmung schreit."

Ulla Scheler wurde 1994 in Coburg geboren. Bücher liebt sie schon seit ihrer Kindheit. Nach dem Abitur arbeitete sie in einem Krankenhaus, beim Fernsehen und in einem marokkanischen Hotel. Ihr Debütroman "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" war ein großer von Lesern und Presse gefeierter Erfolg. Er wurde außerdem für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert. Die Autorin lebt derzeit in Karlsruhe und studiert Informatik.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27043-5
Reihe Heyne fliegt
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,5 cm
Gewicht 470 g
Verkaufsrang 28129

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Nöthen, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Eine amüsante und stürmische Liebesgeschichte mit vielen Ecken und Kanten. Ich Liebe dieses Buch und den besonderen Schreibstil der Autorin. Ein Buch welches im Kopf bleibt und zum nachdenken anregt. Sehr gelungen.

Neues Lieblingsbuch!

Marie Weis, Thalia-Buchhandlung Siegburg

"Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler ist ein Buch, das man am besten mit einem Tsunami vergleichen kann. Noch vor zwei Tagen wusste ich nicht, dass dieses Buch überhaupt existiert. Dann habe ich es zufällig durch eine liebe Freundin entdeckt, angefangen zu lesen und was soll ich sagen... Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass es mich so überrollt, umhaut und atemlos zurücklässt. So als wäre ich eine halbe Ewigkeit lang unter Wasser gewesen & würde jetzt, wie in Trance, an die Oberfläche schwimmen und endlich nach Luft schnappen. Und die Dinge so viel klarer sehen, mich inspiriert und ein bisschen wie neu geboren fühlen. Ich weiß, ihr denkt jetzt vermutlich "Was redet sie da?" - aber ihr Lieben... dieses Buch! Wow! Ich habe das Gefühl, ich muss eine besondere Rezension schreiben, um diesen besonderen Buch gerecht zu werden. "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" fühlte sich anders an, als alles, was ich bisher gelesen habe. Für mich stimmt einfach alles an dieses Buch, es ist ein Gesamtkunstwerk, ein Goldschatz, den man in einem versunkenen Schiff auf dem Meeresgrund findet. Die Geschichte von Hanna und Ben ist magisch. Genau wie Ulla Schelers Schreibstil. Wie sie schreibt, wie sie einem mit ihren Worten Bilder im Kopf zeichnet, wie sie einen in ihren Bann zieht und wie sie einen mit ihren Sätzen mitreißt, wie eine Welle, auf der man surft, den Himmel über sich, endlose Freiheit - das alles ist einfach grandios und ich muss zugeben, bei all den großartigen Autor*innen, die ich kenne & liebe: so etwas habe ich bisher beim Lesen selten erlebt. Hanna und Ben sind zwei so faszinierende Charaktere. Ich konnte mich so, so gut mit Hanna identifizieren und auch Ben konnte ich oft schmerzhaft gut verstehen. Sie beide haben mir und ich glaube auch vielen anderen Jugendlichen, so aus dem Herzen gesprochen. All die Gefühle und Gedanken, die in einem herumspuken, wenn man den Schulabschluss in der Tasche hat. Was soll ich machen? Wo gehöre ich hin? Soll ich mich weiterhin erstmal auf sicherem Terrain bewegen oder doch lieber direkt in das Abenteuer stürzen? Soll ich meine Träume verfolgen, was bedeutet das überhaupt: Träume? Diese Angst ein bedeutungsloses Leben zu führen, die Angst vergessen, nicht gesehen zu werden. Angst, seinen Platz im Leben nicht zu finden, die falschen Entscheidungen zu treffen und unglücklich zu sein. Das Gefühl der ersten großen Liebe, diese Liebe, die alles bedeutet und noch viel mehr. Die Macht von Freundschaft, von Gefühlen, Angst und Worten. All das trifft Ulla Scheler wie den Nagel auf den Kopf. Ich wollte die Worte zwischendurch manchmal am liebsten umarmen und ganz nah an mein Herz drücken, weil es sich angefühlt hat, als wären sie direkt für mich geschrieben worden. Dazu noch diese elektrisierende, mystische Atmosphäre, die unterschwellige Sage und das Meer... hach, dieses Buch ist einfach etwas ganz, ganz besonderes. Ich glaube "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" wird von nun an ein Buch sein, dass ich IMMER empfehlen werde, wenn mich jemand nach einer Empfehlung fragt. Einfach weil ich finde, dass man es lesen muss. Weil es eins der 5 Bücher wäre, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde und das obwohl ich es erst ein Mal gelesen habe. Weil dieses Buch wie das Meer ist: Atemberaubend schön, unberechenbar, mächtig, tief und so faszinierend, dass man sich nicht davon lösen kann. Und auch nicht möchte. Ich freue mich schon darauf, dieses Buch immer und immer wieder zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Es ist gefährlich dieses Buch zu verpassen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2019

Ich liebe dieses Buch einfach! Aufgefallen ist mir als erstes dieses Cover, einfach wunderschön. Und dann wurde ich schon auf der ersten Seite in die Geschichte von Ben und Hanna hineingezogen. Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen ist eine Liebesgeschichte, ja aber es geht noch um viel mehr. Einfach in die Geschichte eintauc... Ich liebe dieses Buch einfach! Aufgefallen ist mir als erstes dieses Cover, einfach wunderschön. Und dann wurde ich schon auf der ersten Seite in die Geschichte von Ben und Hanna hineingezogen. Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen ist eine Liebesgeschichte, ja aber es geht noch um viel mehr. Einfach in die Geschichte eintauchen und mitreissen lassen.

Es ist gefährlich dieses Buch nicht zu lesen!
von ReadTweetie am 21.08.2018

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe sehr viele positive Stimmen dazu gehört. Man sagte, dass es etwas ganz besonderes ist. Dann habe ich mich kurzer Hand dafür entschieden. Das wichtigste, das bei diesem Buch erwähnt werden muss, ist der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es die Lücke zwischen dem alltäglichen Sprac... Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe sehr viele positive Stimmen dazu gehört. Man sagte, dass es etwas ganz besonderes ist. Dann habe ich mich kurzer Hand dafür entschieden. Das wichtigste, das bei diesem Buch erwähnt werden muss, ist der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es die Lücke zwischen dem alltäglichen Sprachgebrauch und der lyrischen Wortwahl zu schließen. Was ich damit sagen will? Sie lässt es nicht zu fremd wirken. Alte lyrische Texte schrecken mich meist ab, da man in der Schule die alten Schinken analysieren musste. Hier ist der Schreibstil aber sehr angenehm. Sowohl die Dialoge, als auch die Gedanken von Hanna sind sehr bildlich dargestellt. Ein großes Lob an die Autorin! Cover und Titel passen so gut, wie schon lange nicht mehr. Das Bild von den Wellen ist schön schlicht und wegen der großen Schrift fällt es auch ins Auge. Ich denke, dass der Titel das gesamte Buch sehr gut widerspiegelt, klasse Wahl! Die Handlung umfasst auf den ersten Blick eine abenteuerliche Geschichte zwischen zwei besten Freunden. Doch es ist viel mehr. Es geht um Selbstfindung und die Liebe. Nach dem Abschluss müssen Hannah und Ben für ihren weiteren Lebensweg eine Entscheidung treffen. Am Anfang wissen beide, was sie machen wollen, doch das gerät zunehmend ins Wanken. Auch ihre Beziehung verändert sich: So scheinen beide nur beste Freunde zu sein, doch unter der Oberfläche versteckt sich noch etwas anderes. Ich fand die Geschichte interessant und fesselnd, trotz einiger Längen in der Mitte. Das Ende war mir jedoch zu offen. Ich hätte meine Fantasie gerne gegen eine Seite mehr von der Autorin eingetauscht. Zu den Charakteren habe ich unterschiedliche Eindrücke und Gefühle. Zuerst möchte ich sagen, dass sie sehr menschlich erscheinen. Sie sind keine perfekten Plastikpuppen, die nur gute Entscheidungen in ihrem Leben getroffen haben. Sie streiten sich die beiden über banale Dinge und lachen über dieses und jenes. Es sind Menschen wie wir. Ben ist zwar ein Bad Boy, doch nicht der typische aus den Liebesgeschichten. Er hat zwar auch eine gute Seite, aber auch viel Scheiß erlebt. Doch etwas unterscheidet ihn eben von diesen Stereotypen. Hanna ist ein normales Mädchen, keine Auserwählte. Beide sind mir im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen. Dennoch kann ich einige Entscheidungen nicht ganz verstehen. Fazit: Dieses Buch verdient zu Recht den Jugendliteraturpreis. Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil und erzählt die Geschichte um Hanna und Ben mit wunderbaren Bildern. Es ist keine leichte Lektüre, es regt zum Nachdenken an. Kleinigkeiten, die mich gestört haben gab es nur wenige. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen

Anders!
von KittyCatina am 26.07.2018

Hanna und Ben sind beste Freunde und obwohl Ben anders ist, verrückter und übermütiger, hängt Hanna sehr an ihm. Als die beiden gerade ihr Abitur in der Tasche haben, machen sie sich spontan auf den Weg ans Meer. Dort, an einem einsamen Strand, um den sich eine mysteriöse Legende rankt, kommen sich Hanna und Ben näher als je zuv... Hanna und Ben sind beste Freunde und obwohl Ben anders ist, verrückter und übermütiger, hängt Hanna sehr an ihm. Als die beiden gerade ihr Abitur in der Tasche haben, machen sie sich spontan auf den Weg ans Meer. Dort, an einem einsamen Strand, um den sich eine mysteriöse Legende rankt, kommen sich Hanna und Ben näher als je zuvor. Bis etwas Schlimmes geschieht. Ich muss sagen, dass ich mir unter dem Klappentext ein bisschen etwas anderes vorgestellt habe. Dennoch hat mir das, was ich dann tatsächlich gelesen habe, wirklich gut gefallen, vor allem, weil es im Bereich dieses Genres tatsächlich mal etwas anderes war. Der Schreibstil der Autorin ist in diesem Buch sehr poetisch und bildhaft, lässt sich aber dennoch im Großen und Ganzen recht leicht und schnell lesen. Außerdem konnte er mich recht schnell packen und hat mich super durch die Geschichte geführt. Diese war, wie schon gesagt, mal etwas ganz anderes. Zwar ein bisschen verwirrend und verrückt, konnte sie mich dennoch richtig schnell in ihren Bann ziehen. Und obwohl die Handlung auf den ersten 250 Seiten sich eher darum dreht, wie sich Ben und Hanna näher kommen und nicht wahnsinnig spannend ist, war es trotzdem extrem interessant, die beiden dabei zu begleiten. Als dann allerdings geschieht, was geschehen muss, wurde es richtig spannend und sogar ein bisschen emotional. Leider war die Auflösung des aufgestellten Rätsels dann aber etwas zu vorhersehbar, obwohl mich der Weg dahin etwas verwirrt hat und nicht ganz nachvollziehbar war. Das Ende dann konnte mich auch nicht so richtig überzeugen. Was die Charaktere angeht, so sind auch diese in diesem Roman etwas Besonderes. Hanna, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, war für mich undurchschaubar und dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Noch mysteriöser hingegen fand ich Ben. Er ist ein Träumer und macht, worauf er Lust hat. Dabei nimmt er keine Rücksicht auf die Menschen, die ihm nahe stehen, nicht einmal Hanna. Ihn fand ich zwar nicht besonders sympathisch, dennoch mochte ich, wie er geschrieben war. Ich kann nur sagen, dass mir dieses Buch, trotz kleinerer Mängel, sehr gut gefallen hat. Gerade diese Andersartigkeit der Handlung und der Charaktere fand ich sehr gelungen und ich kann diesen Roman nur weiter empfehlen.


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