Tage mit Sam

Roman

(7)
Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte über Familiengeheimnisse und das Geschenk, anders zu sein.Alex ist Anfang dreißig, verheiratet und Vater des kleinen Sam. Er liebt seine Frau Jody, aber hat vergessen, wie man das zeigt. Er liebt seinen Sohn Sam, aber er versteht ihn nicht. Es muss sich etwas ändern. Angefangen bei Alex selbst. Sam ist acht Jahre, clever, liebenswert, aber auch unberechenbar. Denn Sam ist Autist. Die Welt ist für ihn ein Rätsel, das er allein nicht lösen kann. Als Sam das Computerspiel Minecraft entdeckt, findet er darin eine Umgebung, die kontrollierbar ist und zugleich seine Fantasie aufblühen lässt. Das Spiel wird zu einem Ort, an dem Sam und Alex endlich zueinander finden könnten - und zu sich selbst ...
Portrait

Keith Stuart hatte schon immer eine Schwäche für Spiele und widmete sich ihnen schließlich auch beruflich. Er schrieb zunächst für Spezialzeitschriften wie das einflussreiche Edge Magazin, PC Gamer oder The Official PlayStation, und arbeitet nun seit zehn Jahren als Journalist für den Guardian - u.a. als Spieleredakteur. 2012 wurden bei einem seiner beiden Söhne Störungsbilder des autistischen Spektrums diagnostiziert. Die Diagnose war zunächst ein großer Schock für die Familie. Aber irgendwann fingen Keith und seine beiden Kinder an, zusammen Videogames zu spielen - vor allem Minecraft. Die gemeinsamen Spielerlebnisse und die sehr positiven Auswirkungen auf das familiäre Miteinander haben Keith Stuart zu seinem ersten Roman, "Tage mit Sam", inspiriert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 31.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-54780-7
Verlag Manhattan
Maße (L/B/H) 20,5/14,2/4,3 cm
Gewicht 560 g
Originaltitel A Boy Made of Blocks
Übersetzer Heike Reissig
Verkaufsrang 68.241
Buch (Paperback)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Angela Mielitz, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein wundervolles Buch, in dem ein Vater und sein achtjähriger autistischer Sohn sich über ein Computerspiel annähern - sehr bewegend und realistisch geschrieben. Ein wundervolles Buch, in dem ein Vater und sein achtjähriger autistischer Sohn sich über ein Computerspiel annähern - sehr bewegend und realistisch geschrieben.

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine wunderbare Einsicht in das Leben mit einem autistischen Sohn!
Toll geschrieben. Für alle Fans von "Das Rosie Projekt"!
Eine wunderbare Einsicht in das Leben mit einem autistischen Sohn!
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Dieser Vater-Sohn-Roman hat mich sehr berührt. Ich habe das Buch als sehr ehrlich empfunden. Das Leben mit einem autistischen Kind wird sehr anschaulich beschrieben. Dieser Vater-Sohn-Roman hat mich sehr berührt. Ich habe das Buch als sehr ehrlich empfunden. Das Leben mit einem autistischen Kind wird sehr anschaulich beschrieben.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Berührender Vater-Sohn-Roman, der zeigt, wie sehr wir Erwachsenen wieder auf die kleinen Dinge des Lebens achten sollten.
Nach dem Lesen werden Sie sich Minecraft herunterladen ;-)
Berührender Vater-Sohn-Roman, der zeigt, wie sehr wir Erwachsenen wieder auf die kleinen Dinge des Lebens achten sollten.
Nach dem Lesen werden Sie sich Minecraft herunterladen ;-)

Erika Schmidt-Sonntag, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt, Stadtgalerie

Diese tolle Geschichte hat mich sehr oft zu Tränen gerührt. Der Sohn des Autors ist auch Autist und die verblüffenden Ergebnisse durch Minecraft haben ihn zu diesem Buch inspiriert Diese tolle Geschichte hat mich sehr oft zu Tränen gerührt. Der Sohn des Autors ist auch Autist und die verblüffenden Ergebnisse durch Minecraft haben ihn zu diesem Buch inspiriert

Kundenbewertungen

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Dieses Buch ist anders!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2017

Aus der Sicht des Vaters, wird diese berührende Geschichte erzählt. Sein Sohn Sam , ist Autist und stellt das Leben der Familie immer wieder auf die Probe. Diese Geschichte hat mich pers. sehr bewegt, weil sie ehrlich geschrieben ist und nichts verschönt! (Der Autor hat auch einen Sohn mit... Aus der Sicht des Vaters, wird diese berührende Geschichte erzählt. Sein Sohn Sam , ist Autist und stellt das Leben der Familie immer wieder auf die Probe. Diese Geschichte hat mich pers. sehr bewegt, weil sie ehrlich geschrieben ist und nichts verschönt! (Der Autor hat auch einen Sohn mit Autismus!). Sehr oft wird das Computerspiel Minecraft erwähnt, denn damit findet der Vater einen guten Zugang zu Sam.

Jeder ist einzigartig
von leseratte1310 am 21.11.2016

Alex und Jody waren sehr verliebt, als sie beschlossen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Das ist neun Jahre her. Nun haben sie einen Sohn von acht Jahren. Eigentlich ist alles so wie geplant und doch auch wieder nicht. Alex liebt seine Familie, aber er hat Probleme damit,... Alex und Jody waren sehr verliebt, als sie beschlossen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Das ist neun Jahre her. Nun haben sie einen Sohn von acht Jahren. Eigentlich ist alles so wie geplant und doch auch wieder nicht. Alex liebt seine Familie, aber er hat Probleme damit, dass Sam autistisch ist. Daher flüchtet er sich in die Arbeit und überlässt alles andere Jody. Die hat aber irgendwann die Nase voll. Es kommt zur Trennung auf Probe. Erst jetzt wird Alex klar, wie sehr er an seiner Familie hängt. Sam hat etwas gefunden, das ihm Spaß macht. Das Spiel Minecraft mit seinem logischen Aufbau ist genau das richtige für ihn. Als Alex sich nun bemüht, einen Zugang zu Sam zu finden, ist es dieses Spiel, das eine gemeinsame Basis schafft. Erst beim Spielen lernt Alex seinen Sohn kennen. Der Autor Keith Stuart weiß, wovon er schreibt, denn er ist selbst Vater eines autistischen Kindes und er kennt sich als Games-Redakteur mit Spielen aus. Wenn man eine Familie gründet, hat man Vorstellungen, wie alles laufen soll. Doch die Realität schaut schon mal anders aus, vor allem, wenn das Kind dann nicht gesund oder wenn es „anders“ ist. Alex hatte wohl auch solche Vorstellungen und wurde dann in die Realität katapultiert. Statt seinen Sohn so anzunehmen, wie er ist, zieht sich Alex aus dem gemeinsamen Leben zurück. Erst als Jody ihn auffordert seinen Teil an Verantwortung zu übernehmen, begreift er, dass er um seine Familie kämpfen muss. Beim Spielen mit Sam lernt Alex nicht nur seinen Sohn besser kennen, sondern auch sich selbst. Ihm wird durch das Zusammensein mit Sam klar, dass er den lange zurückliegenden Verlust seines Bruder noch nicht verwunden hat. Sein Verantwortungsgefühl für die Familie hält ihn in einem Job, der ihm eigentlich nicht behagt, und erst als er die Kündigung erhält, sieht er andere Möglichkeiten. Es ist ein sehr ehrliche, manchmal sogar humorvolle Geschichte, welche von den Schwierigkeiten im Leben mit einem autistischen Kind berichtet, die einen auch schon mal an Grenzen bringen. Sie zeigt, dass man jeden Menschen annehmen sollte, so wie er ist – in seiner Einzigartigkeit. Diese berührende Geschichte hat mir gut gefallen.