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Das Schloss in der Normandie

Ein Fall für Jacques Ricou. Kriminalroman

Jacques Ricou Band 6

Ulrich Wickert

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Eine finstere Gewitternacht. Zwei Frauen fliehen aus einer Nervenheilanstalt in der Normandie. In einem gestohlenen Wagen machen sie sich auf den Weg nach Paris. Dort hat Jacques Ricou soeben eine Klage gegen den Staatspräsidenten von Äquatorialguinea übernommen. Doch je mehr er über dessen Machenschaften herausfindet, desto stärker gerät er von allen Seiten unter Beschuss. Fast zu spät erkennt er, dass die Lösung des Falls nur über das Schloss in der Normandie führt. Welche dunklen Geheimnisse verbergen sich hinter den Mauern der psychiatrischen Klinik?

»Ulrich Wickert ist ein Erzähler, einer, der es versteht, den Leser mitzunehmen in eine Welt voller unheilvoller Verstrickungen.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41866-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/11,9/2,7 cm
Gewicht 262 g
Verkaufsrang 63935

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Portrait

Ulrich Wickert

Ulrich Wickert, geboren 1942 in Tokio, studierte in Deutschland Jura und in den USA Politische Wissenschaften. Von 1977 bis 1991 war er ARD-Korrespondent in Washington, New York und Paris, von 1991 bis 2006 moderierte er die »Tagesthemen« und seither die Sendung »Wickerts Bücher«. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Vom Glück, Franzose zu sein«, »Zeit zu handeln«, »Die Zeichen unserer Zeit«, »Alles über Paris«, »Gauner muß man Gauner nennen« und der beiden Krimis »Der Richter aus Paris« und »Die Wüstenkönigin«. 2005 wurde Wickert in Frankreich zum »Offizier der Ehrenlegion« und 2006 zum Sekretär der Académie de Berlin ernannt.

Artikelbild Das Schloss in der Normandie von Ulrich Wickert

Kundenbewertungen

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Roman, bei dem man eine gewisse Affinität zum Französischen benötigt.
von kvel am 15.07.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Inhalt (gemäß Verlagshomepage): Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mäd... Inhalt (gemäß Verlagshomepage): Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass der Name „Ulrich Wickert“ meine Neugierde geweckt und mich zum Kauf bewogen hat; aber insgesamt muss ich im Nachhinein sagen, dass es sich nicht rentiert hat. Die Stimme von Ulrich Wickert als Sprechers konnte mich leider nicht überzeugen. Er hat zwar eine angenehme Tonlage, aber leider auch sehr gleichmäßig, um nicht sogar zu sagen „monoton“. Der Roman bietet alles, was der Durchschnittsleser vermutlich gerne hören möchte: Macht und Korruption von hochgestellten Persönlichkeiten sowie sexuelle Ausschweifungen und Intriegen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber leider eben nur mittelmäßige Massenware. Deshalb: Kann man hören, aber man hat definitiv nichts verpasst, falls nicht. Ich kenne die Reihe um Jacques Ricou bisher nicht; aber das macht nichts, weil es sich um eine abgeschlossene Story handelt, bei der man kein Vorwissen benötigt. Naja gut, mir ist schon klar, dass es im Ermessen des Autors liegt, was er eigentlich erzählen möchte; aber für mein Empfinden wurde leider zu viel „außen rum“ erzählt und es geht viel zu wenig um die eigentliche Geschichte bzw. den eigentlichen Protagonisten. Das Thema Frauenhandel wird aufgegriffen, aber meiner Meinung nach unrealisitsch geschildert: Junge Frauen, die in ihrer Leichtgläubigkeit in ihrer Heimat von einem Voodoo-Zauberer auf eine gewisse „Madame“ zum absoluten Gehorsam eingeschworen werden; jedoch auch nach Jahren ihrer Prostitution bleiben sie auf ihrem naiven Niveau stehen und zeigen keinerlei Weiterentwicklung oder dass sie gar das System hinterfragen würden, nach dem sie ein Leben lang ihre Schulden an Madame abbezahlen bzw. abarbeiten müssen. Fazit: Gerade noch ein „gut“ - mehr von mir leider nicht. PS: Das Bild auf dem Cover passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Inhalt des Romans.


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