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Finderlohn

Roman

Bill Hodges 2

(23)
John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

Portrait
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 12.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43845-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/4,5 cm
Gewicht 616 g
Originaltitel Finders Keepers
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Verkaufsrang 9.610
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„.. und wieder großartig !“

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Dieses Buch wird seinen Ansprüchen definitiv mehr als gerecht. Überzeugt mit Spannung, Kopfkino und eigenen skurrilen Charakteren, wie es nur der Meister des Genres kann: Stephen King.
Dieses Buch wird seinen Ansprüchen definitiv mehr als gerecht. Überzeugt mit Spannung, Kopfkino und eigenen skurrilen Charakteren, wie es nur der Meister des Genres kann: Stephen King.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Der Anfang des Buches war wirklich gut. Danach ging es für mich etwas langatmig und nicht ganz so spannend weiter. Der Anfang des Buches war wirklich gut. Danach ging es für mich etwas langatmig und nicht ganz so spannend weiter.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Bill Hodges muss wieder ermitteln. Der Charakter aus "Mr. Mercedes" muss sich wieder in Angelegenheiten einmischen, die nicht ganz natürlichen Ursprungs sind. Nervenkitzel pur! Bill Hodges muss wieder ermitteln. Der Charakter aus "Mr. Mercedes" muss sich wieder in Angelegenheiten einmischen, die nicht ganz natürlichen Ursprungs sind. Nervenkitzel pur!

A. Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der Nachfolger zu Mr. Mercedes ist gleichfalls ein sehr gutes Buch. King ist auch im Bereich Krimi einfach genial! Es lohnt sich für jeden, der gerne gute Krimis liest. Der Nachfolger zu Mr. Mercedes ist gleichfalls ein sehr gutes Buch. King ist auch im Bereich Krimi einfach genial! Es lohnt sich für jeden, der gerne gute Krimis liest.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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8
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0
0

Wenn dich ein Buch in den Wahnsinn treibt
von Anja L. von "books and phobia" am 31.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem mich Mr. Mercedes auf seine wahnsinnige Amokfahrt mitgenommen hatte, wollte ich einfach wissen wie sein Aufspürer, Bill Hodges, weiter macht. Zumal wartet in meinem Bücherregal schon der 3. Teil, "Mind Control", bei dem ich mir allerdings etwas mehr erhoffe als bei diesem. Etwas Zeit ist verstrichen nachdem wir... Nachdem mich Mr. Mercedes auf seine wahnsinnige Amokfahrt mitgenommen hatte, wollte ich einfach wissen wie sein Aufspürer, Bill Hodges, weiter macht. Zumal wartet in meinem Bücherregal schon der 3. Teil, "Mind Control", bei dem ich mir allerdings etwas mehr erhoffe als bei diesem. Etwas Zeit ist verstrichen nachdem wir Mr. Mercedes unschädlich gemacht haben, aber vergessen wird man ihn wohl nicht so leicht. Dies liegt vor allem daran, das die Ereignisse rund um die Amokfahrt und das unschädlich machen des Täters sehr oft im Buch erwähnt werden und sogar ein entscheidender Punkt in der aktuellen Story sind. Dies störte mich jedoch leicht, da so viel Platz für die Geschichte von diesem Buch weg genommen wurde, welche diese vielleicht einen Hauch spannender gemacht hätte. Tatsächlich empfand ich diesen Teil der Reihe um einiges ruhiger als seinen Vorgänger. Natürlich gab es Tote, natürlich gab es Verletzte und natürlich gab es eine blutige Spur zum Täter, aber so richtig schockieren konnten sie mich nicht. Vielleicht weil es nur selten Beschreibungen der Wunden gab, wodurch sie für mich einfach Wunden blieben ohne ein nennenswertes Bild. Schriftlich hatte ich allerdings wieder meine Freude am Buch, da man einfach sehr geschmeidig durch die Zeilen kam und Seiten nur so weg huschten. Man hatte unterhaltsame Momente die einem trotz dem Ernst der Lage zum Grinsen brachten, aber auch diese die einem zum Nachdenken brachten. Gerade für mich als Leser, war es erschreckend zu sehen, wie schnell man von einen Autor besessen werden kann und wie herb die Taten sein können,die man ausführt, wenn man das Gefühl bekommt, das der Autor sich selbst und seine Figur verraten hat. Wenn es etwas gibt das Stephen King perfekt beherrscht, dann ist es die Darstellung von Emotionen. Sie waren in diesem Buch zwar nicht perfekt, aber da und bereiteten mir dadurch trotzdem ein Erlebnis. Wenn ich an das Buch zurück denke, kann ich mich an jede Person erinnern die darin mitspielte. Erschreckend oder? Aber auf angenehme Art und Weise. Über Bill, Holly und Jerome möchte ich nicht wirklich etwas erzählen, da ich finde das man selbst erlesen sollte, wie sie ihr Leben nachdem ersten Teil leben. Überraschungen sind hier übrigens nicht ausgeschlossen. Der junge Pete Saubers, welcher der Hauptcharakter im Buch war, kann man wohl als die Art Jugendlicher bezeichnen der einfach gut ist. Er ist fleißig, clever und hat ein gutes Herz. Was dies allerdings mitbringt, ist die Angst etwas falsches zutun und genau dies passiert auch teilweise. Wie jeder der noch einigermaßen rechtlich denkt, hat er Angst davor selbst für kleine Taten hart bestraft zu werden. Gerade deswegen war es so interessant zu sehen wie er sich aus einer schwierigen Situation heraus kämpft. Morris Bellamy ist wahnsinnig. Er hört keine Stimmen, aber in seinem Kopf gibt es nur eine wichtige Person, den Autor "John Rothstein". Er vergöttert seine Texte, aber hasst ihn dafür das er seinen Hauptcharakter verriet. Dieser Hass ist stets greifbar und für den Leser klar zu spüren. Natürlich kann einen ein Ende einmal nicht gefallen, darüber schaut man hinweg und die Sache ist getan, aber Morris, kann dies nicht so stehen lassen. So eigenartig wie es klingt, aber ein wenig mehr Wahnsinn, hätte Morris noch verkraftet, damit das Ende etwas runder wirkt. Egal ob Pete´s Eltern oder die Familie und Bekanntschaften von Morris, sie waren gut durchdacht und sehr gut vorstellbar. Teilweise überkam mich sogar das Gefühl zumindest Charakterstränge in anderen Menschen bereits gesehen zu haben. Man merkt also, es ist sehr realistisch verarbeitet. Die derzeitigen Aufmachungen der Stephen King-Bücher finde ich zeitgemäß und sehr gut gestaltet. Die Reihe um Bill Hodges ist zwar eine seiner Jüngeren, weckt allerdings großes Interesse. Bei diesem Buch zeiht ein Füller das Hauptaugenmerk auf sich und das zurecht. Ein toter Schriftsteller, was würde da besser passen als ein Füller mit Blutspuren? Auch wenn ich nur selten schwarz/weiß/rot-Cover lobe, so kann ich bei diesem nur sagen, das es mich ansprach. Zu weiche Charaktere und ein bisschen zu wenig Spannung, aber eine Story die verblüffte.

Ungelesene Worte
von Hortensia13 am 07.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

1978 wird der zurückgezogene Bestsellerautor John Rothstein in seinem Haus überfallen und ermordet. Morris Bellamy will sich so an ihm rächen, da Rothstein seinen Roman nicht so abgeschlossen, wie Morris sich das vorgestellt hatte. Schlussendlich erbeutet er eine Menge Geld und unzählige Notizbücher, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Morris... 1978 wird der zurückgezogene Bestsellerautor John Rothstein in seinem Haus überfallen und ermordet. Morris Bellamy will sich so an ihm rächen, da Rothstein seinen Roman nicht so abgeschlossen, wie Morris sich das vorgestellt hatte. Schlussendlich erbeutet er eine Menge Geld und unzählige Notizbücher, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Morris vergräbt vorerst alles und muss wegen eines anderen Verbrechens ins Gefängnis. Jahrzehnte später stösst der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den man aus dem ersten Band kennt, Peter beschützen und vor den fanatischen Morris retten? Im zweiten Band der Bill Hodges-Triologie verwendet Stephen King die gleichen Schauplätze und Hauptprotagonisten wie im ersten, obwohl das Buch trotzdem eine Geschichte für sich ist. Das hat mir gut gefallen.

Alpträume eines Autors
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 10.06.2017

Wenn Verrückte mit bunten Masken einen Bestseller-Autor überfallen und töten, um an seine Manuskripte zu gelangen, muss Stephen King am Werk sein. Nur blöd, wenn man verhaftet wird und sich ein 16-jähriger die Beute krallt, um seine Familie finanziell zu unterstützen. "Finderlohn" ist der zweite Teil der Bill-Hodges-Triologie. Leider aber auch der... Wenn Verrückte mit bunten Masken einen Bestseller-Autor überfallen und töten, um an seine Manuskripte zu gelangen, muss Stephen King am Werk sein. Nur blöd, wenn man verhaftet wird und sich ein 16-jähriger die Beute krallt, um seine Familie finanziell zu unterstützen. "Finderlohn" ist der zweite Teil der Bill-Hodges-Triologie. Leider aber auch der schwächste Roman der Reihe. Schade ist auch, dass das Buch auch komplett ohne Hodges ausgekommen wäre. Der sympathische Ex-Cop spielt nämlich nur eine Nebenrolle. Trotzdem ist das Buch spannend und sehr zu empfehlen. 4 Sterne.