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Die vierzig Tage des Musa Dagh

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Am Fuß des Berges Musa Dagh im Süden der Türkei werden die armenischen Bewohner immer brutaler verfolgt. Eine Schicksalsgemeinschaft um Gabriel Bagradian und seine Familie beschließt, sich endlich zur Wehr zu setzen. Vierzig Tage lang verteidigen sich die zu allem Entschlossenen gegen einen übermächtigen Gegner, dann scheint ihr Ende besiegelt zu sein. – Franz Werfel hatte gründlich über den türkischen Völkermord an den Armeniern von 1915 recherchiert, bevor er 'Die vierzig Tage des Musa Dagh' niederschrieb. Sein Roman ist eine unvermindert eindrucksvolle Geschichte über Menschenmut im Zeichen von Hass und grausamer Verfolgung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 992 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783730691441
Verlag Anaconda
Verkaufsrang 42.778
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wie schicksalhaft das armenische und türkische Volk miteinander verbunden ist, zeigt dieser Klassiker. Aktuell lesenswert und sprachlich brillant. Wie schicksalhaft das armenische und türkische Volk miteinander verbunden ist, zeigt dieser Klassiker. Aktuell lesenswert und sprachlich brillant.

„Warum Klassiker?“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Klassiker werden leider meist nur noch als Pflichtübung in der Schule gelesen...warum Franz Werfels Buch auch im Januar 2012 nichts an Aktualität eingebüsst hat, zeigt ein Blick in die Tagespresse: der türkische Premier Erdogan ist erzürnt über die Verabschiedung eines Gesetzes in Frankreich, dass das Leugnen von Völkermord unter Strafe stellt...und in der Türkei selbst protestieren Hunderte auf den Strassen gegen die Freisprechung der Hintermänner Dink-Prozeß . Der armenische Journalist war vor fünf Jahren auf offener Strasse erschossen worden. Die Hintergründe des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts hat Werfel nach einer Reise im Jahr 1929 in einem spannenden Buch beschrieben...gönnen Sie sich einen Klassiker! Klassiker werden leider meist nur noch als Pflichtübung in der Schule gelesen...warum Franz Werfels Buch auch im Januar 2012 nichts an Aktualität eingebüsst hat, zeigt ein Blick in die Tagespresse: der türkische Premier Erdogan ist erzürnt über die Verabschiedung eines Gesetzes in Frankreich, dass das Leugnen von Völkermord unter Strafe stellt...und in der Türkei selbst protestieren Hunderte auf den Strassen gegen die Freisprechung der Hintermänner Dink-Prozeß . Der armenische Journalist war vor fünf Jahren auf offener Strasse erschossen worden. Die Hintergründe des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts hat Werfel nach einer Reise im Jahr 1929 in einem spannenden Buch beschrieben...gönnen Sie sich einen Klassiker!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Riehen am 01.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Guten Tag Das Buch werde ich auf einer längeren Reise lesen, also noch keinen Kommentar dazu. Was ich bemerken möchte: Ich bin sehr zufrieden mit der Möglichkeit Online zu bestellen und die Bücher in der Orell-Füessli Filiale am Bahnhof SBB abzuholen. Das Personal ist freundlich und komptent. Freundliche Grüsse, M.... Guten Tag Das Buch werde ich auf einer längeren Reise lesen, also noch keinen Kommentar dazu. Was ich bemerken möchte: Ich bin sehr zufrieden mit der Möglichkeit Online zu bestellen und die Bücher in der Orell-Füessli Filiale am Bahnhof SBB abzuholen. Das Personal ist freundlich und komptent. Freundliche Grüsse, M. Kuratli

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Starker Roman über WIDERSTAND! Nach den wahren Begebenheiten von 1915 und den Gräueln gegen die Armenier in der Türkei.

Leider zu stark gekürzt, aber macht Lust aufs Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 10.01.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Gabriel Bagradian ist ein Armenier, der den Großteil seines Lebens in Frankreich verbracht hat. Zusammen mit seiner Frau Juliette und seinem Sohn Stephan kehrt nach 23 Jahren in sein Heimatdorf am Fuße des Musa Dagh zurück um seinem verstorbenen Großvater die letzte Ehre zu erweisen. Dann jedoch bricht der... Gabriel Bagradian ist ein Armenier, der den Großteil seines Lebens in Frankreich verbracht hat. Zusammen mit seiner Frau Juliette und seinem Sohn Stephan kehrt nach 23 Jahren in sein Heimatdorf am Fuße des Musa Dagh zurück um seinem verstorbenen Großvater die letzte Ehre zu erweisen. Dann jedoch bricht der erste Weltkrieg aus und aufgrund einer Entscheidung der Regierung sitzen Gabriel und seine gesamte Familie fest. Nach einigen Nachforschungen wird klar, dass die Türken beschlossen haben die gesamte armenische Bevölkerung auszurotten. Die Menschen der sieben Dörfer am Fuße des Musa Dagh beschließen jedoch, nicht auf das Ende zu warten, sondern sich, so gut es geht, zu wehren und ihr drohendes Schicksal abzuwenden. So verschanzen sich 5.000 Armenier auf dem Berg und versuchen den anrückenden türkischen Truppen etwas entgegenzusetzen und irgendwie zu überleben. Das Cover ist ziemlich unruhig und mit den Farben schwarz, weiß und rot schon recht düster gehalten. Erkennen kann man darauf leider nichts und der Fokus ist klar auf den Titel gerichtet. Dieser beschreibt die Zeit, wie lange die Menschen auf dem Musa Dagh ausharren mussten, bevor sie vom Berg befreit wurden. Der Protagonist Gabriel Bagradian ist ein stolzer Mann, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Es war seine Idee sich auf dem Berg zu verschanzen und er ist auch die treibende Kraft, wenn es darum geht, diesen Plan umzusetzen. Da er Reserveoffizier der türkischen Armee ist, hat er eine militärische Ausbildung und weiß worauf man achten muss, wie man Verteidigungslinien aufbaut, eine provisorische Zeltstadt aufbaut und am Laufen hält. Während der Handlung muss er einige Rückschläge einstecken und Verluste ertragen, er muss unpopuläre Entscheidungen treffen und mit der Zeit hadert er immer öfter mit sich selbst. Aber bis zum Ende gibt er die Hoffnung nicht auf, sondern kämpft, so lange jemand auf ihn angewiesen ist und ihm bereitwillig folgt. Das Buch selbst ist ein Klassiker und da sich der Völkermord, welcher 1915 in der Türkei begangen wurde, 2015 zum 100.ten Mal gejährt hat, wurde dieses Hörbuch verlegt. Das Buch hat über 990 Seiten, das Hörbuch hingegen dauert nicht einmal 3 Stunden. Wahrscheinlich kam mir die Handlung deshalb recht dünn vor und es fehlte meiner Ansicht nach auch an Tiefe und Emotionen. Man muss sich zumindest am Anfang enorm konzentrieren um der Handlung folgen zu können, da es viele Namen gibt die man sich merken muss und obwohl die Thematik anfangs recht interessant war, verblasst die Umsetzung im weiteren Verlauf und am Ende fragte ich mich was an diesem Buch so besonders sein soll. Mir fehlte einfach etwas und das könnte einfach damit zusammen hängen, dass der Roman so komprimiert wiedergegeben wurde. Das für fast jeden Charakter ein eigener Synchronsprecher engagiert wurde, bringt eine Menge Abwechslung und jedem Charakter eine besondere Note. Das hat mir gut gefallen ebenso die musikalische Untermalung, die nach wichtigen Szenen eingespielt wurde. Wenn man sich für die Geschichte interessiert und näheres zur Thematik erfahren möchte, sollte man sicher besser zum Buch greifen. Das Hörbuch selbst ist recht interessant und gibt einen guten Überblick über die Geschehnisse, aber wie gesagt fehlt es da an einigem. Deshalb kann ich auch nicht mehr als 3 von 5 Punkten geben, jedoch wurde mein Interesse für das gedruckte Werk geweckt.