Ein Monat auf dem Land

Roman

J. L. Carr

(46)
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Beschreibung

»Eine meisterhafte Geschichte von verlorener Liebe« THE NEW YORKER

Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe ...
J.L.Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine echte Wiederentdeckung.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 158 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783832189266
Verlag DuMont Buchverlag
Originaltitel A Month In The Country
Dateigröße 967 KB
Übersetzer Monika Köpfer
Verkaufsrang 5363

Buchhändler-Empfehlungen

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Duisburg

Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, Corona sei dank, hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Was für ein wunderschönes kleines Büchlein. Very british und zauberhaft zu lesen.

Frieden finden

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

In Zeiten von Corona und innerer Emigration hat mich der Titel des Buches spontan angesprochen! Der aus dem Krieg beschädigt hervorgegangene Restaurator Tom nimmt in einem kleinen Dorf in Yorkshire 1920 einen Auftrag an: er soll ein durch Übermalung verborgenes Gemälde im Chor der Dorf-Kirche freilegen. Er lebt einige Wochen mönchisch, in der Nachbarschaft ein ihm ähnlicher Archäologe, der nach einem verschollenen Grab sucht, und widmet sich der Arbeit und seinen Gedanken. Von Zeit zu Zeit erhält er Besuch von wenigen Bewohnern des Dorfes, wodurch ihm der Kontakt zur realen Welt erhalten bleibt. Sowohl die Sprache als auch die (spartanische) Handlung sind hervorragend geeignet, um selber zur Ruhe zu kommen. Sehr wohltuend!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Der vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Restaurator Tom Birkin erhält einen Auftrag in einer nordenglischen Gemeinde. Die erfüllende Arbeit beim Freilegen eines Kirchenfreskos, das einfache Leben im Einklang mit der Natur und unerwartete Freundschaften tun ihre heilende Wirkung. Eine bezaubernde, wohltuende Erzählung!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch wie ein Monat auf dem Lande: Wer diesen feinen Roman liest, braucht eigentlich gar nicht mehr selbst in den Urlaub zu fahren. Denn wie der längst verstorbene und fast vergessene Autor das dörfliche Leben in England ausbreitet, ist von wahrhaftiger Schönheit. Das Buch erzählt von einem August, in dem sogar in England die... Ein Buch wie ein Monat auf dem Lande: Wer diesen feinen Roman liest, braucht eigentlich gar nicht mehr selbst in den Urlaub zu fahren. Denn wie der längst verstorbene und fast vergessene Autor das dörfliche Leben in England ausbreitet, ist von wahrhaftiger Schönheit. Das Buch erzählt von einem August, in dem sogar in England die Sonne scheint, und hinterlässt beim Leser eine Wärme, die zu Herzen geht. Es ist wie im echten Leben: Die Ferien sind zu kurz, aber der Mensch zehrt lange davon.

Ein literarisches Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 01.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist Sommer 1920, als Tom Birkin seine Arbeit in einem kleinen Ort in Yorkshire antritt. Man hat ihm die Aufgabe anvertraut in der hiesigen Kirche ein mittelalterliches Deckengemälde freizulegen. Immer noch gezeichnet vom Krieg, von seiner Frau verlassen, versucht der junge Londoner in dieser beschaulichen, ländlichen Idyl... Es ist Sommer 1920, als Tom Birkin seine Arbeit in einem kleinen Ort in Yorkshire antritt. Man hat ihm die Aufgabe anvertraut in der hiesigen Kirche ein mittelalterliches Deckengemälde freizulegen. Immer noch gezeichnet vom Krieg, von seiner Frau verlassen, versucht der junge Londoner in dieser beschaulichen, ländlichen Idylle seinen inneren Frieden zurückzugewinnen. Voller Eifer und Sorgfalt beginnt er mit der Freilegung des vor ewigen Zeiten übertünchten Bildes hoch oben im Altarraum. Täglich finden sich neugierige Dorfbewohner ein, die ihm bei der Arbeit zuschauen. Schnell wird Tom Birkin in ihre Gemeinschaft aufgenommen, findet Freunde und Anerkennung. Besonders genießt er die Gespräche mit der jungen Pfarrersfrau. Es ist ein wundersamer Sommer, voller Licht und Wärme. Als dieser langsam dem ersten Herbsttau weicht, hat auch Tom Birkin seine Arbeit erledigt. Schweren Herzens nimmt er Abschied von diesem Ort, der die Ruhe und die Hoffnung in sein Leben zurückgebracht hat. J.L. Carr hat mit unendlicher Leichtigkeit und spürbarer Lebensfröhlichkeit eine fast märchenhafte Geschichte komponiert. Man riecht förmlich den Duft des Sommers, spürt die kühle Mauer hoch oben in der Kirche und wird zu einem Teil dieser Geschichte. Dieses Buch ist ein großer Schatz. Das Cover ist zwar schlicht, aber mit so viel Liebe gestaltet, das es ebenso entzückt, wie die Geschichte im Inneren.

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