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Wie der Atem in uns

Roman

(10)
Die Leibritzkys sind eine jüdische Großfamilie und einander in inniger Hassliebe verbunden. Jedes Jahr fahren sie gemeinsam in ihr Sommerhaus ans Meer, nach Woodmont in Connecticut. Bis ein tödlicher Autounfall alles für immer ändert. David Leibritzky ist erst acht Jahre alt, als er sterben muss. Das Jahr 1948, in dem er umkommt, ist das Jahr der Unabhängigkeit Israels. Doch frei wird keiner der Leibritzkys je mehr sein.

Rund fünfzig Jahre später versucht die ältere Schwester Molly die Ereignisse zu ergründen, die zu Davids Tod geführt haben. Sie umkreist den einen Tag, den sie alle nicht vergessen können, und spürt dabei der Geschichte ihrer Familie nach. Sie erzählt von drei Schwestern, die füreinander einstehen und sich doch gegenseitig verletzen, von der Auseinandersetzung mit dem schweren Erbe der Religion und der Unentrinnbarkeit familiärer Bande.

›Wie der Atem in uns‹ ist ein berührendes Familienporträt und ein großer amerikanischer Roman über Schuld, Liebe und Identität, der im Angesicht der größtmöglichen Tragödie einen heilsamen Witz entfaltet.
Rezension
»›Wie der Atem in uns‹ ist ein tiefgründiges, sensibles Familienporträt. Melancholisch und stimmungsvoll im Ton. Geschrieben von einer Autorin, die ihre Charaktere offensichtlich lieb gewonnen hat. Und der Funke springt auf den Leser über.«
Juliane Bergmann, NDR KULTUR

»Eine wunderbare jüdische Saga um Trauer, Schuld und das, was Familie im Kern zusammenhält. Herzerwärmend.«
Sarah-Maria Deckert, MYSELF

»Tragödie mit heilsamem Witz.«
EMOTION

»Ein feinsinniger Roman über Schicksal und Herkunft.«
FÜR SIE

»Mit ihrem ersten Roman [...] gibt sie einen faszinierenden Einblick in eine längst entschwundene Welt.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Poliner gelingt es eindrucksvoll, die Widersprüchlichkeiten familiärer Beziehungen aufzuzeichnen.«
Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Sehr lesenswert«
Peter Pisa, KURIER

»Eine emotionale Erzählung voller herrlicher Figuren: eine wunderbare Entdeckung!«
Martina Sulner, HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

»Einer dieser US-Familienschmöker, wie wir sie lieben«
Kalle Schäfer, GRAZIA

»Das ist seit Langem einmal wieder ein wunderbarer Familienroman, der mich restlos begeisterte! […] Elizabeth Poliner erzählt dabei stets mit Tiefgang und Humor, was diesen Roman zu einer grandiosen Lektüre macht.«
Ingrid Schlegel, BUCH AKTUELL

»Fesselnder Roman über die Unentrinnbarkeit familiärer Bande, das schwere Erbe der Religion und heilsamen Witz im Angesicht der Tragödie.
Annette Dohrmann, ÖKO-TEST MAGAZIN

»Eine Saga über familiäre Bande und [das] schwere Erbe der Religion – ohne dabei auf Witz zu verzichten.«
Roland Brockmann, MARE

»Der Roman ist sehr gelungen, schön zu lesen, spannend ist vor allem die unterschiedliche Art, wie die Frauen ihr Leben trotz des engen religiösen und sozialen Korsetts gestalten.«
Gabriele Mraz, WEIBERDIWAN
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 450 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783832189280
Verlag DUMONT Buchverlag
Übersetzer Maja Ueberle-Pfaff
Verkaufsrang 4.595
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wenn Familie erdrückt“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Das Buch habe ich zwiegespalten beendet. Einerseits habe ich auf jede weitere Enthüllung, jedes Häppchen aus dem Leben und Wesen der Familienmitglieder gewartet - anderseits war ich auch froh, dass es zu Ende ging. Die Familie hat sich selber unglücklich gemacht. Keine Person ist ihrem Glück gefolgt bzw hat für sich entschieden. Jede Genaration hat den gleichen Fehler gemacht und immer im Namen der Religion und der Familie. Arg, ich war zwischendrin sehr wütend und auch genervt. Trotzdem war ich von den - teilweise autopsieartigen - Beschreibung der Beziehungsverflechtungen und Gefühlen gefesselt. Die Story deckt einen Zeitrahmen von über 60 Jahren ab. Der Ausgangspunkt der Handlung ist aber immer der Tod, der wohl einzigen selbstbestimmten und im Moment lebenden Person - dem jüngsten Spross der Familie.
Das Buch ist auch gleichzeitig ein Sitten- und Gesellschaftsporträt der jüdischen Einwanderer Anfang 1900 in den USA. Wer eine tiefgründige und sprachlich mitreißende Familiengeschichte sucht, sollte "Wie der Atem in uns" nicht ungelesen lassen.
Das Buch habe ich zwiegespalten beendet. Einerseits habe ich auf jede weitere Enthüllung, jedes Häppchen aus dem Leben und Wesen der Familienmitglieder gewartet - anderseits war ich auch froh, dass es zu Ende ging. Die Familie hat sich selber unglücklich gemacht. Keine Person ist ihrem Glück gefolgt bzw hat für sich entschieden. Jede Genaration hat den gleichen Fehler gemacht und immer im Namen der Religion und der Familie. Arg, ich war zwischendrin sehr wütend und auch genervt. Trotzdem war ich von den - teilweise autopsieartigen - Beschreibung der Beziehungsverflechtungen und Gefühlen gefesselt. Die Story deckt einen Zeitrahmen von über 60 Jahren ab. Der Ausgangspunkt der Handlung ist aber immer der Tod, der wohl einzigen selbstbestimmten und im Moment lebenden Person - dem jüngsten Spross der Familie.
Das Buch ist auch gleichzeitig ein Sitten- und Gesellschaftsporträt der jüdischen Einwanderer Anfang 1900 in den USA. Wer eine tiefgründige und sprachlich mitreißende Familiengeschichte sucht, sollte "Wie der Atem in uns" nicht ungelesen lassen.

„Amerikanischer Familienroman par excellence “

Maren Oberwelland

Die Schwestern Ada, Vivie und Bec halten die verschiedenen Zweige der Familie Leibritzkys zusammen. Sie sind Dreh- und Angelpunkt der Familienbande zwischen Liebe und Hass. "Wie der Atem in uns" erzählt die einzelnen Lebensgeschichten der Familienmitglieder und wie sie miteinander verwoben sind, bis sie von einem tragischen Unfall jäh erschüttert werden und alle ihre Position im familiären Beziehungsgeflecht neu finden müssen.
Elizabeth Poliner ist es in ihrem Roman gelungen die verschiedenen Charaktere ganz besonders fein und mit sehr viel Einfühlungsvermögen zu zeichnen, so dass man als Leser fast das Gefühl hat mit am abendlichen Esstisch zu sitzen. Dabei behandelt der Roman auf Grund der Verschiedenheit der einzelnen Protagonisten so zahlreiche Themen, vom Judentum, über Fluch und Segen eines großen Familienerbes, bis hin zur Liebe, so dass es beim Lesen trotz eher ruhiger Handlung niemals langweilig wird. Klare Leseempfehlung!
Die Schwestern Ada, Vivie und Bec halten die verschiedenen Zweige der Familie Leibritzkys zusammen. Sie sind Dreh- und Angelpunkt der Familienbande zwischen Liebe und Hass. "Wie der Atem in uns" erzählt die einzelnen Lebensgeschichten der Familienmitglieder und wie sie miteinander verwoben sind, bis sie von einem tragischen Unfall jäh erschüttert werden und alle ihre Position im familiären Beziehungsgeflecht neu finden müssen.
Elizabeth Poliner ist es in ihrem Roman gelungen die verschiedenen Charaktere ganz besonders fein und mit sehr viel Einfühlungsvermögen zu zeichnen, so dass man als Leser fast das Gefühl hat mit am abendlichen Esstisch zu sitzen. Dabei behandelt der Roman auf Grund der Verschiedenheit der einzelnen Protagonisten so zahlreiche Themen, vom Judentum, über Fluch und Segen eines großen Familienerbes, bis hin zur Liebe, so dass es beim Lesen trotz eher ruhiger Handlung niemals langweilig wird. Klare Leseempfehlung!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eine jüdische Geschichte und eine Familiengeschichte, in die man eintaucht und die berührt. Eine jüdische Geschichte und eine Familiengeschichte, in die man eintaucht und die berührt.

„Großfamilie mit allen Facetten....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine große und starke Familie, das sind die Leibritzkys, ihre Mitglieder sind ausgeprägte Persönlichkeiten, von starr und dickköpfig bis wild und exentrisch, alle in innigster Hassliebe miteinander verbunden, besonders nach einem tragischen Ereignis, das alle mit Schuldgefühlen belädt ! Trotz und wegen aller Dramatik : ein echtes Lesevergnügen ! Eine große und starke Familie, das sind die Leibritzkys, ihre Mitglieder sind ausgeprägte Persönlichkeiten, von starr und dickköpfig bis wild und exentrisch, alle in innigster Hassliebe miteinander verbunden, besonders nach einem tragischen Ereignis, das alle mit Schuldgefühlen belädt ! Trotz und wegen aller Dramatik : ein echtes Lesevergnügen !

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Eine Geschichte mit vielen interessanten Facetten und einem Schuss Humor. Glaubhaft und Lesenswe Eine Geschichte mit vielen interessanten Facetten und einem Schuss Humor. Glaubhaft und Lesenswe

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Für mich eine überragende amerikanische Familiengeschichte! Große Sprache, absolut interessante Figuren und eine Dramatik, die schon fast schmerzt. Unbedingt lesen! Für mich eine überragende amerikanische Familiengeschichte! Große Sprache, absolut interessante Figuren und eine Dramatik, die schon fast schmerzt. Unbedingt lesen!

„Sehr genial “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Die Schwestern Ada, Vivie und Bec bilden den Dreh-und Angelpunkt dieser brillant erzählten Familiengeschichte. Jeden Sommer verbringen Sie gemeinsam mit der Großfamilie in ihrem Sommerhaus am Meer. Es gibt feste Rituale und Freiheiten, Geborgenheit aber auch Neid und Zank. Zank der teilweise bis in die nächste Generation getragen wird. Man kann nicht mit aber auch nicht ohne einander. Bis zu dem schrecklichen Tag im Sommer 1948 der für alle alles ändert. Besonders beeindruckt hat mich die Liebe zum Detail mit der Poliner ausnahmslos alle Beteiligten der Geschichte zeichnet. Als Leserin habe ich mit dieser Familie mitgefühlt, in allen Lebenslagen. Becs Schicksal hat mich sehr berührt und mitgenommen. Ein wunderschönes Leseerlebnis.



Die Schwestern Ada, Vivie und Bec bilden den Dreh-und Angelpunkt dieser brillant erzählten Familiengeschichte. Jeden Sommer verbringen Sie gemeinsam mit der Großfamilie in ihrem Sommerhaus am Meer. Es gibt feste Rituale und Freiheiten, Geborgenheit aber auch Neid und Zank. Zank der teilweise bis in die nächste Generation getragen wird. Man kann nicht mit aber auch nicht ohne einander. Bis zu dem schrecklichen Tag im Sommer 1948 der für alle alles ändert. Besonders beeindruckt hat mich die Liebe zum Detail mit der Poliner ausnahmslos alle Beteiligten der Geschichte zeichnet. Als Leserin habe ich mit dieser Familie mitgefühlt, in allen Lebenslagen. Becs Schicksal hat mich sehr berührt und mitgenommen. Ein wunderschönes Leseerlebnis.



„Eine Familie zwischen Liebe und Schuld“

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Im Sommer 1948 verbringen die Leibritzkys wie jedes Jahr im Sommerhaus der Familie in den Hamptons. Alles ist wie immer, doch dann reisst der Tod des jüngsten Kindes David ein riesiges Loch in die mühsam aufrecht gehaltene Fassade der Großfamilie und nichts ist mehr wie es war! Ein großartiger Roman über Familie, Tradition, Trauer und Bewältigung! Im Sommer 1948 verbringen die Leibritzkys wie jedes Jahr im Sommerhaus der Familie in den Hamptons. Alles ist wie immer, doch dann reisst der Tod des jüngsten Kindes David ein riesiges Loch in die mühsam aufrecht gehaltene Fassade der Großfamilie und nichts ist mehr wie es war! Ein großartiger Roman über Familie, Tradition, Trauer und Bewältigung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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berührend schönes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Eigentlich begann der Sommer wie jedes Jahr. Als wir in Woodmont, Connecticut, an unserem Haus am Meer eintrafen". Es ist der Sommer 1948. Jeden Sommer ihrer Jugend haben die Schwestern Vivie, Bec und Ada in dem Haus verbracht, das ihre Eltern, Risel und Maks gemeinsam aufgebaut haben. Diese Tradition... "Eigentlich begann der Sommer wie jedes Jahr. Als wir in Woodmont, Connecticut, an unserem Haus am Meer eintrafen". Es ist der Sommer 1948. Jeden Sommer ihrer Jugend haben die Schwestern Vivie, Bec und Ada in dem Haus verbracht, das ihre Eltern, Risel und Maks gemeinsam aufgebaut haben. Diese Tradition wird nach dem Tod der Eltern fortgesetzt. Jedes Jahr treffen sich die Schwestern mit ihren Familien in dem Sommerhaus. Während die Ehemänner nur an den Wochenenden anwesend sind, genießen die Schwestern die gemeinsame Zeit. Die Freiheit, die Auszeit, die Geheimnisse, die Streitereien und Versöhnungen. Es ist ein Freitagnachmittag als Davy, der jüngste Sohn von Ada, vom Eisverkäufer überfahren wird. Diese Tragödie verändert das Leben jedes einzelnen Familienmitglieds.... "Wie der Atem in uns" von Elizabeth Poliner ist berührend schönes Lesevergnügen