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Freie Geister

(3)

Der große utopische Science-Fiction-Klassiker in kongenialer Neuübersetzung.

Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird. Ältere Ausgaben sind unter den Titeln ›Planet der Habenichtse‹ und ›Die Enteigneten‹ erschienen.

Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen.
Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen.
Als sich auch auf Anarres erste Herrschaftsstrukturen zu bilden beginnen, begibt sich der Physiker Shevek auf eine riskante Reise nach Urras. Er möchte in Dialog mit dortigen Wissenschaftlern treten und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Rezension
...wer es [...] in Erinnerung hat, wird beim erneuten Lesen durch Nölles sehr genaue und unaufgeregte Übersetzung vielleicht sogar einen tieferen Zugang als bisher finden.
Portrait
Ursula K. Le Guin (1929–2018) gilt als die Grande Dame der angloamerikanischen Science Fiction. Sie wurde mit zahlreichen Literatur- und Genrepreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem National Book Award für ihr Lebenswerk. Ihre Bücher beeinflussten viele namhafte Autoren, darunter Salman Rushdie und David Mitchell ebenso wie Neil Gaiman und Ian M. Banks.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104036755
Verlag Fischer TOR
Dateigröße 1103 KB
Verkaufsrang 19.671
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Zu Recht ein Klassiker! Durch Sheveks Augen erleben wir den Planeten Urras und die Kolonie Anarres und damit auch eine Gegenüberstellung von Kapitalismus und Sozialismus. Zu Recht ein Klassiker! Durch Sheveks Augen erleben wir den Planeten Urras und die Kolonie Anarres und damit auch eine Gegenüberstellung von Kapitalismus und Sozialismus.

„SF-Klassiker“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Kenne dieses Buch noch unter dem Titel"Planet der Habenichtse" und fand es schon damals großartig. Bei Erscheinen des Buches gab es noch die beiden großen politischen Systeme Kapitalismus und Sozialismus/ Kommunismus als direkte Nachbarn und Konkurrenten. Der Planet Anarres, auf dem der Mensch"frei" ist,weil es keinen Besitz gibt und als Gegenstück der Planet Urras, auf dem es alles gibt, Besitz, Handel, Gier. Daß das Buch auf diese beiden Klassensysteme anspielte, war offensichtlich. Doch was das Buch zum Klassiker macht, sind die allgemeingültigen Fragen nach dem, was Macht und Besitz ausmacht. Ist Besitz an Materielles gebunden oder geht es darüber hinaus? Ach, ich empfehle, es einfach zu lesen. Bin noch heute davon beeindruckt und zähle das Buch zu einem meiner Buch- Meilensteine. Kenne dieses Buch noch unter dem Titel"Planet der Habenichtse" und fand es schon damals großartig. Bei Erscheinen des Buches gab es noch die beiden großen politischen Systeme Kapitalismus und Sozialismus/ Kommunismus als direkte Nachbarn und Konkurrenten. Der Planet Anarres, auf dem der Mensch"frei" ist,weil es keinen Besitz gibt und als Gegenstück der Planet Urras, auf dem es alles gibt, Besitz, Handel, Gier. Daß das Buch auf diese beiden Klassensysteme anspielte, war offensichtlich. Doch was das Buch zum Klassiker macht, sind die allgemeingültigen Fragen nach dem, was Macht und Besitz ausmacht. Ist Besitz an Materielles gebunden oder geht es darüber hinaus? Ach, ich empfehle, es einfach zu lesen. Bin noch heute davon beeindruckt und zähle das Buch zu einem meiner Buch- Meilensteine.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Klassische SiFi
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2018

Hauptcharakter in ? Freie Geister ? ist Shevek, ein Physiker auf Anarres, der an der Entwicklung einer Theorie arbeitet, die es ermöglichen würde, mit Überlichtgeschwindigkeit zu Reisen und zu Kommunizieren. Nachdem seine Arbeit auf Anarres nicht so sehr gewürdigt wird, wie er es sich vorstellt, versucht er mit Wissenschaftlern... Hauptcharakter in ? Freie Geister ? ist Shevek, ein Physiker auf Anarres, der an der Entwicklung einer Theorie arbeitet, die es ermöglichen würde, mit Überlichtgeschwindigkeit zu Reisen und zu Kommunizieren. Nachdem seine Arbeit auf Anarres nicht so sehr gewürdigt wird, wie er es sich vorstellt, versucht er mit Wissenschaftlern auf Urras die Theorie zu vollenden. Allerdings wird der Kontakt auf seinem Heimatplaneten, mit Menschen auf Urras als Verrat betrachtet. Freie Geister ist die neue Übersetzung von Ursula K. Le Guins Roman ? The Dispossessed - wurde bereits viermal ins Deutsche übersetzt: Planet der Habenichtse, Die Enteigneten und zu guter Letzt eben jenes vorliegende Buch, das 1974 den Hugo, und im Jahr darauf den Nebula und den Locus Award gewonnen hat. Die drei gelten als die wichtigsten Auszeichnungen englischsprachiger Science-Fiction und Fantasyromanen. Der Roman behandelt so viele Themen gleichzeitig: Krieg, Liebe, Feminismus, Kapitalismus, Philosophie und viele mehr, die hier aber den Rahmen sprengen würden. In Abwechselnden Kapiteln und verschiedenen Handlungssträngen, wird die Geschichte rund um Shevek und seine Theorie erzählt, dabei lernt man den Hauptcharakter und die verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Systeme auf den beiden Planeten kennen. Dieses Buch gehört zum Hainisch Zyklus, dem einige Romane und Kurzgeschichten von Le Guin angehören. Leider sind einige Titel des Gesamtwerkes von Le Guin vergriffen und gehören genauso wie ? Freie Geister ? neu entdeckt und übersetzt. Vielleicht bringt ja jemand einen Schuber mit dem jeweiligen Zyklus heraus. Ich würde es sehr begrüßen. Generell finde ich es sehr begrüßenswert, dass man sich auch älteren Romane, egal welchem Genre widmet und neu auflegt. Der geneigte Leser kommt mit Romanen in Kontakt die dem jeweiligen Zeitgeist entsprechen und in dessen Kontext man sie auch lesen sollte. Würde man solch einen Roman auch heute noch veröffentlichen? Ich vermute eher nicht. Wer hier einen actiongeladenen Science-Fiction-Roman erwartet wird enttäuscht. Freie Geister reiht sich in eine Reihe mit Aldous Huxleys ? Schöne neue Welt oder der Marstrilogie von Kim Stanley Robinson ein. Wer diesen Büchern etwas abgewinnen kann, wird auch Freie Geister mögen.