Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Wayfarer Band 1

Becky Chambers

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Beschreibung

Willkommen an Bord der Wayfarer! Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt. Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös. Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört. Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens. ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

…es sind ganz klar die Geschichten der Figuren, die dieses Buch tragen und eben auch besonders machen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104037103
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Long Way to a Small Planet
Dateigröße 1686 KB
Übersetzer Karin Will
Verkaufsrang 6190

Weitere Bände von Wayfarer

Buchhändler-Empfehlungen

Lara Storz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Spannende Science Fiction in welcher die Charaktere im Vordergrund stehen. Klare Leseempfehlung besonders für Genre-Einsteiger.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Nach "Der Astronaut" von Andy Weir war ich auf der Suche nach einem weiteren "Weltraumbuch". In diesem habe ich einen würdigen Nachfolger gefunden. Liebenswerte Charaktere und eine spannende Geschichte. Was will man mehr!

Kundenbewertungen

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Zu Herzen gehende Völkerverständigung der außerirdischen Art – bunt, unvorhersehbar, mit Tiefgang
von Julia Matos am 30.07.2021

Dies ist ein utopischer Gegenentwurf zu „Krieg der Klone“ von John Scalzi. Viele außerirdische Spezies sind aufeinandergetroffen und entgegen der allermeisten Science-Fiction-Werke herrschen überwiegend Frieden, Wohlstand und freies Reisen. Immer mehr Völker schließen sich zur Galaktischen Union zusammen. Zwischen Menschen, Alie... Dies ist ein utopischer Gegenentwurf zu „Krieg der Klone“ von John Scalzi. Viele außerirdische Spezies sind aufeinandergetroffen und entgegen der allermeisten Science-Fiction-Werke herrschen überwiegend Frieden, Wohlstand und freies Reisen. Immer mehr Völker schließen sich zur Galaktischen Union zusammen. Zwischen Menschen, Aliens und künstlichen Intelligenzen werden berufliche und freundschaftliche Beziehungen geflochten. Ein Hoch auf Diversität – angenehm unaufdringlich. Der Roman beleuchtet überwiegend den Alltag an Bord der Wayfarer, eines kleinen Raumschiffs, das kurze Wegerouten im All generiert. Es gibt keine eindeutige Hauptfigur. Die Erzählperspektive wechselt. Zur Crew gehören: Captain Ashby Santoso, Rosemary Harper, Sissix, Kizzy, Mister Jenks, Mister Corbin, Dr. Koch, Ohan und die KI Lovey. Ein übergeordneter Spannungsbogen zeichnet sich erst am Ende des Romans ab. Zu Beginn eines Kapitels hat man oft keine Idee, was passieren wird. Man lässt sich einfach überraschen, an die Hand nehmen, erlebt episodenhaft die Erlebnisse mit. Ich brauchte ein paar Seiten, um hineinzufinden. Die X-Ray-Funktion beim eBook hat geholfen, die Teammitglieder, berufliche Qualifikation, Aussehen usw. richtig zuzuordnen. Umso besser ich die Charaktere kennenlernte, desto mehr habe ich es genossen. Ich war betrübt, als der Roman ausgelesen war. Es wirkt liebevoll, farbenfroh, lustig und traurig. Streckenweise kommen auch richtig Spannung und Dramatik auf. Faszinierend sind die Details zu unterschiedlichen Kulturen und Familienstrukturen und zu technischen Möglichkeiten. Religion scheint interessanterweise keine Rolle zu spielen. Enthalten sind Rückblicke auf die Geschichte der Erde sowie reizvolle philosophische Fragen, z. B. was Familie ausmacht und wie es sich anfühlt, wenn man zu den Letzten seiner Art gehört. Meine Lieblingscharaktere sind Dr. Koch (Tiefgang) und Sissix (Humor, Offenherzigkeit, Andersartigkeit). Großartig sind die lebhaften Einblicke in die Kultur der Aandrisk. Zu meinen Lieblingskapiteln gehören „Port Coriol“, „Zirp“ (Begegnung mit Bär, Nib und Ember), „Der letzte Krieg“ und „Nest, Feder, Haus“. Ich habe mich von der Gefühlsachterbahn liebend gern mitnehmen lassen. Eine Verfilmung wäre sooo schön. Das tolle Space-Opera-Erstlingswerk endet abgeschlossen. Traurig habe ich festgestellt, dass Band 2 der Reihe im gleichen Universum spielt, aber mit völlig anderen Figuren. Denen gebe ich natürlich auch bald eine Chance, mein Herz zu erobern.

Großartig. Außergewöhnlich.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wendeburg am 18.08.2020

Allein schon der wenig reißerische Titel deutet darauf hin, dass dieses Buch anders als andere SF ist. Es entwickelt die Geschichte bescheiden aus der Sicht der Crew der Wayfarer und kommt dabei ganz ohne das übliche Welt-/Galaxieuntergangsszenario aus. Trotzdem wird einen großer Bogen aufgespannt. Die Personen und sind so liebe... Allein schon der wenig reißerische Titel deutet darauf hin, dass dieses Buch anders als andere SF ist. Es entwickelt die Geschichte bescheiden aus der Sicht der Crew der Wayfarer und kommt dabei ganz ohne das übliche Welt-/Galaxieuntergangsszenario aus. Trotzdem wird einen großer Bogen aufgespannt. Die Personen und sind so liebevoll entwickelt, dass man gar nicht weiss, wen man am liebsten hat. Manchmal plätschert die Geschichte so dahin, ohne aber jemals langweilig zu sein. Und dann wird es wieder richtig spannend. Großartige Erzählkunst. Einfach eine runde, mitreißende Geschichte über eine gefährliche Reise und ein Plädoyer für Toleranz.

Auf ins Weltall
von margaret k. am 16.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Rosemary auf der Wayfarer anheuert, will sie eigentlich nur ihrem alten Leben entkommen. Doch als der Captain einen neuen Auftrag annimmt, wird die Reise zu dem Abenteuer ihres Lebens. Was einem gleich am Anfang dieses Buches auffallen wird, ist das Worldbuilding. Und das hat mich echt umgehauen. Ich glaube ich habe noch ... Als Rosemary auf der Wayfarer anheuert, will sie eigentlich nur ihrem alten Leben entkommen. Doch als der Captain einen neuen Auftrag annimmt, wird die Reise zu dem Abenteuer ihres Lebens. Was einem gleich am Anfang dieses Buches auffallen wird, ist das Worldbuilding. Und das hat mich echt umgehauen. Ich glaube ich habe noch nie ein Sciencefictionbuch gelesen, bei dem die Welt so detailreich und durchdacht beschrieben wird. Zwischendurch habe ich echt überlegt, ob die Autorin sich alles ausgedacht hat oder ob so ein Welt wirklich existiert. Von den Welten und Planeten, bis zu den verschiedenen Wesen und den futuristischen Geräten und Bräuchen. Die Autorin hat für alles unglaublich tolle Ideen. Und man merkt, dass sie in diese Buchwelt sehr viel Herzblut gesteckt. Das führt leider aber auch dazu, dass am Anfang sehr viel beschrieben wird und eher weniger passiert. Die Geschichte ist allgmein nicht besondets actionreich, aber später wird sie dennoch spannender. Es lohnt sich aber sich durch den etwas langatmigen Teil zu kämpfen. Würde man es nicht tun, würde man diese tollen Charaktere verpassen. Denn in ihnen steckt mindestens genauso viel Herzblut der Autorin wie in der Welt. Die Charaktere sind alle einzigartig und der Zusammenhalt im Team ist einfach klasse. Besonders wenn man die einzelnen Personen im Laufe der Geschichte besser kennenlernt und ihre Veränderungen miterlebt und wie das ganze Team zusammengeschweift wird. Man fühlt sich beim Lesen fast schon selbst wie ein Teammitglied und ich war etwas traurig, als das Buch dann zuende war. Ich hätte nämlich ewig weiter über diese Gruppe lesen können. Als Fazit kann ich nur sagen, brecht das Buch auf keinen Fall ab nur weil es am Anfang etwas zäh ist. Es lohnt sich wirklich weiterzulesen, denn man schließt die Personen und diese Weltraumwelt nach einer Weile wirklich ins Herz.

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