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Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

(22)

Willkommen an Bord der Wayfarer!

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

Rezension
[...] intelligente, unterhaltsame Wohlfühl-SF, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wirkt, aber auch nie kitschig oder naiv.
Portrait
Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Derzeit arbeitet sie an einem zweiten Buch im Wayfarer-Universum.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104037103
Verlag Fischer TOR
Dateigröße 1285 KB
Übersetzer Karin Will
Verkaufsrang 3.174
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Auf ins Abenteuer!“

Marion Raab, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Tolles Science-Fiction Abenteuer, dessen Faszination im Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere und dem Entdecken eines interessanten Universums liegt. Hat bei mir ein starkes Star-Trek-Next-Generation-Feeling im besten Sinne hinterlassen: interessante Charaktere, unterhaltsame Geschichten und unendliche Weiten. Tolles Science-Fiction Abenteuer, dessen Faszination im Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere und dem Entdecken eines interessanten Universums liegt. Hat bei mir ein starkes Star-Trek-Next-Generation-Feeling im besten Sinne hinterlassen: interessante Charaktere, unterhaltsame Geschichten und unendliche Weiten.

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Eine wunderschöner Sci-Fi Roman mit vielfältigen Charakteren, der die Thematik von Sexualität, Gender, Politik und Rasse auf entspannte Weise erforscht. Eine wunderschöner Sci-Fi Roman mit vielfältigen Charakteren, der die Thematik von Sexualität, Gender, Politik und Rasse auf entspannte Weise erforscht.

„Auch in den Tiefen des Alls ist mitunter der Weg das Ziel...“

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Eines vorneweg: wer Science-fiction-Geschichten "nur" aufgrund knalliger Weltraumschlachten und/oder abgefahrener(halb)wissenschaftlicher Phänomene mag, ist im "Wayfarer"-Universum fehl am Platz.
Autorin Becky Chalmers verfolgt mit ihrem Werk eine grundlegend andere und - allen bunten Alienrassen zum Trotz - zutiefst humanistische Richtung. Entlang der Rahmenhandlung - das Raumschiff "Wayfarer" soll eine Art interstellare Schnellstraße mitten hinein in ein gerade erst mühsam befriedetes Krisengebiet errichten - reiht Chalmers die einzelnen Geschichten der Mitglieder der kunterbunt zusammengewürfelten Besatzung wie Perlen an einer Schnur auf.
Ideenreich und erzählfreudig breitet sie ihre Vision von einem friedlichen Miteinander sowie einem Überwinden aller wie auch immer gearteter Barrieren aus, und man folgt ihr gerne in diese Welt, in der die Menschheit zwar fast nur noch aus heimatlosen Nomaden besteht, die einem aber dennoch nicht als Dystopie erscheinen mag.
Lohnende Lektüre.
Eines vorneweg: wer Science-fiction-Geschichten "nur" aufgrund knalliger Weltraumschlachten und/oder abgefahrener(halb)wissenschaftlicher Phänomene mag, ist im "Wayfarer"-Universum fehl am Platz.
Autorin Becky Chalmers verfolgt mit ihrem Werk eine grundlegend andere und - allen bunten Alienrassen zum Trotz - zutiefst humanistische Richtung. Entlang der Rahmenhandlung - das Raumschiff "Wayfarer" soll eine Art interstellare Schnellstraße mitten hinein in ein gerade erst mühsam befriedetes Krisengebiet errichten - reiht Chalmers die einzelnen Geschichten der Mitglieder der kunterbunt zusammengewürfelten Besatzung wie Perlen an einer Schnur auf.
Ideenreich und erzählfreudig breitet sie ihre Vision von einem friedlichen Miteinander sowie einem Überwinden aller wie auch immer gearteter Barrieren aus, und man folgt ihr gerne in diese Welt, in der die Menschheit zwar fast nur noch aus heimatlosen Nomaden besteht, die einem aber dennoch nicht als Dystopie erscheinen mag.
Lohnende Lektüre.

„Anders als erwartet, aber gut!“

Nour Piel, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ich hatte andere Erwartungen als ich diesen SF-Roman anfing. Es ist für Science Fiction doch sehr emotionslastig und es gibt auch leider keine Spannungskurve. Dennoch fand ich , dass es eine sehr schöne, facettenreiche, teilweise echt schräge Geschichte ist und die Charaktere liebevoll und detailreich ausgearbeitet sind. Für die eingefleischten Science Ficiton Fans nicht unbedingt eine Empfehlung, es sei denn, man möchte einen ruhigen, kurzweiligen und unterhaltsamen SF-Roman lesen.
Ich hatte andere Erwartungen als ich diesen SF-Roman anfing. Es ist für Science Fiction doch sehr emotionslastig und es gibt auch leider keine Spannungskurve. Dennoch fand ich , dass es eine sehr schöne, facettenreiche, teilweise echt schräge Geschichte ist und die Charaktere liebevoll und detailreich ausgearbeitet sind. Für die eingefleischten Science Ficiton Fans nicht unbedingt eine Empfehlung, es sei denn, man möchte einen ruhigen, kurzweiligen und unterhaltsamen SF-Roman lesen.

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Super Science-Fiction auch für Jugendliche! Bis zur letzten Seite verschlungen und freue mich auf den nächsten Band. Super Science-Fiction auch für Jugendliche! Bis zur letzten Seite verschlungen und freue mich auf den nächsten Band.

„Für alle, die keinen Mainstream möchten!“

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Das Ziel ist hier gar nicht so entscheidend, sondern der Weg dorthin, insbesondere das Miteinander der Crewmitglieder. Es gab für mich einige Längen und immer wieder Sequenzen, die für mich zu sehr unter dem Motto "Das ist SciFi, ich muss mir was möglichst abgedrehtes einfallen lassen" abliefen, dennoch wuchsen mir die Charaktere sehr ans Herz und ich hätte sie gerne noch weiter begleitet (Fortführung erscheint 2018). Das Ziel ist hier gar nicht so entscheidend, sondern der Weg dorthin, insbesondere das Miteinander der Crewmitglieder. Es gab für mich einige Längen und immer wieder Sequenzen, die für mich zu sehr unter dem Motto "Das ist SciFi, ich muss mir was möglichst abgedrehtes einfallen lassen" abliefen, dennoch wuchsen mir die Charaktere sehr ans Herz und ich hätte sie gerne noch weiter begleitet (Fortführung erscheint 2018).

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Eine sympathische Crew in einem Raumschiff voller Macken unterwegs zu neuen Abenteuern. Kurzweilig und witzig mit teilweise seeehr schrägen Einfällen, aber jederzeit lesenswert! Eine sympathische Crew in einem Raumschiff voller Macken unterwegs zu neuen Abenteuern. Kurzweilig und witzig mit teilweise seeehr schrägen Einfällen, aber jederzeit lesenswert!

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein herzerwärmender Science Fiction Roman mit wunderbaren Charakteren, die mir sehr lieb geworden sind! Für Fans von Firefly! Ein herzerwärmender Science Fiction Roman mit wunderbaren Charakteren, die mir sehr lieb geworden sind! Für Fans von Firefly!

Eric Rupprecht, Thalia-Buchhandlung Berlin

Humorvoll pointiert, spannend und mit liebevollen Charakteren ausgestattet überzeugt Chambers' Erstlingswerk von Beginn und führt den Leser in eine fantastische Welt. Humorvoll pointiert, spannend und mit liebevollen Charakteren ausgestattet überzeugt Chambers' Erstlingswerk von Beginn und führt den Leser in eine fantastische Welt.

„Der lange Weg durchs Universum“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Die Wayfarer ist ein kleines, altes Tunnlerschiff auf dem Weg durch das Universum. Als die junge Rosemary auf das Schiff kommt und plötzlich ein großer Auftrag in Sicht kommt, wird das Leben der Crew ordentlich durchgeschüttelt.
Dieser Roman ist ein wunderbarer Si/Fi Roman, der nicht nur durch eine spannende und überraschende Story sondern auch durch fabelhafte und tiefgründige Charaktere. Es ist wirklich schön und angenehm zu lesen und man will unbedingt wissen wie es mit der Crew der Wayfarer weitergeht.
Ein wahres Highlight!
Die Wayfarer ist ein kleines, altes Tunnlerschiff auf dem Weg durch das Universum. Als die junge Rosemary auf das Schiff kommt und plötzlich ein großer Auftrag in Sicht kommt, wird das Leben der Crew ordentlich durchgeschüttelt.
Dieser Roman ist ein wunderbarer Si/Fi Roman, der nicht nur durch eine spannende und überraschende Story sondern auch durch fabelhafte und tiefgründige Charaktere. Es ist wirklich schön und angenehm zu lesen und man will unbedingt wissen wie es mit der Crew der Wayfarer weitergeht.
Ein wahres Highlight!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
11
10
0
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1

Literarische Science Fiction
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer einen schnellen, Aktion geladenen Plot und viele Raumschiffkämpfe in seiner Science Fiction braucht wird sie hier nicht finden. Stattdessen fokussiert sich dieses Buch auf die Charaktere, deren Hintergründe, deren Beziehungen, und die verschiedenen Alien Kulturen. Dieser ist wirklich gut gemacht.

gähnende Langeweile
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 29.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe dieses ebook nach 120 Seiten zur Seite gelegt, weil ich die Hoffnung aufgegeben habe, dass es nochmal besser wird. Die Dialoge plätschern dahin, die Charaktere tauschen Nichtigkeiten aus, die eigentliche Handlung kommt nur am Rande vor. Von Spannung keine Spur. Für mich eher Ohnsorgtheater im Weltall.

Ein schillerndes Science-Fiction-Abenteuer
von NiWa aus Euratsfeld am 01.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Rosemary Harper ihren Dienst auf der Wayfarer antritt, ahnt sie nicht, worauf sie sich eingelassen hat. Wurmlöcher werden durch den Weltraum gebohrt und alles scheint normalste Routine zu sein. Bis sie einen genaueren Blick auf die abgedrehte Crew und den Raumkreuzer wirft und darin das größte Abenteuer ihres... Als Rosemary Harper ihren Dienst auf der Wayfarer antritt, ahnt sie nicht, worauf sie sich eingelassen hat. Wurmlöcher werden durch den Weltraum gebohrt und alles scheint normalste Routine zu sein. Bis sie einen genaueren Blick auf die abgedrehte Crew und den Raumkreuzer wirft und darin das größte Abenteuer ihres Lebens erblickt. Becky Chambers hat in „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ ein spaciges Weltraumspektakel geschrieben, indem sie ernste gesellschaftliche Themen in ulkiger Science-Fiction-Manier verpackt: Rassismus, Gier, Ausbeutung der Umwelt (oder des Umraums?), Krieg, Intoleranz, sexuelle Freiheit und Gleichberechtigung. Rosemary Harper ist Marsianerin und von der Spezies Mensch. Sie heuert auf der Wayfarer als Verwaltungsassistentin an. Dadurch wird sie teil der abgedrehtesten Crew jenseits und diesseits unseres Sonnensystems. Dabei steht Rosemary gar nicht im Mittelpunkt, denn es wird allen Crewmitgliedern Raum gegeben. Erwähnenswert ist Pilotin Sissix, die einer reptilienartigen Spezies angehört und ein sehr gewöhnungsbedürftiges Familienmodell vertritt. Auf Mechaniker Jenks darf man nicht vergessen, der mit dem Bordcomputer anbandelt und für die Befreiung künstlicher Intelligenz eintritt. Für das körperliche Wohl der Crew sorgt der fabulierende Dr. Koch, der einer aussterbenden Spezies angehört. Es gibt Wesen, die als Paar auftreten oder im Lauf ihres Lebens das Geschlecht ändern. Andre sind als kriegerische Gebieter, penible Algaeisten oder brummige Chefs unterwegs, die allesamt auf der Wayfarer miteinander auskommen müssen. Der nächste große Auftrag ist der Weg zu diesem kleinen zornigen Planeten, wo die Wayfarer einen Tunnel durch den Raum bohren wird. Doch bis es so weit ist, haben sie größere und kleinere Abenteuer gemeinsam zu bestehen, die mit ihrem multikulturellen Zugang unterhaltsam zu lesen sind. Autorin Becky Chambers hat ein eigenes Universum geschaffen, das - meinem Empfinden nach - an die Wirren der EU angelehnt ist. Wirtschaftliche Bündnisse, unterschiedliche Interessen, gegenseitiger Respekt oder unverhohlene Intoleranz - mit all diesen Themen ist man auch in ihrem Weltraum konfrontiert, wobei es hier nicht mehr um die Nationalität sondern um ganze Spezies geht. Dabei unterstreicht die Autorin, dass es nicht Verständnis braucht, um miteinander auszukommen, sondern es ist ausreichend, wenn man anderen Lebewesen Würde zugesteht und Respekt entgegenbringt. Wenn man sich den Klappentext durchliest, kommt man nicht darauf, wie viel Tiefgang dieses Science-Fiction-Spektakel hat. Dennoch werden abenteuerliche Töne angeschlagen, es wird brenzlig, spannend und immer gegessen. Der humorvolle Schreibstil der Autorin sprüht vor Charme und Esprit, ist mir jedoch manchmal eine Spur zu überdreht. Insgesamt hat mir der Weg zu dem zornigen Planten sehr gut gefallen und ich bin in diesem Universum vor mich hingeschmachtet. Leider hatte ich eingangs meine Probleme mich in der Crew zurechtzufinden, weil es gar viele Personen sind. Es fiel mir schwer, mir neben Namen, Funktionen und Spezies die Konstellation innerhalb der Gruppe zu merken. Dadurch hat mir zu Beginn die Orientierung gefehlt, wodurch ich ab und an einige Seiten zurückblättern musste. Trotz meiner kleinen Kritik ist „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ ein schillerndes Science-Fiction-Abenteuer wie ich es noch nie gelesen habe und das mich ausgezeichnet unterhalten hat.