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Gegen den Hass

Gewinnerin des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016

Carolin Emcke

(14)
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Beschreibung

»Es gilt zu mobilisieren, was dem Hassenden abgeht: die Fähigkeit zur Ironie, zu Zweifeln und die Vision einer offenen Gesellschaft.« Carolin Emcke

Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay »Gegen den Hass« zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des »Unreinen« entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.
Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.

›Gegen den Hass‹ ist ein leises, aber vehementes Plädoyer für gesellschaftliche Pluralität und Empathie - und nicht zuletzt eine Anrufung der Phantasie.

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«.Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University.Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei S. Fischer erschienen >Von den Kriegen. Briefe an FreundeStumme Gewalt. Nachdenken über die RAFWie wir begehrenWeil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und GerechtigkeitGegen den HassLiteraturpreise:»Das Politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005)Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises (2006)Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Essay für den Beitrag »Stumme Gewalt«, erschienen im »ZEITmagazin« vom 06.09.2007 (2008)Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus 2010Deutscher Reporterpreis 2010 für die beste ReportageJournalistin des Jahres 2010 (ausgezeichnet vom >medium magazinJournalistenpreis für Kinderrechte der Ulrich-Wickert-Stiftung 2012Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache (2014) Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015) Preis der Lichtenberg Poetik-Dozentur (2015)Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016)

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397231-3
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/2,7 cm
Gewicht 346 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 131118

Buchhändler-Empfehlungen

Zwingende Gedanken für eine Welt, in der aus Angst und Unwissen kein Hass werden sollte.

Sandra Glossmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Carolin Emckes GEGEN DEN HASS ist ein guter Mix an Essays gepaart mit Beispielen aus der Realität sowie Analysen und anderen themenrelevanten Inhalten zum Thema "Hass". So geht Emcke nicht auf Rassismus, sondern auch auf die Angst vor dem Fremden in Form von Religionen oder Geschlechterrollen ein. In allem Themen legt sie vor allem den Kern auf die Empathie, das Schicksal des Einzelnen, dass den Menschen eigentlich dazu bringen sollte, sich selbst, seine Ansichten und auch seinen Wissensstand zu hinterfragen. Sich Wissen anzueignen und dabei vielleicht auch miteinander zu kommunizieren statt nur darauf zu warten, dass ein Algorhythmus in den sozialen Netzwerken einen die Themen so mundgerecht präsentiert, wie man es gern hätte, sich dahinter vielleicht aber doch nur Hetze oder Propaganda verstecken könnte. Ein lohnende und vor allem auch wichtige Lektüre fürs Menschsein, die mich auch in der Version als Hörbuch begeistern konnte.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Immer noch (erschreckend) aktuell beleuchtet Carolin Emcke den Hass von allen Seiten. Und stellt dabei die Frage, die mich auch immer sehr beschäftigt und fasziniert:Wie kann man sich und seiner Ansicht so sicher sein, dass man andere für andere Ansichten dazu hassen kann? Lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Ein Esel schimpft den andern Langohr…?
von einer Kundin/einem Kunden aus Zofingen am 03.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man wurde fast fragen ‘Wer is denn gegen den Hass…?’ Aber die Gegebenheiten und das Geschehen, welche besprochen werden, geben genug Anleitung um ein Buch darüber zu schreiben. Zurecht versucht die Autorin abzugrenzen, wo genau ihres Problem liegt und wo vielleicht die Lösung auch gefunden werden kann. Sie verfehlt meiner Hinsic... Man wurde fast fragen ‘Wer is denn gegen den Hass…?’ Aber die Gegebenheiten und das Geschehen, welche besprochen werden, geben genug Anleitung um ein Buch darüber zu schreiben. Zurecht versucht die Autorin abzugrenzen, wo genau ihres Problem liegt und wo vielleicht die Lösung auch gefunden werden kann. Sie verfehlt meiner Hinsicht nach die ware Grund des Hasses: Xenophobie sei wahrscheinlich/möglich genetisch bedingt. Man sei geraten das buch ‘Consilience’ vom Edward Wilson zu lesen. Ebenso ist das Subjekt des Hasses öfters schwierig. Der Mohammedanismus ist bekanntlich keine Verein für liebevolle Bewertung der Andern. Man lese hier besser die Bücher vom Professor Bassam Tibi. ‘Kreuzzug und Djihad’ ist da eine guten Empfehlung. Das gleiche, meine ich, gilt eigentlich für jeder Art von Sozialismus, religiös oder regulier. Zwar kann die Autorin bestimmt mitreden in Sache Ausgrenzen (sie gibt an selbe zu einer der Minderheiten im sexuellem Bereich zu gehören), aber sie benützt das trostlose Jargon der linken Scene, mit den Migrantinnen/Migranten, Judinnen/Juden, Staatsbürgerinnen/Staatsbürger, wobei für die durchaus gehasste (?) Mitarbeiter der Behörden die Folge interessanterweise umgedreht wird (Seite 206). Bei mir kommt dabei immer sofort das (Volks-) Genossen und (Volks-) Genossinnen hoch…

Eindringlich und unverblümt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 19.05.2017

"Manchmal frage ich mich, wie sie das können, so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können." (Karolin Emcke) Dieser Frage geht die Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels nach. Und sie sucht Ursachen für den allgegenwärtigen Fremdenhass, spürt Ängste auf und sucht nach Lösungen. Diese Buch geht unter ... "Manchmal frage ich mich, wie sie das können, so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können." (Karolin Emcke) Dieser Frage geht die Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels nach. Und sie sucht Ursachen für den allgegenwärtigen Fremdenhass, spürt Ängste auf und sucht nach Lösungen. Diese Buch geht unter die Haut und setzt da an, wo Veränderungen stattfinden können: bei uns selbst.

von Sibylle Steinhauer aus Darmstadt am 16.03.2017
Bewertet: anderes Format

Mit anschaulichen Vergleichen und sinnvollen Beispielen zeigt Emcke, wie wir alle dem Hass durch stetiges (Hinter-) Fragen begegnen können. Jeder sollte es in diesen Zeiten lesen!


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