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Unsere wunderbaren Jahre

Der große Deutschlandroman

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Wie wir wurden, was wir sind: Der Bestseller-Roman über die Bundesrepublik – eine bewegende Familiengeschichte von Erfolgsautor Peter Prange, in der die gesamte Nachkriegszeit bis zur Gegenwart lebendig wird.

Es ist der 20. Juni 1948. Das neue Geld ist da – die D-Mark. 40 DM „Kopfgeld“ gibt es für jeden. Für die drei so verschiedenen Schwestern Ruth, Ulla und Gundel, Töchter des geachteten Fabrikanten Wolf in Altena. Für Tommy, den charmanten Improvisateur, für den ehrgeizigen Jung-Kaufmann Benno, für Bernd, dem Sicherheit das Wichtigste ist. Was werden die sechs Freunde mit ihrem Geld beginnen? Welche Träume und Hoffnungen wollen sie damit verwirklichen? Schicksalhaft sind sie alle verbunden – vom Wirtschaftswunder über die Geschäfte zwischen den beiden deutschen Staaten bis zum Begrüßungsgeld nach dem Mauerfall. Sechs Freunde und ihre Familien machen ihren Weg, erleben über drei Generationen die Bundesrepublik der D-Mark – und den Beginn der neuen, europäischen Währung. Authentisch, spannend und detailreich ist der Roman ›Unsere wunderbaren Jahre‹ von Bestseller-Autor Peter Prange ein Spiegel unserer Biographien.

Als die D-Mark unsere Währung war: noch nie wurde so von Deutschland erzählt. Es ist der Roman der Bundesrepublik. Es ist unsere Geschichte.
Portrait
Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Seine Werke haben eine Gesamtauflage von über zweieinhalb Millionen erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher, etwa sein Bestseller ›Das Bernsteinamulett‹, wurden verfilmt. Nach den Erfolgen seiner historischen Romane ›Ich, Maximilian‹ und ›Die Rose der Welt‹ folgt nun der Roman der Bundesrepublik mit ›Unsere wunderbaren Jahre‹. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 976
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-02503-5
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/5 cm
Gewicht 1000 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 13.736
Buch (gebundene Ausgabe)
22,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Wirklich schöne Story über das Deutschland der Nachkriegszeit, persönlich und bewegend anhand von Einzelschicksalen erzählt. Das ist ja Pranges Stärke: Geschichte und Unterhaltung! Wirklich schöne Story über das Deutschland der Nachkriegszeit, persönlich und bewegend anhand von Einzelschicksalen erzählt. Das ist ja Pranges Stärke: Geschichte und Unterhaltung!

„Wunderbar !!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Währungsreform Juni 1948 : 6 junge Leute aus Altena, die miteinander befreundet sind, bekommen ihre 40,00DM.
Das ist der Beginn einer wunderbaren Geschichte um ihr Leben und was sie aus dem Geld gemacht haben. Erfolg, grandioses Scheitern, geplatzte Träume - alles ist dabei in den Jahren bis zum Euro. Deutsche Geschichte in ihrer unterhaltsamsten Form - ist immer noch auf meiner Lieblingsbuchliste ganz oben.
Währungsreform Juni 1948 : 6 junge Leute aus Altena, die miteinander befreundet sind, bekommen ihre 40,00DM.
Das ist der Beginn einer wunderbaren Geschichte um ihr Leben und was sie aus dem Geld gemacht haben. Erfolg, grandioses Scheitern, geplatzte Träume - alles ist dabei in den Jahren bis zum Euro. Deutsche Geschichte in ihrer unterhaltsamsten Form - ist immer noch auf meiner Lieblingsbuchliste ganz oben.

„Ein echter Geniestreich!“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein wirklich tolles Buch, wie von Prange gewohnt lebendig und authentisch erzählt: Deutschland, Stunde Null, neue Währung - neues Glück. Wir verfolgen gebannt das Schicksal der Protagonisten beim Aufbruch in eine neue Ära. Spannend bis zuletzt. Ein wirklich tolles Buch, wie von Prange gewohnt lebendig und authentisch erzählt: Deutschland, Stunde Null, neue Währung - neues Glück. Wir verfolgen gebannt das Schicksal der Protagonisten beim Aufbruch in eine neue Ära. Spannend bis zuletzt.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Prange schildert den Neuanfang von sechs Freunden 1948 mit 40,-DM und verknüpft ihre Lebensgeschichten mit der Geschichte der BRD von damals bis zum neuen Jahrtausend. Gelungen! Prange schildert den Neuanfang von sechs Freunden 1948 mit 40,-DM und verknüpft ihre Lebensgeschichten mit der Geschichte der BRD von damals bis zum neuen Jahrtausend. Gelungen!

„Ein großer Deutschlandroman von 1948 bis jetzt“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Kennen Sie den deutschen Autor Peter Prange? Vielleicht durch seinen Erfolgsroman „Das Bernstein-Amulett“, welches bereits verfilmt wurde? Oder durch seine wunderbaren historischen Romane? Falls Sie „Das Bernsteinamulett“ bereit kennen, können Sie sich unbedingt auf seinen neuen Roman „Unsere wunderbaren Jahre“ freuen, denn auch das ist wieder ein Roman, der sich sehr intensiv mit unserer Geschichte seit 1948 beschäftigt. Aber wenn Sie „Das Bernstein-Amulett“ noch nicht kennen, würde ich Ihnen empfehlen, dies zuerst zu lesen. „Unsere wunderbaren Jahre“ ist zwar nicht die Fortsetzung davon, aber die beiden Bücher passen hervorragend zusammen.

In diesem neuen Roman führt uns Peter Prange durch unsere deutsche Geschichte seit 1948. Ort der Handlung ist seine Geburtsstadt Altena, einer Kleinstadt im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, die u.a. für die Drahtherstellung bekannt ist. Und so hat Peter Prange seine Hauptpersonen auch genau in diesem Umfeld angesiedelt. Da bei diesem Buch die Inhaltsangabe einmal sehr gelungen ist, will ich hier an dieser Stelle gar nicht weiter darauf eingehen.

Als ich dieses Buch begonnen hatte, hatte ich eigentlich den ehrgeizigen Ansatz, 3 Bücher parallel zu lesen, damit ich Ihnen bei uns im Laden ganz schnell erste Eindrücke zu den geplanten Büchern geben kann. Das hat leider nicht so geklappt wie geplant, denn nachdem ich das Buch von Peter Prange angefangen hab, gab es für mich einfach kein anderes Buch mehr. Ich habe gelesen, wann immer es ging! Das Buch liest sich einfach großartig. Peter Prange lässt unsere deutsche Nachkriegsgeschichte lebendig werden. Seine Protagonisten sind so verschieden, wie es die Menschen nun mal sind. Da gibt es große Träume. Manche werden verwirklicht, manche zerplatzen. Da gibt es Menschen, die im 3. Reich durchaus mehr als Mitläufer waren, die es aber immer wieder geschafft haben, dass sie dafür nicht behelligt werden. Es gibt Menschen, die von der BRD enttäuscht sind und freiwillig in die DDR geflohen sind. Und es gibt die Mitläufer, die immer ihr Fähnchen nach dem Wind hängen. Besonders schön fand ich die Jugendlichen, die Ende der 60er Jahre jung waren, und was dann später aus ihnen geworden ist. Für mich ist dies ein wenig ein Roman meiner Großeltern, Eltern und mir. Ganz passt es nicht, denn der Autor ist knappe 10 Jahre älter als ich. Und dementsprechend ist auch das Personal immer etwas älter als meine Familie. Trotzdem habe ich einen wunderbaren Einblick in diese Zeit und die Entwicklung Deutschlands bekommen.

Sehr gut hat mir der Teil gefallen, der sich mit der DDR auseinandersetzt. Peter Prange zeigt hierbei, mit welchen Träumen und Hoffnungen die jungen Menschen in der frühen DDR für ihr Land gekämpft haben. Und wie viele erst nach der Wende gemerkt haben, wie der Staat sie systematisch hintergangen hat. Auch die Menschen, die für die Wende gesorgt haben, werden sehr gut dargestellt. Und wenn man diese Kapitel gelesen hat, kann man die Unzufriedenheit, die heute in den neuen Bundesländern herrscht, viel besser verstehen.

Köstlich finde ich, dass der Autor einer nicht unwesentlichen Nebenfigur seinen Namen gegeben hat. In seinen Vorbemerkungen erklärt er, dass diese Figur reine Fiktion ist. Aber irgendwie kann ich das nicht glauben. Und dann das Ende – einfach köstlich! Aber lesen sie es selbst und lassen Sie sich überraschen.
Kennen Sie den deutschen Autor Peter Prange? Vielleicht durch seinen Erfolgsroman „Das Bernstein-Amulett“, welches bereits verfilmt wurde? Oder durch seine wunderbaren historischen Romane? Falls Sie „Das Bernsteinamulett“ bereit kennen, können Sie sich unbedingt auf seinen neuen Roman „Unsere wunderbaren Jahre“ freuen, denn auch das ist wieder ein Roman, der sich sehr intensiv mit unserer Geschichte seit 1948 beschäftigt. Aber wenn Sie „Das Bernstein-Amulett“ noch nicht kennen, würde ich Ihnen empfehlen, dies zuerst zu lesen. „Unsere wunderbaren Jahre“ ist zwar nicht die Fortsetzung davon, aber die beiden Bücher passen hervorragend zusammen.

In diesem neuen Roman führt uns Peter Prange durch unsere deutsche Geschichte seit 1948. Ort der Handlung ist seine Geburtsstadt Altena, einer Kleinstadt im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, die u.a. für die Drahtherstellung bekannt ist. Und so hat Peter Prange seine Hauptpersonen auch genau in diesem Umfeld angesiedelt. Da bei diesem Buch die Inhaltsangabe einmal sehr gelungen ist, will ich hier an dieser Stelle gar nicht weiter darauf eingehen.

Als ich dieses Buch begonnen hatte, hatte ich eigentlich den ehrgeizigen Ansatz, 3 Bücher parallel zu lesen, damit ich Ihnen bei uns im Laden ganz schnell erste Eindrücke zu den geplanten Büchern geben kann. Das hat leider nicht so geklappt wie geplant, denn nachdem ich das Buch von Peter Prange angefangen hab, gab es für mich einfach kein anderes Buch mehr. Ich habe gelesen, wann immer es ging! Das Buch liest sich einfach großartig. Peter Prange lässt unsere deutsche Nachkriegsgeschichte lebendig werden. Seine Protagonisten sind so verschieden, wie es die Menschen nun mal sind. Da gibt es große Träume. Manche werden verwirklicht, manche zerplatzen. Da gibt es Menschen, die im 3. Reich durchaus mehr als Mitläufer waren, die es aber immer wieder geschafft haben, dass sie dafür nicht behelligt werden. Es gibt Menschen, die von der BRD enttäuscht sind und freiwillig in die DDR geflohen sind. Und es gibt die Mitläufer, die immer ihr Fähnchen nach dem Wind hängen. Besonders schön fand ich die Jugendlichen, die Ende der 60er Jahre jung waren, und was dann später aus ihnen geworden ist. Für mich ist dies ein wenig ein Roman meiner Großeltern, Eltern und mir. Ganz passt es nicht, denn der Autor ist knappe 10 Jahre älter als ich. Und dementsprechend ist auch das Personal immer etwas älter als meine Familie. Trotzdem habe ich einen wunderbaren Einblick in diese Zeit und die Entwicklung Deutschlands bekommen.

Sehr gut hat mir der Teil gefallen, der sich mit der DDR auseinandersetzt. Peter Prange zeigt hierbei, mit welchen Träumen und Hoffnungen die jungen Menschen in der frühen DDR für ihr Land gekämpft haben. Und wie viele erst nach der Wende gemerkt haben, wie der Staat sie systematisch hintergangen hat. Auch die Menschen, die für die Wende gesorgt haben, werden sehr gut dargestellt. Und wenn man diese Kapitel gelesen hat, kann man die Unzufriedenheit, die heute in den neuen Bundesländern herrscht, viel besser verstehen.

Köstlich finde ich, dass der Autor einer nicht unwesentlichen Nebenfigur seinen Namen gegeben hat. In seinen Vorbemerkungen erklärt er, dass diese Figur reine Fiktion ist. Aber irgendwie kann ich das nicht glauben. Und dann das Ende – einfach köstlich! Aber lesen sie es selbst und lassen Sie sich überraschen.

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

20. Juni 1948 - sechs junge Menschen aus Altena im Sauerland bekommen ihre 40 Mark Kopfgeld.
Unterhaltsam und top recherchiert - für Männer und Frauen gleichermaßen!
20. Juni 1948 - sechs junge Menschen aus Altena im Sauerland bekommen ihre 40 Mark Kopfgeld.
Unterhaltsam und top recherchiert - für Männer und Frauen gleichermaßen!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Deutsche Geschichte über 80 Jahre mit Hilfe eines Dorfes oder Kleinstadt kurzweilig erzählt! Wunderbar für alle die gerne Bücher mit Hintergrund lesen! Deutsche Geschichte über 80 Jahre mit Hilfe eines Dorfes oder Kleinstadt kurzweilig erzählt! Wunderbar für alle die gerne Bücher mit Hintergrund lesen!

„Gute Unterhaltung“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Ob es der Roman der Bundesrepublik ist, wie der Covertext insinuiert, sei dahingestellt. In jedem Fall ein großer Roman der Bundesrepublik, von 1948 bis 2001 reichend. Beschreibt sechs Familien aus einem Ort, die unterschiedliche Lebenswege einschlagen und doch auch wieder gleiche Wurzeln haben. Und die Wurzeln verliert man nie. Auch für ehemalige DDR-Bürger lesenswert. Denn ein Mann aus den sechs Familien geht lange vor 1989 in den Osten und macht dort Karriere. Ob es der Roman der Bundesrepublik ist, wie der Covertext insinuiert, sei dahingestellt. In jedem Fall ein großer Roman der Bundesrepublik, von 1948 bis 2001 reichend. Beschreibt sechs Familien aus einem Ort, die unterschiedliche Lebenswege einschlagen und doch auch wieder gleiche Wurzeln haben. Und die Wurzeln verliert man nie. Auch für ehemalige DDR-Bürger lesenswert. Denn ein Mann aus den sechs Familien geht lange vor 1989 in den Osten und macht dort Karriere.

„Das Leben geht weiter....Deutschland nach 1945 “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Geschichtsstunden der besonderen Art, darin ist Peter Prange ein echter Meister ! Spannend und authentisch erleben wir die Familie Wolf in der Nachkriegszeit, packend vermittelt der Autor die Entwicklung Deutschlands nach dem Krieg - mit allen Wünschen, Träumen und Hoffnungen zunächst junger Menschen , vieles kommt einem vertraut vor : von den Großeltern, Eltern und nicht zuletzt von einem selbst, einfach ein großartiges Leseerlebnis ! Geschichtsstunden der besonderen Art, darin ist Peter Prange ein echter Meister ! Spannend und authentisch erleben wir die Familie Wolf in der Nachkriegszeit, packend vermittelt der Autor die Entwicklung Deutschlands nach dem Krieg - mit allen Wünschen, Träumen und Hoffnungen zunächst junger Menschen , vieles kommt einem vertraut vor : von den Großeltern, Eltern und nicht zuletzt von einem selbst, einfach ein großartiges Leseerlebnis !

„Eine grandiose Familiengeschichte“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Diesen wunderbaren Gesellschaftsroman werden Sie garantiert ungern aus der Hand legen!
Die Zeiten des Wirtschaftswunders Deutschland sind angefangen: Die Bundesrepublik bekam eine neue Währung - die DM, eine neue Verfassung, eine neue Regierung mit Kanzler Adenauer und eine neue Hauptstadt. Und zu diesem Zeitpunkt beginnt die wunderbar leicht und anschaulich erzählte Lebensgeschichte der Familie Wolf: Christel und Eduard mit ihren drei Töchtern Ruth, Ulla und Gundel. Sie beginnt mit dem Schicksal der äußerst wohlhabenden Unternehmensfamilie im Jahre 1948 im sauerländischen Altena (übrigens auch die Heimat von Peter Prange). So wundert es an dieser Stelle kaum, dass der Autor teilweise biographische Erlebnisse in die fiktive Geschichte der Wolf's mit hat einfließen lassen. Über 900 Seiten - die sich rasend schnell lesen lassen - ist es spannend mitzuerleben, wie sich ihr Leben über Generationen hinweg von 1948 bis 2002 entwickelt.
Geschichtstunden und viele Überraschungen gibt es hier gratis!
Fesselnder und unterhaltsamer kann ein Gesellschaftsroman nicht sein!
Diesen wunderbaren Gesellschaftsroman werden Sie garantiert ungern aus der Hand legen!
Die Zeiten des Wirtschaftswunders Deutschland sind angefangen: Die Bundesrepublik bekam eine neue Währung - die DM, eine neue Verfassung, eine neue Regierung mit Kanzler Adenauer und eine neue Hauptstadt. Und zu diesem Zeitpunkt beginnt die wunderbar leicht und anschaulich erzählte Lebensgeschichte der Familie Wolf: Christel und Eduard mit ihren drei Töchtern Ruth, Ulla und Gundel. Sie beginnt mit dem Schicksal der äußerst wohlhabenden Unternehmensfamilie im Jahre 1948 im sauerländischen Altena (übrigens auch die Heimat von Peter Prange). So wundert es an dieser Stelle kaum, dass der Autor teilweise biographische Erlebnisse in die fiktive Geschichte der Wolf's mit hat einfließen lassen. Über 900 Seiten - die sich rasend schnell lesen lassen - ist es spannend mitzuerleben, wie sich ihr Leben über Generationen hinweg von 1948 bis 2002 entwickelt.
Geschichtstunden und viele Überraschungen gibt es hier gratis!
Fesselnder und unterhaltsamer kann ein Gesellschaftsroman nicht sein!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 03.02.2018

Als "Der große Deutschland Roman" wird dieser historische Roman angeprießen. Klar, dass ich nun auch neugierig war. Wie man bereits aus dem Klappentext und Cover erkennen kann, schickt der Autor seine Leser in das Jahr 1948/1949, die Zeit der Währungsreform. Schnell lernt man die Protagonisten, ihr Leben und ihre... Als "Der große Deutschland Roman" wird dieser historische Roman angeprießen. Klar, dass ich nun auch neugierig war. Wie man bereits aus dem Klappentext und Cover erkennen kann, schickt der Autor seine Leser in das Jahr 1948/1949, die Zeit der Währungsreform. Schnell lernt man die Protagonisten, ihr Leben und ihre Hoffnung auf Wohlstand kennen. Hier kommt nun leider schon mein erster Kritikpunkt: Die Protagonisten. Sicher hat sich der Autor sehr viel Mühe gegeben und stellenweise kann man die einzelnen Charakterzüge auch sehr gut erkennen. Jedoch ist es auch so, dass mich diese Protagonisten nicht wirklich überzeugt haben. Langweilige, unglaubwürdige und auch sehr merkwürdige Dialoge haben nicht unbedingt dazu geführt, dass ich großes Gefallen an dem Roman hatte. Im Gegenteil! Mehrfalls war ich versucht, einfach ein paar Seiten zu überspringen. Die Handlungsstränge waren ebenfalls nicht ansprechend. Was ich auch etwas störend fand, waren die geschichtlichen Fakten, die meiner Meinung nach, ziemlich platt einfach mal in die Story geworfen wurden. Zu den Fakten wurden dann noch schnell zwei, drei Sätze darum gepackt, um einen Roman daraus zu machen. Hm.... man merkt wohl: Es hat mir nicht gefallen. Fazit: Leider hatte ich mir von den fast 1000 Seiten mehr Unterhaltung erwartet. Eine Story, die mich nicht so wirklich gepackt hat und Protagonisten, die bis zum Schluß ziemlich farblos blieben. Schade! Ich hatte wirklich mehr erwartet.

Ein deutsches Märchen
von Eliza am 12.02.2017

Meine Meinung: „Träume geben dem Leben Richtung und Sinn.“ (S. 733) Peter Prange ist mit „Unsere wunderbaren Jahre“ ein Epos über die neuere deutsche Geschichte gelungen, auf fast 1000 Seiten entführt der Autor seine Leser in die Zeit der D-Mark. Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, es... Meine Meinung: „Träume geben dem Leben Richtung und Sinn.“ (S. 733) Peter Prange ist mit „Unsere wunderbaren Jahre“ ein Epos über die neuere deutsche Geschichte gelungen, auf fast 1000 Seiten entführt der Autor seine Leser in die Zeit der D-Mark. Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, es ist relativ schlicht und in unaufdringlichen Farben gestaltet. Die Figuren auf dem Cover blicken in die Ferne und man kann die Sehnsucht, die Wünsche, Hoffnungen und vor allen Dingen Träume regelrecht spüren, denen die Figuren nachhängen. Genau von dieser Sehnsucht, von Wünschen, Hoffnungen und Träumen erzählt das Buch. Von den Träumen der Menschen als sie zum ersten Mal die D-Mark in Händen halten. Wem wird es gelingen seine Träume zu verwirklichen und wem wird das Leben einen Strich durch die Rechnung machen. Jeder der sechs jungen Menschen wird seinen Weg gehen und er wird nicht so sein, wie er oder sie es sich zu Beginn erhofft hatte. Dieser Roman ist eine Familiengeschichte, eine Geschichte über die Freundschaft, die Geschichte einer Stadt, die Geschichte unserer Gesellschaft und unseres Landes. Als Leser tauchen wir ein in die junge Bundesrepublik und die DDR, lernen die wirtschaftlichen Verwicklungen zwischen den beiden deutschen Staaten kennen. Dabei wird auch immer wieder klar, wir schwer das Erbe des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus für die damaligen Generationen war. Es wird geliebt und geheiratet, es wird gehasst und es wird gestorben, es werden Intrigen gesponnen und es wird um Gerechtigkeit gekämpft, der Roman bietet die gesamte Klaviatur des Lebens. Er zeigt das wahre Leben und beschönigt nichts, er erzählt vom wirtschaftlichen Aufstieg aber auch von Bankrott und von Ruin. Die Geschichte wird chronologisch stringent aus verschiedenen Perspektiven erzählt und umfasst den Zeitraum von 1948 bis 2016. Dem Leser wird es ermöglicht, sich mit vielen Figuren zu identifizieren, da man im Laufe des Romans zu fast allen Protagonisten eine innere Bindung aufbauen kann. Was bei dem Umfang des Buches sehr angenehm ist, ist der Aufbau des Buch, drei Teile, welche wiederum in verschiedene Bücher unterteilt sind. Auch die Kapitel sind sehr kurz gehalten, was dem Buch eine ungeheure Dynamik verleiht und beim Leser einen guten Lesefluss auslöst. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und der Zeit angemessen, erzählende Passagen werden eingesetzt um Hintergründe zu beschreiben, während die vielen Dialoge dazu beitragen, dass der Roman eine ungeheurere Lebendigkeit bekommt. Der Roman richtet sich nicht an eine bestimmte Zielgruppe, er ist vielmehr für eine ganze Generation geschrieben bzw. für alle, die sich für die neuere Geschichte Deutschlands begeistern können. Allerdings ist natürlich ein gewisses Durchhaltevermögen bei fast 1000 Seiten Voraussetzung für einen schönen Lesegenuss. Ich kann somit für „Unsere wunderbaren Jahre“ nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen und lege dieses Buch allen ans Herz, die eintauchen wollen in die Träume einer Generation.

Eindrucksvolles Zeitporträt mit packender Familiengeschichte
von Nicoles Bücherwelt am 10.02.2017

Der große Deutschland-Roman Es ist der 20. Juni 1948 - der Tag der Währungsreform. Die D-Mark wird eingeführt und jeder erhält 40 DM "Kopfgeld". Auch in der kleinen Stadt Altena im Sauerland stehen die Menschen in langen Schlangen vor der Geldausgabe. Unter ihnen auch sechs junge Leute: Die drei Schwestern... Der große Deutschland-Roman Es ist der 20. Juni 1948 - der Tag der Währungsreform. Die D-Mark wird eingeführt und jeder erhält 40 DM "Kopfgeld". Auch in der kleinen Stadt Altena im Sauerland stehen die Menschen in langen Schlangen vor der Geldausgabe. Unter ihnen auch sechs junge Leute: Die drei Schwestern Ruth, Ulla und Gundel - die Töchter des erfolgreichen Drahtfabrikanten Wolf. Und auch Tommy, Bernd und Benno sind gespannt - jeder der sechs hat eigene Pläne und Träume für die Zukunft, jeder weiß genau, wofür er das Kopfgeld verwenden möchte. So geht jeder der sechs seiner Wege - und diese können unterschiedlicher nicht sein: Freud und Leid, Liebe und Einsamkeit, Glück und Pech können in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht enger beieinander liegen. Mancher von ihnen findet das große Glück und andere wiederum scheitern... "Während die anderen über seinen Witz lachten, beschlich Ulla ein seltsames Gefühl. Plötzlich war ihr, als würden diese fremden, unbekannten Frauen auf den neuen Scheinen von jetzt an ihr Leben bestimmen." - Seite 45 Dieses ist nur ein ganz kleiner Einblick in den neuen, großen Roman von Peter Prange. Den Leser erwartet ein eindrucksvolles Zeitporträt vom Jahre 1948 bis hin zu 2001. Die Zeit der D-Mark, des Aufschwungs, der Rezession und dem Mauerfall - alles wird detailreich in diesem umfangreichen Roman geschildert und mit dem Schicksal der Hauptcharaktere verwoben. Im Mittelpunkt stehen sechs junge Leute, die mit den 40 DM ihre ganz eigenen Wege gehen. Es wird mal packend und dramatisch, die Zeiten sind mal traurig und mal glücklich. Neben den Hauptfiguren spielen aber auch noch viele andere Charaktere eine zentrale Rolle. Sowohl die vielen einzelnen Figuren und Schicksale, die Handlungsorte, als auch historische Fakten - alles hat Peter Prange hier sehr gut wiedergegeben und zu einem packendem Familiendrama gemacht. Der Roman ist aufgeteilt in drei Bücher, die, angegeben mit dem jeweiligen Zeitabschnitt, in Teile gegliedert wurde. Die jeweiligen Kapitel sind relativ kurz und wechseln zwischen den Charakteren hin und her. Dieses ist sehr gut gewählt und man erhält so einen wunderbaren großen Überblick über die gesamte Geschichte. "Seine Mutter war nur vierundvierzig Jahre alt geworden... Wie oft hatte er sich für sie geschämt, weil sie nur eine Putzfrau gewesen war und ihm keinen Vater gegeben, sondern ihn allein aufgezogen hatte. Jetzt war er so stolz auf sie, wie sie es zeit ihres Lebens auf ihn gewesen war. Doch es war zu spät, um es ihr zu sagen." - Seite 366 Mein Fazit: Dieser große Deutschland-Roman hat einiges zu bieten: Auf seinen 976 Seiten gibt es eine dramatische Familiengeschichte, die im Zeitraum von 1948-2001 spielt. Es ist unheimlich packend, die Lebenswege der sechs Hauptprotagonisten und deren Familien, Freunde und Feinde zu verfolgen. Es passiert einiges, es gibt Überraschungen, sowie schöne und auch traurige Momente. Der Schreibstil ist sehr klar und nimmt den Leser sofort gefangen. Ein beeindruckender Schmöker, der ideal für lange Wintertage ist. Ich lese sehr gerne umfangreiche Bücher, weiß aber auch, dass manche vielleicht vor der Seitenzahl zurückschrecken könnten. Doch die Geschichte lässt sich von Anfang an sehr flüssig lesen, sodass man hier überhaupt keine Bedenken haben muss. Kurz gesagt: Unsere wunderbaren Jahre - Ein deutsches Märchen ist sehr lesenswert und ein erstes Lesehighlight im neuen Jahr!