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George

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Sei, wer du bist!

George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen.

'George' erzählt einfühlsam und unprätentiös vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen. Der erste Kinderroman zum Thema Transgender, der auch ältere Leser fesseln wird und der die Botschaft vermittelt: Sei, wer du bist!
Rezension
Ein großartiges Romandebüt und ein sehr kluges kleines Buch vom Anderssein. Brigitte 20160929
Portrait
Alex Gino, geboren und aufgewachsen in Staten Island, New York, mag die Natur und Geschichten, die die Vielfalt des Lebens widerspiegeln. Heute lebt Alex Gino mit Partner und zwei Katzen in Kalifornien, USA. Alex Gino ist seit über zwanzig Jahren in der queeren und transgender Bewegung aktiv. Persönliche Erfahrungen und das Wissen, dass transgender Kinder Romane brauchen, die sie bestärken und ihnen Mut machen, waren der Anlass ›George‹ zu schreiben.

Literaturpreise:

›George‹:

- Favorit der Leipziger Jugend Jury 2017

- Stonewall Book Award

- Silberner Leserpreis 2016 in der Kategorie Kinderbuch von LovelyBooks

- Ausgezeichnet mit dem Lesepeter Juli 2017 von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 25.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4032-8
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,5 cm
Gewicht 321 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Alexandra Ernst
Buch (gebundene Ausgabe)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Buch über Selbstfindung und den Umgang damit

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Jeder kennt sie als George, den sensiblen Jungen, aber eigentlich heißt sie Melissa und ist ein Mädchen. Es wird nicht genau gesagt, nur, dass sie in der vierten Klasse ist, was sie wohl auch im amerikanischen System etwa 10 Jahre alt macht. Über vielem, was Melissa tut, hängt eine Melancholie, die einerseits sehr die Empathie des Lesers anspricht, andererseits aber auch sehr persönlich ist. Identität ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, besonders, wenn man nicht zweifelsfrei hetero und cis ist. Hier gehen Melissas Mutter und Bruder davon aus, dass George schwul ist und verhalten sich unter der Prämisse ziemlich richtig, wenn sie andeuten, dass nur weil er schwul ist, er nicht als weibisch wahrgenommen werden muss. Nur ist das genau die falsche Richtung für ein Mädchen, das nun mal gerade kein Junge ist, der Jungen mag, sondern ein Mädchen. So weh solche Missverständnisse tun mögen, umso mehr haben Menschen die Möglichkeit, sich zu beweisen im weiteren Verlauf. Und Melissa hat nicht nur ihre beste Freundin Kelly, die sehr schnell Melissa als Melissa sieht, sondern z.B. auch ihren älteren Bruder Scott, ein typischer hetero-cis-Jock, der aber sehr unaufgeregt einfach die Wahrheit seiner Schwester mitlebt. Sicher ist es nicht ideal von Alex Gino (laut anschließendem Interview nonbinär - und während es in so einem Fall im Englischen leicht ist, das Singular "they" zu nutzen, haben wir diese Option nicht, sodass ich einfach den Namen an Stelle von Pronomen nutze), fast komplett "George" statt "Melissa" zu nutzen, andererseits ist das genau, was gelernt werden soll. Wenn das Buch "George" heißt, die Figur aber Melissa, ist das "Don't judge a book by its cover" par excellence. Im Interview kommt Gino weit weniger charmant daher als Ginos Figuren, aber auch das ist eher nebensächlich. Alles in Allem ist "George" ein starkes Buch, das mich weit emotionaler machte als die meisten.

Ein Junge im Kleid? Finde ich super!

Saskia Papen, Thalia-Buchhandlung Kleve

George hat große Pläne und zwar die weibliche Hauptrolle im Schultheater zu spielen.. Nur blöd wenn wirklich jeder ihn in seine Jungs-Rolle drängen möchte. Mädchen zu sein macht doch so viel mehr Spaß! Ein Buch was davon handelt man selbst zu sein, Genderroles hin oder her!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein Mädchen namens George
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 10.05.2017

Das Buch hat einige Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur gewonnen, wie zum Beispiel den 'Stonewall Book Award for Children' oder die Goldmedaille des 'California Book Awards'. Als Alex Gino 2003 mit der ersten Version des Buches begann, gab es nur wenige Kinderbücher, in denen glaubwürdige schwule oder lesbische Chara... Das Buch hat einige Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur gewonnen, wie zum Beispiel den 'Stonewall Book Award for Children' oder die Goldmedaille des 'California Book Awards'. Als Alex Gino 2003 mit der ersten Version des Buches begann, gab es nur wenige Kinderbücher, in denen glaubwürdige schwule oder lesbische Charaktere eine Rolle spielten, und Kinderbücher mit transsexuellen Charakteren schien es gar nicht zu geben. Das Thema ist eine Herzensangelegenheit für Alex Gino, dier sich selbst als 'genderqueer' identifiziert, was bedeutet, dass xier sich weder als Mann noch als Frau betrachtet. ('dier' und 'xier' werden übrigens oft anstelle von 'der/die' oder 'er/sie' verwendet.) Gino hat also eigene Erfahrungen mit den Vorurteilen und Schwierigkeiten, mit denen Menschen kämpfen müssen, die von den Vorstellungen der Gesellschaft über Sexualität abweichen. Und das merkt man auch, denn die kleine George ist von Anfang an herzzerreißend glaubhaft. Sie ist erst 10 Jahre alt, aber sie hat immer schon gewusst, dass sie ein Mädchen ist und kein Junge! Man spürt auf jeder Seite, wie George unter dem leidet, was für alle anderen selbstverständlich ist: sie verzweifelt daran, die Jungentoilette benutzen zu müssen, sie hat Angst davor, älter und 'männlicher' zu werden, und sie könnte weinen, wenn ihre Mutter ihr sagt, George würde immer ihr kleiner Junge sein... Und sie ist manchmal so unglaublich einsam damit, trotz ihrer besten Freundin Kelly - denn die weiß auch nicht, dass ihr bester Freund in Wirklichkeit eine beste Freundin ist Kein einziges Mal habe ich beim Lesen von George als Jungen gedacht: George ist ein Mädchen, das ist doch sonnenklar! Und nicht nur irgendein Mädchen, sondern ein intelligentes, warmherziges, witziges und mutiges, und damit genau die Identifikationsfigur, die transsexuelle Kinder und Jugendliche so dringend brauchen. Aber es ist auch für cisssexuelle1 Leser jeden Alters ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken, zum Mitfühlen und zur Toleranz einlädt. Auch die anderen Charaktere sind großartig und wunderbar geschrieben, vor allem Georges treue Freundin Kelly, die ihr immer bedingungslos beisteht. Ich wünschte, jedes transsexuelle Kind (oder überhaupt jedes Kind!) hätte eine Freundin wie Kelly. Aber nicht alle Menschen in Georges Leben können direkt damit umgehen! Die Geschichte wird spannend erzählt, mit viel Humor und ganz großen Emotionen. Ich habe mit George mitgelitten und mitgefiebert, und mir ist das Herz aufgegangen, wann immer sie einen kleinen Schritt in Richtung Akzeptanz gehen konnte - in Richtung von Melissa, ihrem wahren Ich. Die überschäumende Freude, die George an ganz einfachen Dingen empfindet, wie zum Beispiel, sich endlich selbst im Spiegel in Mädchenkleidung und mit einer Mädchenfrisur zu sehen, hat mich zu Tränen gerührt. Das Ende ist versöhnlich und hoffnungsvoll, ohne die Schwierigkeiten, die George/Melissa in der Zukunft mit Sicherheit begegnen werden, kleinzureden. Aber wie sie selber sagt: es wird vielleicht schwer werden - aber als Junge leben zu müssen, ist auch schon furchtbar schwer und wird immer schwerer. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, bringt das Thema und die Persönlichkeit von George aber perfekt rüber. Es ist einfach alles so echt, wie direkt aus dem Leben gegriffen! Auch die Umsetzung als Hörbuch fand ich unglaublich gut gelungen, denn Julian Greis spricht alle Charaktere, allen voran George und Kelly, überzeugend und einfühlsam. Die Balance aus Humor und Ernsthaftigkeit gelingt ihm tadellos. Fazit: Ein bewegendes Buch über ein wunderbares kleines Mädchen im Körper eines Jungen. George wäre viel lieber Melissa, aber sie traut sich nicht, es anderen Menschen zu sagen. Aber irgendwann hält sie es einfach nicht mehr aus und möchte allen zeigen, wer sie wirklich ist - indem sie in der Schulaufführung von 'Wilbur und Charlotte' die weibliche Hauptrolle spielt. Das Thema Transsexualität wird kindgerecht aufgegriffen, in einer spannenden, unterhaltsamen Geschichte, die ans Herz geht.

SEI WER DU BIST!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.01.2017

George ist anders als die Jungen in ihrem Alter. Seit vielen Jahren weiß sie, dass sie im falschen Körper geboren wurde. In diesem Buch geht es um den Kampf den George in ihrem Herzen führt, wie sie sich schließlich den Mut aufbringt sich zu outen und lernt zu sein wer sie wirklich ist. Dieses Buch hat mir gut gefallen. Di... George ist anders als die Jungen in ihrem Alter. Seit vielen Jahren weiß sie, dass sie im falschen Körper geboren wurde. In diesem Buch geht es um den Kampf den George in ihrem Herzen führt, wie sie sich schließlich den Mut aufbringt sich zu outen und lernt zu sein wer sie wirklich ist. Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die sich aus einem Transgenderkind fand ich sehr interessant. Jedoch fand ich etwas eintönig geschrieben. Wer sich jedoch für das Thema Transsexualität interessiert, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

Wunderschön...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 18.10.2016

Mit genau der richtigen Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und Respekt erzählt Gino die Geschichte Georges, die im Körper eines Jungen todunglücklich ist. Doch dank eines Theaterstückes und der besten Freundin, die sie sich nur wünschen kann, gelingt es George, auszudrücken, was sie kaum aussprechen kann: Dass sie ein Mädchen i... Mit genau der richtigen Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und Respekt erzählt Gino die Geschichte Georges, die im Körper eines Jungen todunglücklich ist. Doch dank eines Theaterstückes und der besten Freundin, die sie sich nur wünschen kann, gelingt es George, auszudrücken, was sie kaum aussprechen kann: Dass sie ein Mädchen ist. Es ist ein tolles Buch für Mädchen und Jungen, für Eltern und Freunde, kurzum für alle, die sich mit dieser schwierigen Situation auseinander setzen.