Die andere Seite des Mondes

Schriften über Japan

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Was ist der Platz der japanischen Kultur in der Welt? Lassen sich Kulturen überhaupt miteinander vergleichen? Das sind zwei der Fragen, die den Japanreisenden Claude Lévi-Strauss umgetrieben haben. Seine Antworten finden sich in seinen Schriften über Japan. Obwohl Lévi-Strauss das fernöstliche Land erst spät in seinem Leben besucht hat, verband ihn bereits seit seiner Kindheit eine tiefe ästhetische Zuneigung zur japanischen Kunst. Die aus diesen Erfahrungen und Betrachtungen gespeiste Nähe spiegelt sich in den einzelnen Schriften, die dieses Buch versammelt.
Portrait
Claude Lévi-Strauss wurde 1908 in Brüssel geboren und starb am 1. November 2009 in Paris. Er gilt als Begründer des Strukturalismus und lehrte von 1935 bis 1939 Soziologie an der Universität von São Paulo und von 1935 bis 1945 an der New School for Social Research. 1950 erhielt er an der École Pratique des Hautes Études einen Lehrstuhl für Vergleichende Religionswissenschaften der schriftlosen Völker und 1959 am Collège de France den Lehrstuhl für Anthropologie.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 175
Erscheinungsdatum 06.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-29804-6
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/10,9/1,2 cm
Gewicht 108 g
Auflage 1
Übersetzer Eva Moldenhauer
Buch (Taschenbuch)
16,00
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Zwischen 1977 und 1988 erfüllt sich eine Jugendliebe
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 30.05.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In den Jahren zwischen 77 und 88 hat der französische Anthropologe Claude Levi-Strauss mit seiner Frau Monique fünf Reisen nach Japan unternommen.Seit seinem fünften oder sechsten Lebensjahr begeisterte er sich für dieses Land, angeregt von einem Holzschnitt von Hiroshige, ein Geschenk seines Vaters. In diesem Band sind bisher unveröffentlichte... In den Jahren zwischen 77 und 88 hat der französische Anthropologe Claude Levi-Strauss mit seiner Frau Monique fünf Reisen nach Japan unternommen.Seit seinem fünften oder sechsten Lebensjahr begeisterte er sich für dieses Land, angeregt von einem Holzschnitt von Hiroshige, ein Geschenk seines Vaters. In diesem Band sind bisher unveröffentlichte Texte (Vorträge, Vorworte, Artikel, Fernsehinterview) des Wissenschaftlers gesammelt. Alle dokumentieren seine tiefe Liebe zu Japan. Heute, beim Lesen des Buches nach der Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011 denke ich über Levi-Strauss' Äußerungen auf S.134 (er habe das Verhältnis der Menschen zur Natur in Japan ein wenig zu sehr idealisiert), nach. Ebenso über sein Stichwort "Walfang" auf S.135. Interessant auch das Mißverständnis über die Bedeutung des Wortes "hai" (S.144,145), das der Interviewer im Fernsehen respektvoll korrigiert. 175 Seiten, die eine Menge Denkanstöße liefern. Für Japaninteressierte sehr zu empfehlen.