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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Roman. Ausgezeichnet mit dem WELT-Literaturpreis 2004. Geschenkausgabe

In seinem Bestseller erzählt Amos Oz die Geschichte seiner Familie, voller Zärtlichkeit und Scharfblick. Alles beginnt im Jerusalem der 1940er Jahre, einem Refugium der Juden, die - wie Oz' Großeltern - vor der antisemitischen Verfolgung fliehen konnten. In der Stadt ringen sie mit ihrer Verzweiflung, hier wächst aber auch ihre gemeinsame Hoffnung auf ein angstfreies Leben.

Portrait
Oz, Amos
Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert.

Achlama, Ruth
Ruth Achlama, geboren 1945 in Quedlinburg, studierte Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bibliothekswissenschaft in Jerusalem. Heute ist sie hauptberuflich als freie Übersetzerin tätig und lebt in Tel Aviv.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1162
Erscheinungsdatum 11.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46726-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 15/9,3/4 cm
Gewicht 392 g
Originaltitel Ssipur al ahava we-choschech
Auflage 2
Übersetzer Ruth Achlama
Verkaufsrang 25.292
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Geschichte Israels Mitte d. 20. Jh. Jahren authentisch aus der Sicht eines Jungen, gleichzeitig eine tiefgründige psychoanalytische Studie eigener Kindheit und Familiengeschichte. Geschichte Israels Mitte d. 20. Jh. Jahren authentisch aus der Sicht eines Jungen, gleichzeitig eine tiefgründige psychoanalytische Studie eigener Kindheit und Familiengeschichte.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Hochliterarisches, bemerkenswertes Werk über das Schicksal eines Jungen im Jerusalem der vierziger Jahre. Brillante Sprache. Dringende Empfehlung für Freunde der hohen Literatur. Hochliterarisches, bemerkenswertes Werk über das Schicksal eines Jungen im Jerusalem der vierziger Jahre. Brillante Sprache. Dringende Empfehlung für Freunde der hohen Literatur.

Carolin Brehmeier, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Der absolute Höhepunkt der Bücher von Amos Oz. Ein autobiographisch geprägtes Werk, eine beeindruckende Familiengeschichte, eine Geschichte Israels die einen mitreißt! Der absolute Höhepunkt der Bücher von Amos Oz. Ein autobiographisch geprägtes Werk, eine beeindruckende Familiengeschichte, eine Geschichte Israels die einen mitreißt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
von einer Kundin/einem Kunden aus Lenzburg am 02.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist viel zu langfädig, hat Wiederholungen, ist dadurch nicht immer einfach zu verstehen. Ich habe es nur mit Mühe und wenig Freude fertig gelesen.

Wertvoller Geschichtsunterricht
von Henrik Nobis aus Dresden am 24.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Amos Oz unternimmt in diesem monumentalen autobiographischen "Roman" eine Reise zurück in seine Kindheit, in das Jerusalem der Vierziger Jahre. Die Stadt und das restliche von den Briten kontrollierte Gebiet Palästina waren zu jenem Zeitpunkt Ziel und Sehnsuchtsort vieler jüdischer Flüchtlinge, denen es gelungen war, dem Krieg, den Nazis... Amos Oz unternimmt in diesem monumentalen autobiographischen "Roman" eine Reise zurück in seine Kindheit, in das Jerusalem der Vierziger Jahre. Die Stadt und das restliche von den Briten kontrollierte Gebiet Palästina waren zu jenem Zeitpunkt Ziel und Sehnsuchtsort vieler jüdischer Flüchtlinge, denen es gelungen war, dem Krieg, den Nazis und damit dem Holocaust zu entkommen. Darunter befanden sich sehr viele Intellektuelle, auch Amos' liebevolle Eltern, die keine ihrem Bildungsgrad entsprechenden Anstellungen in der neuen Heimat finden sollten und somit trotz Optimismus und Aufbruchstimmung gebrochene und verunsicherte Menschen blieben. Amos Oz erzählt aber nicht nur Geschichten über seine Kindheit und Familie, sondern auch über die Anfänge des jüdischen Staates und über das rege Kulturleben des Landes. Wie kam es zum ersten Palästinakrieg? Wer waren David Ben Gurion, Samuel Joseph Agnon und Joseph Klausner? Wie wurde das alte Hebräisch - die Sprache der Bibel - zu einer modernen und für den Alltag tauglichen Sprache? Wie gestaltete sich das Leben im Kibbuz? Diese und viele weitere Fragen werden bei Amos Oz beantwortet! Ein Buch, das Gänsehaut verursacht, einen zum lachen bringt, manchmal auch Tränen in die Augen treibt und so manche Bildungslücken schließt - kurzum, ein großartiger Beitrag zur Weltliteratur!

Schwieriger Erzählstil
von Annett aus Jena am 11.06.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch bietet die wunderbare Möglichkeit, sich mit einem Roman authentisch an wichtige Weltgeschichte heran zu tasten. Der Autor hat eine Unmenge an Geschichten zu erzählen, einige lustig, andere tieftraurig. Die meisten sehr interessant. Der chronologische Aufbau gefällt mir sehr gut. Von beiden Seiten arbeitet sich der Autor langsam an... Dieses Buch bietet die wunderbare Möglichkeit, sich mit einem Roman authentisch an wichtige Weltgeschichte heran zu tasten. Der Autor hat eine Unmenge an Geschichten zu erzählen, einige lustig, andere tieftraurig. Die meisten sehr interessant. Der chronologische Aufbau gefällt mir sehr gut. Von beiden Seiten arbeitet sich der Autor langsam an ein prägendes Ereignis seiner Kindheit heran. Er erzählt von den Jahren davor und den Jahren danach; bis zum Ende bleibt der tatsächliche Vorfall im Duklen. Der Leser erfährt außerdem eine Menge über Israel, Jerusalem und die Geschichte der Juden nach dem zweiten Weltkrieg. Allerdings finde ich den Erzählstil des Autors extrem anstrengend. Unmenge von Straßen- und Familiennamen prasseln auf den Leser ein, ohne dass dies für den Fortgang der Geschichte von Relevanz wäre. Der Autor hat in meinen Augen eher eine Begabung für Sachliteratur - nicht für Belletristik. Trotz allem sind einige der kleinen Geschichten des Buchs gut erzählt und der Zugewinn an Wissen über ein wirklich interessantes Thema ist sicherlich nicht von Nachteil.