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Der eiserne Sommer

Reitmeyers erster Fall. Kriminalroman

Kommissär Reitmeyer 1

(28)
München 1914: Während die Bevölkerung wie im Taumel das hundertjährige Bestehen des königlichen Leibregiments feiert, wird am Isarufer die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Die Todesumstände gelten als »pikant«, und die Behörden würden den Fall am liebsten unter den Teppich kehren. Doch der junge Kommissär Reitmeyer macht sich gegen den Willen seiner Vorgesetzten auf die Suche nach dem Mörder. Seine Ermittlungen führen ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berühmt-berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Ausgerechnet dort stößt er auf eine heiße Spur. Weil er per Gesetz nicht gegen das Militär ermitteln darf, drängt der Polizeipräsident persönlich Kommissär Reitmeyer, seine Ermittlungen in einem Mordfall einzuschränken. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt – unmittelbar vor Kriegsausbruch könnte sie das ganze Land in den Untergang stürzen …
Portrait

Angelika Felenda hat Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 435
Erscheinungsdatum 11.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46713-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,2 cm
Gewicht 410 g
Auflage 2
Verkaufsrang 50.257
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

München 1914-der junge Kommissär Reitmeyer ermittelt im Homosexuellen-Milieu.
Deutsche Geschichte-spannend erzählt,ein ausgezeichneter historischer Kriminalroman !
München 1914-der junge Kommissär Reitmeyer ermittelt im Homosexuellen-Milieu.
Deutsche Geschichte-spannend erzählt,ein ausgezeichneter historischer Kriminalroman !

Barbara Schroeder, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine Mordserie im Jahr 1914 in München führt "Kommissär Reitmeyer" in die Nobelvillen der Reichen und zu den Vergnügungsorten des Militär. Einfach klasse. Eine Mordserie im Jahr 1914 in München führt "Kommissär Reitmeyer" in die Nobelvillen der Reichen und zu den Vergnügungsorten des Militär. Einfach klasse.

Toller Krimi über das sich im Umbruch befindende Homosexuellen-Milieu des Jahres 1914! Intelligent geschrieben und voller historischer Feinheiten. Toller Krimi über das sich im Umbruch befindende Homosexuellen-Milieu des Jahres 1914! Intelligent geschrieben und voller historischer Feinheiten.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Solide Krimikunst. Für alle Fans von Volker Kutscher bestens geeignet. Meinetwegen darf es auch gerne Teil zwei geben! Solide Krimikunst. Für alle Fans von Volker Kutscher bestens geeignet. Meinetwegen darf es auch gerne Teil zwei geben!

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieser Krimi ist außerordentlich gut recherchiert und entführt sowohl sprachlich als auch gedanklich in den Sommer 1914. Geschichtsunterricht als Krimi. Dieser Krimi ist außerordentlich gut recherchiert und entführt sowohl sprachlich als auch gedanklich in den Sommer 1914. Geschichtsunterricht als Krimi.

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Eine hervorragend gelungene Mischung aus spannendem Kriminalfall und Zeitgeschichte. Absolut lesenswert! Eine hervorragend gelungene Mischung aus spannendem Kriminalfall und Zeitgeschichte. Absolut lesenswert!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Kurz vor Beginn des Krieges. Ein Mord in München. Und plötzlich gibt es nur noch wenig Optionen um einen Krieg zu verhindern. TOLL Kurz vor Beginn des Krieges. Ein Mord in München. Und plötzlich gibt es nur noch wenig Optionen um einen Krieg zu verhindern. TOLL

„Wer schwach ist, muss untergehen“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

München 1914. Während das österreichische Thronfolgerpaar einem terroristischen Anschlag zum Opfer fällt und die Welt ein Stück näher an den Abgrund rückt, muss sich Kommissar Reitmeyer mit einem äußerst delikaten Fall beschäftigen. Als die Leiche eines jungen Mannes aus der Isar gezogen wird, ist schnell klar, dass es sich dabei um keinen Unfall, sondern um Mord handelt. Der junge Kellner wusste einiges Belastendes über angesehene Münchner Persönlichkeiten. Da es sich mehrheitlich um hochgestellte Offiziere handelt, wird der korrekte "Kriminaler" per Gesetz an seiner Ermittlungsarbeit gehindert, denn eines kann sich das Deutsche Reich am Vorabend zum Ersten Weltkrieg nicht leisten: Einen Skandal um hochrangige Offiziere, die unschicklichen Vergnügungen frönen. Reitmeyer ermittelt dennoch auf eigene Faust weiter und macht eine ungeheuerliche Entdeckung... München 1914. Während das österreichische Thronfolgerpaar einem terroristischen Anschlag zum Opfer fällt und die Welt ein Stück näher an den Abgrund rückt, muss sich Kommissar Reitmeyer mit einem äußerst delikaten Fall beschäftigen. Als die Leiche eines jungen Mannes aus der Isar gezogen wird, ist schnell klar, dass es sich dabei um keinen Unfall, sondern um Mord handelt. Der junge Kellner wusste einiges Belastendes über angesehene Münchner Persönlichkeiten. Da es sich mehrheitlich um hochgestellte Offiziere handelt, wird der korrekte "Kriminaler" per Gesetz an seiner Ermittlungsarbeit gehindert, denn eines kann sich das Deutsche Reich am Vorabend zum Ersten Weltkrieg nicht leisten: Einen Skandal um hochrangige Offiziere, die unschicklichen Vergnügungen frönen. Reitmeyer ermittelt dennoch auf eigene Faust weiter und macht eine ungeheuerliche Entdeckung...

„Die Welt vor dem Krieg“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Juni 1914: In Sarajewo stirbt der österreichische Thronfolger Franz - Ferdinand durch ein Attentat. Die Welt hält den Atem an.
Zur gleichen Zeit plagt sich in München der junge Kommissar Sebastian Reitmeyer mit einem Mord, der in der Nähe des Lokals Neptun begangen wurde. Äußerst pikant an der Sache: das Neptun ist ein bevorzugtes Lokal des Militärs und Ermittlungen in dieser Richtung durch einen Zivilisten sind untersagt. Aber die Spur zum Militär verdichtet sich immer mehr und der Kommissar gerät in eine Zwickmühle. Wenn das nur das einzige Problem wäre : sein Polizeischüler Rattler ermittelt auf eigene Faust und der Hauptverdächtige ist Franz, der jüngere Bruder seiner Freunde Lukas und Caroline von Dohmberg, ein junger Leutnant mit Geldproblemen .....
Ein überaus spannender Krimi, dessen Hintergrund gut recherchiert wurde und absolut schlüssig erzählt wird. Besonders gut hat mir - neben der Handlung - auch die Schilderung der Verhältnisse gut gefallen.
Erinnert hat mich das Buch an die Fernsehserie "Löwengrube", die mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde. Volker Kutscher Fans sind hier genau richtig - und ich lauere jetzt schon auf den nächsten Band, dessen Erscheinen hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt.
Juni 1914: In Sarajewo stirbt der österreichische Thronfolger Franz - Ferdinand durch ein Attentat. Die Welt hält den Atem an.
Zur gleichen Zeit plagt sich in München der junge Kommissar Sebastian Reitmeyer mit einem Mord, der in der Nähe des Lokals Neptun begangen wurde. Äußerst pikant an der Sache: das Neptun ist ein bevorzugtes Lokal des Militärs und Ermittlungen in dieser Richtung durch einen Zivilisten sind untersagt. Aber die Spur zum Militär verdichtet sich immer mehr und der Kommissar gerät in eine Zwickmühle. Wenn das nur das einzige Problem wäre : sein Polizeischüler Rattler ermittelt auf eigene Faust und der Hauptverdächtige ist Franz, der jüngere Bruder seiner Freunde Lukas und Caroline von Dohmberg, ein junger Leutnant mit Geldproblemen .....
Ein überaus spannender Krimi, dessen Hintergrund gut recherchiert wurde und absolut schlüssig erzählt wird. Besonders gut hat mir - neben der Handlung - auch die Schilderung der Verhältnisse gut gefallen.
Erinnert hat mich das Buch an die Fernsehserie "Löwengrube", die mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde. Volker Kutscher Fans sind hier genau richtig - und ich lauere jetzt schon auf den nächsten Band, dessen Erscheinen hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
11
14
3
0
0

Charmant und pikant
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 10.02.2017

München zu Beginn des 1.Weltkriegs wird hier zum heißen Pflaster einer Mordreihe, die in die homosexuellen Szene und zu hochrangigen Persönlichkeiten führt. Authentisch, spannend und einfach fesselnd!

Münchener Intrigen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2015
Bewertet: Paperback

Während die Nachricht ,dass der österreichische Thronfolger Prinz Ferdinand und seine Frau in Sarajewo ermordet werden,die Welt erschüttert,wird der junge Kommissär Sebastian Reithmeyer mit seinem ersten Fall beauftragt.Ein junger Mann wird nach einem Barbesuch am Ufer der Isar tot aufgefunden. Zuerst wird vermutet ,dass er in stark alkoholisiertem Zustand gestürzt... Während die Nachricht ,dass der österreichische Thronfolger Prinz Ferdinand und seine Frau in Sarajewo ermordet werden,die Welt erschüttert,wird der junge Kommissär Sebastian Reithmeyer mit seinem ersten Fall beauftragt.Ein junger Mann wird nach einem Barbesuch am Ufer der Isar tot aufgefunden. Zuerst wird vermutet ,dass er in stark alkoholisiertem Zustand gestürzt ist und an den Folgen des Sturzes verstarb.Die junge Ärztin Caroline ,mit der Sebastian gut bekannt ist ,wurde in die Ermittlungen eingebunden.Sie hegt schon bald Zweifel an der Unfalltheorie ,an der ihr Chef jedoch festhält.Als noch weitere mysteriöse Todesfälle dazukommen,erkennt der Kommissär ,dass er in ein Wespennest gestochen hat.ie Verwicklungen reichen bis in die Chefetage,von wo die Ermittlungen auch immer wieder torpediert werden. Vor allen Dingen die Verstrickung in die Homsexuellenszene erregt großes Aufsehen. Weil er immer wieder mit der Obrigkeit aneckt ,geraten er und der Polizeischüler Korbinius Rattler öfter in große Gefahr. Der Autorin ist es gelungen,den Kriminalfall mit dem Weltgeschehen zu verknüpfen.Ich fühlte mich gut unterhalten. Buchtitel: Der eiserne Sommer

tolle Idee mit leider etwas verwirrender Umsetzung
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015
Bewertet: Paperback

Es ist das Jahr 1914. In Sarajewo wird Franz Ferdinand, der österreichische Thronfolger erschossen. Gleichzeitig steht Kommissär Reitmeyer in München vor einem schwierigen Fall. Die Leiche eines jungen Mannes ist gefunden worden, der vermeintlich in stark alkoholisiertem Zustand erfroren ist. Doch irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Die Ermittlungen... Es ist das Jahr 1914. In Sarajewo wird Franz Ferdinand, der österreichische Thronfolger erschossen. Gleichzeitig steht Kommissär Reitmeyer in München vor einem schwierigen Fall. Die Leiche eines jungen Mannes ist gefunden worden, der vermeintlich in stark alkoholisiertem Zustand erfroren ist. Doch irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Die Ermittlungen führen Reitmeyer durch die verschiedensten Bevölkerungsschichten in München und auch das Militär scheint involviert zu sein. Hier werden Reitmeyer jedoch alle möglichen Steine in den Weg gelegt, denn gegen das Militär darf er nicht ermitteln. Und auch Reitmeyers Chef scheint in die Sache involviert, denn er möchte die Ermittlungen gemein halten. Doch was steckt hinter alle dem und wieso ist der junge Mann wirklich gestorben? Inhalt: Die Geschichte, die das Buch erzählt, hat mir an sich gut gefallen. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist wirklich gut, denn sie lockt den Leser das ein oder andere Mal auf eine völlig falsche Fährte oder verwirrt ihn so sehr, dass er nun auch nicht mehr weiß, was er glauben soll. Was mir jedoch nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Umsetzung des Ganzen. Es werden parallel zwei verschiedene Handlungsstränge beschrieben, die am Ende zusammenlaufe. Das eine sind Kommissär Reitmeyers Ermittlungen und das andere sind Briefe verschiedener militärischer Persönlichkeiten. Anfangs konnte ich mit diesen Briefen überhaupt nichts anfangen und sie haben mich sehr verwirrt, erst am Ende passten Briefe und Ermittlungen in gewisser Weise zusammen, sodass alles Sinn machte. Dennoch konnte ich mich am Ende des Buches nicht mehr an die Briefe vom Anfang erinnern, da sie mich so verwirrt haben, dass ich den Inhalt nicht behalten konnte. Ich finde die Briefe verwirren mehr, als dass sie das Buch spannender machen. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich konnte das Buch gut und flüssig lesen und habe mich gut unterhalten gefühlt. Auch schafft es die Autorin eine gewisse Spannung zu erzeugen, um den Leser an das Buch zu binden. Jedoch haben die Briefe aus meiner Sicht zu große Brüche in der Handlung verursacht, da sie mich regelrecht aus dem Konzept gebracht haben, ich habe versucht sie zu verstehen und hatte aber keine Möglichkeit dazu. Ich finde die Briefe, die wahrscheinlich als Beiwerk gedacht waren, bekommen so zu viel Relevanz. Charaktere: Die Charaktere des Buches haben mir gefallen. Ich mag Kommissär Reitmeyer und seine Kollegen, vor allem der Polizeischüler ist mir ans Herz gewachsen, da er versucht die doch etwas gemütlichen Kommissare aus der Reserve zu locken und auch die ein oder andere unkonventionelle bzw. moderne Ermittlungsmethode vorschlägt. Ich finde er bringt einen gewissen Schwung in die Geschichte und das gefällt mir sehr gut. Wenn ich das gesamte Buch betrachte, so ist er eindeutig meine Lieblingsfigur. Aber auch die anderen Charaktere haben mir gefallen, da sie alle etwas Eigenes mitbringen und die Geschichte in irgendeiner Weise dadurch beeinflussen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches passt zum Inhalt, denn es weist sowohl auf den Zeitraum hin, in dem das Buch spielt und zum anderen, ist durch die eher düstere Gestaltung auch leicht zu erahnen, dass es sich um einen Krimi handelt. Dies hat mir gut gefallen, ich finde zwar das Cover nicht das ansprechendste, aber es passt. Der Klappentext gibt die Handlung im groben gut wieder und bettet die Handlung auch in den geschichtlichen Hintergrund ein, dies finde ich gut gelungen. Ich finde auch, dass der Klappentext den Leser neugierig auf den Rest des Buches macht, insofern finde ich ihn gelungen. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch lesenswert, jedoch haben mich die Briefe beim Lesen eher gestört, als dass sie mich beim Verständnis geholfen haben. Ich glaube, ich hätte die Briefe nur am Ende sinnvoll gefunden und hätte sie am Anfang weggelassen. Wenn man sich von ihnen jedoch nicht allzu sehr verwirren lässt, so kann das Buch sehr unterhaltsam sein, denn die Idee hinter diesem Buch ist wirklich gut. Auch die Charaktere und der Schreibstil haben mir gefallen.