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Geheimnis in Weiß

Kriminalroman

J. Jefferson Farjeon

(31)
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Beschreibung

An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften - als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage - obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.
»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.

Joseph Jefferson Farjeon (1883-1955) verfasste mehr als sechzig Krimis und Thriller im Goldenen Zeitalter der britischen Kriminalliteratur. Für seine Zeitgenossin Dorothy L. Sayers war Farjeon »unübertroffen in der gruseligen Darstellung mysteriöser Abenteuer«. Sein Theaterstück »Number Seventeen« wurde von Alfred Hitchcock unter dem gleichnamigen Titel verfilmt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 282 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783608100167
Verlag Klett Cotta
Originaltitel Mystery in White
Dateigröße 3482 KB
Übersetzer Eike Schönfeld
Verkaufsrang 32156

Buchhändler-Empfehlungen

Weihnachtsabend unter Mördern?

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die weiße WUCHT des Schnees umgibt dieses mysteriöse Kammerspiel mit einer allumfassenden Einsamkeit & das leere Haus, obwohl wonniglich warm, verbreitet eine beklemmende Angst unter allen Beteiligten. Was ist hier passiert? Mir jedoch blieben die Figuren zu wenig greifbar und die Dialoge zu gestochen und gestelzt, als das ich den versteckten Humor erkennen konnte. Da bleibe ich doch lieber bei Agatha Christie...

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Für alle Fans von Agatha Christie und altenglischen Kammerstücken. Jedes hat seine eigene Note, aber alle sind raffiniert geschrieben und spannend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Geheimnis in Weiss
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.04.2020

Das Buch ist etwas langatmig und die Gesichte kommt erst ab Kapitel 20 ganz langsam in Fahrt,aber auch ganz langsam.Daher bekommt es leider nur die Bewertung von 2 Sternen. Agatha Christie kann man in diesen falle nicht das Wasser reichen.

Kammerstück trifft es
von Daniela aus Berlin am 26.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kammerstück trifft es: im Hochsommer hat mich dieser hübsche Einband in der Buchhandlung angezogen. Leider kommt es dann doch schnell als etwas altertümlicher Schmöker daher.

Klassischer Weihnachtskrimi
von Giselle74 am 06.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Geheimnis in Weiss" scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit "Geheimnis in Rot" fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebänd... "Geheimnis in Weiss" scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit "Geheimnis in Rot" fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebändchen machen mich glücklich, liegen meine Lesezeichen doch immer da, wo ich gerade nicht bin... Der Autor diesen Bandes ist eine spannende Wiederentdeckung. J.Jefferson Farjeon war zu seiner Zeit, d.h. in den zwanziger bis vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, durchaus kein Unbekannter. Er verfasste ca sechzig Bücher, wovon eines sogar von Alfred Hitchcock höchstselbst verfilmt wurde. In diesem Krimi nun bleibt ein Zug in einem Schneesturm stecken. Ein Teil der Reisenden sucht Zuflucht in einem am Wege liegenden Landhaus. Kein Bewohner ist anwesend, und trotzdem brennt der Kamin und der Tisch ist gedeckt. Sogar das Teewasser wurde bereits aufgesetzt. In dieser mysteriösen Umgebung und durch den Schneefall abgeschlossen von der Außenwelt, geschieht ein Mord... Was nun folgt, ist meisterhaft komponiert. Eine Handlung setzt die nächste in Gang, Personen verschwinden, andere kommen hinzu, die Spannung erhöht sich stetig und über allem liegt lautlos eine immer höher werdende Schneedecke. Für heutige Thrillerleser ungewohnt, fliesst kaum Blut und der Autor lässt seinen Charakteren Zeit zum Grübeln und Gruseln. Einziger Minuspunkt für mich: das Ganze ist für meinen Geschmack zu kontruiert und hat entschieden zu viele Charaktere, die aus dem Nichts/dem Schneesturm in die Geschichte taumeln. Das schmälert ein wenig das Lesevergnügen, ist aber eventuell auch dem Zeitgeschmack geschuldet. Man darf ja nicht vergessen, dass die englische Originalausgabe bereits 1937 erschien. Es ist eine überaus gelungene Idee von Klett-Cotta, diesen Klassiker der englischen Krimi-Literatur endlich auch dem deutschen Leser zugänglich zu machen. Hoffentlich wird die Reihe fortgeführt, denn es warten doch bestimmt noch mehr solcher Juwelen auf ihre Wiederentdeckung.


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