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Kalte Havel

Kriminalroman

Hauptkommissar Toni Sanftleben 2

(13)
Am Ufer der Havel wird ein junger Mann erschossen, sein bester Freund verschwindet spurlos. Es ist der Sohn einer Potsdamer Staatsanwältin, die viele Feinde hat. Für Hauptkommissar Toni Sanftleben beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Entschlossen ermittelt er in den Beelitzer Heilstätten und an anderen gespensterischen Orten, die dem Verfall preisgegeben sind. Doch die Ruinen sind bewohnt und werden mit allen Mittel verteidigt...
Portrait
Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Mit seiner Familie lebt er nur wenige Kilometer vor den Toren Potsdams. Er nutzt jede Gelegenheit, um die Geschichte und die reizvolle Landschaft der Region mit dem Fahrrad zu erkunden. www.timpieper.net
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 19.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0001-7
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/2,2 cm
Gewicht 307 g
Verkaufsrang 6.905
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Auch hier gibt es 5 Sterne
von peedee am 30.04.2018

Hauptkommissar Toni Sanftleben, Band 2: Der Sohn der Staatsanwältin Caren Winter verschwindet spurlos und dessen Freund wurde ermordet. Sie benötigt dringend Hauptkommissar Toni Sanftlebens Hilfe. Er lässt sich nicht lange bitten, in den Dienst zurückzukehren, um die Ermittlungen zu leiten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt? Erster Eindruck: Ein schönes... Hauptkommissar Toni Sanftleben, Band 2: Der Sohn der Staatsanwältin Caren Winter verschwindet spurlos und dessen Freund wurde ermordet. Sie benötigt dringend Hauptkommissar Toni Sanftlebens Hilfe. Er lässt sich nicht lange bitten, in den Dienst zurückzukehren, um die Ermittlungen zu leiten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt? Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer friedlichen Stimmung ? gefällt mir sehr gut. Dies ist Band 2 einer Reihe; er lässt sich ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen. Ich empfehle trotzdem, mit dem ersten Band zu beginnen, denn sonst verpasst man unterhaltsame, spannende Lesestunden! Für Toni war es keine Frage, die Ermittlungen im Mordfall bzw. Vermisstenfall zu übernehmen. Kaum ist er zurück im Dienst, ist es, wie wenn er nie weggewesen wäre. Er leitet wiederum das Team mit Oberkommissarin Gesa Müsebeck und Kommissar Nguyen Duc Phong. Was war das Motiv für den Mord an Hendrik Spohr? Was wurde aus Alexander Winter? Wurde er eventuell verschleppt und anderorts ebenfalls ermordet? Oder lebt er noch und wird irgendwo versteckt? Die Zeit läuft gegen die Ermittlungen, denn je länger jemand vermisst wird, desto schlechter stehen die Chancen? Caren ist eine taffe Frau; wenn sie das nicht wäre, könnte sie auch keine Staatsanwältin sein. Aber dieses Mal ist sie als Mutter selbst betroffen, was natürlich alles verändert. Bewundernswert, wie sie sich trotz allem gut hält und auf Tonis Fähigkeiten vertraut. Nebst der beruflichen Herausforderung machen Toni persönliche Probleme zu schaffen: Er konnte seine Frau Sofie zwar vor längerer Zeit nach Hause bringen, aber es ist ? verständlicherweise ? nicht einfach für sie. Zudem wird Sohn Aroon flügge ? er will ausziehen. Der Alkohol lockt ihn sehr, aber er will diesem Verlangen nicht nachgeben; nicht, solange er noch auf der Suche nach Carens Sohn ist. Immer wieder werden Passagen aus Sicht der Täterschaft geschrieben ? das kurbelt sämtliche Gehirnwindungen an, die sich damit beschäftigen, wer denn dahinterstecken könnte (ich gebe es zu, ich habe es nicht herausgefunden). Die Story war durchgehend sehr spannend mit einem für mich doch überraschenden Ausgang. Aber so soll es auch sein. Von mir gibt es hier wiederum 5 Sterne ? vielen Dank für diese grossartige Unterhaltung.

Spurlos verschwunden
von Eliza am 22.02.2017

Meine Meinung: Kalte Havel ist nun der zweite Fall für Toni Sanftleben und auch dieser Fall hat es wieder in sich. Aber auch menschlich kann Toni mich wieder überzeugen. Das Cover ist wie beim emons Verlag üblich gestaltet, die Farbgebung des Covers versetzt uns in die frühen Morgenstunden und erinnert... Meine Meinung: Kalte Havel ist nun der zweite Fall für Toni Sanftleben und auch dieser Fall hat es wieder in sich. Aber auch menschlich kann Toni mich wieder überzeugen. Das Cover ist wie beim emons Verlag üblich gestaltet, die Farbgebung des Covers versetzt uns in die frühen Morgenstunden und erinnert an einen Neuanfang. Dies ist auch bei Toni ein Thema, trotz seiner Beurlaubung sorgt die Staatsanwältin Caren Winter dafür, dass Toni im Fall ihres verschwundenen Sohnes Alexander ermitteln darf. Sie vertraut ihm und seinem Gespür. Dabei war Toni eigentlich dabei sein Leben, nach der Rückkehr seiner Frau, neu zu ordnen. Aber es geht um das Leben des Jungen und so beschließt er diesen Fall anzunehmen und in den Dienst zurückzukehren. So ermittelt er nicht nur im Fall der Entführung von Alexander, sondern auch im Fall des Mordes an Alexanders Freund Hendrik. Seine „alten“ Kollegen freuen sich sehr, dass er wieder an Bord ist und vertrauen ihm und seinen Anweisungen, schnell greifen die neuen Informationen um sich. Dies ist auch gut so, denn es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um das Opfer aus den Fängen des Täters zu befreien. Der Roman wird in drei Erzählsträngen erzählt. Einmal aus der Sicht Tonis, aus der anonymen Sicht des Entführers und dann sind da noch die Rückblenden aus Sicht von Hendrik und Alexander. Diese drei Stränge werden im Laufe des Romans immer mehr miteinander verknüpft, sodass es dem Leser ermöglicht wird gemeinsam mit Toni zu ermitteln. Der Roman zeichnet sich durch seine spannende und dennoch ruhige Art aus, die aber zu keiner Zeit einen Durchhänger erlebt, sodass man das Buch am liebsten in einem Rutsch lesen möchte. Der Schreibstil des Autors ist, wie auch in seinen vergangenen Romanen, sehr gut zu lesen. Er lässt seine Figuren so agieren und sprechen, wie sie dem Charakter der Person entsprechen, was zur Authentizität beiträgt. Was mich an diesem Roman besonders fasziniert hat, sind die Orte an denen Tim Pieper seinen Roman spielen lässt. Sie sind nicht nur ungewöhnlich, sondern zugleich auch unheimlich, düster und geheimnisumwogen. Dies übt beim Lesen einen ganz besonderen Zauber auf den Leser aus. Dieser Kriminalfall empfehle ich allen, die gerne einen unblutigen, aber nicht weniger spannenden Krimi lesen wollen. Wer sich dann auch noch in Potsdam und Umgebung auskennt, wird seinen ganz besonderen Spaß an diesem Roman haben. Danke an Tim Pieper und den emons Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich hoffe, dass es einen dritten Fall von Toni geben wird, denn dieser Kommissar hat potential und ist ein sehr interessanter Charakter von dem ich gerne noch mehr lesen würde.

Spannender Fall in den Beelitzer Heilstätten
von Uwe Taechl aus Bremen am 18.01.2017

Hauptkommissar Toni Sanftlebens zweiter Fall ist erneut eine sehr persönliche Angelegenheit. Er führt uns zu den Beelitzer Heilstätten, einem vom Verfall bedrohten Denkmal, um das sich viele Geschichten und Legenden ranken. Ein spannender Berlin-Krimi, dessen Titelbedeutung auch für das Privatleben des Ermittlers stehen könnte. Inhalt: Toni Sanftleben ist eigentlich noch vom... Hauptkommissar Toni Sanftlebens zweiter Fall ist erneut eine sehr persönliche Angelegenheit. Er führt uns zu den Beelitzer Heilstätten, einem vom Verfall bedrohten Denkmal, um das sich viele Geschichten und Legenden ranken. Ein spannender Berlin-Krimi, dessen Titelbedeutung auch für das Privatleben des Ermittlers stehen könnte. Inhalt: Toni Sanftleben ist eigentlich noch vom Dienst befreit, doch als der Sohn einer Potsdamer Staatsanwältin vermisst und dessen Freund erschossen aufgefunden wird, kehrt er zurück aufs Revier. Ihm bleibt nur wenig Zeit, um den Jugendlichen zu finden. Eine zentrale Rolle im Leben des Opfers scheinen die Beelitzer Heilstätten zu spielen, ein verfallendes Baudenkmal, in dem sich nachts diverse Gruppen herumtreiben. Der erste Ermittlungsansatz ist also gefunden... Setting und Stil: An Toni Sanftlebens Seite geht es kreuz und quer durch Berlin. Die Beelitzer Heilstätten als spannender und geschichtsbehafteter Hintergrund gefällt mir sehr gut. Sanftlebens Hausboot darf natürlich auch nicht fehlen, auch wenn die Heimkehr dorthin meist eher bedrückende Kapitel bedeutet. Die benutzte Sprache passt zu den Personen, wobei ich mir etwas mehr Unterschiede gewünscht hätte und für die Jugendlichen eine modernere Ausdrucksweise passender gewesen wäre. Charaktere: Eigentlich hätte Toni Sanftlebens Zukunft so schön sein können, doch dann hätten wir als Leser wahrscheinlich keinen Krimi, sondern eine Liebesgeschichte vor uns. Damit dies nicht passiert, lässt sich Tim Pieper einiges einfallen, um Tonis Leben durcheinander zu bringen. Auch beruflich ist es in gewisser Weise ein Neuanfang, nachdem er sich eine längere Auszeit gegönnt hat. Genug Material, um den Leser angespannt an den Seiten kleben zu lassen. Die persönliche Beziehung zum Entführten, bzw. zu seiner Mutter, den geheimen Unternehmungen der Jugendlichen, die Kollegen und sein typisch ungeliebter Vorgesetzter runden die Handlung ab. Hinzu kommt ein Täter, für dessen Identität es einige Kandidaten gibt, die das Miträtseln schön schwierig gestalten. Geschichte: Auch dem zweite Fall des Hauptkommissars ist sehr spannend geworden und zeigt dem Leser eine unbekannte Seite Berlins und Potsdams. Der Fall fesselt und überrascht, der private Anteil der Handlung ist berührend. Eine runde Sache, die mit ihren vielen Ansatzpunkten und Wendungen genau das Richtige für Krimiliebhaber ist. Fazit: Wie auch schon die bisherigen Bücher Tim Piepers, konnte auch dieses mich wieder fesseln. Ein Krimi voller Lokalkolorit, der einen ganz besonderen Ort präsentiert, über den es im Nachwort einiges zu erfahren gibt. Eine Leseempfehlung für Krimifans, die von mir noch ein Extrasternchen erhält, weil mein Heimatort als Fluchtpunkt eine kleine Rolle spielt. Hoffentlich geht es weiter mit Toni, dessen Weg noch lange nicht zu Ende zu sein scheint.