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Die schwedischen Gummistiefel

Roman

(20)
Seit Fredrik Welin als Chirurg ein Kunstfehler unterlief, lebt er allein auf einer einsamen Insel in Schweden. Ihm ist nach dem Brand seines Hauses so gut wie nichts geblieben. Nur wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin, in die er sich verliebt, und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als sie wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie ihn zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht. Mankells letzter Roman, der Nachfolger des Bestsellers „Die italienischen Schuhe“, ist ein sehr persönliches Buch und beschwört die Möglichkeit menschlicher Nähe angesichts von Einsamkeit, Alter und Tod.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in Härjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" (2015), die Neuausgabe von "Die italienischen Schuhe" (Roman, 2016), "Die schwedischen Gummistiefel" (Roman, 2016) und der frühe Afrika-Roman "Der Sandmaler" (2017). Im Herbst 2018 erscheint sein allererster Roman, "Der Sprengmeister".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783552058088
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1671 KB
Übersetzer Verena Reichel
Verkaufsrang 6.343
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Alternder Einzelgänger steht vor den Trümmern seines abgebrannten Hauses sowie seines Lebens. Die Fortsetzung der "italienischen Schuhe" überzeugt durch Sprache und Atmosphäre. Alternder Einzelgänger steht vor den Trümmern seines abgebrannten Hauses sowie seines Lebens. Die Fortsetzung der "italienischen Schuhe" überzeugt durch Sprache und Atmosphäre.

„Eine melancholische Geschichte über das letzte Lebensdrittel“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Welin, ehemals Arzt, musste aufgrund eines Kunstfehlers seine Arbeit aufgeben. Allein lebt er auf seiner Schäre. Als sein Haus abbrennt, wird er verdächtigt. Von seiner Tochter erhofft er sich Unterstützung, merkt aber, wie schwierig die Beziehungsgestaltung ist. Melancholisch, dicht und wunderschön geschrieben. Welin, ehemals Arzt, musste aufgrund eines Kunstfehlers seine Arbeit aufgeben. Allein lebt er auf seiner Schäre. Als sein Haus abbrennt, wird er verdächtigt. Von seiner Tochter erhofft er sich Unterstützung, merkt aber, wie schwierig die Beziehungsgestaltung ist. Melancholisch, dicht und wunderschön geschrieben.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Jeder Satz ein Ereignis, die Geschichte total klar erzählt. Bitte ganz langsam lesen, dieses letzte Buch von Henning Mankell. Ein dramatisches Wiedersehen mit Fredrik Welin. Jeder Satz ein Ereignis, die Geschichte total klar erzählt. Bitte ganz langsam lesen, dieses letzte Buch von Henning Mankell. Ein dramatisches Wiedersehen mit Fredrik Welin.

„Der alte Mann und das Meer“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mankell erzählt uns in seinem letzten Roman von den existentiellen Werten im Leben: Verlust, Trauer, der Suche nach Liebe und dem allgegenwärtigen Tod. Hört sich düster an, ist aber unterhaltsam und zum Ende hin sogar spannend. Der Ort, eine Insel im Schärengarten, trägt dazu bei, dass Buch noch lange nachwirkt. Lesen! Mankell erzählt uns in seinem letzten Roman von den existentiellen Werten im Leben: Verlust, Trauer, der Suche nach Liebe und dem allgegenwärtigen Tod. Hört sich düster an, ist aber unterhaltsam und zum Ende hin sogar spannend. Der Ort, eine Insel im Schärengarten, trägt dazu bei, dass Buch noch lange nachwirkt. Lesen!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Auch wenn man "Die italienischen Schuhe" gelesen hat, lohnt sich die Lektüre: So klug schildert Mankell das Nachdenken über Freundschaft, Älterwerden und Tod! Auch wenn man "Die italienischen Schuhe" gelesen hat, lohnt sich die Lektüre: So klug schildert Mankell das Nachdenken über Freundschaft, Älterwerden und Tod!

„Eine Schäreninsel im Herbst...“

Angela Biermann, Thalia-Buchhandlung Münster

Frederik, alternder Eigenbrötler, lebenslang bindungsunfähig, lebenslang auf der Suche nach Nähe, verliert durch einen verheerenden Brand sein Haus, seinen gesamten Besitz. Nochmal neu beginnen? Wie?
Seine Tochter taucht auf, zieht ihn hinein in ihr Leben, stößt ihn von sich, ähnlich ambivalent entwickelt sich der Kontakt zu einer jungen Lokalreporterin. Und wer war der Brandstifter?
Fredrik, keine bequeme Identifikationsfigur, kein sympathischer Held und doch fasziniert diese Geschichte.
Frederik, alternder Eigenbrötler, lebenslang bindungsunfähig, lebenslang auf der Suche nach Nähe, verliert durch einen verheerenden Brand sein Haus, seinen gesamten Besitz. Nochmal neu beginnen? Wie?
Seine Tochter taucht auf, zieht ihn hinein in ihr Leben, stößt ihn von sich, ähnlich ambivalent entwickelt sich der Kontakt zu einer jungen Lokalreporterin. Und wer war der Brandstifter?
Fredrik, keine bequeme Identifikationsfigur, kein sympathischer Held und doch fasziniert diese Geschichte.

„Die schwedischen Gummistiefel“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser letzte Roman von Henning Mankell ist das Gegenstück, beziehungsweise die Fortsetzung zu seinem Roman " die italienischen Schuhe".
Der zweite Teil des Romans, der zirka fünf Jahre später spielt, lässt nichts an Dramatik zu wünschen übrig. Gleich anfangs brennt das Haus, das Fredrik Welin auf einem felsigen Eiland bewohnt, bis auf die Grundmauern nieder. Im letzten Moment rettet sich der 70-jährige mitten in der Nacht aus dem in Flammen stehenden Gebäude, das seine Großeltern einst errichteten. Rasch kommt ans Licht, dass es sich um Brandstiftung handelt.

Spannend wie seine Krimis - bitte lesen!
Dieser letzte Roman von Henning Mankell ist das Gegenstück, beziehungsweise die Fortsetzung zu seinem Roman " die italienischen Schuhe".
Der zweite Teil des Romans, der zirka fünf Jahre später spielt, lässt nichts an Dramatik zu wünschen übrig. Gleich anfangs brennt das Haus, das Fredrik Welin auf einem felsigen Eiland bewohnt, bis auf die Grundmauern nieder. Im letzten Moment rettet sich der 70-jährige mitten in der Nacht aus dem in Flammen stehenden Gebäude, das seine Großeltern einst errichteten. Rasch kommt ans Licht, dass es sich um Brandstiftung handelt.

Spannend wie seine Krimis - bitte lesen!

„Unbedingt lesen“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Mankell´s letztes Buch ist ein stilles, ein ruhiges Buch, allerdings in keinster Weise uninteressant. Fredrik ist 70 Jahre alt und lebt allein auf einer Schäreninsel in Schweden. Eines Nachts brennt sein Haus bis auf die Grundmauern ab. Er verliert alles was er je besitzt hat, ausser das was er trägt, darunter seine Gummistiefel. Dazu wird er auch verdächtigt, den Brand selbst gelegt zu haben. Als eines Tages die Journalistin Lisa Modin auf seiner Insel erscheint, verliebt er sich in sie. Dann steht auch noch seine Tochter Louise da. Ein sehr schwieriges Vater/Tochter Verhältnis offenbahrt sich. Dieses Buch handelt von später Liebe, Gefühle und das Älterwerden. Die Einsamkeit und die menschliche Nähe. Kann man mit 70 nochmal von vorne anfangen? Was weiß ich über die Menschen, die mir nahestehen? Und wer bin überhaupt ich?
Dieser Roman ist ein großartiges Porträt eines älteren Mannes, der mit seinem Leben ringt.
Mankell´s letztes Buch ist ein stilles, ein ruhiges Buch, allerdings in keinster Weise uninteressant. Fredrik ist 70 Jahre alt und lebt allein auf einer Schäreninsel in Schweden. Eines Nachts brennt sein Haus bis auf die Grundmauern ab. Er verliert alles was er je besitzt hat, ausser das was er trägt, darunter seine Gummistiefel. Dazu wird er auch verdächtigt, den Brand selbst gelegt zu haben. Als eines Tages die Journalistin Lisa Modin auf seiner Insel erscheint, verliebt er sich in sie. Dann steht auch noch seine Tochter Louise da. Ein sehr schwieriges Vater/Tochter Verhältnis offenbahrt sich. Dieses Buch handelt von später Liebe, Gefühle und das Älterwerden. Die Einsamkeit und die menschliche Nähe. Kann man mit 70 nochmal von vorne anfangen? Was weiß ich über die Menschen, die mir nahestehen? Und wer bin überhaupt ich?
Dieser Roman ist ein großartiges Porträt eines älteren Mannes, der mit seinem Leben ringt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
14
3
0
1
2

Zäh wie Gummi(stiefel)
von einer Kundin/einem Kunden aus Semmering am 21.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe dieses Buch gewonnen; es war mein erster Mankell, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch der letzte gewesen sein wird. Meine Lektüre zog sich über mehrere Monate hin; es ist nicht gerade ein Pageturner, und im Grunde habe ich das Buch nur aus Pflichtbewusstsein zuende gelesen. Vielleicht... Ich habe dieses Buch gewonnen; es war mein erster Mankell, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch der letzte gewesen sein wird. Meine Lektüre zog sich über mehrere Monate hin; es ist nicht gerade ein Pageturner, und im Grunde habe ich das Buch nur aus Pflichtbewusstsein zuende gelesen. Vielleicht zuerst zum Positiven: Eine gewisse Authentizität kann man dem Autor nicht absprechen: Hier schreibt ein Schwede um die 70 über einen Schweden um die 70. Ich nehme auch mal an, dass Mankell die Schären kennt, auf denen der Großteil der Handlung spielt. Das Personal wie das Setting wirkt somit glaubwürdig. Es fällt mir allerdings schon schwer, zu glauben, dass alle Schweden so schweigsam, introvertiert und melancholisch sind wie der Ich-Erzähler namens Fredrik; auf jeden Fall ist es auf die Dauer ermüdend. Ich habe mich auch zwischenzeitlich gefragt, ob es im Schwedischen kein Wort für ?Bitte? gibt? Gelernt habe ich jedenfalls, dass man nicht nur aneinander vorbei reden, sondern auch aneinander vorbei schweigen kann. Geschwiegen wird viel in diesem Buch, nicht zuletzt ver-schwiegen. Der Plot befasst sich im wesentlichen mit zwei Rätseln: Jemand zündet auf den Inseln Häuser an ? als erstes das von Fredrik ?, und der Erzähler versucht, Näheres über das Leben seiner (längst erwachsenen) Tochter heraus zu finden. Beide Handlungsstränge sind nur lose miteinander verknüpft; der Brand bringt Vater und Tochter wieder miteinander in Kontakt, aber das war?s dann auch schon. Dass es sich bei dem Feuer nur um den ersten Fall einer Reihe von Brandstiftungen handelt, wird sowieso erst recht spät im Buch klar. Die Ermittlungen verlaufen zäh; Fredrik gilt zeitweise gar als Verdächtiger, aber als Leser weiß man es natürlich besser, was dem Ganzen fast die komplette Rest-Spannung nimmt. Ebenso zähl verläuft der Planungs-Prozess des Wiederaufbaus des Hauses, der erst gegen Ende in Gang kommt. Zwischendurch schildert der Erzähler detailliert, oft geradezu akribisch sein Leben. Wirklich interessant ist das fast nie! Viele Gedanken macht sich Fredrik etwa darum, dass die meisten der Kleidungsstücke, die er nach dem Brand kauft, Made in China sind. Wenn man sonst keine Sorgen hat ... Mit der Handlung hat das freilich wenig zu tun. Eher mit der Natur des Erzählers. Der Stil wirkt geschwätzig mit einer starken Neigung zu Abschweifungen und zur Weitschweifigkeit; Reminiszenzen aus dem Leben des Erzählers werden immer wieder eingestreut, was oft genug willkürlich wirkt. Wenn Mankell hier ein glaubwürdiges Porträt eines alternden Mannes zeichnen wollte, so ist ihm das durchaus gelungen! Ich habe allerdings eher den Eindruck, dass er einfach drauf los schrieb, angefangen bei der relativ simplen Ausgangssituation, und dann schauen wir mal, was draus wird ... Wenn sich die Handlung nicht weiter entwickelte, schilderte Mankell einfach das ziemlich eintönige Leben Frederiks, die Gegend, die Mitbewohner der Schären ... Dann kam ihm halt eine Idee, wie man den Handlungsstrang um die Tochter weiterspinnen könnte ... Auch dieser Subplot konnte kaum mein Interesse wecken, da das Verhalten der Tochter arg irrational wirkt. Eine Auflösung des Rätsels um die Brandstiftungen deutet sich erst gegen Schluss an und wirkt eher aufgesetzt. Von Motivationen scheint der Autor Mankell eher wenig zu halten. Fazit: Ein glaubwürdiges, aber nicht sonderlich interessantes Porträt eines alternden Mannes, verknüpft mit einer recht dünnen Handlung. Eventuell werde ich mir doch mal einen ?frühen? Mankell zulegen; kann ja nicht sein, dass der immer so geschrieben hat!?

Übersetzungsfehler
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Leider gibt es im Buch sehr viele falsche bzw nicht existierende Wörter, obwohl extra auf die mehrfach ausgezeichnete Übersetzerin verwiesen wird. Mir macht das Lesen dadurch keinen Spaß!

Made in Sweden
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 09.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der fast 70jährige Arzt Fredrik Welin hat sich nach einem von ihm begangenen Kunstfehler auf eine kleine Schäreninsel zurückgezogen. Er lebte dort im Haus seiner Großeltern, bis zu der einen Nacht vor einem Jahr, als das Haus niederbrannte. Schnell wird ihm da klar, dass die Menschen, die hier leben,... Der fast 70jährige Arzt Fredrik Welin hat sich nach einem von ihm begangenen Kunstfehler auf eine kleine Schäreninsel zurückgezogen. Er lebte dort im Haus seiner Großeltern, bis zu der einen Nacht vor einem Jahr, als das Haus niederbrannte. Schnell wird ihm da klar, dass die Menschen, die hier leben, ihm noch immer nicht vollends vertrauen – er ist ein Zugereister für sie. Er gerät in den Verdacht, den Brand selbst gelegt zu haben. Nun lebt Fredrik auf der kleinen Insel im Wohnwagen seiner Tochter und hat nicht mehr viel übrig, als die Sachen in denen er vor dem Feuer floh. Als seine Tochter Louise seine Hilfe in Paris benötigt, ist er sofort zur Stelle. Doch genau zu dieser Zeit, kommt es erneut zu einem Feuer auf einer der Inseln. Dieser in der Ich-Form, aus Fredriks Sicht, geschriebene Roman Henning Mankells ist soviel mehr als ein Liebesroman oder Kriminalroman, er ist vor allem ein Abschied. Der Abschied eines ganz großen Schriftstellers unserer Zeit. Henning Mankell hat so viel von sich selbst und seinem eigenen Leben in die Geschichte einfließen lassen. Denn so wie Louise im Roman war er selbst zeit seines Lebens ein Aktivist, der sich für seine Ansichten aktiv eingesetzt hat, so z.B. für die Aktion: „Ship to Gaza“. Deshalb liegt ein klein wenig Melancholie über der Lektüre dieses wunderbaren Buches, in dem Henning Mankell noch einmal mehr die Schwächen, die Fehler und Abgründe der Menschen betrachtet. Im fesselnden Schreibstil und wundervoller Sprache erzählt der Autor die Geschichte, die zwar als Fortsetzung zu dem Roman „Die italienischen Schuhe“ gilt, doch eigenständig ist und einzeln gelesen und verstanden werden kann. Natürlich erhält dieses Buch fünf von fünf möglichen Sternen von mir und ich empfehle es absolut weiter, an Leser feiner, exklusiver Romane, für Fans von Henning Mankell ist dieses Buch sowieso ein Must-Read. Ich wurde noch einmal prächtig unterhalten von Henning Mankell und gehe nun der im Buch gestellten Frage nach, ob ein Mensch, der alles verloren hat, nicht viel Zeit hat oder ob es umgekehrt ist.