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Als hätte der Himmel mich vergessen

Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus

Pro Tag muss ihr ein Becher Wasser reichen, am Mittagstisch bekommt sie von der Mahlzeit einen Löffel voll, während sich die anderen sattessen. Von ihrem 4. Lebensjahr an wird Amelie von ihrer Stiefmutter terrorisiert, gequält und in Gefangenschaft gehalten. Der Außenwelt erklärt die Familie, Amelie sei behindert, so können sie ihren perfiden Sadismus jahrelang ungehindert ausleben. Erst mit 21 gelingt Amelie die Flucht. Sie hat lange gebraucht, die Traumata zu verarbeiten, aber jetzt ist sie bereit, ihre bewegende Geschichte zu erzählen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732530670
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 5941 KB
Verkaufsrang 2.156
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Buchhändler-Empfehlungen

Elisa Behle, Thalia-Buchhandlung Leuna

Jahrelang eingesperrt und missbraucht von Stiefmutter und dem eigenen Vater erzählt Amelie ihre mitreißende Geschichte über die Flucht aus der Folter hin in ein normales Leben... Jahrelang eingesperrt und missbraucht von Stiefmutter und dem eigenen Vater erzählt Amelie ihre mitreißende Geschichte über die Flucht aus der Folter hin in ein normales Leben...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Amelie wurde nicht vergessen
von einer Kundin/einem Kunden aus Marktredwitz am 22.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Titel Er passt, wie die Faust auf’s Auge, zum Inhalt des Buches. Cover Sehr passend, besonders, dass der Tropfenschleier, zum Schleier der Amelie vom Rest der Welt trennt, wiederspiegelt. Sowie der kleine scharfe Punkt um das Gesicht, für die kleinen Lichtblicke. Charaktere Sehr unterschiedlich haben sie mich angesprochen, einerseits ruften sie in mir Traurigkeit... Titel Er passt, wie die Faust auf’s Auge, zum Inhalt des Buches. Cover Sehr passend, besonders, dass der Tropfenschleier, zum Schleier der Amelie vom Rest der Welt trennt, wiederspiegelt. Sowie der kleine scharfe Punkt um das Gesicht, für die kleinen Lichtblicke. Charaktere Sehr unterschiedlich haben sie mich angesprochen, einerseits ruften sie in mir Traurigkeit hervor, paar Seiten weiter schon Wut. Ihre Reaktionen waren für mich größtenteils nicht plausibel, besonders nicht von der Stiefmutter. Schreibstil Es ist sehr flüssig zum lesen, ohne Hüpfer. Besonders hat mir gefallen, obwohl ich mich sonst schwer tue mit Büchern die in die Vergangenheit und Gegenwart wechseln. Aber durch zwei unterschiedliche Schrifttypen und fast nahtloser Übergänge, dem ein Ereignis aus der Gegenwart vorausging, war dies kein Problem. Story Es ist ein harter Lesestoff, teilweise konnte ich ohne Pause nicht weiterlesen, weil ich in einem wirren Gefühlschaos steckte. Amelie wurde raus geholt, aber ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Aber durch kleine Lichtblicke sowie Erfolge lernt sie das Leben in vollen Zügen kennen und Lieben Fazit Für mich ist es einfach unbegreiflich, wie ein „Mensch“ sowas tun kann und die anderen nur zusehen. Dennoch ist das Buch zum verschlingen und hat mich auch sehr berührt. Auch zum Weinen gebracht. Nach meiner Meinung darf es in keinem Bücherregal fehlen.

Ein Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuchtwangen am 13.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit “Als hätte der Himmel mich vergessen“ von Amelie Sander habe ich ein Buch gelesen, das mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Amelie Sander erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte. Dabei wechselt sie immer von der Zeit ihrer Gefangenschaft und der Zeit, nachdem ihr die Flucht endlich... Mit “Als hätte der Himmel mich vergessen“ von Amelie Sander habe ich ein Buch gelesen, das mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Amelie Sander erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte. Dabei wechselt sie immer von der Zeit ihrer Gefangenschaft und der Zeit, nachdem ihr die Flucht endlich gelungen ist. Wir lesen also parallel, wie sich Amelie in ihrem neuen, freien Leben zurechtfinden und aus alten Mustern ausbrechen muss, und auf der anderen Seite, wie es Amelies Stiefmutter schafft, sich Amelie vollkommen zu unterwerfen. Das Mädchen weiß zunächst gar nicht, dass ihre “Mama” eigentlich ihre Stiefmutter ist, da ihre eigene Mutter sich das Leben genommen hat, als Amelie erst drei Jahre alt war und sie sich nicht mehr an sie erinnern kann. Die Stiefmutter geht dabei wirklich raffiniert vor und schafft es Amelies Selbstvertrauen vollkommen zu brechen. Sie schafft es, dass Amelie weder im Kindergarten, noch in der Schule, noch mit einem Arzt oder sonst jemanden spricht. Tut sie es doch, erwarten sie zuhause harte und demütigende Strafen. Wenn man schon als kleines Mädchen derart gequält und misshandelt wird, dann schafft man auch im Teenageralter nicht, Selbstvertrauen aufzubauen, sich zu wehren und die Regeln der Stiefmutter zu brechen. So oft habe ich beim Lesen gedacht: Kind, bitte mach den Mund auf! Amelie hat versucht wegzulaufen, doch sie scheitert und es wird alles nur noch schlimmer. Erst mit 21 gelingt es ihr zu fliehen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie kommt in einem Kloster unter und lernt Schritt für Schritt wie man eigentlich “lebt”. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Da sah ich mal wieder, was ich für eine behütete Kindheit hatte. Ich habe mir allerdings auch oft während des Lesens die Frage gestellt, wie man so werden kann, wie Amelies Stiefmutter. Auch Amelies Vater hatte sie komplett im Griff. Diese Frau werde ich nie verstehen. Ich bewundere Amelie, wie sie sich in Freiheit voran kämpft und nicht aufgibt, auch wenn sie oft an ihre Grenzen kommt und Rückschläge erleidet. In welcher Zeit man sich gerade befindet, erkennt man übrigens an der Schrift. Die beiden Ebenen sind in verschiedenen Schriftarten gedruckt und so sieht man sofort, wenn die Zeitebenen wechseln. Ich finde das Buch wirklich sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig. Wir bekommen Einblick in Amelies Gedanken und man kann sich so richtig gut in Amelie hinein versetzen. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe mit Amelie gelitten, war mit ihr traurig, hab mich mit ihr geekelt, aber mich auch mit ihr gefreut. Ein Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat.

Erschütternde Kindheitserinnerungen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterode am 29.12.2018

Selbst das traurig wirkende Cover des Buches lässt kaum erahnen, welch erschütterndes Schicksal sich hier verbirgt. Dieses Buch ist die schonungslose Aufarbeitung der von psychischer und physischer Gewalt geprägten Kindheit der Autorin. Noch immer bin ich zutiefst erschüttert und fassungslos von dem was ich hier gelesen habe. Für mich als Mutter... Selbst das traurig wirkende Cover des Buches lässt kaum erahnen, welch erschütterndes Schicksal sich hier verbirgt. Dieses Buch ist die schonungslose Aufarbeitung der von psychischer und physischer Gewalt geprägten Kindheit der Autorin. Noch immer bin ich zutiefst erschüttert und fassungslos von dem was ich hier gelesen habe. Für mich als Mutter war es mehr als schmerzhaft und absolut unfassbar die Erinnerungen von Amelie hier schwarz auf weiß zu lesen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen und mein weinendes Mutterherz beruhigen. Es macht mich wütend, wozu Menschen fähig sind und genauso wütend macht mich die Erkenntnis, dass so viele Aussenstehende einfach weggeschaut haben. Keinem Menschen ist dieses Kind genug aufgefallen, um nochmal genauer hinzuschauen? Traurig! Und noch etwas habe ich durch Amelies Geschichte erfahren. Es gibt Verjährungsfristen für solche Verbrechen!? So etwas kann doch nicht verjähren! Die Opfer tragen ein Leben lang an den Folgen! Trotz allem ist es der Autorin hervorragend gelungen, ihre Geschichte in eine lesbare, wenn auch schwer auszuhaltende Form zu bringen. Die Kapitel sind übersichtlich strukturiert und dadurch, dass die Erinnerungen als Rückblenden in die Erzählungen aus der Gegenwart eingebunden sind, lässt sich der wirklich berührende Stoff sehr gut lesen. Für mich ist auch besonders der ganz letzte Teil des Buches wichtig gewesen, denn so bekam ich nochmal diverse Einblicke in Amelies derzeitiges Leben und einige bedeutsame Erklärungen ihrer Psychotherapeutin. Und wieder einmal wird mehr als deutlich, wie wichtig es ist HINZUSEHEN und zu HANDELN.