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Germany 2064

(8)
Statt Bruno Courrèges im heutigen Périgord ermittelt Hauptkommissar Bernd Aguilar im Deutschland von morgen. Sein engster Mitarbeiter: ein Roboter. Doch kann er diesem nach dem letzten Update noch trauen? Wer werden wir sein? In welcher Welt werden wir leben? Wie werden wir unser Geld verdienen? Was wird aus unseren Unternehmen? Wie bewegen wir Personen, Güter und Daten? Martin Walker hat unsere Chancen und Möglichkeiten zu einem atemberaubenden und realistischen Roman unserer Zukunft verdichtet.
Portrait
Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung >The Guardian<. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington, den er sieben Jahre präsidierte, und ist außerdem Senior Scholar am Woodrow Wilson Center in Washington DC. Seine >Bruno<-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 14.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24364-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,9/11,4/2,7 cm
Gewicht 310 g
Auflage 2 Auf.
Übersetzer Michael Windgassen
Verkaufsrang 15.616
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Carolin Bühler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine Zukunftsvision zwischen Fakt und Fiktion. Wer einen Krimi (wie wir es von Walker gewohnt sind) erwartet, liegt hier (leider) falsch.
Eine Zukunftsvision zwischen Fakt und Fiktion. Wer einen Krimi (wie wir es von Walker gewohnt sind) erwartet, liegt hier (leider) falsch.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wenn das die nahe Zukunft ist, dann heiße ich sie mit offenen Armen willkommen. Leider wäre ich 2064 schon uralt. Schade :(
Wenn das die nahe Zukunft ist, dann heiße ich sie mit offenen Armen willkommen. Leider wäre ich 2064 schon uralt. Schade :(

„Schade.....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Martin Walker, seinen Lesern sonst als Autor der erfolgreichen Romane um Bruno, einen Ermittler im franz.Perigord, gut bekannt, hat dieses Jahr einen Zukunftsthriller vorgelegt. Oder vielmehr, er hatte einen vorlegen wollen, denn aus meiner Sicht ist nichts an diesem Buch mit dem Etikett "Thriller" zu versehen.Das Walker, als "Senior Fellow" eines bekannten amerikanischen Think Tanks, gemeinsam mit deutschen Unternehmern und Politikern, Zukunftsszenarien entwickelt, finde ich durchaus interessant, aber leider hat der Roman, der diese trockenen Überlegungen in eine wissenschaftlich fundierte Spannungs(!)geschichte transportieren sollte, nicht funktioniert.
Das jedem Kapitel Textpassagen aus Pressemitteilungen, wissensch.Veröffentlichungen sowie fiktiven,da in der Zukunft spielenden, Erkenntnissen vorangestellt werden, mag ja noch angehen, auch der Beginn des Romans mit einem Überfall auf der Autobahn auf einen selbstfahrenden Lastwagenkonvoi unter Ausschaltung von Begleitdrohnen etc.,war erstmal stimmig, aber dann verliert sich Mr.Walker leider in jedem neuen Kapitel in ausufernden Passagen über die Entwicklung Deutschlands bis zum Jahr 2064 und die eigentliche Krimihandlung wird ständig im Fluss gebremst. Ein menschlicher Ermittler und sein fast perfeker Roboter-Kollege sind als Helden der Geschichte nur bedingt tauglich, letztendlich bleiben sie und ihre teilweise hölzernen Dialoge genauso blass wie der Firmenpatriarch, der diese "Super"-A:Ps=Automatisierten Partner hat entwickeln lassen und dem man nun ans Leder, sprich an die Firmenleitung, will. Schlussendlich kulminiert die Geschichte mit einem kleinen Showdown auf dem Hof eines Weinbauernrestaurants zwischen finsterer "Russensöldnern" und Armbrust schießenden Landbewohner, olala....
Sorry, Mr.Walker, sie sind ein toller Entertainer vor Ort, ich schätze Ihren Bruno und Sie haben bestimmt eine Menge "auf dem Kasten", aber dieser "Thriller" konnte mich leider bis zur letzten Seite nicht überzeugen.
Als schmales Sach(!)buch über die spannenden ethischen Fragen der Beziehung zwischen Mensch und immer menschlicheren Robotern ebenso wie die Entwicklung unseres Landes in den nächsten 50 Jahren mit Fragen am Ende zur Gehirnschmalzaktivierung :-) hätte ich es mir aber durchaus vorstellen können....
Martin Walker, seinen Lesern sonst als Autor der erfolgreichen Romane um Bruno, einen Ermittler im franz.Perigord, gut bekannt, hat dieses Jahr einen Zukunftsthriller vorgelegt. Oder vielmehr, er hatte einen vorlegen wollen, denn aus meiner Sicht ist nichts an diesem Buch mit dem Etikett "Thriller" zu versehen.Das Walker, als "Senior Fellow" eines bekannten amerikanischen Think Tanks, gemeinsam mit deutschen Unternehmern und Politikern, Zukunftsszenarien entwickelt, finde ich durchaus interessant, aber leider hat der Roman, der diese trockenen Überlegungen in eine wissenschaftlich fundierte Spannungs(!)geschichte transportieren sollte, nicht funktioniert.
Das jedem Kapitel Textpassagen aus Pressemitteilungen, wissensch.Veröffentlichungen sowie fiktiven,da in der Zukunft spielenden, Erkenntnissen vorangestellt werden, mag ja noch angehen, auch der Beginn des Romans mit einem Überfall auf der Autobahn auf einen selbstfahrenden Lastwagenkonvoi unter Ausschaltung von Begleitdrohnen etc.,war erstmal stimmig, aber dann verliert sich Mr.Walker leider in jedem neuen Kapitel in ausufernden Passagen über die Entwicklung Deutschlands bis zum Jahr 2064 und die eigentliche Krimihandlung wird ständig im Fluss gebremst. Ein menschlicher Ermittler und sein fast perfeker Roboter-Kollege sind als Helden der Geschichte nur bedingt tauglich, letztendlich bleiben sie und ihre teilweise hölzernen Dialoge genauso blass wie der Firmenpatriarch, der diese "Super"-A:Ps=Automatisierten Partner hat entwickeln lassen und dem man nun ans Leder, sprich an die Firmenleitung, will. Schlussendlich kulminiert die Geschichte mit einem kleinen Showdown auf dem Hof eines Weinbauernrestaurants zwischen finsterer "Russensöldnern" und Armbrust schießenden Landbewohner, olala....
Sorry, Mr.Walker, sie sind ein toller Entertainer vor Ort, ich schätze Ihren Bruno und Sie haben bestimmt eine Menge "auf dem Kasten", aber dieser "Thriller" konnte mich leider bis zur letzten Seite nicht überzeugen.
Als schmales Sach(!)buch über die spannenden ethischen Fragen der Beziehung zwischen Mensch und immer menschlicheren Robotern ebenso wie die Entwicklung unseres Landes in den nächsten 50 Jahren mit Fragen am Ende zur Gehirnschmalzaktivierung :-) hätte ich es mir aber durchaus vorstellen können....

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Machen Sie sich manchmal Sorgen, wohin die technischen Möglichkeiten uns in Zukunft bringen? Dann lesen Sie dieses Buch! Interessante Ausblicke, gut recherchiert und spannend! Machen Sie sich manchmal Sorgen, wohin die technischen Möglichkeiten uns in Zukunft bringen? Dann lesen Sie dieses Buch! Interessante Ausblicke, gut recherchiert und spannend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Wir sind schon nahe dran
von Literaturlounge eu aus Gießen am 18.06.2018

Also wo fange ich an, wo ende ich bei diesem Buch? Stellen wir uns doch einfach einmal vor, wie es ist in einem Deutschland zu leben, wo wir alle elektronisch überwacht werden, wo wir nicht selbst am Auto sitzen sondern von einem Auto zu dem Ort, wo wir hin wollen,... Also wo fange ich an, wo ende ich bei diesem Buch? Stellen wir uns doch einfach einmal vor, wie es ist in einem Deutschland zu leben, wo wir alle elektronisch überwacht werden, wo wir nicht selbst am Auto sitzen sondern von einem Auto zu dem Ort, wo wir hin wollen, gefahren werden. Und das von einem Auto, welches uns noch nicht einmal gehört. Stellt euch einfach einmal vor, ihr lebt in diesem Land, welches in zwei Teile geteilt ist - einmal dieser hochtechnisierte Teil und dann diese Ecken, wo man lebt wie früher und unser Bargeld benutzt und nicht alles online bezahlt. Wo man nicht ständig beobachtet und geortet wird, dafür aber auf Dinge verzichtet, wie Autos und einen Polizeischutz, da dies ja die Freiengebiete der Freiländer sind. Man lebt in einem Land, wo man ständig erreichbar ist, immer einen tragbaren Computer und Telefon dabei hat. Wo ein Gesundheitschip einem sagt, wie gesund man den ist, wo Roboter uns helfen und uns auch immer ähnlicher werden. Einer dieser Roboter ist der AP von Polizist Bernd Aguilar, den er Roberto nennt und der sich auch schon die ein oder andere Kugel für Bernd eingefangen hat. Er ist ein Prototyp der neuesten Generation. Die beiden versuchen zusammen die Entführung der Folksängerin Hati Boran aufzudecken. Sie dringen auch in die ?Freiengebiete? ein, da die Ermittlungen sie dorthin tragen. Bernd trifft während dieser Ermittlungen dann auch noch auf seine Jugendliebe Christina, zu der er auch recht schnell wieder einen guten Draht bekommt. Eine weitere Figur ist der Selfmademan Fred Wendt, welcher die Roboter der neuesten Generation entwickelt hat und sich nur eines wünscht, dass diese Roboter nie in Kriegen eingesetzt werden. Plötzlich sieht er sich in der Situation das Familienunternehmen an einen Mitbewerber aus Amerika zu verlieren, da es so aussieht, als ob einer seiner Roboter die Folksängerin entführt und sexuell missbraucht hat. Ich könnte nun noch etliche Personen nennen, welche in diesem Zukunftsthriller eine Rolle spielen, aber das würde den Rahmen des Blogs vollkommen sprengen. Die Story, die der Autor gesponnen hat, ist so genial wie komplex. Ich habe mir des Öfteren auch die Frage gestellt, in welchem Gebiet in Deutschland, welches Walker entworfen hat, ich eigentlich leben möchte. Zum einen reizen mich die Freiengebiete, wo nichts erlaubt ist was nicht schon 1980 erfunden wurde, zum anderen reizen mich auch die kontrollierten Gebiete mit der Möglichkeit, einer gute Gesundheitsvorsorge und andere Kleinigkeiten zu haben, welche es in den anderen Gebieten gibt. Klasse finde ich die Einwürfe des Autoren, in denen er Dinge zitiert die gerade jetzt geschehen bzw. auch für uns schon in der Vergangenheit liegen. Martin Walker nimmt Bezug auf Ereignisse und Erkenntnisse unserer Zeit, lässt sie in den Roman einfließen. Manche Sachverhalte werden dadurch in ein besonderes Licht gerückt und erklären dadurch Dinge in dieser Zukunftsvision. Heute haben wir bereits die Situation, dass einige Bakterien nicht mehr auf Antibiotika reagieren. Sie sind multiresistent. Wie wird sich das wohl in der Zukunft auswirken. Werden wir daraus lernen? Fasziniert hat mich auch, dass ich das Gefühl hatte, der Autor hat sich mit Deutschland wirklich auseinandergesetzt. Was mir als Mittelhesse besonders aufgefallen ist, war z.B. das mit der Universität Marburg. Er ist recht detailliert auf die Geschichte der Geschichte der Universität eingegangen - und dies von einem schottischen Autor. Ich war begeistert. Es ist für mich ein Buch, welches sich auf einer Ebene bewegt wie George Orwells ? 1984, wobei Walkers Zukunftsaussichten mir nicht so viel Angst machen wie die von George Orwell und ich kann nicht genau sagen warum. Ich hoffe, dass der Autor mit diesem Vergleich leben kann, aber dies war nun mal mein Gedanke, der mir ständig im Hirn herumgeisterte.

Zukunftsvision
von Daniela P. am 26.12.2017

Die Geschichte spielt wie es der Titel schon verrät im Deutschland des Jahres 2064. Das Land ist quasi in 2 Bereiche gegliedert. Einerseits gibt es hochmoderne Gebiete, die dem Staat unterstehen. Jeder Mensch hat einen Chip implantiert und kommuniziert über seinen PerC, das weiterentwickelte Smartphone, mit dem man auch... Die Geschichte spielt wie es der Titel schon verrät im Deutschland des Jahres 2064. Das Land ist quasi in 2 Bereiche gegliedert. Einerseits gibt es hochmoderne Gebiete, die dem Staat unterstehen. Jeder Mensch hat einen Chip implantiert und kommuniziert über seinen PerC, das weiterentwickelte Smartphone, mit dem man auch bezahlt usw. Autos fahren von selbst und natürlich elektrisch. Außerdem übernehmen menschenähnliche Roboter viele Aufgaben. Andererseits gibt es noch die sogenannten Freien Gebiete, in denen die Menschen im Einklang mit der Natur leben und keine Technologie nutzen, die es nicht schon vor 1980 gab. Die Freien Gebiete stehen nicht unter staatlicher Kontrolle, wordurch natürlich auch Kriminellen die Türen offen stehen. Während eines Konzerts wird die Sängerin Hati Boran entführt. Kommissar Bernd Aguilar ermittelt zusammen mit seinem Assistenten - einem Roboter der neuesten Generation. Werden sie diesen Fall zusammen lösen können? Die Zukunftsvision, die Martin Walker entwirft, ist faszinierend. Jedoch liegt mir der Fokus zu sehr auf den Erklärungen der neuen Technologien und der geschichtlichen Entwicklungen. Die Thriller-Handlung wird dabei vernachlässigt und spielt nur eine Nebenrolle. Schade, denn dadurch ist mir persönlich das Buch zu langweilig geraten.

Wie werden wir in Deutschland in 49 Jahren leben ???
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.09.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieser Zukunftsthriller von Martin Walker war eine echte Überraschung für mich! Ich wusste nicht, dass der Autor seit Jahren bei einem "Think tank" mit arbeitet! In dieser Mischung aus Thriller und Science Fiction hat er alle neuesten Forschungsergebnisse zur Zukunftsforschung, Robotern und künstlicher Intelligenz verarbeitet. Wenn Sie sich... Dieser Zukunftsthriller von Martin Walker war eine echte Überraschung für mich! Ich wusste nicht, dass der Autor seit Jahren bei einem "Think tank" mit arbeitet! In dieser Mischung aus Thriller und Science Fiction hat er alle neuesten Forschungsergebnisse zur Zukunftsforschung, Robotern und künstlicher Intelligenz verarbeitet. Wenn Sie sich für diese Themen interessieren, werden Sie von diesem Krimi begeistert sein! Beim Lesen komme ich in heftiges Nachdenken darüber, was ich für möglich halte, bzw. was mir als Zukunftsprognose Angst macht.