Diebe und Vampire

(8)
Sie lernen sich in Mexiko am Strand kennen und treffen sich nachher in San Francisco: Alice, eine junge deutsche Studentin, und die dreißig Jahre ältere Amerikanerin, die Alice insgeheim »die Meisterin« nennt. Denn sie ist alles, was Alice gerne wäre. Elegant. Selbstbewusst. Souverän mit Männern. Und vor allem: eine Schriftstellerin. Ein berührender Roman über die Vorbilder, die wir wählen – und was das Leben aus ihnen und uns macht.
Portrait

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. >Männer<, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Dokumentarfilm >Dieses schöne Scheißleben< über weibliche Mariachi in Mexiko, 2014) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 23.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24365-9
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,7 cm
Gewicht 201 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
12,00
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„Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Die junge Alice weiß nur eins: Schriftstellerin will sie werden, sie weiß nur nicht wie. Als sie in Mexiko am Strand eine bekannte amerikanische Autorin kennenlernt, ist ihr klar: genauso will sie werden. Alice, die dort Urlaub mit ihrem verheirateten Geliebten macht, ist unglücklich, auf der Suche nach sich selbst und ein wenig im Leben verloren gegangen. Gerade deshalb ist sie besonders von der älteren erfahrenen Schriftstellerin fasziniert, die sie insgeheim die „Meisterin“ nennt. Da kommt es wie gerufen, als Alice von der Geschichte eines mexikanischen Jugendlichen erfährt, der unter grausamen Umständen im Dorfgefängnis inhaftiert ist. Sie berichtet ihrem Idol davon, macht sie neugierig auf die „story“, und die grande dame springt auf die Geschichte an, so dass Alice ihr Ziel erreicht zu haben scheint: sie hat auf sich aufmerksam gemacht und knüpft erste Kontakte zu ihrem Vorbild. Diese gibt ihr auch einen wichtigen Rat mit ins Leben: Schreib jeden Tag – und bleib auch sitzen, wenn dir nichts mehr einfällt. Aber sie warnt sie auch: Schriftsteller sind Diebe und Vampire, die anderen Menschen die Seele aus dem Leib saugen.Dass dann alles natürlich ganz anders ausgeht, als Alice sich das ausgemalt hat, ist ja klar. Im zweiten Teil des Buches erleben wir Alice wieder in Deutschland, die in Briefkontakt mit ihrer „Meisterin“ steht und versucht, sich in den nächsten Jahren als Schriftstellerin zu etablieren. Das Kapitel endet mit einem vermeintlichen Besuch in San Francisco, der auch ganz anders endet als geplant. Im dritten Teil ist Alice selbst eine in die Jahre gekommene Frau geworden, die einer Einladung der Universität Mexiko gefolgt ist und während des Aufenthalts dort ihr bisheriges Leben Revue passieren lässt. Doris Dörrie hat ein kluges und sensibles Buch über das Leben, das Älterwerden und darüber geschrieben, für welchen Weg man sich entscheidet, welche „Meister“ man sich sucht. Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang, dessen Figuren dem Leser noch lange im Kopf bleiben.


Die junge Alice weiß nur eins: Schriftstellerin will sie werden, sie weiß nur nicht wie. Als sie in Mexiko am Strand eine bekannte amerikanische Autorin kennenlernt, ist ihr klar: genauso will sie werden. Alice, die dort Urlaub mit ihrem verheirateten Geliebten macht, ist unglücklich, auf der Suche nach sich selbst und ein wenig im Leben verloren gegangen. Gerade deshalb ist sie besonders von der älteren erfahrenen Schriftstellerin fasziniert, die sie insgeheim die „Meisterin“ nennt. Da kommt es wie gerufen, als Alice von der Geschichte eines mexikanischen Jugendlichen erfährt, der unter grausamen Umständen im Dorfgefängnis inhaftiert ist. Sie berichtet ihrem Idol davon, macht sie neugierig auf die „story“, und die grande dame springt auf die Geschichte an, so dass Alice ihr Ziel erreicht zu haben scheint: sie hat auf sich aufmerksam gemacht und knüpft erste Kontakte zu ihrem Vorbild. Diese gibt ihr auch einen wichtigen Rat mit ins Leben: Schreib jeden Tag – und bleib auch sitzen, wenn dir nichts mehr einfällt. Aber sie warnt sie auch: Schriftsteller sind Diebe und Vampire, die anderen Menschen die Seele aus dem Leib saugen.Dass dann alles natürlich ganz anders ausgeht, als Alice sich das ausgemalt hat, ist ja klar. Im zweiten Teil des Buches erleben wir Alice wieder in Deutschland, die in Briefkontakt mit ihrer „Meisterin“ steht und versucht, sich in den nächsten Jahren als Schriftstellerin zu etablieren. Das Kapitel endet mit einem vermeintlichen Besuch in San Francisco, der auch ganz anders endet als geplant. Im dritten Teil ist Alice selbst eine in die Jahre gekommene Frau geworden, die einer Einladung der Universität Mexiko gefolgt ist und während des Aufenthalts dort ihr bisheriges Leben Revue passieren lässt. Doris Dörrie hat ein kluges und sensibles Buch über das Leben, das Älterwerden und darüber geschrieben, für welchen Weg man sich entscheidet, welche „Meister“ man sich sucht. Ein leichtes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang, dessen Figuren dem Leser noch lange im Kopf bleiben.


Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Leider habe ich zu diesem Buch und seiner Protagonistin bis zum Schluss keinen Zugang gefunden. Schade, da "Das blaue Kleid" oder auch "Alles inclusive" sehr lesenswert sind.
Leider habe ich zu diesem Buch und seiner Protagonistin bis zum Schluss keinen Zugang gefunden. Schade, da "Das blaue Kleid" oder auch "Alles inclusive" sehr lesenswert sind.

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Gekonnt und einfühlsam erzählt Doris Dörrie von den Gefühlsverwirrungen einer jungen angehenden Schriftstellerin auf der Suche nach ihrem Weg. Gekonnt und einfühlsam erzählt Doris Dörrie von den Gefühlsverwirrungen einer jungen angehenden Schriftstellerin auf der Suche nach ihrem Weg.

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Ein wundervolles Buch über Wünsche, Sehnsüchte und Träume. Ein wundervolles Buch über Wünsche, Sehnsüchte und Träume.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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3
1
1
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 11.03.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Roman der den Leser fragend zurück lässt und dennoch alles gesagt hat.

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Bewertet: anderes Format

Über das Jumgsein, das Altern und das Schreiben. Selbstkritisch und -ironisch, von naiv bis weise, mal offen, häufig sturr. Wer schreibt, erfindet Geschichten, und lebt zwei Leben.

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