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Der Dieb

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Er betreibt sein Metier in den belebten Straßen Tokios und den überfüllten Wagen der U-Bahn. Er stiehlt mit kunstvollen, fließenden Bewegungen. Der Diebstahl ist der Kick in seinem Leben, das Gefühl, seinem Schicksal zu entrinnen – für den Moment. Doch seine dunkle Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ein grandioser Thriller und eine dunkle, abgründige Geschichte über Schicksal und Einsamkeit.
Portrait
Fuminori Nakamura, 1977 in Tokai geboren, lebt in Tokio. Er studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2003 erschien sein Debüt >Ju< (»Pistole«). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die nun auch in zahlreichen anderen Ländern verlegt werden, unter anderem den USA, England, Frankreich, Spanien und China. Mehrere Romane wurden mit Preisen ausgezeichnet. >Der Dieb< wurde vom Wall Street Journal als einer der 10 besten Romane des Jahres 2012 ausgezeichnet. Zuletzt erschien in Japan sein Roman >Kyodan X< (»Cult X«).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 18.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24376-5
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 197 g
Originaltitel Suri
Auflage 3
Übersetzer Thomas Eggenberg
Buch (Taschenbuch)
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12,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Überlebenskampf für Kleinkriminelle

Jefferson Davis Richter, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Ein Buch, welches beinahe zweigeteilt wirkt: Zu Beginn bekommt man wunderbar fesselnde Beschreibungen der alltäglichen "Arbeit" eines Taschendiebs, die fesseln und auch beim unbescholtenen Otto Normalverbraucher Jagdfieber und kribbelnde Finger auslösen. Der zweite Teil wird deutlich düsterer und führt bringt sowohl uns Leser als auch den Protagonisten immer tiefer in die japanische Unterwelt, inklusive eines dramatischen Finales! Ein wirklich unterhaltsames Buch, dessen Herzstück definitiv die Szenen sind, in denen der titelgebende Dieb sein Handwerk ausübt. Leider fällt mir persönlich die zweite Hälfte der Geschichte etwas zu deprimierend aus.

Ein tolles Debüt

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein Tokioter Taschendieb wird von seiner Vergangenheit eingeholt und findet sich in gefährlicher Gesellschaft wieder. Nicht nur muss er Jobs für die Mafia erledigen, sondern sich auch noch um einen Nachwuchs-Taschendieb kümmern. Nakamura schafft es den Adrenalinrausch des Stehlens zu transportieren und eindringlich zu beschreiben. Heraus kommt eine toll erzählte Geschichte, die ein beeindruckendes Debüt markiert, auch wenn es nicht ganz die Dichte seines nachfolgenden Romans erreicht. Definitiv lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
9
7
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2019
Bewertet: anderes Format

Nakamura nutzt eine knappe Wortwahl, lässt den Dieb geschickte Tricks ausführen und baut langsam eine bedrohliche, unheilvolle Atmosphäre auf. Düster und spannend.

Eine nette Darstellung eines modernen Meisterdiebes in der Anonymität Tokios
von Birkatpet aus Wesseling am 22.04.2018

"Wenn ich die Wahl hatte, entschied ich mich stets für die Veränderung, das heißt für den Weg, der mich von der Welt entfernte." Wir begleiten Nishimura, einen Taschendieb in der Großstadt Tokio. Er ist ein einsamer junger Mann ohne Familie, ohne Kinder, ohne Freunde. Seine Motivation, seine Wünsche, seine Ziele werden nicht... "Wenn ich die Wahl hatte, entschied ich mich stets für die Veränderung, das heißt für den Weg, der mich von der Welt entfernte." Wir begleiten Nishimura, einen Taschendieb in der Großstadt Tokio. Er ist ein einsamer junger Mann ohne Familie, ohne Kinder, ohne Freunde. Seine Motivation, seine Wünsche, seine Ziele werden nicht klar. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt, er erzählt aus seinem Leben. Tokio ist nahezu ein Paradies für Taschendiebe wie ihn, jedoch ist Geld für ihn nicht wichtig, er lebt in einem billigen, Appartement, vielmehr haust er dort und auch sonst geht er keinem Vergnügen nach. Einzig Dosenkaffee und Zigaretten scheinen seine Laster. "Während ich spürte, wie meine Körpertemperatur weiter anstieg, beobachtete ich aus dem Augenwinkel die Umgebung. Das elektrisierende Gefühl beim Berühren des verbotenen Objekts, die Benommenheit nach dem Eindringen in die Privatsphäre einer fremden Person waren noch immer da. Kleine Schweißperlen rannen mir den Nacken runter." Auch über die Gefühlswelt von Nishimura außerhalb seines "Jobs", der jedoch der einzige Lebensinhalt zu sein scheint, erfährt der Leser nicht sehr viel. Trostlosigkeit, Aussichtslosigkeit, Stillstand, wirklich tut sich zunächst nichts....doch irgendwann zieht der Autor "das Böse" aus dem Hut und die Geschichte nimmt etwas an Fahrt auf, zeitgleich lernt Nishimura im Supermarkt einen kleinen Jungen kennen, den er beim Stehlen beobachtet und sich selber als kleiner Junge in ihm wiedersieht. Das Böse ist in dem Fall die "Yakuza", die japanische Mafia und seine Vergangenheit holt ihn ein. Ich war während des Lesens unterhalten, Anspruch war kaum da, ich empfand die Geschichte ziemlich deprimierend, kurzweilig. Beschäftigt hat er mich nicht, hängenbleiben wird wohl auch nichts und ich vermute ich werde ein weiteres Buch des Autors nicht lesen. Eine nette Darstellung eines modernen Meisterdiebes in der Anonymität einer Großstadt.

Dunkles Japan
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2017

Das Buch der Dieb hat mich gefesselt von Anfang an. Die Geschichte war spannend und düster zugleich. Es las sich wie von selbst. In der Geschichte begleiten wir einen Taschendieb in Japan, der eine dunkle Vergangenheit mit der Yakuza hat, welche ihn wieder einholt.