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Mord in der Mangle Street

M.R.C. Kasasian

(17)
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Beschreibung

Start der etwas anderen Krimireihe mit Sidney Grice und March Middleton!

London 1882. Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich die junge March Middleton in die Obhut ihres Patenonkels: Sidney Grice, Englands berühmtester Detektiv, der vor einem neuen Rätsel steht. Eine Frau ist brutal ermordet worden, der einzige Verdächtige ist ihr Ehemann.

Mit jeder neuen Wendung des Falls ist Sidney stärker von der Schuld des Ehemanns überzeugt und March von seiner Unschuld. In die dunkelsten Ecken des East End führen die Ermittlungen die junge Frau mit dem Faible für Gin und den bärbeißigen Spötter mit dem Glasauge. Wer von ihnen wird wohl recht behalten?

Dies ist der erste Band der Gower Street Detective Reihe.

Mit schwarzem Humor und bissigen Kommentaren geht es in diesen Fällen weiter:

Band 2 - Der Fluch des Hauses Foskett
Band 3 - Tod in der Villa Saturn
Band 4 - Die Geheimnisse der Gaslight Lane

Martin R. C. Kasasian ist im englischen Lancashire aufgewachsen, hat in Fabriken und Restaurants gearbeitet, auf dem Rummelplatz, beim Tierarzt und als Zahnarzt, bevor er zu schreiben begann. Die Sommer verbringt er mit seiner Frau in Suffolk, im Winter leben die beiden auf Malta. Kasasians beliebte Gower Street-Reihe um Detektiv Sidney Grice erscheint bei Atlantik.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 19.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-60051-3
Reihe Gower Street Detective
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 21/13,6/3,5 cm
Gewicht 535 g
Originaltitel The Mangle Street Murders
Auflage 1
Übersetzer Alexander Weber, Johannes Sabinski
Verkaufsrang 36872

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Hommage an Sherlock Holmes?

Patricia Päßler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Davon hatte ich mir (viel) mehr versprochen. Eine hübsche Aufmachung, ein vielversprechender Klappentext. Leider trieft das Buch innen von Klischees und ist in vielen Details nicht stimmig. So ist Sidney Grice Veganer und verabscheut Milch und Fleisch ... aber er isst reichlich Butter und Eier und möchte ganz wie Sherlock Bienen züchten??? (In den folgenden Bänden wird er entsprechend auch nur noch als Vegetarier benannt.) Mit einer Hommage an Sherlock Holmes hat das für mich nicht viel zu tun. Man erkennt genug wieder, mit dem das Buch spielt. Aber Sherlock war nie nur ein reiner Widerling und Watson war bei Weitem nicht so stumpfsinnig und naiv wie March Middelton. Von den Figuren her floppt das Buch für mich, da sie durch die ganzen Übertreibungen bloße Karrikaturen sind. Sicher machen Schwächen menschlich, aber zuviele halt ergeben halt nur das Zerrbild eines Menschen. Dafür war das Ende wirklich gut aufgelöst (das gefiel mir sogar besser als das Original "Sherlock Holmes"). Der Witz - schwarzer Humor - und die Situationskomik (Glasauge!) nutzen sich durch den häufigen Gebrauch ab und haben mich zum Ende nur noch genervt.

Der erste Fall für Sidney Grice

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Sidney Grice ist nicht nur Englands berühmtester weil brillantester Detektiv, er ist auch einer der größten Zyniker und Misanthropen, der jemals auf den Straßen Londons unterwegs war. Dementsprechend wenig begeistert ist er, als seine Patentochter March Middleton nach dem Tod ihres Vaters vor seiner Tür steht und sich auch noch in den Kopf setzt, seine Assistentin zu werden. Direkt bei ihrem ersten Fall geraten die beiden aneinander: Eine Frau ist ermordet worden, für Sidney ist der Ehemann der Täter, March glaubt an seine Unschuld... Der Charme des historischen Londons wird in diesem wunderbaren Krimi genauso lebendig wie seine Elendsviertel. Und Sidney Grice ist ein Detektiv, der in seiner Verschrobenheit und Genialität den Vergleich mit dem berühmten Sherlock Holmes nicht zu scheuen braucht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
11
3
1
2
0

Mehr als lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine grandiose Krimireihe, die vorallem durch die urigen Charaktere, deren witzige Dialoge, einen packenden Schreibstil und den gewissen Touch, eines schaurigen Krimis absolut bei mir punkten konnte! Für alle, die ebenfalls wie ich William Ritters „Jackaby” verschlungen haben!

Sherlock Holmes, zieh dich warm an
von Anja L. von "books and phobia" am 17.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch entdeckte ich auf der Verlagsseite des Atlantik Verlages. Das Cover sprach mich an, die Kurzbeschreibung lockte mich mit einem verheißungsvollen Fall in London, wie hätte ich da "Nein" sagen können? Eben. Kurz um, ich konnte nicht wieder stehen und bereute es auf jeden Fall nicht. Als Sherlock Holmes-Fan, kam ich... Dieses Buch entdeckte ich auf der Verlagsseite des Atlantik Verlages. Das Cover sprach mich an, die Kurzbeschreibung lockte mich mit einem verheißungsvollen Fall in London, wie hätte ich da "Nein" sagen können? Eben. Kurz um, ich konnte nicht wieder stehen und bereute es auf jeden Fall nicht. Als Sherlock Holmes-Fan, kam ich in diesem Buch voll und ganz auf meine Kosten. Das London um 1882 wurde hervorragend dargestellt und der Fall selbst entpuppte sich als echte Wuntertüte, der für die ein oder andere Überraschung gut war. Und auch wenn ihr auf Grund des Settings und des mysteriösen Falls einen zweiten Sherlock erwartet, so rate ich euch gleich vorab, den berühmten Detektiv nicht mit unserem Hauptcharakter Sidney Grice zu vergleichen oder zu hoffen das er eben so handelt. Wer dies kann, wird den kleinen Witz, welchen sich der Autor mit den Figuren von Watson oder Arthur Conan Doyle machte, verstehen und kann dabei ordentlich grinsen. Ohne lange aufgehalten zu werden, erfahren wir sofort, was, wo passiert war und bekommen zwar blutige Einzelheiten zu lesen, die aber weit ab von jedem Splatterroman fielen. Mit der Auflösung tat ich mich allerdings etwas schwer, da die vielen Verstrickungen und die damit verbundenen Charaktere erst nach einer erneuten Lesung sich richtig zusammen fügen wollten. Die 71. Kapitel hören sich erstmal viel an, lasen sich aber durchweg sehr gut. Es machte Spaß in jedes Kapitel zukommen, da diese auch mal Tage ausließen und man sehr übersichtlich darüber informiert wurde, was bis dahin geschah. Danach erlebte man die Geschichte meist eins zu eins mit den Charakteren. Spannung, unterhaltende Szenen und ein tolles Charakterdesign, sorgten dafür das mir nie langweilig wurde oder ich auch nur daran dachte das Buch weg zu legen. Hier heißt es für mich "Lady´s First", denn obwohl der eigentliche Hauptcharakter Sidney Grice ist, erleben wir seine Geschichte aus der Sicht von March Middleton, welche nach dem Tod ihrer Familie zu ihrem Patenonkel kommt. Und hier merkte man auch schon den Unterschied, denn die liebe March wuchs im ländlichen Gebiet auf und lernte es freundlich zu anderen zu sein. Das diese ihr in der Metropole London nicht gerade dienlich ist, muss sie schweren Herzens bald erfahren. Ansonsten ist March ein guter Mix, da sie sehr clever wirkt, aber eben auch ein klein wenig naiv ist. Man fühlt sich mit ihr wohl und begleitet sie gerne durch die Geschichte. Wer das Buch nicht zum Ende liest, wird Sidney Grice für einen unsympathischen, geldsüchtigen und eingebildeten Kerl halten, der für seinen Ruf sogar über Leichen gehen würde. Tatsächlich war er auch mir nicht sonderlich sympathisch und zwischendurch hasste ich ihn wirklich, aber das Bild lichtete sich und ich empfand ihn zumindest als äußerst klug. Tatsächlich war ein großer Teil der Spannung ihm zu verdanken, da man nie wusste was er gerade plante oder was er als nächstes tun würde. Zudem ergaben er und March ein unverkennbares Duo ab, das wirklich nix gemein hatte, aber sich irgendwie trotzdem sehr gut ergänzten. Die Personen rund um den Fall waren authentisch und legten mich teilweise genauso rein, wie die liebe March. Da wir es größtenteils mit Personen der ärmeren Schicht zutun hatten, war es gerade zu traurig zu sehen was Leute alles tun würden um ein paar Geldstücke zu bekommen. Hier wurde ebenfalls nicht an heftigen Momenten gespart, die einem manchmal fassungslos weiter lesen ließen. Die Darstellung der Londoner Polizei war wieder einmal sehr erquickend, da diese wohl in keinem mir bekannten Buch gut weg kommt, so auch in diesen nicht. Unterbesetzt, stets mit dem Knüppel zur Hand und der Umgang mit dem teils rabiaten Häftlingen, konnten die Polizisten einfach nicht gut da stehen lassen. Zumal sie nicht gerade aufopferungsvoll ihrem Beruf nach gingen. Ich mochte den Mix der Figuren, da er die Geschichte lebendig machte und sie sehr gut in diese Zeit passte. Die Armut zu erlesen tat mir reichlich weh und ließ mein Mitleidskonto durchweg in die oberen Bereiche steigen. Ob es damals wirklich so schlimm war? Ich hoffe nicht. Die Gestaltung des Covers sagte mir sehr zu. Das leuchtende, aber nicht grelle Rot gab dem Buch ordentlich Farbe, schluckte aber nicht die weiße Schrift, die schwarzen Details und die gelben Highlights, sondern sorgte dafür das gerade diese mehr in den Vordergrund gerieten. Für mich war es ein gelungener Einstieg in diese Reihe. Die Lösung des Falls erschloss sich mir zwar erst durch ein erneutes Lesen der letzten Seiten, war dann aber schlüssig und voller unheimlicher Details. Diese Reihe werde ich weiter verfolgen, da ich in ihr eine Menge Potenzial sehe.

Hach ja..
von MVR aus Fulda am 03.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

.. einfach "liebendsert/lesenswert". Schrullige britische Detektive, viktorianische Zeitalter und ein Mord...ich liebe es so was zu lesen.und hier lohnt es sich, auch wenn Disney Grünes manchmal für alle enervierend ist und der brillianten Kopf doch eher seine Nichte ist wie ich finde, ist das Buch so flüssig in der Erzählweise ... .. einfach "liebendsert/lesenswert". Schrullige britische Detektive, viktorianische Zeitalter und ein Mord...ich liebe es so was zu lesen.und hier lohnt es sich, auch wenn Disney Grünes manchmal für alle enervierend ist und der brillianten Kopf doch eher seine Nichte ist wie ich finde, ist das Buch so flüssig in der Erzählweise dass es dich wegliest wie nichts. Spannend und amüsant erzählt. Der zweite Teil wird auch noch weggelesen. .


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