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Das Gesicht meines Mörders

Psychothriller

(17)
Sie muss sich erinnern, um zu überleben.

Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder an ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist.

«Liebling!» Ein Strahlen breitet sich auf dem Gesicht des Mannes aus. Er hat überraschend helle blaue Augen. «Wie fühlst du dich?»
Liebling. Ich starre ihn an. Ich habe ihn noch nie im Leben gesehen.
Zahllose Fragen liegen mir auf der Zunge. Wer sind Sie? Was machen Sie hier? Was ist mit mir passiert? Doch als ich den Mund öffne, bringe ich nur ein heiseres Krächzen zustande.
Der Mann beugt sich vor. «Das kommt von den Schläuchen», sagt er mit sanfter Stimme. «In ein paar Tagen ist das abgeheilt.» Er sieht mich besorgt an. «Erinnerst du dich …?»
Ich schüttele den Kopf. Ich muss ihn fragen, wer er ist. Mein Freund? Mein Mann? Mein Bruder?
«Wer …?» Noch während ich das Wort krächze, fällt mir eine viel wichtigere Frage ein. «Wer bin ich?»
Der Mann starrt mich an. «Du – du weißt nicht …?»
Ich bewege den Kopf hin und her.
«Dein Name ist Clara Winter. Du bist meine Frau. Wir sind seit zwei Jahren verheiratet. Ich bin Roland Winter. Wir leben in Berlin. Ich bin Schriftsteller, und du …»
Ich schließe die Augen. Am liebsten würde ich mir die Ohren zuhalten und laut «Halt» schreien, doch dazu habe ich nicht die Kraft. Zu viele Informationen auf einmal. Als würde ich von einem Güterzug voller Wörter überrollt.
Clara Winter. Der Name sagt mir nichts. Ich spüre ihn nicht.
Kann es passieren, dass man sich selbst vergisst?
Portrait
Sophie Kendrick lebte in verschiedenen europäischen Ländern, unter anderem in Großbritannien, wo sie englische Literatur studierte und über die Schwestern Brontë forschte. Sie arbeitete in einer Agentur für Buchprojekte und als Ghostwriterin, bevor sie ihren ersten eigenen Roman schrieb.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644573918
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1081 KB
Verkaufsrang 44.378
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Kann man seinem Ehemann trauen?“

Shereen Schramm, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Ich habe diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen können. Es geschieht gefühlt auf jeder Seite etwas neues und neue Überraschungen und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht.
Ich wollte unbedingt wissen, was Clara zugestoßen ist und habe gehofft, dass sie sich erinnert.
Dieser Roman ist nicht blutrünstig oder voll mit Gewalt, jedoch überzeugt er durch eine Menge Spannung und ich persönlich kann diesen Roman nur jedem ans Herz legen.
Ich habe diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen können. Es geschieht gefühlt auf jeder Seite etwas neues und neue Überraschungen und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht.
Ich wollte unbedingt wissen, was Clara zugestoßen ist und habe gehofft, dass sie sich erinnert.
Dieser Roman ist nicht blutrünstig oder voll mit Gewalt, jedoch überzeugt er durch eine Menge Spannung und ich persönlich kann diesen Roman nur jedem ans Herz legen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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IMPRESSIVE!
von Linda am 14.08.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Ich habe dieses Buch in 24h komplett durchgelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Mit 315 Seiten und dem sehr angenehmen Schreibstil war das auch nicht schwer. Es geht sofort spannend los und es wird nicht um den heißen Brei geredet. Man hat selbst bis zu den... Ich habe dieses Buch in 24h komplett durchgelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Mit 315 Seiten und dem sehr angenehmen Schreibstil war das auch nicht schwer. Es geht sofort spannend los und es wird nicht um den heißen Brei geredet. Man hat selbst bis zu den letzten paar Seiten keine Ahnung wie das nun alles zusammenhängt. Der Plot Twist hat mich wahnsinnig überrascht und die Geschichte an sich hat Hand und Fuß. Es bleiben auch keine Fragen offen, das mag ich immer ganz gern. Alles in allem, ein klasse Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Was ich noch hinzufügen will ist, dass die Schilderung über die Handlung von Sophie Kendrick am Ende des Buches eine sehr schöne Idee ist und es ist interessant zu lesen, was sie zu dieser Geschichte inspiriert hat.

Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Therwil am 07.06.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Es ist mein absoluter Lieblingsbuch. Als ich es gelesen hatte, konnte ich vor Spannung nicht mehr aufhören. Empfehlenswert!

das war nix
von MissRichardParker am 01.03.2017

Ich war leider enttäuscht von dem Buch. Mich konnte die Geschichte gar nicht überzeugen. Das Thema ist schon ziemlich ausgelutscht wenn ich es mal so sagen darf. Gedächtnisverlust... Wem kann man noch trauen? Wer lügt? Wer ist gut? Wer ist böse? Dazu kam, dass mir die Charaktere durchwegs unsympathisch... Ich war leider enttäuscht von dem Buch. Mich konnte die Geschichte gar nicht überzeugen. Das Thema ist schon ziemlich ausgelutscht wenn ich es mal so sagen darf. Gedächtnisverlust... Wem kann man noch trauen? Wer lügt? Wer ist gut? Wer ist böse? Dazu kam, dass mir die Charaktere durchwegs unsympathisch waren. Clara handelt oft so mühsam dass ich das Buch am liebsten weg gelegt hätte. Mir war es zu konstruiert, zu unrealistisch, schlussendlich zu nervig. Was ich aber gut fand war der Schreibstil. Der war flüssig und angenehm zu lesen. Darum habe ich das Buch auch bis zum Schluss gelesen. Aber weiterempfehlen kann ich es leider nicht.