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GoodDreams

Wir kaufen deine Träume

(12)
Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld. Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten. Das Ziel des Spiels? Ungewiss.  Der Startpunkt? Im Traum.  Das Problem: Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. In einen Traum, der zum Albtraum wird - und der etwas enthüllt, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird …
Portrait

Claudia Pietschmann, 1969 in der Mark Brandenburg geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend inmitten zahlloser Bücher. Sie studierte in Berlin Betriebswirtschaftslehre und arbeitete anschließend als Marketingberaterin und Werbetexterin. Mit dem Träumen beschäftigt sich die Autorin schon lange. Es ist ihr sogar gelungen, das Luzide Träumen zu erlernen, genau wie die Figuren in ihrem Debutroman "GoodDreams".

Foto © privat

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 360
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 07.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-60151-9
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 21,5/16,1/4,5 cm
Gewicht 741 g
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

L. Rothenstein, Thalia-Buchhandlung Ibbenbüren

Wenn der Traum zum Albtraum wird! Ein klasse Thriller mit leichten SciFi-Elementen der packend geschrieben ist und dazu auffordert, seine Ängste zu überwinden. Wenn der Traum zum Albtraum wird! Ein klasse Thriller mit leichten SciFi-Elementen der packend geschrieben ist und dazu auffordert, seine Ängste zu überwinden.

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein spannender Thriller für Jung und Alt, der einen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Ein spannender Thriller für Jung und Alt, der einen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
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1
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0

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 30.05.2017
Bewertet: anderes Format

Tolle Story, gute Identifikationsfiguren und fesselnd, weil man genauso neugierig auf die Träume anderer Menschen ist, wie die Figuren der Geschichte. Das Ende ist etwas abrupt.

Tolle Grundidee, deren Umsetzung mich leider nicht überzeugen konnte
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 19.02.2017

Die Grundidee fand ich sehr spannend und originell: in einer unbestimmten Zukunft gibt es eine große Energiekrise, die Arbeitslosigkeit steigt ins Unermessliche und die Menschen flüchten sich in Träume - allerdings nicht unbedingt in ihre eigenen. Denn nachdem Facebook pleite gegangen ist, hat sich eine andere Plattform zur neuen... Die Grundidee fand ich sehr spannend und originell: in einer unbestimmten Zukunft gibt es eine große Energiekrise, die Arbeitslosigkeit steigt ins Unermessliche und die Menschen flüchten sich in Träume - allerdings nicht unbedingt in ihre eigenen. Denn nachdem Facebook pleite gegangen ist, hat sich eine andere Plattform zur neuen Nummer 1 der sozialen Medien emporgeschwungen: GoodDreams, wo man Videos seiner eigenen Träume hoch- und die Videos anderer Träumer herunterladen kann. Anleitungen zum Klarträumen und Traumrekorder zum Aufzeichnen der Träume machen das ganz leicht. Die Profiträumer kassieren sogar Geld und Lebensmittelgutscheine, wenn ihre Träume oft genug gelikt werden. Leider hatte ich aber schnell den Eindruck, dass diese hochinteressante Idee auf eher schwachen Beinen steht, denn die Welt erschien mir nur oberflächlich durchdacht. Erdöl gibt es halt nicht mehr, weil die Araber und die Russen alles für sich selbst behalten, und Sonnen- und Windenergie funktionieren nicht mehr, weil das Klima unberechenbar geworden ist. Viel mehr Erklärung gibt es nicht, und das fand ich doch etwas dünn. War es zum Beispiel ein schleichender Prozess, oder gab es irgendeine Art von Katastrophe? Mal klingt es so, als wäre es einfach eine unausweichliche Folge des fortschreitenden Klimawandels, aber dann wird zum Beispiel auch gesagt, dass Touristen in den Hotels von Okinawa gestrandet sind, weil die Flüge unbezahlbar wurden - und das hieße ja, dass es sehr überraschend passiert sein muss. Außerdem fand ich die Auswirkungen dieser Energiekrise oft unlogisch. Einerseits hat kaum noch jemand Geld, um das Licht oder gar einen Kühlschrank einzuschalten, andererseits müssen die Menschen doch ständig im Internet hängen, wenn GoodDreams wirklich so eine wirtschaftliche Macht sein soll, wie es dargestellt wird. Es wird gesagt, dass einem technische Geräte hinterhergeschmissen werden, während Lebensmittel fast unbezahlbar sind, aber dennoch besitzen die meisten Menschen anscheinend entweder gar keinen eigenen Computer oder nur einen ziemlich abgewrackten. Kurz gesagt, der Weltentwurf hat mich leider nicht überzeugt, und deswegen konnte ich mich auf die Geschichte nicht vollständig einlassen. Zwar kam zwischendurch durchaus Spannung auf und es war dann auch unterhaltsam, aber so richtig mitreißen konnte es mich nicht, weil es für mich nicht in sich stimmig war. Auch die Charaktere haben zwiespältige Gefühle in mir hervorgerufen, obwohl ich sie alle im Grunde sehr vielversprechend und interessant fand. Im Mittelpunkt steht Leah, die mit ihrem Zwillingsbruder Mika und ihrem todkranken Vater zusammenlebt. In den letzten Jahren hat Mika die kleine Familie als Profiträumer über Wasser gehalten, aber seit seine Freundin ihn verlassen hat, kann er nicht mehr schlafen und daher auch nicht mehr träumen. Leah hingegen hat mit dem Träumen schlechte Erfahrungen gemacht und will daher nicht versuchen, damit Geld zu verdienen. Am Anfang kam sie mir naiv und selbstsüchtig vor, denn sie schiebt ihrem Bruder alle Verantwortung fürs Geldverdienen zu. Dass er auf sie oft sehr wütend wurde, konnte ich zunächst sogar nachvollziehen, später fand ich ihn unangebracht aggressiv. Leah macht im Laufe der Geschichte zwar eine große Wandlung durch und lernt, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich mehr zuzutrauen, dies fand ich allerdings recht sprunghaft, und ähnlich erging es mir auch mit den anderen Charakteren. Ein hilfsbereiter Charakter kann plötzlich besitzergreifend und hinterlistig sein, um dann später wieder hilfsbereit zu werden, und das innerhalb weniger Tage. Die Liebesgeschichte ging mir ein bisschen zu plötzlich, ich hatte nicht das Gefühl, dass die beiden sich überhaupt genug kannten, um tiefe Gefühle zu entwickeln. Außerdem fand ich schade, dass er sie immer wieder als hilfloses, schwaches, kindliches Mädchen sieht, das er beschützen muss! Der Schreibstil ist eher einfach, liest sich aber locker und angenehm. Fazit: Die Grundidee fand ich wahnsinnig spannend, leider flaute meine Begeisterung jedoch schnell ab. Die Ansätze sind alle da, die Charaktere haben durchaus viel Potential, aber die Umsetzung scheiterte für mich vor allem daran, dass mir der Weltentwurf einfach nicht vollständig und logisch durchdacht schien - und das ist mir bei dieser Art von Geschichte, die in einer dystopisch angehauchten Zukunft spielt, sehr wichtig, um sie glaubhaft finden zu können.

Keine Zeit zum Luft holen, die Nerven liegen blank und dabei ist man vollkommen gefangen in dieser Thematik
von Susi Aly am 20.12.2016

Auf "GoodDreams" habe ich mich sehr gefreut, leider kam immer wieder etwas dazwischen, sonst hätte ich schon längst darüber geschrieben. GoodDreams beschäftigt sich mit einer aktuellen Thematik. Den sozialen Netzwerken. Wie abhängig machen wir uns damit und ist uns eigentlich bewusst, was wir damit alles über uns preisgeben? Ich denke, jeder macht... Auf "GoodDreams" habe ich mich sehr gefreut, leider kam immer wieder etwas dazwischen, sonst hätte ich schon längst darüber geschrieben. GoodDreams beschäftigt sich mit einer aktuellen Thematik. Den sozialen Netzwerken. Wie abhängig machen wir uns damit und ist uns eigentlich bewusst, was wir damit alles über uns preisgeben? Ich denke, jeder macht sich so seine eigenen Gedanken darüber, auch wenn man dem letztendlich nicht so viel beimisst. Doch fakt ist, daß wir uns damit verletzlich und angreifbar machen. Doch was erzählt dieses Buch uns darüber? GoodDreams spielt in einer Welt, in der man mit seinen Träumen anhand von Likes Geld verdienen kann. Träume sind ein Teil von uns, sie erzählen von uns und geben unser innerstes preis. Träume sind gut und nicht real oder? Doch was ist, wenn sie völlig anders sind? Im Zentrum steht das Spiel, bei dem man mit seinem Traum einen riesigen Gewinn machen kann. Im Fokus dabei stehen die Ben, Leah, Mika, Yuna und Tayo. Völlig unterschiedliche Menschen, die alle eine Geschichte zu erzählen haben. Sie sind schmerzlich, berühren und zeigen welche Ängste und welches Leid dieses Menschen in ihrem Leben haben. Sie geben ihr innerstes preis und zeigen einfach auch, daß sie Menschen mit Ecken und Kanten sind. Besonders Leah hat mir sehr gut gefallen. Ein zartes , verletzliches Mädchen, das ihren Platz im Leben erst noch finden muss. Doch im Laufe des Buches macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch. Die mich nicht nur überrascht, sondern auch sehr gut gefallen hat. Sie entwickelt dabei an Stärke und Mut, das es mich einfach nur umgehauen hat. Sie ist mir immer mehr ans Herz gewachsen und ich habe einfach nur mit ihr mitgezittert und gebangt. Habe Anteil genommen und hätte sie so manches Mal am liebsten in den Arm genommen. Aber auch die anderen Charakteren sind sehr unterschiedlich und facettenreich gestaltet. Ich habe sie nicht alle von Anfang an gemocht, jedoch hat mir ihre Entwicklung gut gefallen und ja , sie wurden immer mehr ein Teil von allem. Am Anfang hatte ich etwas Probleme in das Buch hineinzukommen, da man ziemlich viele Perspektiven erfährt. Das war jedoch von Nöten, um sich ein Bild zu machen. Es dauerte nicht lang und meine Nerven waren aufs äußerste gespannt. es wurde actionreich und auch sehr emotional. Man steckt mitten im Geschehen fest und ist nicht in der Lage sich davon zu lösen. Man möchte weiterkommen, wissen was passiert und klebt einfach nur fest. Jede Zeile ist eine neue Entdeckung und gibt mehr von allem preis. Man weiß nie, was als nächstes passiert und das macht es so spannend und unvorhersehbar. Gerade am Anfang habe ich hin- und herüberlegt wo mich das ganze hinführen sollte. Ich ließ mich darauf ein und immer mehr erschreckende Dinge kamen dabei zutage. Sie haben mir die Luft abgeschnürt und nach Halt suchen lassen. Man kommt dabei kaum zum Luft holen, denn die Spannung nahm immer mehr zu und meine Nerven waren wie Drahtseile gespannt. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Insgesamt ist es ein wirklich nervenaufreibendes Buch geworden, das mich wirklich alles vergessen ließ. Dabei wurden auch Wendungen eingewoben, die alles andere in den Schatten stellten. Aber auch die dunkle Seite kommt sehr gut zum Vorschein. Jedoch hätte ich gern mehr über die Hintergründe und die Welt an sich erfahren. Das war mir leider etwas zu wenig. Doch es zeigt auf, wieviel Geheimnisse es gibt und auch die Sehnsüchte, die Ängste und die innere Zerrissenheit sind sehr gut spürbar. Aber auch der zwischenmenschliche Aspekt wurde nicht aus den Augen verloren, was ich sehr gut fand. Romantische Gefühle gibt es dabei jedoch weniger, weil es einfach sehr actionreich zugeht und dafür einfach nicht genug Zeit bleibt. Letztendlich konnte es mich begeistern. Hierbei erfahren wir ziemlich viele Persperktiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Zumeist jedoch die von Leah, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Die Charaktere sind ausdrucksstark, greifbar, einfach lebendig und nehmen völlig für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein gelungenes Jugendbuch, das uns mehr über uns verrät, als es uns klar ist. Ein Spiel bei dem es um mehr geht, als es den Anschein hat. Das Ende - ungewiss. Unheimlich nervenaufreibend, actionhaltig und gefühlvoll. Keine Zeit zum Luft holen, die Nerven liegen blank und dabei ist man vollkommen gefangen in dieser Thematik. Eine klare Leseempfehlung.