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Die langen Tage von Castellamare

Ein Familienroman

(60)
Eine sizilianische Insel, drei Generationen, ein großes Familienepos

Castellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.

Amedeo Esposito wächst als Waisenkind in Florenz auf. Schon immer hat er Geschichten geliebt und in seiner roten Kladde gesammelt. Als er ganz im Süden Italiens eine Stellung als Arzt antritt, fühlt er sich zum ersten Mal in seinem Leben zu Hause. Die Insel Castellamare mit ihrer verschworenen Gemeinschaft kann einem Arzt nicht viel bieten, einem Geschichtenliebhaber jedoch eine Fülle an Erzählungen und Geheimnissen. Zusammen mit seiner Frau, der schönen, klugen Pina, restauriert Amedeo ein altes Café. Direkt über dem Meer gelegen wird es ein beliebter Treffpunkt. Und für mehrere Generationen das Zuhause der Familie, die ein Jahrhundert der Veränderungen durchlebt: Freundschaften und Fehden, Kriege, Hochzeiten, Geburten und immer wieder die Liebe.

Ein großer Familienroman über eine kleine Insel, berührend und äußerst unterhaltsam erzählt.

Portrait
Catherine Banner wurde 1989 in Cambridge geboren, wo sie auch englische Literaturwissenschaften studierte. Mit vierzehn begann sie zu schreiben. Sie hat mehrere erfolgreiche Jugend- und Fantasyromane veröffentlicht. Die langen Tage von Castellamare ist ihr erster Roman für Erwachsene. Sie lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843713764
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 974 KB
Übersetzer Marion Balkenhol
Verkaufsrang 510
eBook
9,99
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Amedeo Esposito wächst im Waisenhaus auf, dessen Arzt ihn schließlich aufnimmt und ihm ein Medizinstudium ermöglicht. Seine erste Stelle nach dem großen Krieg findet er auf Castellamare, einer winzigen Insel bei Sizilien. Als er dort ankommt, feiern die Inselbewohner gerade ihr wildes Patronatsfest: Amedeo ist fasziniert.
Er liebt Geschichten, weil er keine bekannten Wurzeln hat - und hier wimmelt es davon. Blöderweise wird er in einer Nacht Vater zweier Söhne und sein Leben scheint ruiniert. Aber das Café, das er von zwei ausgewanderten Brüdern übernimmt, erweist sich als Fügung seines Lebens.
Eine wunderbare Familiengeschichte über drei Generationen. Alles drin, was man braucht : Liebe, Leidenschaft, Tragödien - ich gerate ins schwärmen, denn ich liebe dieses Buch.
Amedeo Esposito wächst im Waisenhaus auf, dessen Arzt ihn schließlich aufnimmt und ihm ein Medizinstudium ermöglicht. Seine erste Stelle nach dem großen Krieg findet er auf Castellamare, einer winzigen Insel bei Sizilien. Als er dort ankommt, feiern die Inselbewohner gerade ihr wildes Patronatsfest: Amedeo ist fasziniert.
Er liebt Geschichten, weil er keine bekannten Wurzeln hat - und hier wimmelt es davon. Blöderweise wird er in einer Nacht Vater zweier Söhne und sein Leben scheint ruiniert. Aber das Café, das er von zwei ausgewanderten Brüdern übernimmt, erweist sich als Fügung seines Lebens.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Borgholzhausen am 01.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Inselleben geht vom Ende des 18. Jahrhunderts über den ersten Weltkrieg und dann noch weiter, immer angeknüpft an die historischen Ereignisse. Nach kurzer Zeit verbleibt die Geschichte fast komplett auf Castellamare. "der Dialekt der Insel, der von Natur aus langatmig war und epische, ermüdende Kreise zog" S.342f Ungefähr so hat... Das Inselleben geht vom Ende des 18. Jahrhunderts über den ersten Weltkrieg und dann noch weiter, immer angeknüpft an die historischen Ereignisse. Nach kurzer Zeit verbleibt die Geschichte fast komplett auf Castellamare. "der Dialekt der Insel, der von Natur aus langatmig war und epische, ermüdende Kreise zog" S.342f Ungefähr so hat sich das Lesen angefühlt. Der Schreibstil ist schön, ebenso wie der Grundgedanke der Erzählung. Aber immer wieder ein wenig zu langatmig. Amadeo ist ein interessanter Charakter und ich hätte mich über eine detaillierte Ausarbeitung von ihm gefreut. Man ist immer mehr über die Geschichte drüber gerutscht ohne wirklich mitgenommen zu werden. Ebenso ging es mit seiner Tochter sowie deren Kindern weiter. Letzendlich muss man wohl grundlegend ein Fan von Geschichten dieser Art sein, dann kann man sich auch an dem gefühlvollen Stil erfreuen.

lange Geschichte
von Cora Lein aus Berlin am 31.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Amedeo ist ein Findelkind. Nichts scheint ihn, in seinem erwachsenen Leben, zu befriedigen – außer seine Geschichten. Keiner weiß etwas mit ihm anzufangen, bis zu dem Tag, als ihn sein Ziehvater zum Arzt ausbildet und ihn dann auf die Insel Castellamare bringt. Dort scheint er seine Berufung gefunden zu... Inhalt: Amedeo ist ein Findelkind. Nichts scheint ihn, in seinem erwachsenen Leben, zu befriedigen – außer seine Geschichten. Keiner weiß etwas mit ihm anzufangen, bis zu dem Tag, als ihn sein Ziehvater zum Arzt ausbildet und ihn dann auf die Insel Castellamare bringt. Dort scheint er seine Berufung gefunden zu haben, als Arzt und als Geschichtensammler …. Schreibstil: Leider konnte mich die Geschichte von Catherine Banner nicht berühren. Die Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert so dahin. Es gab, trotz der theoretisch (teilweise) emotionalen Handlung nichts, wo ich mich berührt fühlte – mir war alles, was mit den Charakteren passierte egal. Ehrlich gesagt, war mir das Buch, für das was passierte, auch zu dick, zu aufgeblasen – 200 Seiten weniger hätten es auch getan. Charaktere: Wie oben bereits geschrieben konnte mich kein Charakter überzeugen. Trotz der tragischen Geschichte jedes einzelnen blieb keiner wirklich in meinem Kopf. Cover: Das Cover weckt einen ganz anderen Eindruck von der Handlung als das, was letztendlich in der Geschichte passiert. Fazit: Ein Buch, was nicht gelesen werden muss. Wenn man es macht, dann ist es aber gut und flüssig geschrieben. Mich konnten „Die langen Tage von Castellamare“ nicht überzeugen – sie machten mir meinen Tag nur länger – und daher vergebe ich nur drei Sterne.

Eine wunderbare Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 13.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Amadeo, *1875, Findelkind wie viele Andere auch zu dieser Zeit im italienischen Florenz, wird unter die Obhut von Dr. Alfredo Esposito gestellt. Von klein auf mag er Geschichten. Von seinem Mentor bekommt er eine rote Kladde , geziert von einer goldenen Lilie, geschenkt. Nach seinem Berufswunsch gefragt, möchte er... Amadeo, *1875, Findelkind wie viele Andere auch zu dieser Zeit im italienischen Florenz, wird unter die Obhut von Dr. Alfredo Esposito gestellt. Von klein auf mag er Geschichten. Von seinem Mentor bekommt er eine rote Kladde , geziert von einer goldenen Lilie, geschenkt. Nach seinem Berufswunsch gefragt, möchte er Arzt werden. Nachdem ein Uhrmacher, ein Bäcker und ein Drucker ihn nicht brauchen können, sitzt er wieder auf der Schulbank und und wird wirklich Arzt. Da er in Italien keine Anstellung findet, nimmt er 1914 die Stelle des Arztes auf der kleinen vor Sizilien liegenden Insel Castellamare an. Hier lernt er seine Frau Pina kennen, bekommt mit ihr drei Söhne und eine Tochter. Aber auch mit der Frau des Conte hat er einen gemeinsamen Sohn. Als dieser ihm die Stelle des Inselarztes aberkennt, nimmt sich Amadeo eines verfallenen Hauses an, dem „Haus am Rande der Nacht“, wie es die Einheimischen nenne und macht hier eine kleine Bar auf. Auf der kleinen Insel, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, fühle ich mich gleich wohl. Catherine Banner beschreibt die kleine Insel mit ihren Bewohnern, ihren Bräuchen, ihren Mythen und Eigenarten so liebevoll, dass es mir geht wie drei Generationen der Familie Esposito. Ich wäre auch dort geblieben. Zumal im Laufe der Jahre ganz langsam die Modernisierung kommt. Das erste Auto fährt über die Insel, die Häuser bekommen Strom, der erste Computer wird noch misstrauisch beäugt. Amadeo hält die vielen kleinen Geschichten der Insel in seiner roten Kladde fest. Aber auch die Nöte und Sorgen der Familie bleiben nicht unerwähnt. So wird die Bar im Haus am Rande der Nacht von einer in die andere Hand gegeben. Ist immerwährender Ort, wo sich die Bewohner treffen, ratschen, tratschen und ein paar ungezwungene Stunden mit Reisbällchen und Limoncello verbringen. Ich bin tief eingetaucht in die Geschichte der Familie Esposito und durfte sie bis ins Jahr 2009 begleiten. Die Insel hat sich in den Jahren stark verändert. Aber die Verehrung der Heiligen Santa Agatha bleibt. Ich habe einen wundervoll ausgestalteten Familienroman gelesen. Gerne wäre ich noch länger auf Castellamare geblieben. Vielen Dank für ein paar wundervolle Lesestunden.