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Der Jahrhunderttraum / Jahrhundertsturm Bd. 2

Historischer Roman

Jahrhundertsturm 2

(48)
Das Ende der Bismarckzeit: Die Geschwister Otto, Amalie und Levin von Briest sehen der Wende zum neuen Jahrhundert entgegen und allen Verheißungen, die es mit sich bringt. Die Menschheit erobert den Himmel, die Flugpioniere begeistern die Massen. Gleichzeitig spalten politische Entwicklungen und nationalistische Tendenzen die Nation. Frauen treten jetzt für ihre Rechte ein, wollen ihre Zukunft selbst gestalten. Auch die Geschwister von Briest müssen sich entscheiden, welche Wege sie einschlagen. Als sie von einem geplanten Attentat auf die preußische Regierung erfahren, sind sie die Einzigen, die diesen Plan durchkreuzen können, und halten plötzlich das Schicksal des neuen Jahrhunderts in ihren Händen ...
Portrait

Richard Dübell, geboren 1962, lebt mit der Liebe seines Lebens in Landshut. Er zählt zu den beliebtesten deutschsprachigen Autoren historischer Romane, schreibt aber auch Krimis. Seine Bücher standen mehrfach auf der Spiegels-Bestsellerliste und wurden in vierzehn Sprachen übersetzt. Er ist Kulturpreisträger seiner Heimatstadt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 736 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843713887
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 8397 KB
Verkaufsrang 8.694
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Seiten ließen sich schnell lesen, da Richard Dübell einen sehr flüssigen und guten Schreibstil hat.
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Ein spannender Roman über die Gründerzeit. So richtig zum schmökern. Ein spannender Roman über die Gründerzeit. So richtig zum schmökern.

„Super geschrieben!“

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Und weiter geht es für die Familie Briest. Der tragische Tod der Großeltern und der Traum vom Fliegen sind nur zwei von vielen Themen mit denen die Briests fertig werden müssen...
Absolut spannender historischer Roman!!!
Lohnt sich zu lesen!!!
Und weiter geht es für die Familie Briest. Der tragische Tod der Großeltern und der Traum vom Fliegen sind nur zwei von vielen Themen mit denen die Briests fertig werden müssen...
Absolut spannender historischer Roman!!!
Lohnt sich zu lesen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
48 Bewertungen
Übersicht
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Turbulente Zeiten brechen an ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 03.04.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Dieses Buch versüßte mir zwei lange Bahnfahrten am Wochenende und hat mich in bester Dübell Manier mal wieder blendend unterhalten. Der Einstieg in diesen Nachfolgeband des Vorgängerbands “Der Jahrhundertsturm“ hätte gelungener nicht sein können. Er beginnt mit altbekannten Gesichtern und einer Bahnfahrt, die vielen Menschen – auch der Familie... Dieses Buch versüßte mir zwei lange Bahnfahrten am Wochenende und hat mich in bester Dübell Manier mal wieder blendend unterhalten. Der Einstieg in diesen Nachfolgeband des Vorgängerbands “Der Jahrhundertsturm“ hätte gelungener nicht sein können. Er beginnt mit altbekannten Gesichtern und einer Bahnfahrt, die vielen Menschen – auch der Familie von Briest - zum Schicksal wird. Doch es weht wieder frischer Wind in der angesehenen Gutsbesitzerfamilie. Die Geschwister Otto, Levin und Amelie sind flügge geworden. Gerne hätte Vater Moritz es gesehen, dass Otto in seine Fußstapfen tritt und Ingenieur wird, doch der hat andere Pläne. Die beiden jüngeren Geschwister fühlen sich mit der Luftfahrt verbunden und folgen, jeder auf seine Art, ihrem Traum. Auch Antonia fühlt sich berufen. Sie setzt sich mit oft schweren Geschützen für die Frauenbewegung ein. Lassen sich diese grundverschiedenen Richtungen in einer Familie vereinbaren oder droht sie daran zu zerbrechen? Mit Spannung konnte ich diese Geschichte Seite für Seite mitverfolgen. Manch herben Rückschlag müssen sie einstecken, die sonst so erfolgreichen von Briests. Manches Herz wird gebrochen, viele Tränen geweint. Aber sie geben nicht auf und kämpfen bis zum Äußersten. Ein rasantes Finale bescheidet dem Buch einen würdigen Abgang. Ich habe sie gerne begleitet, die von Briests mit ihren Ecken und Kanten. Es war schon eine spannende Zeit um die Wende des 20ten Jahrhunderts. Eine Erfindung jagte die nächste aber auch dunkle Wolken zogen langsam und bedrohlich am Horizont auf. Wie gut, dass man nicht in die Zukunft schauen kann. Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung, wenn ich auch einen klitzekleinen Stern abziehen muss, da mir das Buch manchmal einfach zu technik-lastig war.

der Traum vom Fliegen
von einer Kundin/einem Kunden aus Selfkant am 16.03.2017
Bewertet: Einband: Paperback

"Für alle die träumen, hört nie damit auf! Unter diesem Motto steht dieser großartige Roman. Schon im ersten Kapitel zeigt sich die schriftstellerische Meisterschaft des Richard Dübell, als er das Zugunglück in den Schweizer Bergen schildert. Schnell findet man als Leser/in in die Erzählung hinein, wird in die historischen... "Für alle die träumen, hört nie damit auf! Unter diesem Motto steht dieser großartige Roman. Schon im ersten Kapitel zeigt sich die schriftstellerische Meisterschaft des Richard Dübell, als er das Zugunglück in den Schweizer Bergen schildert. Schnell findet man als Leser/in in die Erzählung hinein, wird in die historischen Zeiten versetzt und vergisst das hier und heute." Dies war mein erster Eindruck , nach der Leseprobe, und ich muss feststellen, dass er voll und ganz zutrifft! Zunächst war ich angenehm überrascht, als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt: mit 734 Seiten auf dünnem Papier gedruckt, mit schönem Cover (und leider etwas kitschigem Motiv) liegt es gut in der Hand und wird auch bei ausdauerndem Lesen nicht zu schwer. Auf der ersten Doppelseite wird eine Umgebungskarte von Berlin im Jahr 1891 gezeigt, sehr schön als Illustration, aber zum Verständnis des Buches nicht unbedingt notwendig. Der Roman ist in 5 Bücher unterteilt mit folgenden Titeln: 1. Buch "Der Traum vom Frieden" Juni 1892 2. Buch "Der Traum von der Gerechtigkeit" Januar 1892 - Mai 1892 3. Buch "Der Traum vom Glück" August 1896 - November 1898 4. Buch "Der Traum von der Zukunft" Februar 1900 - Dezember 1900 5. Buch "Der Traum vom Himmel" Januar 1908 - September 1909 Nach dem spannenden Einleitungskapitel, mit der Beschreibung des Zugunglückes plätschern die nächsten weiteren Kapitel zunächst in ruhigerem Tempo dahin. Die Familie von Briest wird vorgestellt, der Detektiv Erdgar Trönicke kommt ins Spiel , das Zeitkolorit mit Eisenbahnen, ersten Flugmaschinen und "Fallschirm"-Kunststückchen wird glaubwürdig und unterhaltsam geschildert. Geschickt baut der Autor Spannung auf, und nachdem man sich gut in die handelnden Personen hineinverstzen konnte, erlebt man Mord und Totschlag, Liebesgeschichten und die Träume vom Fliegen, dem Bau von Flugmaschinen und den Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen hautnah mit. Man schüttelt fassungslos den Kopf über infame Intrigen ( auch damals wurden scheinbar "Fake-News" zur politischen Meinungsbildung missbraucht) und erhält ganz nebenbei ein wenig Geschichtsunterricht. Vor allem zum Schluss des Buches nimmt der Roman richtig Fahrt auf; es gelten Terroranschläge und Attentate zu verhindern, und obwohl mir gerade hierbei manches etwas "dick aufgetragen" erschien, war es sehr spannend und unterhaltsam. Was will man als Leser und Leserin mehr?

naja
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 07.03.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Die Romanhandlung setzt im Jahr 1891 ein und endet mit einem Epilog im Jahr 1909. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der Leser die Familie von Briest im ersten Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie verlassen. Obwohl für die den Vorgängerroman nicht kennenden Leser die wichtigsten Zusammenhänge erklärt werden, ist es für das... Die Romanhandlung setzt im Jahr 1891 ein und endet mit einem Epilog im Jahr 1909. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der Leser die Familie von Briest im ersten Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie verlassen. Obwohl für die den Vorgängerroman nicht kennenden Leser die wichtigsten Zusammenhänge erklärt werden, ist es für das Verständnis und die umfassende Lesefreude vorteilhaft, diesen zuerst zu lesen. Hauptfiguren in „Jahrhunderttraum“ sind die Enkel Alvin von Briests. So wie einst Alvin für die Eisenbahn brannte, sind seine Enkel von der sich gerade entwickelnden Luftfahrt begeistert. Doch der Traum vom Fliegen bleibt lange eben nur ein Traum. Neben anderen Entwicklungen werden Lilienthals erste Flugversuche und Projekte Graf Zeppelins werden ebenso spannend wie interessant beschrieben. Dabei wird der Leser nicht mit technischen Details bombardiert, alles wird zwar hinreichend erklärt, gewinnt jedoch nie die Oberhand im Romangeschehen, sondern ist immer nur Beiwerk. Aber nicht nur die technischen Entwicklungen der Zeit werden thematisiert. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die gesellschaftliche Analyse der ausgehenden Bismarckzeit. Der Antisemitismus greift zunehmend um sich, angefeuert durch geschickte Propaganda und gestreute Tatsachenverfälschungen. Schuldzuweisungen sorgen für eine angeheizte Stimmung. Das Verknüpfen von historischem Geschehen, technischem Fortschritt, Reflexion der gesellschaftlichen Entwicklung und fiktiver Romanhandlung ist Richard Dübell auch in diesem Roman ausgesprochen gut gelungen. Er hat meisterlich erzählt und in dem über 700 Seiten umfassenden Roman keine Längen aufkommen lassen. So baute sich vor meinem inneren Auge ein umfassendes authentisches Zeitbild auf. Aber auch Liebesgeschichten würzen die Romanhandlung. Am hervorstechendsten ist dabei wohl die Beziehung zwischen Amalie von Briest und Emma von Schley. So, wie ich die gesellschaftliche Akzeptanz der Ménage-à-trois im ersten Teil der Trilogie anzweifelte, fällt es mir schwer zu glauben, dass diese Liebe, die ja nicht wirklich geheim gehalten wurde, nicht mehr Anfeindungen ausgesetzt war. Nichts desto trotz bietet sie das Fundament, für die Thematisierung der aufstrebenden Frauenbewegung in Deutschland. Die Personen wurden sehr treffend und glaubwürdig charakterisiert. Ihr Tun und Denken war einleuchtend und nachvollziehbar. „Der Jahrhunderttraum“ ist ein sehr interessanter und ebenso unterhaltsamer Roman, gut durchdacht und intelligent aufgebaut, dazu ist er nicht nur leicht zu lesen, sondern auch noch sehr lesenswert. Wer wie ich die Verbindung von erzählter und erdachter Geschichte und einem faktischen historischen Rahmen sehr mag, wird bei diesem sehr gut aufgehoben sein.